Filmarchiv

Lust zu stöbern? Hier finden Sie Filme, die seit Januar 2001 im Cinema Quadrat gezeigt wurden.

Traumhafte Zeiten – Erzählungen einer Stadt 1607-2007

DEU

2007

Michael Kötz

„Was meinst Du“, hat er mich gefragt, „ob die später noch was von uns wissen? Oder verschwindet man einfach in der Geschichte?“ Das war Hans im Jahr 1607. Später, 1780, flüstert mir Kurfürst Karl Theodor heimlich zu, was er vorhat und 1918 ist Egon böse mit mir, weil ich die Arbeiterbewegung verhöhnen würde.“ Kann man einen Film über 400 Jahre Mannheim auch so machen, fragte sich Dr. Michael Kötz, Filmfestivaldirektor und Präsident der Freien Akademie der Künste Rhein-Neckar, als sei man die ganze Zeit dabei gewesen? So, dass einem ganz schwindlig wird, wie schnell die Zeit vergeht. Als Zeitreise, in der man Freunde trifft und Unbekannte und Berühmtheiten. Alles so echt und wirklich wie im Traum, so wahr, wie eben nur das Kino sein kann. Traumhaft-seltsame Zeiten zum Miterleben sind daraus geworden. Eintritt ist frei. Dr. Kötz ist anwesend. (also leider ab 18).

Der Räuber Hotzenplotz

DEU/CHE

2021

Michael Krummenacher

Nicholas Ofczarek, Hans Marquardt, Benedikt Jenke, August Diehl, Hedi Kriegeskotte

Als die Kaffeemühle der Großmutter gestohlen wird, wollen der Enkel Kasperl und sein bester Freund Seppel den schnell als Dieb ermittelten Räuber Hotzenplotz dingfest machen. Dabei geraten die beiden in die Fänge des Gauners, der mit einer Pfefferpistole bewaffnet versteckt im Wald lebt. Seppel wird in der Höhle von Hotzenplotz gefangen gehalten, Kasperl soll als Dienstjunge im Felsenschloss des bösen Zauberers Petrosilius Zwackelmann schuften. Während der Polizist Dimpfelmoser die Kinder mit Hilfe der Hellseherin Schlotterbeck sucht, macht Kasperl die Bekanntschaft der Fee Amaryllis, die in eine Unke verwandelt wurde. Und Seppel erkennt, dass der berüchtigte Hotzenplotz gar nicht von Grund auf gemein ist.

Sibylle

DEU

2015

Michael Krummenacher

Anne Ratte-Polle, Thomas Loibl

Architektin Sibylle kommt selbst im Familienurlaub am Gardasee nicht zur Ruhe. Während ihre Familie noch schläft, unternimmt sie ausgedehnte Spaziergänge. Die gleichaltrige Frau, der sie dabei tagtäglich begegnet, nimmt sie kaum wahr – bis sie eines Morgens Zeugin ihres Selbstmords wird. Zurück in München scheinen seltsame Parallelen auf einen Zusammenhang zwischen dem Schicksal der Frau und Sibylle selbst zu verweisen. Albtraumhafte Visionen, die in ihren Alltag einbrechen, machen ihr zu schaffen. Weitestgehend isoliert, versucht sie, die Kontrolle über ihr Leben wiederzuerlangen, muss aber bald feststellen, dass selbst ihre Familie ihr nun beinahe feindlich gegenübersteht…
„Bei dem unter die Haut gehenden Drama sitzen die Schockeffekte nicht nur perfekt, auch Kamera, Sounddesign, Schauspielerleistungen, allen voran Anne Ratte-Polle als Titelheldin, und Story sind auf der Höhe. Mehr davon!“ Blickpunkt Film

Five Fingers for Marseilles

ZAF

2017

Michael Matthews

Vuyo Dabula, Hamilton Dhlamini, Zethu Dlomo

Zu Apartheid-Zeiten hatten fünf jugendliche Freunde, die „Five Fingers“, die südafrikanische Stadt Marseilles aus den Händen korrupter Polizisten befreit. Tau hat dafür einen hohen Preis bezahlt: Wegen zweifachen Mordes musste er damals ins Gefängnis. Nach 20jähriger Haft kehrt er nun nach Marseilles zurück. Und muss feststellen, dass es einen neuen Feind gibt, der versucht, die Kontrolle über die Stadt zu gewinnen.
Dieser südafrikanische Neo-Western rückt schwarzafrikanische Heldenfiguren ins Bild: Gedreht in der eindrucksvollen Bergwelt der Kap-Region schuf Michael Matthews in Form eines Genrefilms eine eindringliche Parabel auf die Post-Apartheit-Gesellschaft und den Verlust politischer Ideale.

