Am späten Nachmittag erreicht der aus den Vororten kommende so genannte „weiße Zug“ Buenos Aires. Er hat den Auftrag, die Ausgestoßenen des Systems aufzusammeln. Seine Passagiere sind die „cartoñeros“ (Kartonmenschen), Ausgestoßene, die ihren Lebensunterhalt damit verdienen, daß sie einsammeln, was andere weggeworfen haben. Der „tren blanco“ transportiert die Papiersammler, die in normalen Zügen unerwünscht sind, für umgerechnet 2,50 Euro für zwei Wochen abends in die Stadt hinein und nachts wieder heraus. Der Dokumentarfilm zeigt einen Abend im Leben der „cartoñeros“, erzählt in verschiedenen Episoden von Männern und Frauen sowie deren Kindern, die sie begleiten und von ihren unterschiedlichen Ansichten über ihre Arbeit. Diskussionsleitung: Günter Kipfmüller, Leiter des Goethe Instituts Mannheim-Heidelberg. Nur am 12.1. mit Moderation und anschließendem Gespräch.