Filmarchiv

Lust zu stöbern? Hier finden Sie Filme, die seit Januar 2001 im Cinema Quadrat gezeigt wurden.

Adel verpflichtet – Kind Hearts and Coronets

GBR

1949

Robert Hamer

Dennis Price, Alec Guinness, Alec Guinness, Alec Guinness, Alec Guinness, Alec Guinness, Alec Guinness, Alec Guinness, Alec Guinness.

Louis Mazzini entstammt einer Mésalliance zwischen einer britischen Adligen und einem italienischen Tenor. Da die stolze D’Ascoyne-Familie auf Chalmont Castle in Kent von diesem nicht-standesgemäßen Zweig nichts wissen will, beschließt Louis, alles dafür zu tun, Herzog von Chalmont zu werden. Dafür muss er nur all seine Verwandten beseitigen.
In diesem Klassiker der Komödien der Ealing-Studios, die die britische Kinematographie bis in die 1960er entscheidend mitprägten, spielt Alec Guiness in einer Achtfach-Rolle die Mitglieder der D’Ascoyne-Familie, die in der Erbfolge vor Louis stehen. Auf makabre Weise treibt der Film seine Scherze mit Dekadenz und Mord – das British Film Institute wählte ADEL VERPFLICHTET auf den sechsten Platz der besten britischen Filme aller Zeiten.

Männer Zum Knutschen

DEU

2011

Robert Hasfogel

Frank Christian Marx, Udo Lutz, Alexandra Starnitzky

In dieser schwulen Lowbudget-Liebeskomödie meistern der immer gut gelaunte Tobias und der introvertierte Bankangestellte Ernst die täglichen Hochs und Tiefs ihrer glücklich-chaotischen Beziehung mit Bravour. Doch das plötzliche Auftauchen von Ernsts bester Freundin aus Kindheitstagen Uta – mittlerweile hochgradig intrigant und zudem noch Geheimagentin des israelischen Mossad – wird zur Zerreißprobe für die ungleichen Turteltauben. Erfrischend ist, dass MÄNNER ZUM KNUTSCHEN die Homosexualität seiner Protagonisten an keiner Stelle problematisiert, sondern sie als normal und heterosexuellen Verbindungen gleichgestellt behandelt. Lustig, romantisch, sommerlich!

Psycho Beach Party

USA

2002

Robert Lee King

Lauren Ambrose, Thomas Gibson

Malibu Beach im Jahre 1962. Die 16jährige Florence und ihre Freundin Berdine entdecken im Autokino des Surfer-Paradieses ein Mädchen mit durchgeschnittener Kehle. Es bleibt nicht bei dieser einen Toten. In regelmäßigen Abständen werden unschuldige Mitbürger auf brutalste Weise umgebracht. Dabei hat Florence auch so schon genug eigene Probleme. Nicht nur, dass die örtliche Beach-Clique sie ausschließt, sie leidet zudem an einer ungewöhnlichen Form von Schizophrenie: immer wenn sie Kreise sieht, wird aus dem schüchternen Mädchen ein furienhafter S/M-Vamp. Captain Monica Stark, eine stolze Drag Queen, übernimmt die Untersuchungen der Mordfälle. Dabei rückt Florence für sie immer mehr in den Kreis der Verdächtigen. Aber welche Rolle spielt der schwedische Student Lars? Und warum taucht die Horrorfilm-Darstellerin Bettina Barnes so plötzlich am Strand auf? Ursprünglich war PSYCHO BEACH PARTY ein erfolgreiches Broadway-Stück, dem Kritiker bescheinigten, es zeige „intellektuellen Humor im Bikini“. Independent-Regisseur King entwickelte daraus eine pointierte Persiflage auf das Surf-Film-Genre der sechziger und die Horrorfilme der siebziger Jahre, die nach einfachen, aber klar definierten Regeln funktionierten: möglichst viel Gewalt und Sex für möglichst wenig Geld.

Die Andere Seite Des Mondes

CAN

2004

Robert Lepage

Robert Lepage, Anne-Marie Cadieux, Marco Poulin

Eine verspielt poetische Komödie von und mit dem kanadischen Theatergenie Robert Lepage. Die Geschichte: Zwei ungleiche Brüder im heutigen Québec. Philippe, ist ein weltfremder Träumer, der von der Raumfahrt fasziniert ist. Sein Bruder André arbeitet als erfolgreicher Wetteransager beim Fernsehen und scheint sein Leben im Griff zu haben. Nach jahrelanger Funkstille müssen sie wieder Kontakt zueinander aufnehmen, weil ihre Mutter gestorben ist. Doch wie zwei Planeten auf ihrer unterschiedlichen Laufbahn haben sie sich voneinander entfernt. Die Brüder (Lepage in einer Doppelrolle!) sehen sich mit ihren ‚verborgenen Seiten‘ konfrontiert.

Grindhouse - Planet Terror

USA

2007

Robert Rodriguez

Josh Brolin Marley Shelton, Rose McGowan

Ein Arzt-Pärchen erlebt bei ihrer Nachtschicht einen wahren Alptraum: Die Bürger ihrer Stadt fallen mit entstellten Brandwunden und verdächtig ausdruckslosem Blick bei ihnen ein. Auch die Go-Go-Tänzerin Cherry, deren Bein bei einem Überfall auf offener Straße abgerissen wurde. Ihr einstiger Lebensgefährte Wray hält ihr den Rücken frei, während die Seuche immer mehr Zombies gebiert. Trash-Hommage mit Trailern zu fiktiven B-Schockern. was denn sonst.

Alexander Der Grosse

USA

1956

Robert Rossen

Richard Burton, Fredric March, Claire Bloom

Dieses große Historienepos von Robert Rossens wartet mit einem beachtlichen Staraufgebot, einer prachtvollen Ausstattung und spektakulären Schlachtszenen auf: Im Jahre 356 v.Chr. wird König Philipp von Mazedonien ein Sohn geboren, dem Königin Olympia den Namen Alexander gibt. Die Ermordung seines Vaters bringt ihn an die Macht und nach seinem Sieg über die Perser wächst sein Ruhm ins Unermessliche; er darf sich fortan König von Asien nennen. Seinem Versuch, die griechische und persische Welt kulturell miteinander zu verschmelzen, setzt sein früher Tod ein Ende.

Eierdiebe

Deutschland

2003

Robert Schwentke

Wotan Wilke Möhring, Janek Rieke, Antoine Monot jr., Julia Hummer, Alexander Beyer

Martin Schwarz kehrt gerade von einem Studienaufenthalt in den USA nach Hause zurück, als er plötzlich zusammen bricht. Diagnose: Hodenkrebs. Die Ärzte raten ihm nach der Entfernung des ersten Hodens zu einer Totaloperation, doch Martin will für seine verbliebene Männlichkeit kämpfen und stattdessen eine Chemotherapie machen. Nach einigen Frotzeleien über sein verloren gegangenes „Ei“ beschließt Martin zusammen mit Leidensgenossen von der Krebsabteilung, die Reste seiner teilamputierten Männlichkeit zurückzuerobern. Der Weg führt direkt in die Pathologie. Regisseur Robert Schwentke schildert in EIERDIEBE – seiner eigenen Geschichte – den Horror einer Krebserkrankung mit einer gehörigen Portion schwarzem Humor, ohne dabei ins Zotige oder Banale abzudriften.

Laurin

DEU/HUN

1989

Robert Sigl

Dóra Szinetár, Károly Eperjes, Brigitte Karner, Hédi Temessy

Wiederaufführung eines schauerromantischen Klassikers in ungekürzter, digital restaurierter Fassung: „Mit LAURIN ist Robert Sigl ein wunderschöner, einzigartiger Film gelungen, der – wieder einmal – keine Nachahmer in Deutschland fand.“ (critic.de)
Deutschland zu Beginn des 20. Jahrhunderts. In einem Küstenörtchen geht ein Knabenmörder um. In qualvollen Visionen sieht die kleine Laurin den Verbrecher und seine gräulichen Taten. Doch wie kann sie ihn stellen? Ihre Mutter ist tot und der Vater auf See… Robert Sigl schuf mit LAURIN ein vor allem im Ausland zum Kult gewordenes Horrormärchen, das in der Tradition des deutschen Gruselfilms und des expressionistischen Kinos steht: „Irgendwo zwischen Mario Bava, ES GESCHAH AM HELLICHTEN TAG und den Hammer-Studios besticht LAURIN mit gespenstischen Bildern und einer bedrückenden Atmosphäre.“ (filmtipps.at)

