Die Ozonschicht der Welt ist bereits soweit verschwunden, daß normales Leben auf unserem Planeten nicht mehr möglich ist. Entweder gehört man zu den Privilegierten die in übervölkerten, hochindustrialisierten Städten leben dürfen oder man vegetiert in unzivilisierten Wüstengegenden vor sich hin. Klonen und Gen-Manipulationen sind gängige Praxis. Vor diesem Zukunftsszenario siedelt Winterbottom seine Science-Fiction-, Detektiv- und Liebesgeschichte in einem an. Er entwirft die Vision einer Zukunft, in der der Mensch nur soviel wert ist, wie sein Erbmaterial. „Was fremd ist, kann dem Zuschauer schon in der nächsten Einstellung vertraut vorkommen, und Vertrautes nimmt unvermutet die Dimensionen eines Albtraums an.“ (Filmdienst 5/2005)