Der Film erzählt die Geschichte der Aileen Wuornos die wegen sechsfachen Mordes hingerichtete Prostituierte, die als „Amerikas erster weiblicher Serienkiller“ Schlagzeilen machte. Regisseurin Patty Jenkins dekonstruiert das Bild vom lesbischen Monster, indem sie durch kluge, den Spielraum fiktionalen Erzählens ausschöpfende Dramaturgie die Grenze zwischen Phantasie und Wirklichkeit verwischt, ohne die biografischen Stationen eines verhängnisvollen Lebensweges schönzufärben. „Frauen sollen nett sein, damit der Zuschauer sie mag. Dabei faszinieren doch gerade die dunklen Seiten, das Abgründige im Menschen. Für die Rolle in MONSTER wäre ich über glühende Kohlen gelaufen.“ (Charlize Theron) Von den Vorzeige Blondinen der Traumfabrik hat sich die Oscar-Preisträgerin mit diesem Film eindeutig abgesetzt. Mit einem Vortrag zum Thema: von Herrn S. Zettl