Nachts, wenn der Teufel kam

BRD

1957

Robert Siodmak

Mario Adorf, Claus Holm, Hannes Messemer, Peter Carsten

Sommer 1944. Ein Frauenmörder geht um. Kriminalkommissar Kersten, Fronturlauber, beschäftigt sich mit dem Fall und ist sicher, dass ein geistesgestörter Serientäter dahinter steckt. Dem SS-Gruppenführer gefällt die Idee, ein Argument mehr, sich der Ermordung geistig Behinderter zu widmen – und tatsächlich kann der Kommissar den unzurechnungsfähigen Bruno Lüdke überführen. Der ist geständig – doch dann kommt Order von oben: Im Dritten Reich ist es ausgeschlossen, dass debile Massenmörder jahrelang ihr Unwesen treiben. Kersten soll den Fall fallenlassen – doch für einen der Morde sitzt ein Unschuldiger in der Todeszelle… Eine Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Vergangenheit in Form eines Thrillers mit Noir-Einschlag war in der BRD der 1950er Jahre eine Ausnahme. Der 1952 aus dem US-Exil zurückgekehrte Robert Siodmak schuf eine so spannende wie radikale Abrechnung mit einem ideologisch zutiefst verseuchten Staatsunwesen. Für Mario Adorf, der in der Rolle des Mörders brilliert, war dieser Film der Karrieredurchbruch.
Einführung: Verena Ziegler

Voruntersuchung

DEU

1931

Robert Siodmak

Albert Bassermann, Hans Brausewetter, Charlotte Ander, Gustav Fröhlich.

Der Student Fritz wird des Mordes an einer jungen Frau verdächtigt, von der er sich aus Liebe zur Tochter des Landgerichtsrats Bienert trennen wollte. Sein Freund Walter, Sohn des Land-gerichtsrats, der auch die Untersuchung leitet, wollte die Frau nochmals besuchen, um die Angelegenheit für Fritz zu bereinigen. Als bekannt wird, dass Walter den Schlüssel zur Woh-nung der Toten hatte, fürchtet Bienert, sein Sohn könnte der Mörder sein. „VORUNTERSUCHUNG besteht als Film fast nur aus Atmosphäre; die realistischen Details machen seine Qualität aus,..“ (Raymond Borde)

Menschen am Sonntag

DEU

1930

Robert Siodmak, Edgar G. Ulmer

Erwin Splettstößer, Annie Schreyer, Brigitte Borchert, Wolfgang von Waltershausen

Ein Klassiker des Kinos: Ein Wochenende in Berlin, ganz normale Menschen bei ihren ganz normalen Beschäftigungen zwischen Großstadthektik und Sonntagsausflug. Wir lernen den Taxifahrer Erwin kennen, seine Freundin Annie, deren Freundin Brigitte. Den Nachbarn Wolfgang und Christl, Komparsin beim Film. Es geschieht wenig, und es geschieht doch sehr viel, wenn sich die Protagonisten begegnen, wenn sie streiten, flirten, Spaß haben. Durchsetzt von dokumentarischen Berlin-Aufnahmen, besetzt mit Laiendarstellern, gelingt eine ganz eigene Wahrhaftigkeit bei dieser Schilderung des Lebens junger Leute in der Metropole: Eine konzentrierte Geschichte des Lebens an und für sich. Billie Wilder schrieb am Drehbuch mit, nach einer Idee von Curt Siodmak – alle Hauptbeteiligten an dem Film setzten ihre Film-Karrieren nach Hitlers Machtübernahme in Hollywood fort.
Vorgestellt von: Angelika Zitzelsberger-Schlez

Am Ende Kommen Touristen

DEU

2008

Robert Thalheim

Alexander Fehling, Barbara Wysocka, Ryszard Ronczewski

Bei seinem Zivildienst in der polnischen Kleinstadt Oswiecim verliebt sich der 19-jährige Berliner Sven in die charmante Dolmetscherin Ania. Oswiecim hat unter seinem deutschen Namen traurige Berühmtheit erlangt. Hier errichteten die Deutschen 1941 ihr größtes Vernichtungslager: Auschwitz. Für Sven werden die ungewohnte Sprache, die fremde Umgebung, die historische Bedeutung des Ortes und seine Aufgabe, den mürrischen KZ-Überlebenden Krzeminski zu betreuen, zur emotionalen Zerreißprobe. Einführung: Frau Dr. Schlösser, Stadtarchiv Mannheim

