Filmarchiv

Lust zu stöbern? Hier finden Sie Filme, die seit Januar 2001 im Cinema Quadrat gezeigt wurden.

Love / Juice

Japan

2000

Kaze Shindo

Mika Okuno, Chika Fujimura, Toshiya Nagasawa

Zwei junge Frauen wohnen zusammen, sie gehen zusammen aus, sie rauchen zusammen Dope und schlafen sogar zusammen in einem Bett. Ihre Miete verdienen sich Kyoko und Chinatsu durch gelegentliches Jobben in einem Nachtclub. Beide sind unglücklich verliebt, die extravagante Kyoko in Sakamoto, den Besitzer eines Geschäfts für tropische Fische – und Chinatsu in ihre Mitbewohnerin. Kaze Shindo stellt in ihrem Debüt das komplexe Beziehungsgeflecht zwischen zwei jungen Frauen in den Mittelpunkt. Durch die detaillierte Beschreibung des Alltags der beiden Mitbewohnerinnen und deren einfühlsamer Charakterisierung überzeugte LOVE/ JUICE schon auf mehreren Festivals. „Ich dachte, ich könnte die Geschichte besser vermitteln, wenn eine der Frauen lesbisch ist…. Außerdem wollte…ich etwas beschreiben, was mir vertraut ist; deshalb wählte ich die einzigartige Atmosphäre, die nur zwischen zwei Frauen entstehen kann.“ (Kaze Shindo)

Die Katzen vom Gokogu-Schrein

JPN

2024

Kazuhiro Sōda

Dokumentarfilm

In diesem Film geht es um Katzen, viele Katzen – in allen Größen und Altersstufen, von jung bis alt, gesund oder krank, ob Winter- oder Sommerkatzen. Sie leben in der paradiesischen Umgebung des kleinen, alten Shintō-Schreins Gokogu, gelegen in Ushimado, einer Hafenstadt an der Inland-See. Es geht auch um Menschen. Um diejenigen, die die Katzen besuchen, füttern, lieben, die hin und wieder auch neue Katzen mitbringen. Und um die, die es stört, dass ihre Vorgärten oder die Pflanzen rund um den Schrein als großes Katzenklo genutzt werden und dass die Katzenliebhaber*innen ihren Müll hinterlassen.

Kazuhiro Sōda fängt in seinem zehnten „Beobachtungsfilm“ das Leben rund um den Schrein im Jahresverlauf ein, gewährt einen persönlichen und einfühlsamen Blick auf die traditionelle Gemeinschaft des Ortes, „eine unendlich reiche Szene von Katzen, Menschen und anderen Lebewesen, verwoben mit der wunderschönen Natur jeder Jahreszeit. Es ist eine lustige, grausame, einfache und komplexe Skizze der Welt.“ (eiga.com) – epd Film: 5 Sterne, Filmdienst: 4,5 Sterne.

Interstella 5555 - The 5tory Of The 5ecret 5tar 5ystem

Japan / Frankreich

2003

Kazuhisa Takenouchi

Vier Musiker einer fremden Galaxie werden von einem zwielichtigen Manager entführt, und avancieren unter seiner Führung zur berühmtesten Band der Welt. In knallbunten Bildern eröffnet sich eine rasante Fahrt durch die europäische und japanische Pokultur, die sich in den markant poppigen Rhythmen der Band Daft Punk und dem Design von Anime-Legende Leiji MATSUMOTO einen. Ganz ohne Sprache entfaltet sich INTERSTELLA 5555 zu einem intergalaktischen Abenteuer, in dem das Visuelle ganz mit der Musik verschmilzt. „Einfach hinsetzen, Augen aufsperren und 67 Minuten im Takt bleiben. Wenigstens mit den Zehenspitzen.“ (Heiko Rauber, BR-Online)

