Filmarchiv

Lust zu stöbern? Hier finden Sie Filme, die seit Januar 2001 im Cinema Quadrat gezeigt wurden.

Bullhead

BEL

2011

Michael R

Matthias Schoenarts, Jeroen Perceval, Jeanne Dandoy

Wer starke Männergeschichten und Gangsterfilme mag, ist in BULLHEAD richtig aufgehoben. Anderen könnte der superstarke Tobak ordentlich auf den Magen schlagen. Rinderzüchter Jacky pumpt seine Tiere mit illegalen Wachstumshormonen auf und profitiert von einem lukrativen Fleischgeschäft. Basierend auf einer realen Begebenheit hat der Regisseur Michaël R. Roskam einen verstörenden Film über Fleischhandel, die Tierhormonmafia und vor allem über das Schicksal eines Menschen gedreht, dessen Leben durch ein grausames Ereignis in der Kindheit für immer zerstört ist.

Unser Planet

SWE/NOR/DK

2006

Michael Stenberg

In der anschaulichen und bildgewaltigen Dokumentation erläutern Umwelt-, Bevölkerungs- und Wirtschaftsexperten die tiefgreifenden Veränderungen, die unserem Planeten bevorstehen. Eindringlich, aber ohne zu beängstigen, werden Zusammenhänge und Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt. Filmpartner: Greenpeace (also ab 18 Jahren)

Postcard to Daddy

DEU

2010

Michael Stock

Der Filmemacher Michael Stock wurde im Alter zwischen acht und sechzehn Jahren von seinem Vater sexuell missbraucht. 25 Jahre später konfrontiert er vor laufender Kamera seine Familie mit seiner Vergangenheit. Die daraus entstandene Videobotschaft sendet er in Form eines Dokumentarfilms an den Vater. Trotz des unfassbaren Dramas ist POSTCARD TO DADDY nicht von Hass geprägt, sondern von Hoffnung und Liebe zum Leben. Michael Stock will nicht anklagen, sondern verstehen. Einer der beeindruckendsten Dokumentarfilme der letzten Jahre. Sonderveranstaltung für Schulklassen am Mo., 19.7. & Di. 20.7. 10 Uhr. Anmeldung bis zum 12.7. unter presse@cinema-quadrat.de

Hurensohn

AUT

2003

Michael Sturminger

Chulpan Khamatova, Miki Manojlovic, Stanislav Lisnic

Mit drei Jahren wusste Ozren: Mama ist die schönste Frau der Welt. Mit neun Jahren schimpfen ihn die Leute einen Hurensohn. Unverständlich für ihn, arbeitet doch seine Mutter als Kellnerin. Mit 16 kennt Ozren die Wahrheit. Er hat gelernt. Über das Geld von der Mama, den lieben Gott von Tante Ljiljana, die Welt von Onkel Ante. Und über die Hurenmädchen von Pepi. Jetzt beschließt die Mutter, aus der gemeinsamen Wohnung auszuziehen. Es ist zu eng für sie, für den Sohn, die Mutter und die Hure. Sie taucht unter. Der Film führt Ozren immer tiefer in diese Welt. Er entscheidet, seine Mutter zu suchen. (also ab 18)

