Antonia Singla: Als Kind verlor sie nach einer Hirnhautentzündung das Gehör. Sie lernte früh, Flamenco zu tanzen, ohne die Musik zu hören, allein anhand der Gitarrenschläge. In den 1960ern, mit 17 Jahren, galt sie als beste Flamencotänzerin der Welt. Sie ging mit Ella Fitzgerald auf Tour, tanzte für Dalí, war auch in Deutschland höchst erfolgreich; Jean Cocteau sagte über sie, sie „spuckte Feuer aus ihrem Mund und löschte es mit ihren Füßen“. Mit 30 Jahren trat sie von der Bühne ab und verschwand spurlos. 50 Jahre später entdeckt eine Journalistin zufällig Archivmaterial über La Singla. Fasziniert macht sie sich auf Spurensuche: Wie wäre es, die entschwundene Weltklassetänzerin ausfindig zu machen?
Regisseurin Paloma Zapata: „Dieser Film soll eine Frau vor dem Vergessen bewahren, die ihrer Zeit voraus war und zu Unrecht aus der Geschichte verschwunden ist, obwohl sie einen großen Beitrag zum Flamenco, zur Roma-Kultur und zur Gehörlosengemeinschaft geleistet hat.“