Miss Hokusai

JAP

2015

Keiichi Hara

1814 lebte in Edo, dem heutigen Tokyo, der weithin angesehene Künstler Tetsuzo, besser bekannt als Hokusai. Hokusai entwickelte im Lauf seines Künstlerlebens eine besondere Bildform, die als Manga bis heute den japanischen Comic-Stil prägt. In Europa wurden seine raffiniert komponierten Holzschnitte in der Mitte des 19. Jahrhunderts entdeckt und beeinflussten Künstler wie Degas und Van Gogh, Monet und Klimt. Dieser poetische Anime-Film, der kongenial Hokusais Bildsprache adaptiert, ist aus der Perspektive einer begabten Frau erzählt: Hokusais Tochter O-Ei ist nicht nur seine Assistentin, sie hat auch sein meisterliches Talent geerbt und führt für ihn Aufträge aus, ohne dass ihr Name erwähnt wird. Obwohl sie ihn ihr Leben lang unterstützte und wesentlich zu seiner Kunst beitrug, ist sie bis heute unbekannt.
Einführung: Dr. Dorothee Höfert

Unholy Woman

JAP

2006

Keita Anemiya

Tasuku Emoto, Tokie Hidari, Teruyuki Kagawa

Drei Regisseure, drei Filme, drei Frauen – und was für welche! Mit „Unholy Women“ legen Keita Amemiya, Takuji Suzuki und Keisuke Toyoshima jeweils einen Kurzfilm vor, der das weibliche Geschlecht weder von seiner schwachen, noch von seiner besten Seite zeigt. Auch wenn in jeder Episode eine Frau im Zentrum steht, könnten die einzelnen Geschichten kaum unterschiedlicher sein. Das Spektrum reicht von altmodischem Grusel, über lyncheske Groteske bis zum modernen, grudgigen Schocker. (also ab 18 Jahren).

Flower & Garnet

Kanada

2002

Keith Behrman

Callum Keith Rennie, Jane McGregor

Angesiedelt in der spröden Schönheit der west-kanadische Provinz, zeigt das vielbeachtete Regiedebüt den schwierigen Weg einer Familie aus der inneren Emigration: Der frühe Tod der Mutter entfremdet die Kinder von ihrem trauernden Vater, und erst durch schmerzhafte Konfrontationen kommt ein emotionaler Heilungsprozeß in Gang.

Giant Little Ones

CAN

2018

Keith Behrman

Josh Wiggins, Maria Bello, Kyle MacLachlan, Darren Mann, Taylor Hickson

Freundschaft, Erwachsenwerden und Chaos der Gefühle: Franky und Ballas sind beste Freunde und Stars des Highschool-Schwimmteams. Auf Frankys Geburtstagsparty kommen sie sich in betrunkenem Zustand näher – und Franky erlebt in der Folge Mobbing und Gewalt. Zumal sein Vater Jahre zuvor die Familie für einen anderen Mann verlassen hat…
Das Drama mit mitreißendem Soundtrack und furiosen Bildern wurde inspiriert von einer Reihe von Selbstmorden schwuler Jugendlicher in Kanada.
Preview vor der offiziellen Veröffentlichung!

Certain Women

USA

2016

Kelly Reichardt

Laura Dern, Michelle Williams, Kristen Stewart, Lily Gladstone

Drei Episoden um vier Frauen und ihre Lebenssituationen: Anwältin Laura Wells hat Mühe, ihren Klienten von einer aussichtslosen Arbeitsrechtsklage abzuhalten. Erst einem (männlichen) Kollegen glaubt er – und will seinen Ex-Boss erschießen. Ginas Ehe kriselt, sie fühlt sich nicht unterstützt im Projekt, ein Wochenendhaus zu bauen – der Kauf von Sandsteinen könnte zum Stolperstein der Ehe werden. Jamie pflegt die Pferde auf einer abgelegenen Ranch. Als sie die junge Jura-Lehrerin Beth kennenlernt, scheint sie ihrer Einsamkeit entfliehen zu können.