Max Beckmann - Departure

DEU

2013

Michael Trabitzsch

Dokumentarfilm

Der Film folgt dem Leben Beckmanns als Maler ganz chronologisch vom ersten bis zum letzten Gemälde und zeigt dabei die vielen, oft unfreiwilligen Stationen seines Lebens in Europa und in den USA. Angereichert mit Zitaten aus seinen Tagebüchern und durch Interviews mit Museumsleuten spürt der Film den rätselhaften Bildfindungen eines der ganz großen Meister des 20. Jahrhunderts nach – Max Beckmann selbst hielt nur Picasso für einen ebenbürtigen Künstler.
Im Mittelpunkt der Befragung seiner Werke stehen Beckmanns beeindruckende Triptychen. Mit ihnen findet er Anfang der 1930er Jahre seinen individuellen künstlerischen Weg, um Erzählung und Rätsel, Ausdruck und Gleichnis in eine seit dem Mittelalter bestehende Form aus drei Bild-Tafeln nebeneinander zu bringen. Vor allem das 1932 begonnene Triptychon „Departure“ mit seinen verstörenden Folterszenen wirft einen ahnungsvollen Blick voraus auf die schweren Bedrohungen durch den Nationalsozialismus, denen Beckmann wie so viele seiner deutschen Künstlerkollegen ausgesetzt war. Und dennoch: „Gestaltung ist Erlösung“, sagt Beckmann, „to create is to be saved“.

Zeichnen bis zur Raserei - Der Maler Ernst Ludwig Kirchner

DEU/CHE

2001

Michael Trabitzsch

Dokumentarfilm

Der Architekturstudent Ernst Ludwig Kirchner (1880 – 1938) gehörte zu den Rebellen der zeitgenössischen Kunstszene, als er 1905 zusammen mit seinen Freunden in Dresden die Künstlergemeinschaft „Brücke“ gründete. Der Film folgt den Spuren des bedeutenden expressionistischen Malers an den Orten seines Lebens; kurze, nüchterne Spielszenen vermitteln anschaulich, wie Kirchner zu seinen Motiven fand, in welcher hochgestimmten Verfassung seine Landschaften, seine Aktdarstellungen und seine Porträts entstanden. Die raschen, genialen Skizzen und Zeichnungen, die er fast pausenlos in mitgeführten Notizbüchern festhielt, durchziehen den Film wie ein roter Faden. Die produktivste Phase des Künstlers, der auch Holzschnitte und Skulpturen schuf, endete mit dem Ersten Weltkrieg. Schwerkrank und seelisch angeschlagen ließ er sich mit Erna Schilling, Modell und Vertraute, in Davos nieder. Von den Nationalsozialisten als „entartet“ diffamiert, nahm er sich dort in Sorge um seine weitere Existenz am 15. Juni 1938 das Leben.

Schlaf

DEU

2020

Michael Venus

Gro Swantje Kohlhof, Sandra Hüller, August Schmölzer, Marion Kracht

Marlene leidet unter Alpträumen und Halluzinationen. Nach dem Besuch eines Provinzhotels fällt sie in komatöse Schockstarre – und ihre Tochter Mona versucht, die Hintergründe herauszufinden. Ein verwinkeltes Hotel mit verdächtig freundlichen Besitzern, eine blutrünstige Familiengeschichte und dunkeldeutsche Patrioten: Zwischen Alptraum und Trauma, Angst und Verdrängung, Schuld und Sühne treibt Mona durch ein Dickicht düsterer Geheimnisse, in dem ständig vergangenes Unrecht und die Phantome alter Familiensünden zu erwachen drohen. Geschult an Stanley Kubrick, David Lynch & Co. gelingt es Michael Venus in seinem erstaunlichen Filmdebüt, sich von großen Vorbildern nicht vereinnahmen zu lassen, sondern einen überraschenden, hochoriginellen Heimathorrorfilm zu inszenieren mit seiner ganz eigenen Form des verstörenden Grauens zwischen Traum und Realität

Embryo – The Journey of Music an Peace

DEU

2018

Michael Wehmeyer

Gegründet vor 50 Jahren: Seither erforschen die Musiker von Embryo die Tiefe und Weite der Musik. Angefangen hat es beim Jazz, dem Rock-Einflüsse hinzugefügt wurden. Ab Mitte der ’70er öffnete sich die Musik für Einflüsse aus Afrika und Asien, und auch für Musiker aus allen Weltgegenden: Embryo ist weniger eine Band als ein Kollektiv, in dem seit 1969 über 400 Musiker mitspielten. Unter anderem – von 1976 an über 15 Jahre – Michael Wehmeyer an den Keyboards, der nun anhand von Archivmaterial die Geschichte der Musiker und ihrer Musik nachzeichnet.
Am 17.11. Konzert und Diskussion mit Lothar Stahl, Ex-Embryo-Schlagzeuger, Jörg Schöllhorn (Keyboards, Ex-Embryo-Jammer) und Kevin Carter (Bass, Gesang).

