Filmarchiv

Lust zu stöbern? Hier finden Sie Filme, die seit Januar 2001 im Cinema Quadrat gezeigt wurden.

Babij Jar

Deutschland

2002

Jeff Kanew

Michael Degen, Barbara De Rossi, Katrin Saß

Die jüdische Familie Lerner und die ukrainische Familie Onufrienko sind seit langem eng befreundet und wohnen zusammen in einem Haus am Rand von Kiew. Während das deutsche Militär die Deportation und Ermordung aller Juden Kiews vorbereitet, versuchen die Lerners mit Hilfe des Nachbarjungen Stepan gemeinsam zu fliehen. Da sieht Lena Onufrienko eine Chance, ihrer Tochter, deren Hochzeit bevorsteht, eine eigene Wohnung zu verschaffen. Sie denunziert die Nachbarn, ohne zu wissen, daß ihr Sohn die Lerners begleitet. Mit einer Einführung von Prof. Hans Becker, Heidelberg.

Shotgun Stories

USA

2007

Jeff Nichols

Michael Shannon, Douglas Ligon, Barlow Jacobs

Drei Brüder im tiefsten Arkansas: Arbeiten und Herumlungern zwischen Baumwollfeldern, Fischteichen und Landstraßen. Son Hayes, der Älteste, hat dabei das schwere Los zu tragen, sich für die beiden anderen, Kid und Boy, verantwortlich zu fühlen. Einen Vater hatten sie nie wirklich, und die Mutter vermag ihren Söhnen nicht zu zeigen was Liebe ist. Nach dem Tod des Vaters werden die Brüder mit der Existenz von vier Stiefbrüdern konfrontiert…Regisseur Nichols inszenierte eine archaische Rachegeschichte, angesiedelt tief im Süden der USA. Dennoch wirkt die Handlung zeitlich und örtlich entrückt. Obwohl die Fehde eine Mordserie auslöst, klammert der Film jede Präsenz gesetzlicher Gewalt aus und verortet Recht und Gerechtigkeit in der Privatsphäre. Die Handlung wird durch die Weite der atemberaubenden Landschaft, dargestellt im passenden Bildformat (Scope), eindrucksvoll dramatisiert.

Museum Hours

AUT/USA

2012

Jem Cohen

Mary Margaret O'Hara, Bobby Sommer, Ela Piplits

Wien im Winter. Johann, ein Museumswärter im prächtigen Kunsthistorischen Museum, begegnet Anne, einer ausländischen Besucherin, die aufgrund eines medizinischen Notfalls nach Österreich gerufen wird. Sie war nie zuvor in Österreich, wandert ziellos durch die Stadt und findet im Museum Zuflucht. Obwohl anfangs misstrauisch, bietet ihr Johann seine Hilfe an und jeder taucht in die Welt des anderen ein. Regisseur Jem Cohen erweckt in seinem hochsensiblen Film nicht nur Kunstwerke zum Leben, sondern baut auch eine Brücke zwischen der Kunst und dem gelebten Alltag der Menschen. Er zeigt auf sehr einfühlsame Weise, dass die ganz existenziellen Themen wie Liebe, Tod, Materialismus oder Glaube sich zwar in den Gemälden widerspiegeln, dass aber erst der Betrachter selbst der Kunst einen realen Rahmen geben kann.
Ein unkonventioneller Film über ein ungewöhnliches Paar, der gleichzeitig auch ein Porträt der Kulturstadt Wien ist.

5 Zimmer Küche Sarg – What We Do in the Shadows

NZL

2014

Jemaine Clement, Taika Waititi

Jemaine Clement, Taika Waititi, Jonathan Brugh, Ben Fransham, Cori Gonzalez-Macuer, Stuart Rutherford

Ein Team von Dokumentarfilmern begleitet den Alltag von fünf Vampiren unterschiedlichen Alters und Charakters, die zusammen in einer Wohngemeinschaft in Wellington, Neuseeland leben. Wobei die zwischen 183 und über 8000 Jahre alten Blutsauger die ganz normalen WG-Probleme wie Putz- und Abwaschplan ebenso wie Nahrungsnachschub an Jungfrauen, die Abwehr von Vampirjägern und die Rivalität mit der Werwolf-Gang bewältigen müssen.
Jemaine Clement und Taika Waititi, die beiden Autoren, Regisseure und Darsteller, verbinden in ihrer originellen Mockumentary-Horrorkomödie tiefgehende Kenntnisse über die Mythologie der Vampire mit Elementen einer Sitcom. Waititi hat inzwischen nicht nur einen Oscar für JOJO RABBIT (2019) erhalten, sondern in zwei THOR-Filmen dem Marvel-Universum Humor eingeimpft.
Einführung: Dr. Alexander Sigelen

L´amour du monde - Sehnsucht nach der Welt

CHE

2923

Jenna Hasse

Clarisse Moussa, Esin Demircan, Marc Oosterhoff, Adèle Vandroth

Am Ufer des Genfer Sees trifft die sanfte Teenagerin Margaux, die unter der Abwesenheit des Vaters leidet, auf das siebenjährige Mädchen Juliette, die in einem Kinderheim untergebracht ist, und auf den Fischer Joël, der gerade seine Mutter verloren hat und deshalb aus Indonesien in die Schweiz heimgekehrt ist. Ein idyllischer Fischerhafen wird zum Rückzugsort, der See und die Natur zum Verbündeten für drei einsame Seelen, die ihren Platz im Leben suchen und sich in der fiebrigen Sommerhitze für einen kurzen Moment gegenseitig Halt geben.
Der Film erhielt auf der diesjährigen Berlinale eine Lobende Erwähnung der Internationalen Jury der Sektion Generation KPlus: „Eine überraschende, poetische und generationenübergreifende Sicht auf die Geschichte des Erwachsenwerdens.“

L Bomb

USA

2018

Jenna Laurenzo

Jenna Laurenzo, Caitlin Mehner, Brandon Micheal Hall, Cloris Leachman, Bruce Dern, Steve Guttenberg

Lauren und Hailey sind ein glückliches Paar in Brooklyn. Auch Laurens Mitbewohner Austin stört die verliebte Zweisamkeit nicht. Was das Glück perfekt machen könnte: dass sich Lauren endlich vor ihrer Familie outet. Den perfekten Anlass bietet Thanksgiving, doch gerade als Lauren Haley als ihre Freundin vorstellen will, kreuzt Austin auf und wird prompt für ihren Freund gehalten… Mit zunehmenden Missverständnissen wird Laurens erhofftes Coming-Out zur L-Bombe, die mit lautem Knall zu zerplatzen droht.

Für ihre lesbisch aufgemischte Familienfestkomödie konnte Regiedebütantin Jenna Laurenzo eine illustre Besetzung gewinnen.

Le panache

FRA

2024

Jennifer Devoldère

José Garcia, Aure Atika, Joachim Arseguel

Das hartnäckige Stottern ist nur eines von vielen Problemen des jungen Colin. An seiner neuen Schule, die er nach der Scheidung seiner Eltern besucht, fühlt er sich ausgeschlossen und allein. Der charismatische Lehrer M. Devarseau sieht Colins Potenzial und besetzt ihn in einer Theateraufführung von „Cyrano de Bergerac“. Um auf der Bühne zu bestehen, muss der unauffällige Colin jedoch nicht nur sein Stottern in den Griff kriegen.

Erst in der vorigen Cinéfête-Saison in 2024/2025 zeigten wir erstmals einen Film der französischen Regisseurin und Autorin Jennifer Devoldère. In SAGE-HOMME widmete sie sich einem jungen Mann, der auf dem Weg zu seinem „unmännlichen“ Traumjob allerlei innere und äußere Hürden überwinden musste. Kaum ein Jahr später ist sie mit LE PANACHE zurück und zeigt erneut, wie wichtig nicht nur ein gesundes Selbstvertrauen, sondern auch Inspiration durch Freunde und Vorbilder ist.

Der Babadook

AUS

2014

Jennifer Kent.

Essie Davis, Noah Wiseman

Hier mal eine Portion gepflegten Horrors: Die alleinerziehende Mutter Amelia hat den sechs Jahre zurückliegenden Tod ihres Mannes noch immer nicht überwunden. Auch ihr Sohn Samuel bereitet ihr Kummer. Albträume von einem Monster, das ihn und seine Mutter umbringen will, quälen ihn. Von seiner Furcht übermannt, wird Samuel immer unberechenbarer und gewalttätiger. Ist er Opfer einer übernatürlichen Heimsuchung? Überragender Horrorfilm, der die Mittel des Geisterfilms zu einem brillanten Psychogramm ausreizt.

