Professioneller Sport (er)kennt zwei Geschlechter: männlich und weiblich. Weitere Gender-Kategorien sind nicht vorgesehen. Das hat nicht nur Auswirkungen auf die Athlet*innen, sondern prägt auch maßgeblich das Geschlechterbild von Millionen Sportfans. Der Film gibt nicht-binären, trans* und dissidenten Körpern den Raum, der ihnen meist verweigert wird. Es geht um queere Körper und um die Frage, wo Menschen im Leistungssport Platz finden, obwohl ihre Körper nicht als männlich oder weiblich anerkannt werden. Es wird gefragt, was einen Körper weiblich oder männlich macht und was Sportler*innen passiert, wenn sie nicht in diese Kategorien passen: beispielsweise einer trans* Marathonläuferin oder einer 800-Meter-Läuferin, die von internationalen Sportverbänden zur hormonverändernden Operation gedrängt wurde. Der Film wurde beim Internationalen Frauen Film Fest Dortmund & Köln für die beste Bildgestaltung ausgezeichnet.
In Kooperation mit dem Mannheimer queeren Sportverein mvd
In Anwesenheit der Kostümbildnerin Angela Queins, mit anschließender Diskussion auch zur Diversität in der Mannheimer Sportlandschaft.