24 Hour Party People

GBR

2002

Michael Winterbottom

Steve Coogan, John Thomson, Actor at Granada, Lennie James

Gerade mal 42 Menschen zählt die Zuschauermenge, die Mitte der 70er Jahre in „Madchester“ dem Konzert einer bis dato unbekannten Band namens Sex Pistols lauscht – aber jeder einzelne von ihnen wird berühmt werden. Unter ihnen TV-Moderator Tony Wilson, der mit seinem Label “Factory Records” Bands wie Joy Division oder Happy Mondays unter Vertrag nimmt. Anschließend zum ermäßigten Eintritt in die Disko 2.

Code 46

GBR

2003

Michael Winterbottom

Tim Robbins, Samantha Morten, Om Puri

Die Ozonschicht der Welt ist bereits soweit verschwunden, daß normales Leben auf unserem Planeten nicht mehr möglich ist. Entweder gehört man zu den Privilegierten die in übervölkerten, hochindustrialisierten Städten leben dürfen oder man vegetiert in unzivilisierten Wüstengegenden vor sich hin. Klonen und Gen-Manipulationen sind gängige Praxis. Vor diesem Zukunftsszenario siedelt Winterbottom seine Science-Fiction-, Detektiv- und Liebesgeschichte in einem an. Er entwirft die Vision einer Zukunft, in der der Mensch nur soviel wert ist, wie sein Erbmaterial. „Was fremd ist, kann dem Zuschauer schon in der nächsten Einstellung vertraut vorkommen, und Vertrautes nimmt unvermutet die Dimensionen eines Albtraums an.“ (Filmdienst 5/2005)

In This World

GB

2002

Michael Winterbottom

Jamal Udin Torabi, Enayatullah

Die afghanischen Cousins Jamal und Enayatullah leben in der pakistanischen Stadt Peshawar nahe der afghanischen Grenze. Ihre Familie beschließt, die beiden nach England zu schicken, damit sie dort ein besseres Leben haben und für die anderen sorgen können. Ihre Route führt sie über die Grenze in den Iran, durch Teheran, in die Berge der Region Kurdistan und weiter in die Türkei. Hinter Istanbul fängt der beschwerlichste Teil der Reise an – 40 Stunden eingeschlossen in einem Frachtcontainer zusammen mit anderen Flüchtlingen. Michael Winterbottom reiste für seine Halbdokumentation, die 2003 in Berlin mit dem goldenen Bären ausgezeichnet wurde, selbst durch Pakistan, um dort Geschichten zu sammeln und Drehorte zu finden. Mittlerweile hat die Realität die Fiktion eingeholt, nach Abschluß der Dreharbeiten machte sich Jamal erneut als Flüchtling auf den Weg nach London, diesmal um endgültig um zu bleiben. „Winterbottom … schwingt weder die Moralkeule, noch klagt er an. Er erzählt in starken Bildern von einer Reise durch Landschaften, die fremdartig anmuten, und von Völkern, über die wir wenig wissen.“ (Stuttgarter Nachrichten)

Gertrud Baer - Ein Leben Für Die Gleichberechtigung Der Frau, Für Frieden Und Freiheit.