Der Flamenco-clan

DEU/ ESP

2004

Michael Meert

Der kleine Lucas ist mit Flamenco-Rhythmen aufgewachsen. Musiker sind sie in seiner Familie fast alle. Sein Vater ist der Bandleader von Ketama, der erfolgreichsten Flamenco-Formation Spaniens. Ihn als eigenen Gitarrenlehrer zu haben ist da nicht so einfach. Da wechselt man vielleicht doch lieber das Instrument. Und tatsächlich: Der 10jährige Lucas singt großartig. Der Autor und Regisseur Michael Meert, bekannt seine Musikfilme über Paco de Lucia oder Pablo Casals, erzählt in DER FLAMENCO CLAN das vier Generationen umspannende Epos einer spanischen Zigeuner-Dynastie. Der Film unternimmt eine innere und äußere Reise zu den archaischen Wurzeln ihrer Musik. Der Weg, begleitet von seinen höchst lebendigen Protagonisten, führt zu den Höhlen des Sacremonte, um von hier aus die Entwicklung des zeitgenössischen Flamenco und des modernen Spaniens zu schildern.

Roger And Me

USA

1989

Michael Moore

Mit seinem ersten Film hat Michael Moore (BOWLING FOR COLUMBINE) bereits Filmgeschichte geschrieben. Selbst arbeitslos geworden, nimmt er darin den Chef von General Motors, Roger Smith, ins Visier, nachdem GM Ende der Achtzigerjahre ihre Werke in Moores Heimatstadt Flint in Michigan trotz hoher Gewinne geschlossen und 30.000 Arbeitsplätze gestrichen hatten. Flint ist keine beliebige Produktionsstätte: Hier schlug 1908 die Geburtsstunde des Autokonzerns, und hier entstand auch die amerikanische Arbeiterbewegung. Moore begleitet das Sterben seiner Stadt mit der Kamera, nachdem die Produktion in das Billiglohnland Mexiko verlagert wurde. Viele EinwohnerInnen haben die Stadt verlassen, um sich anderswo einen neuen Lebensunterhalt zu suchen. Die Möglichkeit billigeren Produzierens ist für Moore kein hinreichender Grund, die Existenz so vieler Familien aufs Spiel zu setzen, und so versucht er auf seine ihm eigene Weise, zum Präsidenten von GM vorzudringen und ihn mit den verheerenden Konsequenzen dieser Entscheidung zu konfrontieren. ROGER AND ME wurde der bis heute finanziell erfolgreichste Dokumentarfilm und erhielt einen Oscar. Mit den eingespielten Gewinnen gründete Moore eine Stiftung, die unabhängige FilmemacherInnen unterstützt.

The Big One

USA / GB

1997

Michael Moore

Michael Moore, bekannt durch seine Polit-Satire ROGER AND ME, geht den Verheerungen liberaler Wirtschaftspolitik in den USA nach. Als geborener Stand-up- Komiker entdeckt er in der bitteren Wirklichkeit stets das Groteske und zieht mit unerschütterlichem Optimismus gegen die Managerkultur ins Feld. THE BIG ONE geht über die Geschichte einer einzelnen Stadt hinaus, zielt unter die Gürtellinie des sogenannten „wirtschaftlichen Aufschwungs“ und kommt zu einer ganzen Reihe komischer und niederschmetternder Resultate. Wie zum Beispiel die ökonomische Lehrstunde in Centralis (Illinois), wo Moore darüber aufgeklärt wird, daß der Süßwarenhersteller Payday Arbeitskräft entläßt, weil sie zu produktiv gearbeitet hatten, oder ein Gespräch mit einem kalifornischen Häftling, dessen Aufgabe es ist, den Telefonservice der Fluggesellschaft TWA zu betreuen.

