Filmarchiv

Lust zu stöbern? Hier finden Sie Filme, die seit Januar 2001 im Cinema Quadrat gezeigt wurden.

Die Erfindung des Verderbens

CSK

1958

Karel Zeman

Lubor Tokoš, Arnošt Navrátil, Jana Zatloukalová, Miloslav Holub

Für den „Filmbeobachter“ der beste Jules-Verne-Film, der je gedreht wurde, für „Variety“ die ungewöhnlichste und künstlerisch werkgetreuste Übertragung einer Verne-Geschichte in Film: Professor Roch hat einen hochzerstörerischen Sprengstoff entwickelt, der die Erde vernichten kann. Piraten entführen ihn, um an die Waffe zu kommen… Karel Zeman nutzte die Illustrationen des originalen Jules-Verne-Romans für eine verspielt-surrealistische Kulisse, die jede realistische Illusion aufhebt – und gerade dadurch die heute längst überholte Handlung ins Zeitlose erhebt. Der Film gewann bei der Brüsseler Weltausstellung 1958 den Grand Prix.

Klassikko

FIN

2001

Kari Väänänen

Martti Suosalo, Janne Hyytiäinen, Matti Onnismaa

Von den Kritikern gelobt aber vom Publikum verschmäht, empfiehlt der Verleger des Schriftstellers Kari Hotakainen, er solle doch ein enthüllendes Tagebuch über seine frühen Schaffensjahre schreiben. Verzweifelt auf der Suche nach Inspiration gelangt er in die letzte Bastion der wahren Männer: die Welt der schnellen Autos, hier repräsentiert durch das Modell Alfa Romeo 75 Twin Spark. Eine Meinungsverschiedenheit zwischen dem Schriftsteller, einem Gebrauchtwagenhändler und einem arbeitslosen Schläger über ein Auto dieses Typs eskaliert zu einer live im Fernsehen übertragenen Verfolgungsjagd mit der Polizei. Über seinen mit skurrilem Humor, slapstickartigen Stummfilm-Nummern und einer überraschenden Tonspur versehenen zweiten Kinofilm meint der finnische Regisseur Kari Väänänen: „Es geht um einen Mann, ein Auto und um grenzenlose Wut. Das ist alles, was man benötigt, damit sich die Leichen stapeln.“

Die Sehnsucht der Schwestern Gusmão

BRA/DEU

2019

Karim Aïnouz

Carol Duarte, Julia Stockler, Gergorio Duvivier, Bárbara Santos

Rio de Janeiro, 1950. Die unzertrennlichen Schwestern Eurídice und Guida sind voller Träume: Eurídice will Konzertpianistin werden, Guida träumt von Liebe und Freiheit. Doch die Enge ihres konservativen Elternhauses und die traditionellen Vorstellungen ihres Vaters Manoel lassen keinen Platz für solche Sehnsüchte. Gute Ehefrauen und Mütter – einen anderen Weg kann sich Manoel nicht vorstellen für seine Töchter. Doch Guida will sich nicht fügen und reist mit dem Seemann Yorgos heimlich nach Griechenland. Als sie Monate später zurückkehrt, verlassen und schwanger, weist ihr Manoel die Tür und verhindert den Kontakt zur Schwester – Guida und Eurídice leben jahrelang in Rio, ohne voneinander zu wissen.
Der Film basiert auf dem Roman „Die vielen Talente der Schwestern Gusmão“ von Martha Batalha: „ein unwiderstehliches, traumhaft schönes Melodram, verführerisch und bitter, zärtlich und rau.“ (Hollywood Reporter)
Hauptpreis der Sektion „Un Certain Regard“ des Filmfestivals von Cannes!
Karim Aïnouz wuchs als Sohn brasilianisch-algerischer Eltern im brasilianischen Fortaleza auf. Nach seinem Architekturstudium und Arbeit als Stadtplaner drehte er Kurz- und Experimentalfilme, Essays und Dokumentationen, seit 2002 ist er im Spielfilmbereich tätig. Seine Filme (unter anderem PRAIA DO FUTURO, 2014, ZENTRALFLUGHAFEN THF, 2018) laufen weltweit auf Festivals, unter anderem auf der Berlinale. Aïnouz lebt in Berlin.

