Filmarchiv

Lust zu stöbern? Hier finden Sie Filme, die seit Januar 2001 im Cinema Quadrat gezeigt wurden.

Meek's Cutoff

USA

2010

Kelly Reichardt

Michelle Williams, Paul Dano, Bruce Greenwood, Will Patton

1845, in den frühen Tagen des Oregon-Trails, heuert ein kleiner Treck mit drei Familien den Trapper Stephen Meek an, um sie über die Cascade Mountains zu führen. Meek führt die Gruppe auf einen unmarkierten Weg über die Hochebene, wo sie sich verlaufen. Die Wasservorräte gehen zur Neige und die Siedler beginnen, Meek zu misstrauen. Ein Indianer kreuzt ihren Weg, und die Gruppe muss sich entscheiden, ob sie sich diesem anschließen, oder weiterhin dem Mann vertrauen, der sich bisher als zutiefst unzuverlässig erwiesen hat… Authentischer, aus der Perspektive von Frauen (!) erzählter Western, mit dem Reichardt viel Anerkennung auf den Festivals für ihre entschleunigte Erzählweise und die starken Bildkompositionen jenseits klassischer Hollywoodmuster erntete.

Old Joy

USA

2006

Kelly Reichardt

Daniel London, Will Oldham (aka "Bonny Prince Billy"), Tanya Smith

OLD JOY erzählt die Geschichte der beiden Freunde Kurt und Mark, die, nachdem sie einander aus den Augen verloren haben, nun ein Wochenendausflug ins Gebirge wieder zusammenführt. Betrachtet Mark den Ausflug in die Berge von Oregon als eine kurze Flucht vor seiner bevorstehenden Vaterschaft, erhofft sich Kurt davon den Auftakt für ein sorgenfreieres Leben. Als sie an ihrem Ziel – einer heißen Quelle in einem alten Wald – ankommen, kommt es zu einer Entscheidung: Entweder müssen sie ihre unterschiedlichen Lebenswege akzeptieren oder ihr gespanntes Verhältnis bewältigen… In einer der Hauptrollen ist der exzentrische Folk- und Countrysänger Will Oldham (bekannt als „Bonnie Prince Billy“) zu sehen.

Wendy & Lucy

USA

2008

Kelly Reichardt

Michelle Williams, Will Oldham, John Robinson

Wendy hat nicht mehr als ein paar Dollar in der Tasche. Zusammen mit ihrer Hündin Lucy wohnt sie in einem alten Honda, der sie nach Alaska bringen soll, wo sie auf einen Job in einer Fischfabrik hofft. Mitten im Nirgendwo gibt das Auto seinen Geist auf, was sich als Beginn einer großen Pechsträhne erweist. Wendy wird beim Stehlen von Hundefutter erwischt und während sie in Gewahrsam ist, verschwindet auch noch Lucy. Ein alter Wachmann, den Wendy während ihrer Suche nach der Hündin trifft, hat als Einziger Mitleid mit der jungen Frau und versucht sie nach Kräften zu unterstützen. Ein Abgesang auf den „American Dream“, einfühlsam und fern ab von jeder Sozialromantik erzählt. Mit Michelle Williams als Außenseiterin: mittellos, allein, am Rande des Nichts.

Alles steht Kopf 2

USA

2024

Kelsey Mann

Animationsfilm

ALLES STEHT KOPF 2 beginnt, wo der gefeierte Vorgänger von 2015 endete: Die zuvor kindliche Protagonistin Riley pubertiert. Abermals stürzt ihr Gefühlsleben ins Chaos, was ihre (personifizierten) Emotionen wieder ins Lot bringen wollen. Der erzählerisch wie ästhetisch reizvolle Animationsfilm aus dem Hause Pixar verpackt die abstrakten Vorgänge in ein sehr kreatives, gefühlsbetontes und humorvolles Fantasy-Abenteuer.