9to5 - Days In Porn

DEU

2008

Jens Hoffmann

Das San Fernando Valley in LA ist das Epizentrum der US-Erwachsenenunterhaltung. Milliarden von Dollar werden hier jedes Jahr mit Pornos verdient, mehr als in der Musikindustrie.“9to5 DAYS IN PORN” porträtiert die Protagonisten der Branche auf sehr direkte und trotzdem sensible Art. Das Kaleidoskop aus faszinierend ehrlichen Portraits, die in über 18 Monaten Drehzeit entstanden sind, bietet tiefe Einblicke in die persönlichen Lebensumstände der Menschen, die in der Welt des Porno leben und arbeiten. Dies ist der Blick von innen heraus – ungeschönt und authentisch, ohne zu glorifizieren, aber auch ohne gängige Klischees zu bedienen, verstörend nah und tief bewegend. (also ab 18 Jahren)

Anderland

NOR/ISL

2006

Jens Lien

Trond Fausa Aurvag, Petronella Barker, Per Schaaning

Mitten in der grauen Einöde steigt Andreas (Trond Fausa Aurvåg) aus einem Bus aus: Zwar weiß er nicht, wie er hierher kam, aber ein Empfangskomitee steht schon bereit und führt ihn in eine neue Welt, wo ihn eine Wohnung, ein Bürojob und freundliche Leute erwarten. Er lernt Anne-Britt (Petronella Barker) kennen und heiratet sie. Allerdings interessiert sie sich – wie alle anderen Bürger dieser kinderlosen Stadt – nur für schöner Wohnen. Das soll nun Andreas’ Leben sein? Eine Affäre mit Ingeborg (Birgitte Larsen) hilft auch nicht weiter. ANDERLAND ist ein fantastisches Märchen, eine Parabel auf die Konsumgier der modernen Gesellschaft und ihre obsessive Beschäftigung mit dem Oberflächlichen. Regisseur Jens Lien spielt meisterhaft mit dem Zuschauer, unterhält ihn mit erstaunlichen Entdeckungen, absurden Dialogen und einer kräftigen Prise nordischen Humors.

Sons of Norway

NOR/FRA

2011

Jens Lien

Åsmund Høeg, Sven Nordin

Es rebelliert sich schlecht, wenn der eigene Vater noch lauter dagegen ist als man selber. Als der Punk in den späten 70ern die Vororte von Oslo erreicht, hört Nikolaj zum ersten Mal die Sex Pistols, eine musikalische Offenbarung, die sein Leben verändert. Doch es ist nicht leicht gegen das Establishment zu sein, wenn der eigene Vater ein waschechter Hippie ist, der seinen Sohn zum Sommerurlaub ins Nudistencamp zerrt und auch mal den Schuldirektor zusammenfaltet.
Coming-of-Age Dramödie über Rebellion, Punk Rock und Vorstadtmief mit einer Prise extra trockenem skandinavischem Humor. Eine schreiend-komische, stellenweise auch sehr ergreifende und skurril-außergewöhnliche Vater-Sohn-Geschichte, die die Balance hält zwischen Komik und Tragik, zwischen verspielter Verrücktheit und ernsthafter Ehrlichkeit. Mit einer wuchtigen Perfomance von Sven Nordin, der in ELLING bereits an einer weiteren skandinavischen Kinoperle beteiligt war. Und mit einem Gastauftritt von Musiklegende Johnny Rotten.