Madame Sata

Brasilien

2002

Karim Aïnouz

Gero Camilo, Lazaro Ramos, Floriano Peixoto

1932 im Künstlerviertel Rio de Janeiros, Lapa. Auf der Bühne des Kabaretts „LUX“ steht Vitoria dos Anjos, eine gefeierte Sängerin, und singt Josephine Bakers berühmten Chanson „Nuit d´Alger“. Hinter der Bühne, fasziniert, ihr Diener Joao Francisco. Er himmelt sie an. So wie sie, will er eines Tages auf der Bühne stehen und das Publikum für sich gewinnen. Er trägt heimlich ihr Kleider, spielt mit ihrem kostbaren Schmuck und ahmt ihr europäisches Auftreten nach. Doch Vitoria dos Anjos sieht in ihm nichts weiter als einen ganz persönlichen Sklaven, der ihre Garderobe in Ordnung hält und ihr ständig zu Diensten ist. Schließlich taucht Joao Francisco ab in die Unterwelt der zwielichtigen Gestalten, der Prostituierten und Gauner. Hier fällt er auf, ist seine Erscheinung, angesehen und gefürchtet. Und hier schafft er den Aufstieg: Mit der Figur der Madame Sata, eine Hommage an Cecil B. DeMilles´ Film „Madame Satan“, wird er zum Kabarett-Star. Kraftvoll und verletzlich. Gefeiert und gehasst. Umschwärmter Sänger. Hingebungsvoller Vater. Zügelloser Verbrecher. Leidenschaftlicher Liebhaber.

Praia do Futuro

BRA/DEU

2013

Karim Aïnouz

Clemens Schick, Wagner Moura

Zum Bundesstart zeigen wir dieses introspektive Queer-Drama um drei Männer zwischen Brasilien und Berlin, Mut und Angst, Aufbruch und Schiffbruch: Donato ist im Meer zuhause, das Wasser sein Element – und eines Tages gibt es seinem Leben auch eine neue Richtung. Er rettet den deutschen Touristen Konrad vor dem Ertrinken. Die beiden Männer kommen sich näher, die starke körperliche Anziehung schlägt schnell in tiefe Gefühle um. Donato folgt Konrad nach Berlin, wo er sich neu erfinden kann. Jahre später wird Donato unerwartet mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Wütend steht sein jüngerer Bruder Ayrton vor der Tür und will wissen, warum Donato ihn, ohne ein Wort zu sagen, verlassen hat. Im elliptischen, narrativ stark reduzierten Ansatz und mit reifem formalem Gestaltungswillen schafft die Kameraführung Körper und Landschaften von lyrischer Schönheit.
Wettbewerbsbeitrag der Berlinale 2014.

Megalomaniac

BEL

2022

Karim Ouelhaj

Éline Schumacher, Wim Willaert, Benjamin Ramon

Der berüchtigte „Schlächter von Mons“ ist ihr Vater: Er hatte die Mütter von Felix und Martha vergewaltigt, geschwängert, nach der Geburt entsorgt. Jetzt leben die erwachsenen Geschwister nach wie vor im Haus des Killers, geprägt von den Schrecken der Vergangenheit und dem Vermächtnis des Vaters. Felix bringt von nächtlichen Streifzügen seine halbtoten Opfer nach Hause; Martha ist Putzkraft in einer Fabrik. Doch als dort Spott und Erniedrigung durch Arbeitskollegen eskalieren, brechen auch ihre mörderischen Instinkte aus. In seiner fiktiven Erweiterung eines realen, nie aufgeklärten Serienkiller-Falles zeigt Karim Ouelhaj eine Welt des Bösen, erschafft mit kraftvoll-wuchtigen Bildern eine düster-grauenhafte Stimmung. Nichts für Zartbesaitete!

Berlin East Side Gallery

DEU

2014

Karin Kaper & Dirk Szuszies

Das längste noch erhaltene Stück Berliner Mauer gilt als größte Open Air Galerie der Welt und zieht seit ihrer Eröffnung 1990 Millionen Besucher aus aller Welt an. Karin Kaper und Dirk Szuszies haben viele Künstler und alle an der Restaurierung und Sanierung im Jahr 2009 Beteiligten als einziges Filmteam der Welt von damals bis heute begleitet. Schöne, schrille, lustige und interessante und, wie die Berliner sagen, „abjehangene“ Doku über die East Side Gallery und ihre Künstler, die die Geschichte ebenso im Blick hat wie aktuelle Diskussionen.