Bread And Roses

GB/F

2000

Ken Loach

Pilar Padilla, Adrien Brody, Elpidia Carrillo

Brot und Rosen, das war eine der feurigen Parolen der internationalen Arbeiterbewegung. Die Lohnabhängigen forderten damals außer dem Recht auf Arbeit und Brot auch Rosen und ein Leben unter menschenwürdigen Bedingungen. Ken Loach thematisiert in seinem ersten US-Film einen Arbeitskampf der Putzkolonnen, den Drehbuchautor Paul Laverty Mitte der neunziger Jahre hautnah miterlebte: Maya, eine von Schleppern in die Staaten eingeschmuggelte Mexikanerin, findet bei der Familie ihrer Schwester in Los Angeles Unterschlupf und einen Job in einer Reinigungsfirma. Dort schließt sie sich einem jungen Gewerkschafter an und hilft, die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Mit Blick fürs Detail erzählt BREAD AND ROSES von Menschen und ihren kleinen Sehnsüchten, die in Ausnahmesituationen über sich hinauswachsen.

It's A Free World

GB/DEU/SPA

2007

Ken Loach

Kirston Wareing, Juliet Ellis, Joe Siffleet, Leslaw Zurek

Der Human Rights Film Award und der Preis für das Beste Drehbuch in Venedig 2007 zeichnen Loachs neuen Film aus, der die Geschichte von Angie erzählt. Als sie ihren Job in einer Personalvermittlung verliert, gründet sie eine eigene Agentur. Angie ist aber auch Mutter von Jamie, der bei ihren Eltern aufwächst. Ihr Vater repräsentiert die Moral der alten Arbeiterbewegung: fairer Lohn, soziale Sicherung und Solidarität. Doch der globalisierte Arbeitsmarkt geht anders: Illegale Arbeiter werden hemmungslos ausgebeutet. Wird Angie Teil eines Systems von gierigen Profiteuren? Ken Loach erweist sich auch in diesem Film als hervorragender Protokollant aktueller sozialer Strukturen.

Just A Kiss

GBR

2004

Ken Loach

Atta Yaqub, Eva Birthistle

Liebesgeschichten in Filmen kommen oft vor. Doch diese hier in JUST A KISS ist eine besondere. Casim, ein DJ in den Glasgower Clubs, ist der Sohn pakistanischer Einwanderer. Roisin ist Musiklehrerin, sie ist eine weiße „Goree“. Die beiden verlieben sich ineinander und haben von Anfang an zu kämpfen. In eindringlichen Bildern zeigt der Film, was es für die pakistanische Familie bedeutet, wenn der Sohn nicht mit einer Muslimin zusammenleben will. Und wie groß die Probleme für die junge Lehrerin werden, wenn sie weiter an einer katholischen Schule arbeiten möchte. Eine charmante und intelligente britische Multikulti-Komödie.

Just A Kiss – Ae Fond Kiss

GB

2004

Ken Loach

Atta Yaqub, Eva Birthistle

Nach MY NAME IS JOE und SWEET SIXTEEN beendet Ken Loach seine Glasgow-Trilogie mit einer unsentimentalen Liebesgeschichte, die in diesem Jahr im Wettbewerb der Berlinale uraufgeführt wurde: Die Musiklehrerin Roisin lernt Casim, den älteren Bruder einer ihrer Schülerinnen kennen. Ein zerbrochenes Instrument führt sie zusammen und eine Melodie verbindet die beiden, noch bevor sie ein Paar werden. Doch Casim ist Sohn pakistanischer Einwanderer und soll in neun Wochen seine Cousine heiraten. Und Roisin ist in einer katholischen Schule beschäftigt, die eine Unbedenklichkeitserklärung ihrer Pfarrei verlangt, um sie fest anzustellen. Der zuständige Priester aber billigt Roisins Verhalten keineswegs. Ken Loach hat JUST A KISS mit ungewohnter Leichtigkeit inszeniert. Er gibt seinen Figuren hier einen größeren Freiraum, in dem sie sich entwickeln können. In seinem Engagement und seiner Realitätsnähe bleibt Loach jedoch kompromisslos.

