Ein abgelegenes Dorf in Somalia und der tägliche Kampf, den der alleinerziehende Vater Mamargade führen muss: Er muss seinem Sohn gerecht werden, sich als selbständiger Totengräber gegen die großen Bestattungsfirmen behaupten, nimmt die Schwester nach ihrer Scheidung bei sich auf.
Regisseur Mo Harawe, in Mogadischu geboren und seit 2009 in Wien ansässig, erzählt über Somalia und das ganz normale Leben: Der Film zeigt die komplexe somalische Situation, die Armut, die US-Drohnen, die über die Köpfe hinwegfliegen. Aber Harawe porträtiert seine Figuren nicht als hilflose Opfer, sondern als Menschen mit ihren Bindungen in einer unkonventionellen Familie: „eine eindringliche Geschichte über gefundene Familien, Resilienz und ein aussterbendes Dorf – Weltkino im besten Sinne.“ (Der Standard)
Das atmosphärisch dichte Familiendrama wurde als erster somalischer Film nach Cannes eingeladen.