Song from the Forest

DEU

2013

Michael Obert

Eindringliche Dokumentation über einen Amerikaner und seinen Sohn, einen Pygmäen, die gemeinsam aus Zentralafrika nach Amerika reisen: Der meditative und poetische Film von Michael Obert ist nicht nur eine musikalische Reise zu den fernen Klängen der Bayaka-Pygmäen Zentralafrikas, sondern kombiniert diese auch mit den Renaissancegesängen des 16. Jahrhunderts, interpretiert von dem Komponisten William Byrd. Daraus ergibt sich ein ungewöhnlicher Kontrast zwischen den Klängen des Regenwaldes und des Großstadtdschungels in New York. Ein ungewöhnlicher Film, der nicht nur einen starken Soundtrack liefert, sondern sein Publikum zum Abtauchen einlädt.

Irmin Schmidt: Can and Me

DEU

2022

Michael P. Aust

Was bedeutet Klang? Was bedeutet Stille? Wie kann man sich Musik als räumliche Struktur vorstellen? CAN AND ME bietet einen intimen Blick in das Leben und Schaffen von Irmin Schmidt, dem Gründer der Kölner Band Can, die Generationen von Musikern in Pop und elektronischer Musik prägte. Der Film zeigt seinen Weg vom klassischen Dirigenten über den Schüler von Stockhausen und Ligeti zu Can, weiter über Filmmusik für Wim Wenders und Roland Klick zu Oper bis zur elektronischen Clubmusik – das Porträt eines musikalischen Genies.

Die Roten Schuhe

GBR

1948

Michael Powell & Emeric Pressburger

Moira Shearer, Anton Walbrook, Marius Goring

Victoria Page möchte eine berühmte Tänzerin werden. Die Erfüllung ihres Traums scheint in greifbare Nähe zu rücken, als sie Mitglied des Ballettensembles von Boris Lermontov wird und die Titelrolle in seinem Stück „The Red Shoes“ übernehmen soll. Aber schon bald tut sich ein – unlösbarer? – Konflikt auf: Sie muss sich zwischen der Liebe zum Tanz und der Liebe zu einem Mann, Julian Craster, entscheiden. DIE ROTEN SCHUHE war der erste Film, der über Tanz nicht nur erzählte, sondern ihn selbst inszenierte, und er hat das Genre des Ballettfilms in den folgenden Jahrzehnten entscheidend geprägt.

Hoffmanns Erzählungen

RGR

1951

Michael Powell, Emeric Pressburger

Robert Rounseville, Moira Shearer, Ludmichla Tchérina, Robert Helpmann.

Der Regisseur Michael Powell und der Drehbuchautor Emeric Pressburger bilden eines der Traumpaare des Kinos. Gemeinsam produzierten sie als „The Archers“ – so der Name ihres gemeinsamen Produktionsunternehmens – einige der schönsten, wichtigsten und einflussreichsten Filme des Vereinigten Königreichs: A CANTERBURY TALE, THE LIFE AND DEATH OF COLONEL BLIMP, BLACK NARCISSUS und den Ballettfilm THE RED SHOES (zu sehen beim diesjährigen IFFMH).

Ihre Opernverfilmung von Jacques Offenbachs Hoffmanns Erzählungen aus dem Jahre 1951 gilt bis heute als vielleicht die schönste Opernverfilmung überhaupt – ein Traum in expressiven Farben, der die Möglichkeiten der Bühne und des Films aufs Schönste miteinander vereint. Ein Meisterwerk, das man nicht verpassen sollte, und für Martin Scorsese die schönste Opernverfilmung überhaupt.

Bullhead

BEL

2011

Michael R

Matthias Schoenarts, Jeroen Perceval, Jeanne Dandoy

Wer starke Männergeschichten und Gangsterfilme mag, ist in BULLHEAD richtig aufgehoben. Anderen könnte der superstarke Tobak ordentlich auf den Magen schlagen. Rinderzüchter Jacky pumpt seine Tiere mit illegalen Wachstumshormonen auf und profitiert von einem lukrativen Fleischgeschäft. Basierend auf einer realen Begebenheit hat der Regisseur Michaël R. Roskam einen verstörenden Film über Fleischhandel, die Tierhormonmafia und vor allem über das Schicksal eines Menschen gedreht, dessen Leben durch ein grausames Ereignis in der Kindheit für immer zerstört ist.

Unser Planet

SWE/NOR/DK

2006

Michael Stenberg

In der anschaulichen und bildgewaltigen Dokumentation erläutern Umwelt-, Bevölkerungs- und Wirtschaftsexperten die tiefgreifenden Veränderungen, die unserem Planeten bevorstehen. Eindringlich, aber ohne zu beängstigen, werden Zusammenhänge und Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt. Filmpartner: Greenpeace (also ab 18 Jahren)

Postcard to Daddy

DEU

2010

Michael Stock

Der Filmemacher Michael Stock wurde im Alter zwischen acht und sechzehn Jahren von seinem Vater sexuell missbraucht. 25 Jahre später konfrontiert er vor laufender Kamera seine Familie mit seiner Vergangenheit. Die daraus entstandene Videobotschaft sendet er in Form eines Dokumentarfilms an den Vater. Trotz des unfassbaren Dramas ist POSTCARD TO DADDY nicht von Hass geprägt, sondern von Hoffnung und Liebe zum Leben. Michael Stock will nicht anklagen, sondern verstehen. Einer der beeindruckendsten Dokumentarfilme der letzten Jahre. Sonderveranstaltung für Schulklassen am Mo., 19.7. & Di. 20.7. 10 Uhr. Anmeldung bis zum 12.7. unter presse@cinema-quadrat.de

Hurensohn

AUT

2003

Michael Sturminger

Chulpan Khamatova, Miki Manojlovic, Stanislav Lisnic

Mit drei Jahren wusste Ozren: Mama ist die schönste Frau der Welt. Mit neun Jahren schimpfen ihn die Leute einen Hurensohn. Unverständlich für ihn, arbeitet doch seine Mutter als Kellnerin. Mit 16 kennt Ozren die Wahrheit. Er hat gelernt. Über das Geld von der Mama, den lieben Gott von Tante Ljiljana, die Welt von Onkel Ante. Und über die Hurenmädchen von Pepi. Jetzt beschließt die Mutter, aus der gemeinsamen Wohnung auszuziehen. Es ist zu eng für sie, für den Sohn, die Mutter und die Hure. Sie taucht unter. Der Film führt Ozren immer tiefer in diese Welt. Er entscheidet, seine Mutter zu suchen. (also ab 18)

Max Beckmann - Departure

DEU

2013

Michael Trabitzsch

Dokumentarfilm

Der Film folgt dem Leben Beckmanns als Maler ganz chronologisch vom ersten bis zum letzten Gemälde und zeigt dabei die vielen, oft unfreiwilligen Stationen seines Lebens in Europa und in den USA. Angereichert mit Zitaten aus seinen Tagebüchern und durch Interviews mit Museumsleuten spürt der Film den rätselhaften Bildfindungen eines der ganz großen Meister des 20. Jahrhunderts nach – Max Beckmann selbst hielt nur Picasso für einen ebenbürtigen Künstler.
Im Mittelpunkt der Befragung seiner Werke stehen Beckmanns beeindruckende Triptychen. Mit ihnen findet er Anfang der 1930er Jahre seinen individuellen künstlerischen Weg, um Erzählung und Rätsel, Ausdruck und Gleichnis in eine seit dem Mittelalter bestehende Form aus drei Bild-Tafeln nebeneinander zu bringen. Vor allem das 1932 begonnene Triptychon „Departure“ mit seinen verstörenden Folterszenen wirft einen ahnungsvollen Blick voraus auf die schweren Bedrohungen durch den Nationalsozialismus, denen Beckmann wie so viele seiner deutschen Künstlerkollegen ausgesetzt war. Und dennoch: „Gestaltung ist Erlösung“, sagt Beckmann, „to create is to be saved“.

Zeichnen bis zur Raserei - Der Maler Ernst Ludwig Kirchner

DEU/CHE

2001

Michael Trabitzsch

Dokumentarfilm

Der Architekturstudent Ernst Ludwig Kirchner (1880 – 1938) gehörte zu den Rebellen der zeitgenössischen Kunstszene, als er 1905 zusammen mit seinen Freunden in Dresden die Künstlergemeinschaft „Brücke“ gründete. Der Film folgt den Spuren des bedeutenden expressionistischen Malers an den Orten seines Lebens; kurze, nüchterne Spielszenen vermitteln anschaulich, wie Kirchner zu seinen Motiven fand, in welcher hochgestimmten Verfassung seine Landschaften, seine Aktdarstellungen und seine Porträts entstanden. Die raschen, genialen Skizzen und Zeichnungen, die er fast pausenlos in mitgeführten Notizbüchern festhielt, durchziehen den Film wie ein roter Faden. Die produktivste Phase des Künstlers, der auch Holzschnitte und Skulpturen schuf, endete mit dem Ersten Weltkrieg. Schwerkrank und seelisch angeschlagen ließ er sich mit Erna Schilling, Modell und Vertraute, in Davos nieder. Von den Nationalsozialisten als „entartet“ diffamiert, nahm er sich dort in Sorge um seine weitere Existenz am 15. Juni 1938 das Leben.

Schlaf

DEU

2020

Michael Venus

Gro Swantje Kohlhof, Sandra Hüller, August Schmölzer, Marion Kracht

Marlene leidet unter Alpträumen und Halluzinationen. Nach dem Besuch eines Provinzhotels fällt sie in komatöse Schockstarre – und ihre Tochter Mona versucht, die Hintergründe herauszufinden. Ein verwinkeltes Hotel mit verdächtig freundlichen Besitzern, eine blutrünstige Familiengeschichte und dunkeldeutsche Patrioten: Zwischen Alptraum und Trauma, Angst und Verdrängung, Schuld und Sühne treibt Mona durch ein Dickicht düsterer Geheimnisse, in dem ständig vergangenes Unrecht und die Phantome alter Familiensünden zu erwachen drohen. Geschult an Stanley Kubrick, David Lynch & Co. gelingt es Michael Venus in seinem erstaunlichen Filmdebüt, sich von großen Vorbildern nicht vereinnahmen zu lassen, sondern einen überraschenden, hochoriginellen Heimathorrorfilm zu inszenieren mit seiner ganz eigenen Form des verstörenden Grauens zwischen Traum und Realität

Embryo – The Journey of Music an Peace

DEU

2018

Michael Wehmeyer

Gegründet vor 50 Jahren: Seither erforschen die Musiker von Embryo die Tiefe und Weite der Musik. Angefangen hat es beim Jazz, dem Rock-Einflüsse hinzugefügt wurden. Ab Mitte der ’70er öffnete sich die Musik für Einflüsse aus Afrika und Asien, und auch für Musiker aus allen Weltgegenden: Embryo ist weniger eine Band als ein Kollektiv, in dem seit 1969 über 400 Musiker mitspielten. Unter anderem – von 1976 an über 15 Jahre – Michael Wehmeyer an den Keyboards, der nun anhand von Archivmaterial die Geschichte der Musiker und ihrer Musik nachzeichnet.
Am 17.11. Konzert und Diskussion mit Lothar Stahl, Ex-Embryo-Schlagzeuger, Jörg Schöllhorn (Keyboards, Ex-Embryo-Jammer) und Kevin Carter (Bass, Gesang).

24 Hour Party People

GBR

2002

Michael Winterbottom

Steve Coogan, John Thomson, Actor at Granada, Lennie James

Gerade mal 42 Menschen zählt die Zuschauermenge, die Mitte der 70er Jahre in „Madchester“ dem Konzert einer bis dato unbekannten Band namens Sex Pistols lauscht – aber jeder einzelne von ihnen wird berühmt werden. Unter ihnen TV-Moderator Tony Wilson, der mit seinem Label “Factory Records” Bands wie Joy Division oder Happy Mondays unter Vertrag nimmt. Anschließend zum ermäßigten Eintritt in die Disko 2.

Monatsprogramme PDF

Open Air

[ti_openair]
WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner