Der Film des Meisterregisseurs Kobayashi Masaki erzählt die Geschichte des “stellenlosen” Samurais Saito Kagegyu der durch das männliche Selbstmordritual Seppuko, bei dem man Harakiri begeht und anschließend geköpft wird, sterben möchte. Für die Ausführung der Zeremonie wünscht sich Kagegyu einen bestimmten Gehilfen, der jedoch nicht sofort auffindbar ist. Um die Zeit zu überbrücken, erzählt Kagegyu seine Lebensgeschichte, durch die seine eigentlichen Beweggründe für den Suizid klar werden. HARAKIRI zählt durch die kritische Betrachtung des Samuraicodex zu den humanistischsten Samuraifilmen überhaupt. Begleitende Filmreihe zur Ausstellung „Samurai“ im Historischen Museum der Pfalz in Speyer.