Filmarchiv

Lust zu stöbern? Hier finden Sie Filme, die seit Januar 2001 im Cinema Quadrat gezeigt wurden.

School of Rock

USA

2003

Richard Linklater

Jack Black, Joan Cusack, Mike White, Sarah Silverman, Miranda Cosgrove

Dewey Finn fliegt aus seiner Rockband und verliert fast seine Wohnung. Es ist ja nicht so, dass Dewey arbeiten gehen will oder besondere Qualifikationen außer Frontman-Träume aufweisen würde. Ein Anruf kommt gerade recht: Der ist zwar eigentlich für seinen Kumpel Ned bestimmt, aber plötzlich findet sich Dewey als Aushilfslehrer unter falschem Namen auf einer Privatschule wieder. Dort entdeckt er ein paar musikalische Schüler, er erfindet ein neues, inoffizielles Unterrichtsfach: Rock.
Zugeschnitten auf Haupt-Performer Jack Black und ausgestattet mit einem famosen Soundtrack entwickelt die Geschichte vom unkonventionellen Rockmusik-Lehrer, der bei Schülern beliebt, bei Kollegen, Vorgesetzten und Eltern verhasst ist, unter Linklaters Regie enorme Wucht und bietet großen Spaß.

Tape

USA

2001

Richard Linklater

Ethan Hawke, Uma Thurman, Robert Sean Leonard

Zwei Jungs, Vince und Jon, Freunde einst, inzwischen älter geworden, verbeißen sich zehn Jahre danach ins entscheidende Trauma ihrer Highschool-Jahre. Das kann nur eine Frau sein, die erste Freundin des einen, die nie mit ihm schlafen wollte, die eine Affäre mit dem anderen hatte, in deren Verlauf, wie der eine den anderen nun zuzugeben zwingt, dieser sie vergewaltigt hat. Gefilmt wurde komplett mit Handkameras, die stets in dem einen Raum bleiben. Auch wenn die eigentliche Handlung im Badezimmer spielt, die Kamera bleibt immer im Motelzimmer. Ein Text, ein Raum, drei Darsteller. TAPE, der Film als klassisches Theater.

1914 – Die letzten Tage vor dem Weltbrand

DEU

1931

Richard Oswald

Heinrich George, Albert Bassermann

Dies ist der Auftakt-Film zu unserer neuen Filmreihe, bei der wir bis Ende 2014 unter dem Titel „Der Erste Weltkrieg im Film“ monatlich einen Film zeigen. 1914 – die letzten tage vor dem weltbrand schildert, gestützt auf historische Dokumente und in Form einer Reportage die Ereignisse an den europäischen Höfen – mit Hauptgewicht auf dem Zarenhof – zwischen dem Attentat von Sarajewo, bei dem am 28. Juni 1914 der österreichische Thronfolger Erzherzog Franz-Ferdinand ums Leben kam, und dem Kriegsausbruch Anfang August. Mit Star-Hauptrollenbesetzung!
Einführung: Dr. Peter Bär

Anders als die Andern

DEU

1919

Richard Oswald

Conrad Veidt, Leo Connard

Paul Körner hat sich nach einer schwierigen Jugend, in der er wegen vermuteter homosexueller Neigungen von der Schule verwiesen wurde, ganz in die Musik zurückgezogen. Als Violinvirtuose wird er gefeiert, niemand weiß um seine Homosexualität. Als er nach einem Faschingsball einen jungen Mann mit zu sich nach Hause nimmt, ist er in Händen eines Erpressers. Dieser droht, ihn wegen Verstoßes gegen den Paragraphen 175 anzuzeigen. Paul zahlt, bis ihm der Besuch eines Vortrags von Magnus Hirschfeld und die wissenschaftliche Betrachtung der Homosexualität neues Selbstbewusstsein geben. Er zeigt Bollek an, der zwar wegen Erpressung verurteilt wird – doch nun ist auch Körners Veranlagung bekannt und er wird gesellschaftlich geächtet. Körner begeht Selbstmord.
Der Film gilt als der erste homosexuelle Emanzipationsfilm überhaupt. Verboten und vernichtet wurde er schon bald nach der Premiere.
In Kooperation mit PLUS e.V.

Dreyfus

D

1930

Richard Oswald

Fritz Kortner, Grete Mosheim, Erwin Kalser

Die akribisch zusammengestellte Leidensgeschichte des jüdischen Hauptmanns im französischen Generalstab, Alfred Dreyfus, von seiner ungerechten Verurteilung wegen Landesverrats im Jahre 1894 bis zu seiner vollkommenen Rehabilitierung zwölf Jahre später. Mit der Schauspielerelite der Weimarer Republik besetzt, die sich hier eindrucksvoll engagiert, plädiert der Film über den historischen Justizskandal hinaus für mehr Menschlichkeit und Gerechtigkeit. Der Film stammt von 1930. Drei Jahre später, als man in Deutschland erst Bücher und später auch Menschen verbrannte, verließen sein Regisseur Richard Oswald, die Schauspieler Fritz Kortner, Oscar Homolka, Albert Bassermann, Grete Mosheim und andere das Land. also leider ab 18.

Lucrezia Borgia

D

1922

Richard Oswald

Liane Haid, Albert Bassermann, Conrad Veidt

Richard Oswald verfilmte das tragische Liebesleben der Lucrezia Borgia, Tochter des Papstes Alexander VI. (Albert Bassermann), vor dem blutrünstigen Hintergrund von Giftmorden sehr frei nach historischen Motiven. Von den besten Ausstattern und Kameraleuten gebaut, kostü-miert und fotografiert und mit vielen Stars besetzt, war die Produktion so erfolgreich, dass Oswald zur italienischen Galapremiere seinen Stab und alle Stars mit nach Rom nahm.

The Road To Memphis

USA

2003

Richard Pearce

Bobby Rush, B.B

Regisseur Richard Pearce folgt in seinem Film der musikalischen Odyssee der Blues-Legende B.B. King zurück zu jener Stadt, die als die Geburtsstätte eines neuen, schnelleren und urbanen Stil des Blues gelten kann: Memphis, Tennessee. Die Stadt an den Ufern des Mississipi wird dominiert von Straßenkreuzungen und der Allgegenwart von Elvis Presley. Doch Memphis ist weit mehr als Elvis-Town. Vor allem in den Sun Studios von Sam Phillips, in denen auch ‘The King‘ seine ersten Platten produzierte, wurden einige der bekanntesten Blues-Songs aufgenommen. „Woher die vielen Blues-Musiker auch immer kommen mochten,“ erzählt B.B. King, „Memphis ist für viele von uns zur zweiten Heimat geworden.“ Der Film zeigt sowohl aktuelle Performances von B.B, King, Bobby Rush, Rosco Gordon und Ike Turner als auch nie zuvor gesehene historische Aufnahmen von Howlin‘ Wolf und Rufus Thomas.

Meine Frau Ist übersinnlich

USA

1958

Richard Quine

James Stewart, Kim Novak, Jack Lemmon

Lernen Sie Gillian Holroyd kennen, die unwiderstehliche Hexe von Greenwich Village! Gillian ist mächtig, betörend und ein ganz klein wenig gelangweilt. Natürlich weiß sie, dass Hexen sich nicht verlieben können. Als Gillian feststellt, dass ihr attraktiver neuer Nachbar mit seiner College-Liebe verlobt ist, verhext sie ihn kurzerhand. Doch während ihr Liebeszauber sein Herz betört, beginnt ihr eigenes ebenfalls zu tauen – was wiederum zu romantischen Komplikationen führt, die noch nicht einmal Gillians telepathische Katze Pyewacket vorhersehen kann. Eine hübsche Komödie, die auf originelle Weise den Hokuspokus parodiert.