BRD

1977

Michaela Belger

Der Film berichtet über die „burgerlich-radikale Frauenbewegung“ Deutschlands von 1900 bis 1945 und die Aktivitäten der „Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit“. Anhand von historischem Bild- und Filmmaterial und einem Interview mit der damals 85- jährigen, in der Schweiz lebenden Gertrud Baer wird die Geschichte jener Zeit aus Sicht der Frauenrechtlerinnen betrachtet. Gertrud Baer trat bereits 15-jährig dem Verein für Frauenstimmrecht in Hamburg bei. Nach der Gründung der „Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit“ 1951 in Den Haag widmete sie sich aktiv der politischen Arbeit. Mit einer Einführung von Dr. Beatrix Geisel vom Mannheimer Büro der Frauenbeauftragten.

Der Gewöhnliche Faschismus

UdSSR

1965

Michail Romm

Der Dokumentarfilm DER GEWÖHNLICHE FASCHISMUS gilt als ein Meilenstein des Dokumentar- und Kompilationsfilms. Anhand bis dahin unbekannten Bild- und Filmmaterials entwirft der sowjetische Regisseur Michail Romm eine facettenreiche, psychologisch fundierte Studie über Voraussetzungen, Entstehung und Erscheinungsformen des deutschen Faschismus. Mit unbestechlichem Blick, der vor allem die alltäglichen und gewöhnlichen Aspekte der Barbarei enthüllt; und essayistischem Kommentar analysiert Romm die Wurzeln des Faschismus und dessen verhängnisvollen Einfluss auf die menschliche Psyche.

Victim

SVK/CZE/DEU

2022

Michal Blaško

Vita Smachelyuk, Gleb Kuchuk, Igor Chmela

Irina, eine alleinerziehende Mutter aus der Ukraine, lebt mit ihrem 13-jährigen Sohn Igor in einer kleinen Stadt an der tschechischen Grenze. Eines Nachts entdeckt sie, dass Igor von drei Unbekannten attackiert wurde, und ihre Welt bricht zusammen. Als er wieder aufwacht, behauptet er, dass die Angreifer Roma waren. Im Laufe der Zeit werden die Zweifel an seiner Geschichte jedoch immer größer – gleichzeitig dient der Fall für eine gewalttätige Neonazi-Kampagne…
Basierend auf realen Ereignissen erzählt dieses kraftvolle Debüt über Rassismus, Fake News und den Aufstieg der Neuen Rechten, wenn verschiedene Akteure der Medien, der Politik und der Zivilgesellschaft die Realität strategisch für ihre Zwecke manipulieren.

Valeria Is Getting Married

ISR/UKR

2022

Michal Vinik

Lena Fraifeld, Dasha Tvoronovich, Yakov Zaada Daniel. Avraham Shalom Levi

Christina erwartet in Tel Aviv ihre jüngere Schwester Valeria aus der Ukraine: Denn Valeria soll in Israel erstmals ihren Verlobten Eytan treffen. Die Ehe wurde online arrangiert, wie einst auch bei Christina, die mit ihrem Michael glücklich ist – der hat Valerias geplante Heirat vermittelt. Doch als sich Valeria und Eytan endlich gegenüberstehen, zweifelt Valeria an der ganzen Sache. Und Michael gibt seiner Frau Christina die Schuld daran.
Die arrangierte Ehe: Das bedeutet für manche Frauen die Möglichkeit, prekären Lebensumständen zu entkommen. Regisseurin Michal Vinik blickt auf diese Art freiwilliger Heiratsvermittlung – und inszeniert ein dichtes, starkes Kammerspiel zum Verhältnis von Beziehungen und Freiheit; inklusive subtiler Demontage patriarchaler Macht- und Abhängigkeitsbedingungen.

Der Dybbuk

POL

1937

Michał Waszyński

Abraham Morewski, Ajzyk Samberg, Lili Liliana

In einer jüdischen Kleinstadt im 19. Jahrhundert haben sich zwei Freunde abgesprochen: Schon vor der Geburt sind Leje, Tochter des einen, und Chonen, Sohn des anderen, einander versprochen. Doch 18 Jahre später bricht Lejes Vater das Versprechen und verheiratet sie mit jemand anderem – und unheilvoll geht Chonens Geist auf Leje über…

Dieses in mystische und kabbalistische Traditionen eingebettete Liebesmelodram gilt als Meisterwerk des jiddischen Kinos – und heute als wertvoller Einblick in die polnische Schtetl-Kultur vor der Vernichtung durch die Deutschen.

