Die Suche nach einem Hund verknüpft die Schicksale eines Obdachlosen und eines kleinen Jungen, der von zuhause ausgerissen ist: Ein Roadmovie im wahrsten Sinn des Wortes, das auf den Straßen von London spielt, wo Daniel zusammen mit seinem Hund Bruno lebt. Bis eines Nachts, nach einem brutalen Überfall auf Daniel, Bruno verschwunden ist. Auf der Suche nach ihm findet der Obdachlose den siebenjährigen Izzy.
Mit kleinem Team auf den Straßen der Großstadt gedreht, erzählt der Film warmherzig, leise und zurückhaltend von zwei Heimatlosen, denen mehr fehlt als Hund Bruno. Regisseur Karl Golden bleibt dabei auf Augenhöhe mit seinen gebrochenen Protagonisten; und bietet nicht zuletzt einen Blick von außen auf die „normalbürgerliche“ Gesellschaft.