Intimitätskoordination hat sich in den letzten Jahren als unverzichtbarer Bestandteil professioneller Film- und Fernsehproduktionen etabliert. In seinem Vortrag beleuchtet Florian Federl die Entwicklung dieses Berufsbildes von seinen Ursprüngen in den USA bis zur aktuellen Praxis im deutschsprachigen Raum.

Der Werkstattbericht erläutert auch anhand konkreter Beispiele die zentralen Aufgaben und Arbeitsweisen einer Intimitätskoordination von der Analyse des Drehbuchs über die Zusammenarbeit mit Regie, Kamera und Schauspielenden bis hin zur Choreografie intimer Szenen. Dabei geht Federl auf häufige Missverständnisse ein und zeigt auf, wie durch klare Kommunikation und strukturierte Prozesse ein kreativer Raum entsteht, in dem sich alle Beteiligten sicher und respektvoll bewegen können.


Florian Federl ist Intimitätskoordinator, Stuntkoordinator und Schauspieler mit Sitz in Berlin. Nach seinem Schauspielstudium an der Akademie für Darstellende Kunst Ulm arbeitete er an verschiedenen Theatern im festen Ensemble und stand für über 20 Kurzfilme und eine Serie vor der Kamera. Seine Ausbildung in Intimitätskoordination absolvierte er im Netflix Intimacy Coordination Development Program für die EMEA-Region.

Als zweiter Vorsitzender des Berufsverbands Intimitätskoordination und Kampfchoreografie (BIK) setzt er sich seit 2019 für mehr Sicherheit und professionelle Standards in der Branche ein. In den letzten Jahren hat er neben der Betreuung diverser Film- und Fernsehproduktionen vermehrt an Hochschulen zum Thema Intimitätskoordination mit Studierenden und Lehrenden gearbeitet.

Er arbeitet als Intimitätskoordinator unter anderem an:

Weitere Informationen finden Sie auf seiner Website: florianfederl.de

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