Aber das Leben geht weiter

DEU

2011

Karin Kaper, Dirk Szuszies

Flucht. Vertreibung. Neubeginn. Diese Themen haben drei polnische und drei deutsche Frauen 25 Kilometer östlich von Görlitz durchlebt. Die Mutter der Regisseurin, die mit dieser Doku ihre eigene Geschichte aufarbeitet, berichtet von den Ereignissen 1945, als die Rote Armee kam und das damalige Niederlinde Polen zugesprochen wurde. Edwarda Zukowscy erzählt, wie sie 1940 als 16-Jährige mit ihrem ganzen Dorf nach Sibirien deportiert wurde. Sechs Frauen sprechen über ihr Schicksal und wagen ihre ganz eigene geschichtliche Annäherung. Ein ruhiger und bewegender Film über den Verlust der Heimat.
In Kooperation mit dem Stadtarchiv, mit Einführung

Wir sind die Juden von Breslau

DEU

2016

Karin Kaper, Dirk Szuszies

Sie waren jung, blickten erwartungsfroh in die Zukunft, fühlten sich in Breslau beheimatet. Dann kam Hitler an die Macht. Ab diesem Zeitpunkt verbindet diese Heranwachsenden das gemeinsame Schicksal der Verfolgung durch Nazi-Deutschland als Juden: Manche mussten fliehen oder ins Exil gehen, einige überlebten das Konzentrationslager Auschwitz. Der Heimat endgültig beraubt, bauten sie sich in den USA, England, Frankreich und auch in Deutschland ein neues Leben auf. 14 Zeitzeugen erinnern nicht nur an vergangene jüdische Lebenswelten in Breslau, sondern schildern auch ihre späteren Erfahrungen vom Neuanfang, von der Gründung des Staates Israel bis zum Wiederaufbau einer jüdischen Gemeinde in Breslau.
Nach der Vorführung am 11.4. Diskussion mit der Regisseurin Karin Kaper.
In Kooperation mit: Deutsch-Polnische Gesellschaft Mannheim- Ludwigshafen e.V., Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Rhein-Neckar e.V. und Ludwigshafen setzt Stolpersteine e.V.

Das Versprechen – Erste Liebe lebenslänglich

DEU

2016

Karin Steinberger, Marcus Vetter

30. März 1985: In Lynchburg, Virginia, werden Derek und Nancy Haysom brutal ermordet. Schnell fällt der Verdacht auf die Tochter Elisabeth – und auf ihren Freund, den deutschen Diplomatensohn Jens Söring. Die beiden fliehen durch die Welt, halten sich mit Scheckbetrug über Wasser, werden in London verhaftet. Ein jahrelanger Prozess beginnt. Sie wird zu 90 Jahren, er zu zweimal lebenslänglich verurteilt. Dokumentarfilmer Marcus Vetter und Karin Steinberger, Redakteurin der Süddeutschen Zeitung, entfalten von Tatortfotos über gerichtliche Videoaufzeichnungen bis zu Interviews das ganze Geschehen: Eine Geschichte von Liebe und Tod und von seinem Versprechen, sie vor der Todesstrafe zu bewahren. Hat er deshalb damals gestanden? Und warum sitzt er noch heute im Gefängnis, da es eine Unzahl von Indizien gibt, die gegen seine Tatbeteiligung sprechen? Spannend wie ein Krimi – aber nur allzu real.

Die Mumie

USA

1932

Karl Freund

Boris Karloff, Zita Johann, David Manners

Die „Mutter aller Mumienfilme“, die das Genre begründete und auch heute noch überzeugt: Aus Versehen haben Archäologen die Mumie des fluchbeladenen altägyptischen Priesters Imhotep wiedererweckt. In Gestalt des mysteriösen Ägypters Ardath Bey versucht Imhotep daraufhin, eine junge Frau zu entführen, die er für die Reinkarnation seiner Geliebten, einer 3700 Jahre alten Pharaonentochter hält. Karl Freund, einer der großen Kameramänner des deutschen Expressionismus, blieb auch als Regisseur seinem Stil treu und setzte einen Markstein des frühen Horror-Kinos. Mit einer Einführung von Dr. Peter Bär. Auch als Doppelprogramm mit Die Mumie (1999) zum Sonderpreis

Bruno

GBR

2011

Karl Golden

Diarmaid Murtagh, Woody Norman, Seun Shote und Stirling, der Hund

Die Suche nach einem Hund verknüpft die Schicksale eines Obdachlosen und eines kleinen Jungen, der von zuhause ausgerissen ist: Ein Roadmovie im wahrsten Sinn des Wortes, das auf den Straßen von London spielt, wo Daniel zusammen mit seinem Hund Bruno lebt. Bis eines Nachts, nach einem brutalen Überfall auf Daniel, Bruno verschwunden ist. Auf der Suche nach ihm findet der Obdachlose den siebenjährigen Izzy.
Mit kleinem Team auf den Straßen der Großstadt gedreht, erzählt der Film warmherzig, leise und zurückhaltend von zwei Heimatlosen, denen mehr fehlt als Hund Bruno. Regisseur Karl Golden bleibt dabei auf Augenhöhe mit seinen gebrochenen Protagonisten; und bietet nicht zuletzt einen Blick von außen auf die „normalbürgerliche“ Gesellschaft.

Atmen

AUT

2011

Karl Markovics

Thomas Schubert, Georg Friedrich

Markovics, der unter anderem durch seine Hauptrolle in „Die Fälscher“ in Erinnerung sein dürfte, ist mit seinem Regiedebüt ein großer Wurf gelungen: das ergreifende Porträt eines jungen Straftäters, erzählt in betörend strengen Bildkompositionen. Der 19-jährige Roman, der in seinem Leben kaum etwas anderes als Heim- und Gefängnismauern gesehen hat, könnte den Rest seiner Haftstrafe erlassen bekommen. Vorausgesetzt, er findet als Freigänger einen Job, in dem er es länger als einen Tag aushält. Schon mehrfach hat der in sich gekehrte Mann alles hingeschmissen, da soll ausgerechnet die Arbeit als Leichenbestatter die Wende bringen. Unterdrückte Gefühle, hochemotionale Ausbrüche – Romans Geschichte ist eine traurige. Und natürlich vollzieht sich unter der Oberfläche eine Befreiung, ein Durchatmen. Dass diese Wandlung keine plötzliche Kehrtwende nimmt, sondern zu schmerzhaften Konfrontationen führt, zeugt von dem Realismus, der diesen Film von der ersten bis zur letzten Minute durchdringt. Der ist neben der soghaften Ästhetik seine zweite große Stärke.

Capriccio

DEU

1938

Karl Ritter

Lilian Harvey, Viktor Staal, Paul Kemp

In Männerkleidern verschwindet die Klosterschülerin Madelone kurz vor der arrangierten Heirat mit dem ihr verhassten Barberousse. Auf der abenteuerlichen Flucht begegnet sie Fernand, ihrem Traummann. Doch bis sich die beiden endlich finden, gilt es einige Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Eine Historien-Operettenkomödie, die in jeder Szene herrlich überdreht ist, so dass sie sich am Ende in schönsten Nonsens auflöst.

Lippels Traum

DEU

1990

Karl-Heinz Käfer

Constantin Trettler, Gila von Weitershausen, Felix von Manteuffel

Lippel – eigentlich Phillipp – ist 10 und verdammt sauer! Da gehen seine Eltern einfach für eine ganze lange Woche auf Dienstreise und lassen Ihn bei der lästigen Frau Jacob, die für ihn sorgen soll! Zum Glück haben sie ihm auch das Buch mit den Märchen aus 1001 Nacht dagelassen, so hat Lippel wenigstens ein bisschen Unterhaltung. Bis Frau Jacob ihn spät abends beim Lesen erwischt und ihm das Buch wegnimmt. Doch Lippel weiß sich zu helfen, er träumt die angefangene Geschichte einfach weiter… Empfohlen ab 6 Jahren

Von morgens bis mitternachts

DEU

1920

Karlheinz Martin

Ernst Deutsch, Erna Morena, Roma Bahn, Adolf Edgar Licho

Der Kassierer einer Bank stiehlt eine große Summe – eigentlich, um einer Dame zu helfen, der ein Kredit verweigert wurde. Doch da sie sich als höchst vermögend herausstellt, behält er das Geld und stürzt sich in die kostspieligen Vergnügungen der Großstadt.

Regisseur Martin verfilmte das gleichnamige, expressionistische, 1917 uraufgeführte Theaterstück in der Nachfolge von DAS CABINETT DES DR. CALIGARI: Ausdrucksbetontes Schauspiel mit künstlich erscheinenden Kostümen in gemalten Dekorationen bilden mit der Ausgestaltung des mondänen Großstadtlebens eine künstlerische Einheit. Der Film galt lange als verschollen und wird mit seiner radikalen Bildsprache heute als einer der Hauptrepräsentanten des expressionistischen Films in der Weimarer Republik angesehen.

Rosa und der Steintroll

DNK

2023

Karlo Nor Holmbäck

Rosa, die kleine Blumenfee, lebt allein und einsam in ihrem Rosenstrauch, den sie noch nie in ihrem Leben verlassen hat. Dann flattert der unternehmungslustige Schmetterling Silk vorbei, und trotz ihrer Unterschiedlichkeit scheint Rosas Wunsch nach einem Freund in Erfüllung zu gehen. Wenn sie sich nur trauen würde, ihren Rosenbusch zu verlassen! Dann wird Silk von einem Steintroll entführt…

Der Film aus dem Elfenreich erzählt eine kindgerechte Fabel von Einsamkeit, Mut und Selbstvertrauen, fantasievoll, liebevoll und wunderschön gezeichnet.

Eintritt: 5 € für alle

Mom + Mom

ITA

2018

Karole Di Tommaso

inda Caridi, Maria Roveran, Andrea Tagliaferri, Silvia Gallerano

Starker Wille kann Berge versetzen – kann er auch zu einem Kind führen? Seit Langem schon wünscht sich das lesbische Pärchen Karole und Ali ein Kind – doch in Italien ist künstliche Befruchtung nicht erlaubt, und der natürliche Weg zum Baby steht außer Frage. Da bleibt nur die Flucht ins Ausland – Ziel: Barcelona! Doch Reise wie Behandlung sind teuer; so wird kurzerhand das Zimmer des Mitbewohners Andrea (zudem Alis Ex-Freund) an Touristen untervermietet, um die Babykasse zu füllen. Doch das Geld wird knapp, die Nerven sind strapaziert, Selbstzweifel wachsen, und zudem leiht Ali dem schnorrenden Andrea das letzte Geld, das sie und Karole durch den Verkauf ihres Bettes erhalten haben…
Die sommerleichte Komödie lässt den Kinderwunsch auf die Realitäten Italiens treffen – und entfaltet eine erfrischende Fülle skurriler Einfälle, die einfach mitreißen.

Einfach mal was Schönes

DEU

2022

Karoline Herfurth

Karoline Herfurth, Nora Tschirner, Milena Tscharntke, Ulrike Kriener, Aaron Altares

Karla, Radiomoderatorin, ist Single. Aber die biologische Uhr tickt: Sie sehnt sich danach, eine Familie zu gründen, und beschließt mit fast 40 Jahren, sich den Kinderwunsch selbst zu erfüllen. Nun reden alle mit: die Eltern, die Geschwister, die Freunde, die Nachbarn. Und: Karla lernt den viel jüngeren Ole kennen, der so gar nicht zu ihren Zukunftsplänen passt. Weil er ihr Traummann ist. Und keine Kinder will.

Romantische Komödie und Mutterdrama und Generationenporträt: Hart und ehrlich und liebevoll und komödiantisch geht Karoline Herfurth um mit Alltagsproblemen, die einen stolpern lassen, mit Lebensentwürfen, die man sich erhofft, und mit den Ansprüchen anderer, die an einen gestellt werden. „EINFACH MAL WAS SCHÖNES ist weder „einfach“ noch „nur schön“ – und gerade deshalb nach WUNDERSCHÖN der zweite Kino-Volltreffer für Karoline Herfurth innerhalb weniger Monate.“ (filmstarts.de)

SMS für dich

DEU

2016

Karoline Herfurth

Karoline Herfurth, Friedrich Mücke, Nora Tschirner, Katja Riemann, Frederick Lau, Tom Beck, Friederike Kempter

Seit dem Unfalltod ihres Verlobten zwei Jahre zuvor ist Clara in Trauer. Ihre Kreativität als Kinderbuchautorin ist blockiert, für neue Beziehungen ist sie nicht bereit. Noch immer schreibt sie an die alte Handynummer ihres verstorbenen Geliebten nachdenkliche, sehnsüchtige SMS-Nachrichten. Die Nummer ist inzwischen neu vergeben an den Journalisten Mark. Der hat sich von seiner langjährigen Beziehung getrennt, weil er für Kinder nicht bereit ist – und sucht die unbekannte SMS-Autorin.

Ein Liebesfilm als Regiedebüt, der sich vor amerikanischen Vorbildern nicht zu verstecken braucht und nicht auf oberflächlichen Witz, sondern echte Gefühle setzt: „Getragen wird die romantische Komödie von plastisch entwickelten Figuren, pfiffigen Dialogen, der funktionierenden Chemie zwischen den Darstellern sowie der märchenhaft in Szene gesetzten Großstadt.“ (Filmdienst)

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