Sweet Sixteen

GB

2002

Ken Loach

Martin Compston, Michelle Coulter, Annmarie Fulton

Seinen Vater kennt Liam nicht, seine drogensüchtige Mutter sitzt im Gefängnis und die Schule hat er längst geschmissen. Der Fünfzehnjährige schlägt sich tapfer durchs Leben, nur nicht ganz legal. Um das Geld für eine erträumte, schönere Zukunft zusammenzubekommen, steigt Liam ins Rauschgiftgeschäft ein. Liam ist mit einem ansteckenden Optimismus ausgestattet, doch das Scheitern ist der Umgebung, in der er lebt unweigerlich eingeschrieben. Von vielen Kritikern als sein warmherzigster und trotz des beklemmenden Themas optimistischster Film seit langem bewertet, wurde SWEET SIXTEEN im letzten Jahr beim Filmfest in Cannes begeistert gefeiert und das Drehbuch von Paul Laverty als Bestes Drehbuch ausgezeichnet. Hauptdarsteller Martin Compston, der zuvor noch nie vor einer Kamera gestanden hatte, gilt als neuer Shooting-Star des britischen Kinos und wurde bei den British Independent Film Awards als Bester Newcomer ausgezeichnet.

The Navigators

GBR

2001

Ken Loach

Dean Andrews, Tom Craig, Joe Duttine, Steve Huison, Venn Tracey, Sean Glenn, Andy Swallow

Unser Film zum Lokführerstreik: 1995 wird in Großbritannien das staatliche Bahnsystem abgeschafft, die Privatisierung der Eisenbahn erfolgt, ein Ereignis das für eine Gruppe Arbeiter zum Existenzkampf führt. Zunächst ändert sich für die erfahrenen Gleisarbeiter vom Zugdepot in South Yorkshire wenig – bis zwei konkurrierende Privatfirmen die Region unter sich aufteilen. Plötzlich stehen sich die ehemaligen Kollegen als Rivalen gegenüber. Und wenn es nach ihren neuen Chefs geht, zählen im Business weder Freundschaft noch Sicherheit… In Kooperation mit Ver.di-Mitmachprogramm, mit einer kurzen Einführung am 14. 01. von Mia Lindemann, ver.di Rhein-Neckar.

The Wind That Shakes The Barley

IRL

2006

Ken Loach

Cillian Murphy, Pádraic Delaney, Liam Cunningham

THE WIND THAT SHAKES THE BARLEY, Gewinner der Goldenen Palme in Cannes 2006, erzählt die Geschichte des jungen Damien (Cillian Murphy), der seine Arztkarriere aufgibt, um für die irische Unabhängigkeit zu kämpfen. Er schließt sich den Verbündeten seines Bruders Teddy (Pádraic Delaney) an, die nach dem irischen Oster-Aufstand 1916 und der international nicht anerkannten irischen Unabhängigkeit gegen die übermächtige britische Krone ins Feld ziehen. Bewaffnet und doch wehrlos, zahlreich und doch zu wenige, leidenschaftlich und doch verwundbar, bündeln sie ihre Kräfte und treiben ihre einzige Chance, den Guerilla-Krieg gegen die Weltmacht, bis ins Inferno. Bei uns in engl./irischer Originalfassung mit deutschen Untertiteln!

Mit Liebe und Chansons / Ma mère, Dieu, et Sylvie Vartan

FRA/CAN

2025

Ken Scott

Leïla Bekhti, Jonathan Cohen, Joséphine Japy, Sylvie Vartan

1963: Roland Perez wird geboren, mit einer Fehlbildung des Fußes. Er wird nie richtig laufen können, da sind sich die Ärzte sicher. Aber die Medizin hat nicht mit Rolands Mutter Esther gerechnet, die mit unerschütterlichem Optimismus alles für ihren Roland tut. Denn sie hat ihm versprochen, dass er wie alle anderen zu Schule gehen wird. Damit Roland auf seinem Lebensweg auf eigenen Beinen stehen kann, braucht es Sturheit und Stärke, den lieben Gott und französische Chansons.

Roland Perez schrieb das Drehbuch zu dieser autobiografischen, warmherzigen Tragikomödie, als Hommage an seine Mutter und als Hommage an die französische Musik – Sylvie Vartans Chansons haben heilende Wirkung.