Odessa, Odessa

ISR/FRA

2005

Michale Boganim

ODESSA, ODESSA ist ein dreiteiliger Film, der uns von Odessa in der Ukraine nach ‘Little Odessa’ in New York und nach Aschdod, Israel, führt. Im Gespräch mit verschiedenen Menschen geht es um Hoffnungen, Illusionen und den Traum von Freiheit. Diese Reise in vergangene Zeiten erzählt zugleich die Geschichte der Diaspora. Michale Boganim: „Am Anfang stand die Lektüre der Erzählungen von Isaak Babel, die mich zu einer Reise nach Odessa veranlasste. Dann entwickelte sich so etwas wie eine kleine Liebesgeschichte, eine Obsession.“ (also leider ab 18, und wenn es noch so harmlos ist)

Tel Aviv – Beirut

FRA/DEU/CYP

2023

Michale Boganim

Zalfa Seurat, Sarah Adler, Shlomi Elkabetz

Frieden ist Utopie; aber wäre er nicht machbar, wenn Israelis und Libanesen im ewigen Konflikt auf die gemeinsamen Wurzeln blicken würden? Von 1984 bis 2006 spannt sich dieser Film, entlang des israelisch-libanesischen Konflikts, erzählt anhand zweier Frauen: Tanya, Tochter des mit der israelischen Armee verbundenen Südlibanesen Fouad, und Myriam, Ehefrau von Yossi, der als 20jähriger in den Krieg zieht und nicht mehr davon loskommt.
Die französisch-israelische Regisseurin Michale Boganim erzählt von der harten Realität der Libanon-Kriege, von dem vergessenen Schicksal von Israels libanesischen Helfern, von Frauen, die Opfer einer männlich geprägten Politik sind – und von der Sehnsucht, dass es zwischen Tel Aviv und Beirut auch anders sein könnte.

Les Ordres

Kanada

1974

Michel Brault

Hélène Loiselle, Jean Lapointe

Legendär und brisant: Michel Braults semi-dokumentarisches Zeitporträt über die »Oktoberkrise« 1970, als die Regierung in Folge seperatistischer Terrorakte das Kriegsrecht ausrief und über 400 kanadische Bürger ohne Anklageerhebung inhaftiert wurden.

Sundown – Geheimnisse in Acapulco

MEX/FRA/SWE

2021

Michel Franco

Tim Roth, Charlotte Gainsbourg, Iazua Larios

Acapulco, Mexiko: In einem Luxushotel verbringt Neil und mit seiner Schwester Alice und deren Kindern seinen Urlaub. Dann ein Anruf aus London: Ihre Mutter ist verstorben. Die Ferien werden abgebrochen – am Flughafen gibt Neil vor, seinen Ausweis im Hotel vergessen zu haben. Alice und die Kinder reisen zurück, Neil aber mietet sich in einer billigen Absteige ein, vertreibt seine Zeit mit Biertrinken am Strand und lernt die Einheimische Berenice kennen. Mit immer neuen Ausflüchten gegenüber Alice zieht er sich aus seiner Familie, seinen Beziehungen, seinem Leben zurück. Bis ein weiteres Unglück geschieht.

Der zurückgenommen inszenierte Thriller lebt von dem grüblerisch-fragilen Tim Roth: „Mysteriös, schwer zu fassen und lange nachwirkend – mit SUNDOWN schenkt Michel Franco dem Publikum ein Highlight des Kino-Sommers.“ (artechock.de)

Monatsprogramme PDF

Open Air

[ti_openair]
WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner