Jedes Jahr im August und September begeben sich tausende Bauern und Bäuerinnen aus Sezuan auf eine strapaziöse Bahnfahrt in die 3000 Kilometer entfernte autonome Region Xinjiang. Drei Tage und zwei Nächte fahren sie in Richtung Westen. Dort wollen sie als Erntehelfer auf den gigantischen Baumwollfeldern Geld verdienen. Viele verlassen ihre Dörfer zum ersten Mal, viele sind noch nie mit der Bahn gefahren, für die meisten ist es ein großes Abenteuer, für ein paar Wochen unterwegs zu sein. Regisseurin Ning Ying (I LOVE BEIJING) untersucht in REISE IN DIE HOFFNUNG das relativ neue Phänomen der Migration innerhalb Chinas und zeigt die Massen von Menschen, die sich auf die beschwerliche, turbulente und oft ungewisse Reise begeben. Ning Ying: „Mich überraschte vor allem, daß die meisten diese Reise nicht nur, wie man annehmen könnte, aus wirtschaftlichen Gründen antraten, sondern auch mit dem Wunsch, ihren Horizont zu erweitern und eine neue Welt zu sehen.W