Changing Our Minds: The Story Of Dr. Evelyn Hooker

USA

1992

Richard Schmiechen

Bis in die 60er Jahre wurden Schwule und Lesben in den USA als psychisch Kranke betrachtet und von medizinischen wie psychologischen „Autoritäten“ durch Gehirnchirurgie, Kastration und Sterilisation, Elektroschocks, durch den Zwangsaufenthalt in der Psychiatrie oder durch endloses Salbadern bei Psychoanalytikern gefoltert. Die amerikanische Psychoanalytikerin Evelyn Hooker setzte sich lautstark dagegen ein und trug maßgeblich dazu bei, diesen Zustand zu verändern. CHANGING OUR MINDS porträtiert diese charismatische und tapfere Frau, deren Lebenswerk ein Befreiungskampf für Lesben und Schwule war. Der Film enthält authentische Aufnahmen von sogenannten Therapien, Gehirnoperationen und aus heutiger Sicht unglaubliches Propagandamaterial der damaligen US-Regierung. Eine Veranstaltung der SchwuLesbischen Beratungsstelle Neckarstadt; im Anschluss an die Vorführung besteht die Möglichkeit, sich über die Entwicklung innerhalb der psychologischen Forschung und Praxis zum Thema Homosexualität mit Mitgliedern des PLUS-Teams auszutauschen.

Die Farbe aus dem All

USA

2019

Richard Stanley

Nicolas Cage, Joely Richardson, Madeleine Arthur, Elliot Knight, Tommy Chong

Wer MANDY gesehen hat, weiß, was mit einem Film passieren kann, wenn man Nicolas Cage auf ihn loslässt. Jetzt setzen die MANDY-Produzenten Cage auf H. P. Lovecraft an – basierend auf dessen Kurzgeschichte von 1927 spielt Cage einen Alpaka-Farmer, auf dessen Grundstück ein mysteriöser Meteorit einschlägt. Rund um das Gestein nimmt das Leben seltsame Farben an, und jede Lebensform, die mit dem Meteoriten in Berührung kommt, mutiert…
Ein kosmischer Alptraum in schillernden Farben, ein verzweifelter Kampf gegen ein mysteriöses Etwas aus einer anderen Welt und gegen den Wahnsinn, der dadurch verbreitet wird.

Ich Habe Euch Nicht Vergessen - Simon Wiesenthals Leben Und Vermächtnis

USA

2007

Richard Trank

Iris Berben

Der Humanist und säkularisierte Jude Simon Wiesenthal, der selbst 89 Mitglieder seiner und der Familie seiner Frau verloren hat, ist als unnachgiebiger Verfolger von Naziverbrechern bekannt geworden. Er gilt als „Gewissen des Holocaust“. Als Menschenrechtler hat er sich über mehr als sechs Jahrzehnte für verfolgte Juden und Minderheiten eingesetzt. Wiesenthal hat nicht nur zur Strafverfolgung von 1100 Nazi-Kriegsverbrechern beigetragen, er hat auch als einer der ersten auf die Lage der Sinti und Roma, der Homosexuellen und anderen Verfolgten hingewiesen, die unter der Naziherrschaft gelitten haben. Wiesenthal, der selbst den Holocaust beinahe zum Opfer gefallen wäre, verstarb 2005.

Entertainment

USA

2015

Rick Alverson

Gregg Turkington, Tye Sheridan, John C. Reilly, Michael Cera

Ein Komiker, der nicht komisch ist, auf Tournee durch die US-amerikanische Ödnis. Dieser Stand-up-Comedian ist ein ekelhafter Typ: Die spärlichen Haare über die Halbglatze geschmiert, bringt er mit keifender Stimme seine miesen Gags an ein gelangweiltes Publikum. Abends telefoniert er mit der Mailbox seiner Tochter. Die nie zurückruft. ENTERTAINMENT, der Filmtitel, ist purer Hohn, denn Rick Alverson und sein Hauptdarsteller Gregg Turkington zelebrieren das Unterlaufen jeder Publikumserwartung an einen Film: Was hier geboten wird, ist im Grunde reine Publikumsbeschimpfung.
Das ist die Qualität des Films: Eine existentielle Reise durch ein seelenloses Amerika, dargebracht als radikale Anti-Unterhaltung – feindselige Komik respektive komische Feindseligkeit.

Blade Runner - Final Cut

USA

1982

Ridley Scott

Harrison Ford, Rutger Hauer, Daryl Hannah

Wir befinden uns im Los Angeles des Jahres 2019. Die Stadt ist schmutzig, laut, ein Moloch. Sogenannte Replikanten haben die Aufgabe, auf fernen Planeten für ein besseres Leben zu sorgen. Die Erde dürfen sie nicht betreten. Als sie beginnen, selbstständig in den Schluchten der Stadt nach ihrem Schöpfer zu suchen, werden spezielle Polizeibeamte – Blade Runner – auf sie angesetzt, Ex-Polizisten wie Rick Deckard, der die Jagd mit gnadenloser Härte aufnimmt – bis er sich in eine Replikantin verliebt.

