Filmarchiv

Lust zu stöbern? Hier finden Sie Filme, die seit Januar 2001 im Cinema Quadrat gezeigt wurden.

Das Labyrinth der Wörter

FRA

2010

Jean Becker

Gérard Depardieu, Gisèle Casadesus, Sophie Guillemin, Claire Maurier

Germain ist ein etwas langsam im Kopf; mit dem Sprechen hat er es nicht so, und mit dem Denken vielleicht auch nicht, und lesen und schreiben kann er sowieso kaum – weshalb er von seinen Freunden bestenfalls veräppelt, von seinen Feinden schlimmstenfalls gedemütigt wird. Margueritte war Zeit ihres Lebens eine Leseratte, nun ist sie 95 Jahre alt und lebt nur noch für die Literatur. Als sich Germain und Margueritte begegnen, funkt es – der Analphabet beginnt, sich für Sprache und Bücher zu erwärmen, während Margueritte einen Freund in der Einsamkeit des Alters findet. Mit Gérard Depardieu und Gisèle Casadesus treffen zwei Legenden des französischen Kinos aufeinander, das 120 Kilo-Kind und die feinsinnige Alte, die neue Welten für sich entdecken, die der Freundschaft und der Literatur. Jean Becker feiert mit viel Humor die Poesie der Sprache und die Lust am Leben.
In Kooperation mit dem Grundbildungszentrum Mannheim der Abendakademie Mannheim
Einführung zum Thema „ Leben als funktionale* Analphabeti*in in Mannheim“ von Helga Hufnagel, Leitung des Grundbildungszentrum Mannheim an der Abendakademie Mannheim

Ein Mörderischer Sommer

FRA

1973

Jean Becker

Isabelle Adjani, Alain Souchon

In einem südfranzösischen Dorf taucht eine schöne junge Frau auf: Eliane. Auf ihren Stöckelschuhen im dünnen, kurzen Kleid bringt sie die Männer um den Verstand. Schließlich heiratet sie Pin Pon, den schüchternen Automechaniker, der mit Mutter, Tante und Bruder auf einem Bauernhof wohnt. Pin Pon ahnt jedoch nicht, was Eliane wirklich bewegt: Sie wurde gezeugt, als drei Männern ihre Mutter brutal vergewaltigten. Vorgestellt von Carl Rothenburg.

La tête en friche – Das Labyrinth der Wörter

FRA

2010

Jean Becker

Gérard Depardieu, Gisèle Casadesus

Germain ist ein einfältiger Klotz; mit dem Sprechen hat er es nicht so, und mit dem Denken vielleicht auch nicht – weshalb er von seinen Freunden bestenfalls veräppelt, von seinen Feinden schlimmstenfalls gedemütigt wird. Margueritte war Zeit ihres Lebens eine Leseratte, nun ist sie 95 Jahre alt und lebt nur noch für die Literatur. Als sich Germain und Margueritte begegnen, funkt es – der Analphabet beginnt, sich für Sprache und Bücher zu erwärmen, während Margueritte einen Freund in der Einsamkeit des Alters fi ndet. Mit Gérard Depardieu und Gisèle Casadesus treffen zwei Legenden des französischen Kinos aufeinander und Jean Becker feiert mit viel Humor die Poesie der Sprache und die Lust am Leben.
In Kooperation mit dem Institut Français Mannheim
Einführung: Dr. Caroline Mary-Franssen

Kennzeichen Kohl

DEU

2009

Jean Boué

Wie lebt es sich mit dem Namen des Kanzlers der Wiedervereinigung? In seinem Film spürt der Dokumentarfilmer Jean Boué fünf Männern verschiedener Herkunft nach, die allesamt nur eines verbindet: Sie tragen den gleiche Namen wie der Ex-Kanzler, der 1989 die deutsche Wiedervereinigung ermöglichte. Schon allein deshalb geht es in diesem Film auch um deutsch-deutsche Befindlichkeiten, zumal zwei der fünf Porträtierten aus dem Osten Deutschlands stammen. Ein amüsanter wie nachdenklicher Film über den „fünffachen“ Helmut oder den übermächtigen Namens- Schatten des „Dicken“… Am 3.10. mit Regisseursbesuch!

Die Schöne und das Biest

FRA

1946

Jean Cocteau

Jean Marais, Josette Day, Marcel André, Mila Paréy

Ein Kaufmann ist verarmt; für seine Tochter Belle pflückt er eine Rose und wird von einem Biest gestellt, halb Mensch, halb Tier: Es fordert sein Leben – oder Belle. Schweren Herzens opfert sie sich für ihren Vater und reist in das magische Schloss des Untiers.
Der Kinopoet Jean Cocteau schuf mit diesem Klassiker des Märchen- und Fantasyfilms die beste Verfilmung der Geschichte von der Schönen, die das wahre innere Wesen in der hässlichen Gestalt des Biests entdeckt. Der Film, der in Deutschland auch unter den Titeln ES WAR EINMAL und DAS UNTIER UND DIE SCHÖNE bekannt ist, besticht durch seine magischen Filmeffekte und die wunderbare Darstellung der Märchenwelt. „Faszinierender Film für die Sinne, ein phantastisches Gedicht in Bewegung“ (New York Times 1947); „einer der bezauberndsten Filme aller Zeiten.“ (Roger Ebert 1999)
Einführung: N.N.

Orpheus

FRA

1950

Jean Cocteau

Jean Marais, Marie Déa, Maria Casarès

Orpheus, ein Dichter im modernen Paris, ist glücklich mit Eurydike verheiratet – und verfällt einer geheimnisvollen Prinzessin aus dem Totenreich. Das Spiel mit Mythen und Symbolen ist ein Meisterwerk visueller Poesie. Großer Preis des Venedig-Filmfestivals!

Die Mutter Und Die Hure

FRA

1973

Jean Eustache

Jean-Pierre Léaud, Françoise Lebrun, Bernadette Lafont

Unter Verzicht auf alles Beiwerk, auf Farbe, Kamerafahrten und Effekte wurde LA MAMAN ET LA PUTAIN gedreht, ein Film, in dem wenig passiert und doch viel geschieht, ein Abgesang auf den Mai ’68, auf die sexuelle Revolution und die Nouvelle Vague. Frieda Grafe: „Ein abgrundtief reaktionärer Film, fanden die Linken und amerikanische Feministinnen meinten, kein Film hat je die Erwartungen der ewig unerwachsenen Männer an die Frauen besser dargestellt.“ Ein junger Mann lässt sich durch einen Pariser Sommer treiben, sitzt in Cafés herum, diskutiert mit Freunden über Filme und Literatur und liest Marcel Prousts „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“. Er lebt mit einer Frau zusammen und verliebt sich in eine andere, so daß es zu einer klassischen „ménage à trois“ kommt. Durch die Erzählweise, die sich weigert, Nebensachen von Hauptsachen zu scheiden und allen Dingen und Nuancen die gleiche Aufmerksamkeit widmet, ist in den Film etwas vom Fließen der Zeit und vom allmählichen Lauf der Dinge eingegangen. Was durch seine Natürlichkeit wie eine Improvisation wirkt, steht allerdings Satz für Satz in einem mehrhundertseitigen Drehbuch – LA MAMAN ET LA PUTAIN ist nicht zuletzt ein Film über Sprache. Eustache lag daran, nicht die Handlung zu filmen, sondern die Erzählung der Handlung; er ließ erzählen, was passierte. Mit freundlicher Unterstützung des Bureau du Cinéma Berlin.

Boudu Sauvé Des Eaux

FRA

1932

Jean Renoir

Michel Simon, Charles Granval, Marcelle Haina

Boudu, der Landstreicher, springt in die Seine. Lestingois, der Buchhändler, holt ihn wieder raus. Und es entwickelt sich eine bezaubernde weil unmoralische Verstrickungskomödie zwischen Boudu, Lestingois, dessen Frau und dem Dienstmädchen. Dabei erinnert das anarchistische Verhalten Boudus im Mittelstandshaushalt seines Gönners an die Komik der Marx-Brothers, die etwa zur gleichen Zeit ihre ersten Filme drehten. Und „Boudu kündigte lange vor ihrer Zeit die Hippiebewegung an. Was sage ich – Boudu war der perfekte Hippie.“ (Jean Renoir)

Das Testament des Dr. Cordelier

FRA

1959

Jean Renoir

Jean-Louis Barrault, Michel Vitold, Jean Topart, Gaston Modot, Micheline Gary

Dr. Cordelier, angesehener Arzt und Wissenschaftler in Paris, forscht an einem Serum, das die wahre Natur des Menschen freisetzen soll. Versuchsperson ist er selbst. Das Experiment ist erfolgreich, auf ungute Weise: Durch die Einnahme verwandelt sich Dr. Cordelier in das Ungeheuer Opale, das des Nachts schreckliche Verbrechen begeht…

Diese französische Adaption der Novelle „Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde“ verlegt die Geschichte der Persönlichkeitsspaltung ins zeitgenössische Paris und gilt neben der US-Version von 1931 (die wir im April zeigen werden) als beste Verfilmung der Robert-Louis-Stevenson-Novelle. Jean Renoir gilt als einer der bedeutendsten Filmemacher überhaupt.

Die große Illusion

FRA

1937

Jean Renoir

Erich von Stroheim, Jean Gabin

Zwei französische Soldaten, der adelige Captain De Boeldieu und Lieutenant Marechal, geraten im Ersten Weltkrieg in Kriegsgefangenschaft. Zusammen mit einem anderen Gefangenen namens Rosenthal planen sie zu fliehen, doch sie werden noch vor ihrem Fluchtversuch getrennt und an verschiedenen Orten untergebracht. Wenige Monate später sehen sie sich in einer Festung wieder, die von dem ebenfalls adeligen von Rauffenstein kommandiert wird. Ihre Fluchtpläne sind immer noch aktuell. Trotz allem entwickelt sich eine Freundschaft zwischen Boeldieu und dem deutschen Kommandanten und schon bald sind Pflicht und Menschlichkeit nicht mehr vereinbar. Einer der besten Ausbruchsfilme der Geschichte ist zugleich ein unerschütterliches Plädoyer für Menschlichkeit.
Mitgliederaktion: Eintritt für Cinema Quadrat-Mitglieder frei

Le Frisson Des Vampires

FRA

1970

Jean Rollin

Isa und Antoine verbringen ihre Flitterwochen in einem abgeschiedenen Schloss in der Einöde, deren Eigentümer jüngst verstorben sind. Schon bald mehren sich mysteriöse Ereignisse und seltsame Personen erscheinen. Im Schloss lauert das Grauen: Vampire gehen um und versuchen Ise in ihre Gewalt zu bringen, was auch Antoine schnell mitbekommt. Es stellt sich heraus das die Vampire große Pläne haben und Ise eine wichtige Rolle dabei spielt – doch als die beiden dies bemerken und fliehen wollen, ist es bereits zu spät: Ise wurde schon in den Kreis der Vampire gezogen…

Requiem Pour Un Vampire

FRA

1971

Jean Rollin

Zwei Frauen auf der Flucht suchen Schutz in einem geheimnisvollen Schloss und fallen einem sadistischen Vampir zum Opfer. REQUIEM POUR UN VAMPIRE ist Rollins vierter Sex-Vampir-Streifen als lyrische Reise durch nasskalte Friedhöfe, schlüpfrige Gruften und bizzare Räume. Einer seiner schönsten Filme.

Save Our Souls

FRA

2024

Jean-Baptiste Bonnet

Dokumentarfilm

Sechs Wochen lang begleitet Regisseur und Fotograf Jean-Baptiste Bonnet die Ocean Viking, ein Schiff der Seenotrettung im Mittelmeer. Mit eindringlichen Bildern zeigt er die geduldige Wachsamkeit der Crew, die Anspannung bei der Rettung von Geflüchteten, die auf eine Zukunft hoffen und im Meer zu ertrinken drohen. Und er bietet Raum für die Stimmen der Geretteten, für ihre Geschichten von Flucht, Verlust und Sehnsucht nach Sicherheit. Bonnets Kamera fängt diesen besonderen Ort zwischen Gefahr und Hoffnung ein – ein zeitloser Raum vor den Toren Europas.