„Vier Frauen, drei Geschichten, nur sehr lose miteinander verbunden, durchdrungen aber von etwas mehr als nur ähnlichen Stimmungen: Einsamkeit und Sehnsucht; Erschöpfung durch fast schon routinemäßig hingenommene Enttäuschung; weitermachen, weiterleben, festhalten am privaten Traum, an der eigenen Identität; Hoffnung auf Anerkennung, die kaum einmal gewährt wird – Kino des aufmerksamen Blicks und der genauen Bilder.“ (epd Film)

First Cow

USA

2019

Kelly Reichardt

John Magaro, Orion Lee, Toby Jones, Scott Shepherd, Gary Farmer

Otis Figowitz, genannt Cookie, zieht als Koch eines Trapper-Trupps durch die noch unberührten Wäldern im Oregon des frühen 19. Jahrhunderts. Und trifft beim Pilzesammeln auf einen nackten Chinsesen, King-Lu – es ist Freundschaft auf den ersten Blick. In der Nähe eines Forts lassen sie sich nieder, träumen von einem Hotel an der Westküste – und verkaufen nach traditionellem Rezept zubereitetes Ölgebäck, das die Siedler inmitten der Wildnis an ihre Heimat erinnert. Wichtige Zutat ist Milch – und nur der Leiter der Siedlung ist im Besitz einer Kuh, die er sich für seinen englischen Tee hat herbeitransportieren lassen. Nachts steigen Cookie und King-Lu auf die Weide, um zu melken…
Kelly Reichhardts Film ist ein Pionier-Western der anderen Art – und viel mehr als das: Einerseits eine realistische Variante des Wildwest-Filmgenres, andererseits eine filmische Fabel über Kapitalismus – vor allem aber eine unbedingte Ode an Freundschaft, in der fröhliche Momente, gemeinschaftliches Erleben und glaubwürdige Tragik nahtlos verschmelzen.

Meek's Cutoff

USA

2010

Kelly Reichardt

Michelle Williams, Paul Dano, Bruce Greenwood, Will Patton

1845, in den frühen Tagen des Oregon-Trails, heuert ein kleiner Treck mit drei Familien den Trapper Stephen Meek an, um sie über die Cascade Mountains zu führen. Meek führt die Gruppe auf einen unmarkierten Weg über die Hochebene, wo sie sich verlaufen. Die Wasservorräte gehen zur Neige und die Siedler beginnen, Meek zu misstrauen. Ein Indianer kreuzt ihren Weg, und die Gruppe muss sich entscheiden, ob sie sich diesem anschließen, oder weiterhin dem Mann vertrauen, der sich bisher als zutiefst unzuverlässig erwiesen hat… Authentischer, aus der Perspektive von Frauen (!) erzählter Western, mit dem Reichardt viel Anerkennung auf den Festivals für ihre entschleunigte Erzählweise und die starken Bildkompositionen jenseits klassischer Hollywoodmuster erntete.

Old Joy

USA

2006

Kelly Reichardt

Daniel London, Will Oldham (aka "Bonny Prince Billy"), Tanya Smith

OLD JOY erzählt die Geschichte der beiden Freunde Kurt und Mark, die, nachdem sie einander aus den Augen verloren haben, nun ein Wochenendausflug ins Gebirge wieder zusammenführt. Betrachtet Mark den Ausflug in die Berge von Oregon als eine kurze Flucht vor seiner bevorstehenden Vaterschaft, erhofft sich Kurt davon den Auftakt für ein sorgenfreieres Leben. Als sie an ihrem Ziel – einer heißen Quelle in einem alten Wald – ankommen, kommt es zu einer Entscheidung: Entweder müssen sie ihre unterschiedlichen Lebenswege akzeptieren oder ihr gespanntes Verhältnis bewältigen… In einer der Hauptrollen ist der exzentrische Folk- und Countrysänger Will Oldham (bekannt als „Bonnie Prince Billy“) zu sehen.

Wendy & Lucy

USA

2008

Kelly Reichardt

Michelle Williams, Will Oldham, John Robinson

Wendy hat nicht mehr als ein paar Dollar in der Tasche. Zusammen mit ihrer Hündin Lucy wohnt sie in einem alten Honda, der sie nach Alaska bringen soll, wo sie auf einen Job in einer Fischfabrik hofft. Mitten im Nirgendwo gibt das Auto seinen Geist auf, was sich als Beginn einer großen Pechsträhne erweist. Wendy wird beim Stehlen von Hundefutter erwischt und während sie in Gewahrsam ist, verschwindet auch noch Lucy. Ein alter Wachmann, den Wendy während ihrer Suche nach der Hündin trifft, hat als Einziger Mitleid mit der jungen Frau und versucht sie nach Kräften zu unterstützen. Ein Abgesang auf den „American Dream“, einfühlsam und fern ab von jeder Sozialromantik erzählt. Mit Michelle Williams als Außenseiterin: mittellos, allein, am Rande des Nichts.

