Mallorca im Jahr 1936: Die drei Kinder Ramallo, Tur und Francisca erleben, wie ein Schulfreund den Tod seines Vaters brutal und mit tödlichen Folgen am Sohn eines Täters rächt. Zehn Jahre später begegnen sie sich in einem Lungensanatorium für Männer wieder. Francisca arbeitet dort als Nonne, Tur steigert sich in einen religiösen Wahn hinein. Neuankömmling Ramallo muß sich zwischen seiner Vergangenheit als Stricher, zwischen Tur, der ihn mit seiner Liebe verfolgt und der eigenen Sehnsucht nach dem Meer, mit dem er eins werden will, entscheiden. Die Nachwirkungen der Franco-Zeit und des Bürgerkrieges, traumatische Kindheitserinnerungen und religiöse Obsessionen verbindet Agusti Villaronga zu einem auf den ersten Blick fremdartigen, aber beeindruckenden Drama.