Das Cabinet des Dr. Caligari

DEU

1920

Robert Wiene

Werner Krauß, Conrad Veidt, Lil Dagover, Friedrich Fehér

„Du musst Caligari werden!“ Mit einer großangelegten Plakataktion wurde der Film beworben – und er wurde ein Welterfolg. Der wahnsinnige Dr. Caligari versetzt mit Hilfe des Somnambulen Cesare eine Stadt in Angst und Schrecken, denn Cesare begeht des Nachts schlafwandelnd furchtbare Morde. Wie in diesem Film die Grenze zwischen Realität und Wahnsinn aufgelöst wird, wie dabei die Filmbilder selbst buchstäblich „ver-rückt“ werden, war bis dahin einmalig im Kino: mit grotesken Schrägen und bizarren Bildstaffelungen, mit riesigen Schatten und verzerrten Kulissen, die die irre Innenwelt der Protagonisten kongenial widerspiegeln. Der Stil des filmischen Expressionismus wurde daher auch „Caligarismus“ genannt.

DAS CABINET DES DR. CALIGARI hatte maßgeblichen Anteil daran, dass das deutsche Kino der 1920er Jahre – kurz nach dem verlorenen Krieg – in der ganzen Welt bewundert wurde.

Orlac’s Hände

AUT

1924

Robert Wiene

Conrad Veidt, Alexandra Sorina, Fritz Kortner, Carmen Cartellieri

Der Pianist Orlac gerät auf der Heimreise von einer Tournee in ein schreckliches Zugunglück. Er verliert beide Hände. Ihm werden neue Hände angenäht – sie stammen von einem hingerichteten Raubmörder. Fortan wird er von panischen Angstzuständen heimgesucht; mit den Verbrecherhänden kann er nicht mehr Klavier spielen, wagt nicht mehr, sich seiner Frau anzunähern. Dann geschieht ein Mord – an der Tatwaffe die Fingerabdrücke des Mörders, dessen Hände nun Orlacs Hände sind…

Robert Wienes letzter expressionistischer Stummfilm, der realistische Kriminalfilm-Motive mit Elementen der damals noch jungen Wissenschaft der Psychologie verbindet, ist ein beeindruckendes Spiel von Licht und Schatten: die expressionistische Bildsprache verdeutlicht Orlacs psychischen Zustand und sein Ringen mit dem Bewusstsein, Mörderhände zu besitzen.

Raskolnikow

DEU

1923

Robert Wiene

Gregori Chmara, Maria Kryschanowskaja, Pawel Pawlow

Nach Motiven aus Dostojewskis „Schuld und Sühne“ erzählt das expressionistische Filmdrama vom mittellosen Studenten Raskolnikow, der in seiner Not eine betrügerische Pfandleiherin und deren zufällig hinzukommende Schwester ermordet. Er gesteht die Tat Sonja, in die er verliebt ist. Ein Ermittlungsrichter verdächtigt Raskolnikow, treibt ihn im Verhör fast dazu, den Mord zu gestehen. Doch dann bekennt sich ein religiöser Fanatiker zu dem Verbrechen.

Nach CALIGARI und vor ORLAC’S HÄNDE gilt diese Literaturverfilmung als weiterer Höhepunkt im Schaffen von Robert Wiene, der den expressionistischen Stil der verzerrten Kulissen für die Darstellung von Elend, Schuld und Gewissen einsetzt. Gestaltet wurden die Filmbauten von dem Exilrussen Andrej Andrejew, die Künstlichkeit des Dekors steht auf faszinierende Weise gegen das naturalistische, milieugerechte Spiel des Ensembles des von Stanislawski geleiteten Moskauer Künstlertheaters.

West Side Story

USA

1961

Robert Wise, Jerome Robbins

Natalie Wood, Richard Beymer, Russ Tamblyn, Rita Moreno, George Chakiris.