Public Enemy

BRD/F/USA

1999

Jens Meurer

Die Black Panther waren in den sechziger Jahren die militante Speerspitze einer Bewegung der Schwarzen gegen den Rassismus in den USA. Allein durch ihr martialisches Auftreten – schwarze Lederjacken, dunkle Sonnenbrillen und Waffen – lehrten sie die weiße Mehrheit das Fürchten. PUBLIC ENEMY ist ein dokumentarisches Porträt von vier ehemaligen Black-Panther-Aktivisten: Die Juraprofessorin Kathleen Cleaver war einst die höchstrangige Frau in der Pantherhierarchie und ist mit ihrem Afrolook eine Ikone der 60er. Bobby Seale ist das letzte überlebende Gründungsmitglied. Er verfaßt mittlerweile Kochbücher. Wegen seiner Aktivitäten für die Panther hat Jamal Joseph zehn Jahre im Gefängnis verbracht, dort entwickelte er sich zum Theaterschriftsteller. Nile Rodgers gilt als Erfinder des Rap und ist heute einer der reichsten Musikproduzenten in den USA. Der Regisseur Jens Meurer, in Deutschland geboren und im Apartheidstaat Südafrika aufgewachsen, rekapituliert die Geschichte der Bewegung und bringt erkämpftes schwarzes Selbstbewußtsein eindrucksvoll zum Ausdruck. „Ein Blick zurück, nicht im Zorn, sondern im Zeichen der Tatsache, daß revolutionäre Veränderungen möglich sind und sich die Opfer gelohnt haben.“ (film-dienst)

La buena vida – Das gute Leben

DEU

2014

Jens Schanze

Jairo Fuentes, der junge Anführer der Dorfgemeinschaft von Tamaquito, lebt in den Wäldern Kolumbiens. Die Natur gibt den Menschen hier alles, was sie zum Leben brauchen. Seit Jahrhunderten gehen sie auf die Jagd, sammeln Früchte und halten Nutztiere. Doch die Lebensgrundlage der Wayúu-Gemeinschaft wird durch den Kohleabbau in der Mine „El-Cerrejón“ zerstört: Das gewaltige Loch, mit 700 Quadratkilometern der größte Kohletagebau der Welt, frisst sich immer tiefer in die einst unberührte Landschaft. Fuentes ist entschlossen, die gewaltsame Vertreibung seiner Gemeinschaft zu verhindern. Er beginnt Verhandlungen mit den Mienenbetreibern, hinter denen mächtige Rohstoffkonzerne stehen. Ein Kampf, der schon bald zum Existenzkampf wird…
In Anwesenheit des Regisseurs Jens Schanze.
Mitgliederaktion: Eintritt für Cinema Quadrat-Mitglieder frei.

Plug and Pray

DEU

2010

Jens Schanze

In seinem mehrfach ausgezeichneten Film widmet sich Jens Schanze dem technologischen Fortschritt und der Frage, wohin dieser noch führen soll, kann, darf oder muss. Er lässt renommierte Wissenschaftler und Kritiker zu Wort kommen. Und formuliert die Fragen, die viele Menschen stellen: Wie weit kann die Verschmelzung von Mensch und Maschine gehen? Wo ist das Ende der Visionen? Und wer braucht das alles überhaupt?

Winterkinder - Die Schweigende Generation

DEU

2005

Jens Schanze

„War Großvater ein Nazi?“ Regisseur und Autor Jens Schanze (Jahrgang 1971) stellt diese Frage seiner Mutter. Und seine Mutter antwortet. Ihre Entscheidung, die kritische Beschäftigung mit der Person ihres Vaters zuzulassen, bringt unverhofft Bewegung in scheinbar festgefahrene Familienstrukturen. Es wird offenbar, daß dicht unter der Oberfläche der täglichen Normalität seit über 60 Jahren ein bisher unverarbeitetes Trauma schlummert. Der Dokumentarfilm WINTERKINDER ist die Auseinandersetzung mit der eigenen, ganz persönlichen Geschichte. Jens Schanze erforscht das Familiengedächtnis seiner Eltern und Geschwister über einen Menschen, der noch vor seiner eigenen Geburt starb: eine Spurensuche des Enkels nach der Vergangenheit des Großvaters, nach der Herkunft seiner Mutter und nach der eigenen Identität. Preis: Special Jury Mention vom Festival de Films de Montréal. Prädikat: Besonders Wertvoll.