Onibaba - Die Töterinnen

Kenato Shindo

Nobuko Otowa, Jitsuko Yoshimura , Kei Sato

Eine aufwühlende Anklage des Krieges, vermittelt durch eine blutige Legende aus dem mittelalterlichen Japan: zwei Frauen hausen inmitten einer riesigen Schilflandschaft in einer Bambushütte. Um zu überleben, lauern sie desertierten Kriegern auf, töten sie und rauben sie aus. Der Film, der schockierende und äußerst poetische Bilder aneinanderfügt, paßt nicht in das übliche Schema des Antikriegsfilms – und ist umso mehr ein solcher. In ONIBABA wird der Krieg von seinen Opfern liquidiert und verhilft ihnen so zum Überleben. Im Aufbau an der Handlung der klassischen Tragödie orientiert, rückt der Film Bilder von zarter Poesie neben solche von brutalem Realismus: Eine provozierende Anklage des Krieges und seiner demoralisierenden Zwänge. Mit einer Einführung zum Thema.

Goyôkiba - Hanzo The Razor

JAP

1972

Kenji Misumi

Shintarô Katsu, Yukiji Asaoka, Mari Atsumi

Itami Hanzo ist ein rangniedriger, aber unbestechlicher Samurai während der Edo-Zeit. Seinen Vorgesetzten, die gerne die Hand aufhalten, verweigert er die geforderte Unterwürfigkeit und beginnt einen gnadenlosen Kampf gegen die Korruption. Dabei ist ihm jedes Mittel recht. Die Handlung gestaltet der Film nun ganz im Sinne der Sexploitation: Hanzo stößt auf eine Verschwörung. Um an die Informationen zu gelangen, muss er zwei Frauen ausfragen. Ein Verhör der etwas anderen Art. Die Frauen wehren sich zunächst, doch bald flehen sie Hanzo an, dass er nicht aufhören soll. Als Gegenleistung müssen sie reden.

Ugetsu - Erzählungen unter dem Regenmond

JAP

1953

Kenji Mizoguchi

Machiko Kyo, Masayuki Mori, Kinuyo Tanaka

Ein Boot, das sich wie ein Geist in einem unwirklichen Zwielicht aus Nebel und Wasser zu manifestieren scheint, zwei Männer, die im Kriegstaumel des 16. Jahrhunderts von vergeblichem Ruhm und Reichtum träumen und ihre Frauen zurücklassen, nur um am Ende – weiser, reicher und doch ärmer – zu spät, zu früh zurückzukehren. Im Stil einer historischen Legende erzählt der Film von zwei Bauern, die der Verlockung von Reichtum und Ruhm eliegen. Die ganze Vergeblichkeit des Seins in eineinhalb Stunden Film, unwirklich schön und perfekt wie die Visionen des Unterbewussten. UGETSU MONOGATARI einer der großen, unangreifbaren Meilensteine der Filmgeschichte, gilt als Mizoguchis opus magnum. Ein durch poetische Distanz und erstaunliche Harmonie beeindruckender Film.

Mary Shelleys Frankenstein

AP/USA

1994

Kenneth Branagh

Robert De Niro, Kenneth Branagh, Helena Bonham Carter

Der Frankenstein-Mythos spiegelt Möglichkeiten und Hybris der modernen Medizintechnik und sowohl Hoffnungen wie auch Ängste, die mit dem Fortschritt der Wissenschaft und Technologie verbunden sind, wider. Seit der ersten Verfilmung von 1910 von J. Searle Dawley gibt es bereits ein Dutzend Filme, die sich direkt auf den Roman beziehen, wobei der Klassiker von James Whale mit Boris Karloff aus dem Jahre 1931 stilbildend war und vielleicht der bekannteste ist. Die Fassung von Kenneth Branagh thematisiert gleichermaßen die Problematik, wenn der Mensch als Gott-gleicher Schöpfer auftritt wie auch das Leiden der unzulänglich geschaffenen Kreatur. Die Einführung wird zusätzlich auf die Bildgestaltung und auf die erzählerischen Variationen anderer Verfilmungen eingehen.
Einführung: Dr. Peter Bär