Seit 2016 wurden fast 40.000 Menschen von der Ocean Viking, dem von SOS Méditerranée gecharterten Rettungsschiff, in Sicherheit gebracht.

Heimliche Spiele

Frankreich

2002

Jean-Claude Brisseau

Sandrine arbeitet in einer Bar. Sie ist fasziniert davon, wie schamlos die Stripperin Nathalie ihre Sexualität öffentlich auslebt. Die beiden Mädchen freunden sich an und Sandrine begreift, dass ihr Körper eine machtvolle Waffe sein kann. Die zwei Frauen setzten ihre Erotik bewusst und skrupellos ein, um sozial aufzusteigen. Sie nehmen Stellen in einem großen Bankhaus an, wo sie eine rasante Karriere machen. Mit schmutzigen Tricks und vorgetäuschten Orgasmen bringen sie ihre Vorgesetzten unter Kontrolle. Erst als Christophe, Sohn des Direktors und zukünftiger Chef, auf der Bildfläche erscheint, wird ihr Spiel gefährlich. Denn Christophe akzeptiert nur seine eigenen Regeln. Die „Cahiers du Cinéma“ erkoren die erotische Fabel um Sex und Macht zum besten Film des Jahres 2002.

House Of Boys

LUX/DEU/NL

2010

Jean-Claude Schlim

Layke Anderson, Benn Northover, Udo Kier

Luxemburg, 1984: Auf der Tanzfläche ist der 18-jährige Frank der Star, in seiner Familie und seinem kleinbürgerlichen sozialen Umfeld der Außenseiter. Also macht er sich auf nach Amsterdam, um seine Lust auf das Leben zu stillen, um zu tanzen, Drogen zu nehmen und Sex mit Männern zu haben. Schließlich landet er in dem Striplokal „House of Boys“. Hier erlebt er Liebe und Enttäuschung, Hemmungslosigkeit, Sünde und echte Freundschaft. Und auf dramatische Weise erfährt er zum ersten Mal, dass es eine neue Immunschwächekrankheit mit dem Namen Aids gibt.

Die Grosse Verführung

CAN

2003

Jean-François Pouliot

Raymond Bouchard, David Boutin, Benoît Brière

Sainte-Marie-La-Mauderne besteht aus zwei Dutzend Holzhäusern, die sich in die Bucht einer kleinen Felseninsel in Kanada ducken. Früher begann hier der Tag mit einem Fischzug, heute stellen sich die Männer jeden Monat vor dem Postbüro an, um ihre Sozialhilfe zu empfangen. Doch es gibt Hoffnung: Ein Unternehmen, das Plastikgeschirr produziert, will eine Fabrik auf der Insel bauen. Aber die Firma stellt eine Bedingung: Der Ort muss einen eigenen Arzt haben. Den es auf der Insel aber nicht gibt… In Kanada war die leichtfüßige Inselkomödie LA GRANDE SEDUCTION der erfolgreichste einheimische Film des Jahres 2003. Wir zeigen den Film in Kooperation mit der Tagung „Inseln – Archipele – Atolle. Ordnungen des Insularen“ der philosophischen Fakultät der Universität Mannheim. Am 13.9.gibt Norbert Ahlers vom Medienforum Heidelberg eine Einführung.

Of Mud and Blood: Kongo – Im Rausch der Hoffnung

FRA/DEU

2025

Jean-Gabriel Leynaud

Dokumentarfilm

Numbi, eine kleine Stadt in den Bergen des Kongo: Hier bauen die Menschen mit bloßen Händen Coltan-Erz ab, ein Rohstoff, der für unsere Computer, Telefone, fast alle elektronischen Geräte unverzichtbar ist. Jean-Gabriel Leynaud taucht mit seinem mehrfach preisgekrönten Dokumentarfilm ein in die Arbeits- und Lebenswelt derer, die ihre Hände in den Schlamm tauchen und nach einem vielversprechenden Flöz suchen. Inmitten eines endlosen Krieges mit wechselnden bewaffneten Konfliktpartnern hoffen sie, vom Reichtum des Kongo zu profitieren – ihre Träume ermöglichen es uns, die allerneuesten Smartphones in die Hände zu bekommen.