Blade Runner – Final Cut

USA/HKG/GBR

1982

Ridley Scott

Harrison Ford, Rutger Hauer, Sean Young

Los Angeles, 2019: Eine graue Dystopie. Replikanten, von Menschen äußerlich nicht zu unterscheidende Roboter, rebellieren gegen ihre Schöpfer, die sie nur mit begrenzter Lebensdauer ausstatten. Rick Deckard, eigentlich zuständig für die Beseitigung aufständischer Replikanten, verliebt sich in eine von ihnen. Gemeinsam wollen sie aus der Stadt fliehen.
Der ikonische Klassiker des Science Fiction-Films hatte schon in seiner ursprünglichen Kinofassung großen ästhetischen und thematischen Einfluss. Nach einem nicht vollends mit Ridley Scott abgestimmten „Director’s Cut“ ist der „Final Cut“ die endgültige Version des Films, in dem sich die Fragen nach dem Menschlichen, nach Unterdrückung und Paranoia stellen. Denis Villeneuves BLADE RUNNER 2049 – einer der stärksten Filme des letzten Jahres – entwickelte das Scott’sche Universum weiter. Zum 25. Jubiläum von BLADE RUNNER erschien der sogenannte Final Cut. Der in den Neunzigern verbreitete Director’s Cut war nicht vollends mit Ridley Scott abgestimmt. Der Final Cut hingegen ist Scotts endgültige Version: Nicht nur wurde das Originalnegativ technisch aufbereitet – auch die Handlung gestaltet sich anders als bisher bekannt.
Einführung und Diskussion: Peter Bär

Der Blade Runner - Director's Cut

USA

1982

Ridley Scott

Harrison Ford, Rutger Hauer, Sean Young

Los Angeles 2019: Die Stadt ist schmutzig, überbevölkert und die Menschen sind allgegenwärtiger Werbung ausgesetzt. Gesprochen wird „Cityspeak“, eine Mischung aus Englisch, Chinesisch, Deutsch, Spanisch und weiteren Sprachen. Sogenannte „Replikanten“, von Menschen äußerlich nicht mehr zu unterscheidende Androiden, sollen deshalb ferne Planeten für ein besseres Leben erschließen. Als eine Gruppe dieser Wesen den Aufstand übt und flieht wird der ausgebrannte Ex-Cop Rick Deckard darauf angesetzt diese zu exekutieren. Kein leichter Auftrag für Deckard als Blade Runner, denn er verliebt sich in die schöne Rachael, die möglicherweise selbst eine Replikantin ist. Mit Einführung und Analyse von Dr. Peter Bär

Der Gladiator

GBR/USA

2000

Ridley Scott

Russell Crowe, Joaquín Phoenix

Im antiken Rom, 180 nach Christus. Der siegreiche General Maximus ist der Liebling des Kaisers Marcus Aurelius: Der Herrscher will den mutigen Kriegsherren zu seinem Nachfolger bestimmen. Seinem eigenen Sohn Commodus, der sich mit Vorliebe an Gladiatorenkämpfen ergötzt, traut der Kaiser das schwierige Amt nicht zu. Als Commodus das erfährt, tötet er seinen Vater und lässt sich selbst zum Caesaren krönen. Er verstößt Maximus vom Hof und befiehlt seinen Tod. Maximus gelingt die Flucht. Als er Frau und Sohn wieder sehen will, kommen Commodus’ Schergen ihm zuvor, töten seine Familie und nehmen ihn fest. Nach Jahren kommt er als Gladiator nach Rom zurück und kennt nur ein Ziel… In Kooperation mit der Fachschaft Geschichte derUni Mannheim. Einführung: Prof. Dr. Christian Mann.

