SHADOWS erzählt anhand der Geschichte dreier Geschwister vom Leben Schwarzer in einer weißen Gesellschaft, von Identitätssuche und Akzeptanz – eine Studie über Diskriminierung, angesiedelt im Künstlermilieu des New Yorker Nachtlebens, das in den Rythmus der Jazzmusiker Charlie Mingus und Shafi Hadi eingetaucht ist. Cassavetes’ Debütfilm entstand zwischen 1957 und 1959. Ein mit kleinstem Budget produzierter 16mm-Film, der Improvisation und Spontaneität Raum gab, mit traditionellen Mustern brach und das Schauspiel befreien wollte: „Wir haben nicht nur den Text improvisiert, sondern auch die Bewegungen. Dabei mußte auch der Kameramann improvisieren, er mußte den Schauspielern folgen und den ganzen Raum ausleuchten, damit die Schauspieler sich spontan und frei bewegen konnten.“ (J.C.) Der Film wurde zu einem Stilbildenden Element der Beatnik-Ära.