Alles steht Kopf 2

USA

2024

Kelsey Mann

Animationsfilm

ALLES STEHT KOPF 2 beginnt, wo der gefeierte Vorgänger von 2015 endete: Die zuvor kindliche Protagonistin Riley pubertiert. Abermals stürzt ihr Gefühlsleben ins Chaos, was ihre (personifizierten) Emotionen wieder ins Lot bringen wollen. Der erzählerisch wie ästhetisch reizvolle Animationsfilm aus dem Hause Pixar verpackt die abstrakten Vorgänge in ein sehr kreatives, gefühlsbetontes und humorvolles Fantasy-Abenteuer.

Bread And Roses

GB/F

2000

Ken Loach

Pilar Padilla, Adrien Brody, Elpidia Carrillo

Brot und Rosen, das war eine der feurigen Parolen der internationalen Arbeiterbewegung. Die Lohnabhängigen forderten damals außer dem Recht auf Arbeit und Brot auch Rosen und ein Leben unter menschenwürdigen Bedingungen. Ken Loach thematisiert in seinem ersten US-Film einen Arbeitskampf der Putzkolonnen, den Drehbuchautor Paul Laverty Mitte der neunziger Jahre hautnah miterlebte: Maya, eine von Schleppern in die Staaten eingeschmuggelte Mexikanerin, findet bei der Familie ihrer Schwester in Los Angeles Unterschlupf und einen Job in einer Reinigungsfirma. Dort schließt sie sich einem jungen Gewerkschafter an und hilft, die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Mit Blick fürs Detail erzählt BREAD AND ROSES von Menschen und ihren kleinen Sehnsüchten, die in Ausnahmesituationen über sich hinauswachsen.

It's A Free World

GB/DEU/SPA

2007

Ken Loach

Kirston Wareing, Juliet Ellis, Joe Siffleet, Leslaw Zurek

Der Human Rights Film Award und der Preis für das Beste Drehbuch in Venedig 2007 zeichnen Loachs neuen Film aus, der die Geschichte von Angie erzählt. Als sie ihren Job in einer Personalvermittlung verliert, gründet sie eine eigene Agentur. Angie ist aber auch Mutter von Jamie, der bei ihren Eltern aufwächst. Ihr Vater repräsentiert die Moral der alten Arbeiterbewegung: fairer Lohn, soziale Sicherung und Solidarität. Doch der globalisierte Arbeitsmarkt geht anders: Illegale Arbeiter werden hemmungslos ausgebeutet. Wird Angie Teil eines Systems von gierigen Profiteuren? Ken Loach erweist sich auch in diesem Film als hervorragender Protokollant aktueller sozialer Strukturen.

Just A Kiss

GBR

2004

Ken Loach

Atta Yaqub, Eva Birthistle

Liebesgeschichten in Filmen kommen oft vor. Doch diese hier in JUST A KISS ist eine besondere. Casim, ein DJ in den Glasgower Clubs, ist der Sohn pakistanischer Einwanderer. Roisin ist Musiklehrerin, sie ist eine weiße „Goree“. Die beiden verlieben sich ineinander und haben von Anfang an zu kämpfen. In eindringlichen Bildern zeigt der Film, was es für die pakistanische Familie bedeutet, wenn der Sohn nicht mit einer Muslimin zusammenleben will. Und wie groß die Probleme für die junge Lehrerin werden, wenn sie weiter an einer katholischen Schule arbeiten möchte. Eine charmante und intelligente britische Multikulti-Komödie.

Just A Kiss – Ae Fond Kiss

GB

2004

Ken Loach

Atta Yaqub, Eva Birthistle

Nach MY NAME IS JOE und SWEET SIXTEEN beendet Ken Loach seine Glasgow-Trilogie mit einer unsentimentalen Liebesgeschichte, die in diesem Jahr im Wettbewerb der Berlinale uraufgeführt wurde: Die Musiklehrerin Roisin lernt Casim, den älteren Bruder einer ihrer Schülerinnen kennen. Ein zerbrochenes Instrument führt sie zusammen und eine Melodie verbindet die beiden, noch bevor sie ein Paar werden. Doch Casim ist Sohn pakistanischer Einwanderer und soll in neun Wochen seine Cousine heiraten. Und Roisin ist in einer katholischen Schule beschäftigt, die eine Unbedenklichkeitserklärung ihrer Pfarrei verlangt, um sie fest anzustellen. Der zuständige Priester aber billigt Roisins Verhalten keineswegs. Ken Loach hat JUST A KISS mit ungewohnter Leichtigkeit inszeniert. Er gibt seinen Figuren hier einen größeren Freiraum, in dem sie sich entwickeln können. In seinem Engagement und seiner Realitätsnähe bleibt Loach jedoch kompromisslos.

Sweet Sixteen

GB

2002

Ken Loach

Martin Compston, Michelle Coulter, Annmarie Fulton

Seinen Vater kennt Liam nicht, seine drogensüchtige Mutter sitzt im Gefängnis und die Schule hat er längst geschmissen. Der Fünfzehnjährige schlägt sich tapfer durchs Leben, nur nicht ganz legal. Um das Geld für eine erträumte, schönere Zukunft zusammenzubekommen, steigt Liam ins Rauschgiftgeschäft ein. Liam ist mit einem ansteckenden Optimismus ausgestattet, doch das Scheitern ist der Umgebung, in der er lebt unweigerlich eingeschrieben. Von vielen Kritikern als sein warmherzigster und trotz des beklemmenden Themas optimistischster Film seit langem bewertet, wurde SWEET SIXTEEN im letzten Jahr beim Filmfest in Cannes begeistert gefeiert und das Drehbuch von Paul Laverty als Bestes Drehbuch ausgezeichnet. Hauptdarsteller Martin Compston, der zuvor noch nie vor einer Kamera gestanden hatte, gilt als neuer Shooting-Star des britischen Kinos und wurde bei den British Independent Film Awards als Bester Newcomer ausgezeichnet.

The Navigators

GBR

2001

Ken Loach

Dean Andrews, Tom Craig, Joe Duttine, Steve Huison, Venn Tracey, Sean Glenn, Andy Swallow

Unser Film zum Lokführerstreik: 1995 wird in Großbritannien das staatliche Bahnsystem abgeschafft, die Privatisierung der Eisenbahn erfolgt, ein Ereignis das für eine Gruppe Arbeiter zum Existenzkampf führt. Zunächst ändert sich für die erfahrenen Gleisarbeiter vom Zugdepot in South Yorkshire wenig – bis zwei konkurrierende Privatfirmen die Region unter sich aufteilen. Plötzlich stehen sich die ehemaligen Kollegen als Rivalen gegenüber. Und wenn es nach ihren neuen Chefs geht, zählen im Business weder Freundschaft noch Sicherheit… In Kooperation mit Ver.di-Mitmachprogramm, mit einer kurzen Einführung am 14. 01. von Mia Lindemann, ver.di Rhein-Neckar.

The Wind That Shakes The Barley

IRL

2006

Ken Loach

Cillian Murphy, Pádraic Delaney, Liam Cunningham

THE WIND THAT SHAKES THE BARLEY, Gewinner der Goldenen Palme in Cannes 2006, erzählt die Geschichte des jungen Damien (Cillian Murphy), der seine Arztkarriere aufgibt, um für die irische Unabhängigkeit zu kämpfen. Er schließt sich den Verbündeten seines Bruders Teddy (Pádraic Delaney) an, die nach dem irischen Oster-Aufstand 1916 und der international nicht anerkannten irischen Unabhängigkeit gegen die übermächtige britische Krone ins Feld ziehen. Bewaffnet und doch wehrlos, zahlreich und doch zu wenige, leidenschaftlich und doch verwundbar, bündeln sie ihre Kräfte und treiben ihre einzige Chance, den Guerilla-Krieg gegen die Weltmacht, bis ins Inferno. Bei uns in engl./irischer Originalfassung mit deutschen Untertiteln!

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