Yasmin

GBR/ DEU

2004

Kenneth Gleenan

Archie Panjabi

Yasmin ist eine pakistanische Immigrantin der zweiten Generation. In Nordengland arbeitet sie als Sozialarbeiterin und wird von ihren Kollegen sehr geschätzt. Yasmins Vater ist frommer Muslim und Wächter der ansässigen Moschee. Nach dem Anschlag auf das World Trade Center ändert sich Yasmins leben. Die Anti-Terrormassnahmen der Polizei radikalisieren die jungen Muslime. Und die Ereignisse verändern auch die Haltung von Yasmins Freunden und Arbeitskollegen: Diese distanzieren sich von ihr. Der Blick von aussen macht Yasmin zur Muslima. Der Film spielt zwar in der britischen Gesellschaft, setzt sich aber mit einem Thema auseinander, das alle Welt beschäftigt.

Drei von Sinnen

DEU

2016

Kerim Kortel

Die drei Affen: Der eine blind, der andere taub, der dritte stumm. Die drei Freunde Bart, David und Jakob: Der eine mit Pflastern über den Augen, der andere mit Kopfhörern, der dritte mit verschlossenem Mund. Mit diesen selbstgewählten Sinneseinschränkungen machen sie sich auf vom Bodensee zur französischen Atlantikküste. Eine aufregende Reise, ein spannendes Wahrnehmungsexperiment – drei Freunde, drei Wochen, drei Sinne. Es ist mehr als ein verrückter Selbstversuch: Auf ihrem Weg müssen sie sich blind auf den anderen verlassen können, müssen Missverständnisse und Ärger auf ganz neue Art untereinander ausmachen. Sie sind mit sich selbst und mit ihrer Freundschaft konfrontiert und mit der Außenwelt, mit der sie nur schwer kommunizieren können. Wie helfe ich anderen, wenn ich selbst Hilfe brauche?

Blindgänger

DEU

2024

Kerstin Polte

Anne Ratte-Polle, Haley Louise Jones, Bernhard Schütz, Claudia Michelsen, Daniel Sträßer, Karl Markovics

Ein Blindgänger im Hamburger Schanzenviertel: Der Bombenfund führt nicht nur zu einer weitreichenden Evakuierung, sondern auch zu einem zwischenmenschlichen Ausnahmezustand. Der Film folgt multiperspektivisch der Kampfmittelräumerin Lane und verschiedenen Bewohner*innen; inmitten des Chaos kommt es zu Begegnungen, die es normalerweise nie gegeben hätte. Geschickt kombiniert Polte die Charaktere, ihre Geschichten und Beziehungen zueinander, und zeigt ein unaufdringlich diverses Ensemble, in dem ganz en passant auch queere, Schwarze und Transmenschen kurze, präzise Einblicke in verschiedene Lebenswelten bieten; Lebenswelten, unter denen auch die eine oder andere metaphorische Bombe entschärft werden könnte. „Ein starker Film voller Zärtlichkeit. Die Entschärfung der Bombe wird zum Symbol für das Feingefühl, mit dem sich die großartig besetzten Figuren umeinander kümmern.“ (Siegessäule)

Fliegen und Engel

DEUT/ITA/RUS/USA

2009

Kerstin Stutterheim

Ilya Kabakov zählt weltweit zu den bedeutendsten bildenden Künstlern der Gegenwart. Es gibt kaum ein wichtiges Museum der Gegenwartskunst, das nicht wenigstens eine Arbeit von Ilya Kabakov präsentiert. "Der rote Waggon", eines seiner Schlüsselwerke, gehört zur Sammlung des Museums Wiesbaden. Seit Jahrzehnten schafft er – gemeinsam mit seiner Frau Emilia – in seinen Installationen eine phantastische Welt, die einen Kontrapunkt zur brutalen Realität und ihren vielen gescheiterten Utopien darstellt. Der Film erzählt die Geschichte von Kabakov und macht sich mit ihm und seinen Protagonisten auf den Weg in eine lichte Zukunft. Mit einer Einführung von Dr. Susanne Kaeppele

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