Invisible - Illegal In Europa

DEU

2004

Jens Voigt

INVISIBLE erzählt die bewegenden Geschichten von fünf Flüchtlingen, die illegal in Europa leben. Über ein Jahr hinweg begleitet der Film sie in Deutschland, Frankreich, Polen, Spanien, Holland und Nigeria. Sie versuchen, möglichst unsichtbar zu bleiben, aus Angst, wieder in ihre frühere Heimat abgeschoben zu werden. Andreas Voigt zu seinem Film: „Ich wollte von Menschen erzählen, die mitten unter uns leben – ohne Papiere, illegal. Es gibt keine genauen Angaben für Europa. Aber allein in Deutschland schätzt man die Zahl der Illegalen auf mehr als 1 Million. Sie könnten Nachbarn sein, Menschen denen ich täglich auf der Strasse begegne. Wie ist ihr Alltag, was sind ihre Hoffnungen, ihre Träume? Davon wollte ich erzählen. Und davon, wie verschieden die Gründe sind, die Menschen dazu bewegen, ihr Zuhause zu verlassen, ihre Heimat.“ Am Mittwoch 18.1. Diskussion, Moderation: Monika-Margret Steger (Schauspielerin)

Dorf der verlorenen Jugend

DNK/GBR

2015

Jeppe Rønde

Hannah Murray, Adrian Rawlins

Sara und ihr Vater Dave ziehen in ein kleines Dorf, das von einer mysteriösen Serie von Selbstmorden unter Jugendlichen erschüttert wird. Während sich das Mädchen in Jamie verliebt, versucht ihr Vater, seines Zeichens der neue Polizist im Ort, den Gründen für die Selbsttötungen auf die Spur zu kommen. Jeppe Røndes auf Englisch gedrehter Debütfilm basiert auf wahren Ereignisse um Selbstmorde unter Teenagern, die sich zwischen 2007 und 2013 in in einer walisischen Ortschaft ereigneten.
Verstörendes Drama mit der Hauptdarstellerin Hannah Murray, die einige aus »Game of Thrones« kennen dürften…

Mars Express

FRA

2023

Jérémie Périn

Im Jahr 2200 verschwindet in der Mars-Hauptstadt Noctis eine Kybernetikstudentin spurlos. Privatdetektivin Aline Ruby und Android Carlos Rivera werden angeheuert, sie zu suchen – doch sie sind nicht die einzigen. Während das Ermittlerduo immer tiefer in die Schattenwelt des Roten Planeten vordringen, stellen sich mehrere Fragen: Welche Rolle spielt die Verschwundene im Kampf zwischen Robotern und Menschen, und wie gelingt es immer mehr Androiden, ihrer Programmierung zu entkommen und sich gegen ihre Besitzer aufzulehnen?
Faszinierende Zukunftsvision, packende Story, zielsichere Ästhetik: Der fabelhaft animierte Sci-Fi-Neo-Noir-Cyberpunk-Thriller verbindet Korruption und Schmuggel, Killer, Robotik und Gehirnfarmen in einer Zukunftszivilisation, die auf einem prekären Gleichgewicht beruht.

Der Doktor aus Indien – Wie Ayurveda in den Westen kam

USA

2018

Jeremy Frindel

Ayurveda: Das älteste ganzheitliche Medizinsystem der Welt, in dem das Gleichgewicht von Körper, Geist, Seele und Umwelt im Mittelpunkt steht. Ende der 1970er begab sich Dr. Vasant Lad auf seine Mission: Ayurveda im Westen bekannt zu machen. Jeremy Frindels Porträt dieses Pioniers der Ayurveda-Bewegung zeichnet den Weg nach, der diese alternative Heilmethode zur weltweiten Verbreitung führte. Frindel ist hautnah dabei, wenn Lad therapeutisch und spirituell seine Patienten behandelt, schildert in Gesprächen unter anderem mit Deepak Chopra Lads Leben und Werk und beschreibt die komplexe und vielschichtige Philosophie, die sich hinter Ayurveda verbirgt.

One Track Heart: Die Geschichte des Krishna Das

USA

2012

Jeremy Frindel

In One Track Heart erzählt Jeremy Frindel die Geschichte des Gurus Jeffery Kagel. 1970 hätte Kagel seinen Traum als Rockstar verwirklichen können. Doch er schlug das Angebot einer Band aus und verkaufte stattdessen Hab und Gut, um sich auf einen Selbstfindungstrip jenseits der westlichen Konsumgesellschaft zu begeben. One Track Heart erzählt die Reise des Mannes, der als Jeffery Kagel nach Indien ging und als berühmter spiritueller Lehrer zurückkehrt. Frindels Doku ist die inspirierende Geschichte einer Suche voller Tiefen, Hindernisse, aber auch unendlicher Freude.

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