Der letzte Wolf

FRA/CHN

2015

Jean-Jacques Annaud

Feng Shaofeng, Shawn Dou, Ankhnyam Tagchaa

China 1967. Der Student Chen Zhen wird im Zuge der Kulturrevolution in die innere Mongolei geschickt, um Schäfern das Lesen und Schreiben beizubringen. Seine Leidenschaft gilt jedoch vom ersten Tag an der archaischen Wildnis und den dort ansässigen Wölfen. Als der Befehl eintrifft, alle Wolfsjungen zu töten, rettet Chen Zhen einen jungen Wolf und zieht ihn auf. Es entsteht eine tiefe Freundschaft zwischen den beiden, doch dann attackieren die verbliebenen Wölfe die Siedlungen der Menschen…

Regiealtmeister Annaud beweist auch mit DER LETZTE WOLF sein Händchen für atemberaubende Tierfilme, die den Konflikt zwischen Natur und fortschreitender Zivilisation in spektakulären Bildern einfangen. Anders als in den Vorgängern DER BÄR und ZWEI BRÜDER nun jedoch in plastischem 3D!

Notre-Dame in Flammen

FRA

2022

Jean-Jacques Annaud

Samuel Labarthe, Jean-Paul Bordes, Mickaël Chirinian, Anne Hidalgo

Am 15. April 2019 stand Notre-Dame in Flammen. Vom Dachboden der Kathedrale aus breitete sich das Feuer rasend schnell auf das gesamte Bauwerk aus. Ein Schock für Frankreich, ein Schock für die Welt. In seinem Spielfilm rekonstruiert Jean-Jacques Annaud (u. a. DER NAME DER ROSE, 1986, SIEBEN JAHRE IN TIBET, 1997) minutiös und beinahe in Echtzeit die verheerende Brandkatastrophe ab dem ersten Feueralarm. Archivmaterial und Zeugenvideos ergänzt er dabei um die Perspektive der Männer und Frauen, die inmitten des Flammenherds ihr Leben aufs Spiel setzten, um die Kirche vor der vollständigen Zerstörung zu bewahren. Annaud, bekannt für seine bildgewaltigen, atemberaubenden Kinoinszenierungen, zeigt auf packende Weise die fatalen Ereignisketten, die zum Feuer führten, und huldigt der beeindruckenden Rettungsaktion für das Pariser Wahrzeichen – für die naturalistische Inszenierung gedoubelt von verschiedenen Kirchen, unter anderem in Sancés und Bourges.
Einführung: Alban Gebel, Institut Français Mannheim

Diva

FRA

1981

Jean-Jacques Beineix

Frédéric Andréi, Wilhelmenia Fernandez, Richard Bohringer, Jacques Fabbri, Dominique Pinon

Jules, junger Postbote in Paris, schwärmt für die Operndiva Cynthia Hawkins. Er fertigt unerlaubterweise bei einem Auftritt einen Arienmitschnitt an und stiehlt ein Kleid aus ihrer Garderobe – doch die Musikkassette wird mit einer anderen vertauscht, und während er auf dem Mofa durch Paris fährt, sind bald Zuhälter, taiwanesische Gangster und korrupte Polizisten hinter ihm her…
Jean-Jacques Beineix’ eleganter, komplexer Thriller besticht mit seiner Ästhetik in coolem, stylishen Blau und bietet nicht nur rasante Action, sondern auch eine kleine Reflexion über Fans und Stars. Roger Ebert beschrieb in der Chicago Sun Times den Film als “einen der besten Thriller der letzten Jahren, ja mehr als das: ein brillanter Film. […] DIVAs Verfolgungsjagden liegen auf derselben Ebene mit den Allzeitklassikern JÄGER DES VERLORENEN SCHATZES, FRENCH CONNECTION und BULLIT

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