Exodus - Götter und Könige

USA/GBR

2015

Ridley Scott

Christian Bale, Joel Edgerton, John Turturro, Sigourney Weaver, Ben Kingsley

Moses und Ramses wachsen zusammen in der ägyptischen Pharaonenfamilie auf. Ramses wird Pharao – Findelkind Moses wird zur Stimme der unterdrückten Israeliten, die in Ägypten als Sklaven zum Bau der Pyramiden gezwungen werden. Dann hat Moses eine Vision, in der Gott selbst erscheint und ihm aufträgt, die Israeliten durch die Wüste in das kanaanäische Land zu führen und sie von der Unterdrückung zu befreien. Mit 600.000 Sklaven geht er auf eine vierzig Jahre währende Reise ins Gelobte Land, auch gegen Ramses’ Willen…. Regisseur Scott verbindet einen klassisch anmutenden, an die goldenen Zeiten Hollywoods erinnernden Erzählgestus mit der Bildgewalt eines modernen Blockbusters. Er schwelgt in phänomenalen Landschaftspanoramen und tobt sich in Schlachten und der beeindruckenden Darstellung der Plagen aus.
Im Anschluss Filmgespräch mit Georg Lämmlin und Dorothee Höfert.
Eintrittspreise: 9,- € normal / 7,- € ermäßigt / 6,- € für Mitglieder von Cinema Quadrat e.V.

Königreich Der Himmel

USA

2005

Ridley Scott

Orlando Bloom, Liam Neeson, Jeremy Irons, Eva Green, David Thewliss, Ghassan Massoud

Dieser Film handelt von Mut, Leidenschaft und Abenteuer. Balian (Orlando Bloom), ein einfacher französischer Schmied, verliert seine Frau und sein zu Hause. Daraufhin bricht er auf in das Heilige Land, um seines Vaters Lebenswerk, die Verständigung zwischen den Religionen während der Kreuzzüge, weiterzuführen. Als Fremder in einem fremden Land tritt er neben dem königstreuen Ritter Tiberias (Jeremy Irons) für Gerechtigkeit ein. Begleitprogramm zur Ausstellung SALADIN UND DIE KREUZFAHRER im Reiss-Engelhorn-Museum.

Thelma & Louise

USA

1991

Ridley Scott

Susan Sarandon, Geena Davis, Harvey Keitel, Michael Madson, Brad Pitt

Eigentlich wollten Thelma und Louise nur für ein Wochenende in ihr Cabrio steigen und dem Alltag entfliehen. Doch in einer Country-Bar irgendwo in Arkansas zerplatzt der Traum, als Thelma beinahe vergewaltigt wird und Louise den Angreifer kurzerhand niederschießt. Also beschließen die beiden, Richtung Mexiko zu fliehen – mit der Polizei dicht auf ihren Fersen.

Ridley Scott dreht in seinem legendären Road-Movie den Spieß um, indem er zum ersten Mal Frauen zu Outlaws werden lässt, die – zu den Songs von Marianne Faithfull, Tammy Wynette oder den Temptations – die Lust an der Unabhängigkeit und der Anarchie entdecken; trotz ihrer immer auswegloser scheinenden Situation.

THELMA & LOUISE wurde mit einem Oscar in der Kategorie „Bestes Originaldrehbuch“ und mit einem Golden Globe Award ausgezeichnet.

Metade Fumaca

Hongkong

1999

Riley Ip

Eric Tsang, Nicholas Tse

Die Erinnerung an eine nicht abgeschlossene Affäre lässt dem ehemaligen Gangster Roy, der die letzten 30 Jahre im Exil in Brasilien verbracht hat, keine Ruhe. Er kehrt nach Hongkong zurück, um die Frau seiner Träume zu suchen, zu deren Erinnerung er immer eine halb aufgerauchte Zigarette bei sich trägt (Metade Fumaca = portugiesisch für ‚halb geraucht’). Bei seiner Suche hilft ihm der Punk Smokey, der jung genug ist, um Roys Sohn sein zu können und heimlich in eine Polizistin verliebt ist, die ihn einmal verhaftet hat. Ip gelang mit seinem zweiten Spielfilm ein schönes und bewegendes Hongkong – Drama, das auf Festivals in Berlin, Hongkong, Japan und den USA ausgezeichnet wurde.

Monatsprogramme PDF

Open Air

[ti_openair]
WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner