Poldo und seine Frau Alejandra haben sich schon lange nichts mehr zu sagen. Nur ihre Tochter Nati hält die Ehe noch zusammen. Als Poldos Nachbar, der Landwirt Pichón, ausgerechnet beim gemeinsamen Schlachtfest die stumme Nati beleidigt, kommt es zum Bruch zwischen den beiden Familien. Poldo verbietet seiner Tochter den Umgang mit Pichóns Sohn Ladeado, mit dem sie eine enge Freundschaft verbindet. Poldo untersagt auch seiner Frau den Umgang mit dem Farmer und ahnt nicht, dass die beiden schon lange ein Verhältnis miteinander haben. Als die bittere Wahrheit herauskommt, nimmt Poldo Rache. Ein großartiger und ungewöhnlicher Film über destruktive Kommunikation, subtile und offene Gewalt – aus der Sicht eines unschuldigen Kindes. Albertina Carri, geboren 1973 in Buenos Aires, studierte Fotografie, Drehbuch und Regie und begann ihre Karriere in den 1990er Jahren als Kameraassistentin, bevor sie im Jahre 2000 mit „No quiero volver a casa“ ihr Spielfilmdebüt realisierte. Mit ihren folgenden Arbeiten „Los rubios“ und „Géminis“ hat sie sich als international beachtete Protagonistin des Neuen Argentinischen Kinos etabliert. Ihre Filme, mit denen sie immer neue Genres erprobt und Stilmittel variiert, erhielten in Argentinien und bei internationalen Festivals mehrere Auszeichnungen.