Das Musical, welches in den 1950er-Jahren in New York spielt, ist eine moderne Version von Shakespeares „Romeo und Julia“. Zwischen zwei rivalisierenden Gangs, den amerikanischen Jets und den puertoricanischen Sharks, tobt ein Bandenkrieg. Der Konflikt wird verschärft, als sich Jets-Mitglied Tony in Maria, die Schwester des Sharks-Anführers, verliebt …
Mit zehn gewonnenen Oscars ist WEST SIDE STORY eines der höchstdekorierten Werke in der Filmgeschichte. Die Musik von Leonard Bernstein (mit Texten von Stephen Sondheim) ist legendär. Regie-Veteran Robert Wise kümmerte sich um die dramatischen Szenen, Choreograph Jerome Robbins hatte schon für die Broadway-Version des Musicals gearbeitet und inszenierte die fulminanten Tanzszenen.
Einführung: Cosima Besse

Das Kabinett Des Dr. Larifari

D

1930

Robert Wohlmuth

Kaum war der Tonfilm eingeführt worden, da begann man auch schon, sich über ihn lustig zu machen. In DAS KABINETT DES DR. LARIFARI beschließen drei Freunde, eine Filmgesellschaft zu gründen. Da ihre Filmideen völlig auseinandergehen, bricht bald das Chaos aus, was dem Film Gelegenheit gibt, die Klassiker des deutschen Kinos aufs köstlichste durch den Kakao zu ziehen, bis schließlich der Regisseur im Zorn den Toningenieur entläßt und die Filmtechnik vollends zum Zusammenbruch bringt. 1925 hatte der in Mannheim geborene Max Hansen, der im Film den Regisseur spielt, zusammen mit Paul Morgen das Kabarett der Komiker gegründet, aus dem sich ein die meisten Mitwirkenden dieser exzentrischen Filmparodie rekrutierten. Auch das Drehbuch hatte Hansen zusammen mit (dem später in Auschwitz ermordeten) Paul Morgen geschrieben. Hansen, der in der Operette wie im Film zu Hause war und in Deutschland zu den populärsten Stars gehörte, blieb linker Künstler von der Verfolgung durch die Nazis ebenfalls nicht verschont. Bei der Premiere seines letzten deutschen Films DAS HÄSSLICHE MÄDCHEN inszenierten die Nazis einen Eklat, bei dem Hansen wegen seiner (eher angeblichen) jüdischen Abstammung beschimpft und mit Tomaten beworfen wurde. Darauf emigrierte er und war ab 1938 vorwiegend in Skandinavien tätig.

The Walk

USA

2015

Robert Zemecki

Joseph Gordon-Levitt, Ben Kingsley

Der französische Akrobat Philippe Petit liest im Wartezimmer eines Arztes vom Bau der New Yorker Twin Towers. Er will das Unmögliche wagen: Einen illegalen Drahtseilakt zwischen den Türmen des World Trade Center. Unter der Anleitung seines Mentors Papa Rudy und gemeinsam mit einer bunt zusammengewürfelten Gruppe internationaler Helfer überwinden sie zahlreiche Widerstände, Vertrauensbrüche, Meinungsverschiedenheiten und Risiken, um ihren verrückten Plan letztlich in die Tat umzusetzen: Nach der anstrengenden Vorarbeit balanciert Petit am 7. August 1974 ganze 45 Minuten auf dem Seil, bis er von Sicherheitsleuten überwältigt wird…
Ein Hochseilthriller in 3D, bei dem man beinahe Höhenangst bekommen könnte!
Eintrittspreise: 10,- € normal / 8,- € ermäßigt / 7,- € für Mitglieder von Cinema Quadrat e.V.

The Walk 3D

USA

2015

Robert Zemeckis

Joseph Gordon-Levitt, Ben Kingsley, Charlotte Le Bon

Auch, wenn Sie nicht am gesamten Symposium teilnehmen, können Sie Karten für die Spielfilme kaufen. Es gilt dabei freie Platzwahl – bei Online-Reservierung/-kauf müssen Sie aus technischen Gründen dennoch einen Platz auswählen.
Schon als Jugendlicher war Philippe Petit fasziniert vom Drahtseillauf. Als er Ende der 1960er vom Bau des World Trade Center erfährt, ist für ihn klar, was er zu tun hat. Zusammen mit einigen Freunden und Mitstreitern reist er kurz vor der Fertigstellung von Frankreich nach New York, spannt ein Seil zwischen den Türmen und läuft los, in 417 Metern Höhe…
Den legendären, verbotenen Balanceakt zeichnet Robert Zemeckis – von ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT über FORREST GUMP bis POLAREXPRESS ohnehin ein begeisterter Meister des filmischen Tricks – minutiös nach, dreidimensional und in perfekten digital erzeugten Bildern ein geradezu körperlich spürbares Kinoerlebnis.
Eintrittspreise für die Filme des Mannheimer Filmsymposiums. 10 Euro / erm. und Mitglieder 8 Euro

Zurück In Die Zukunft

USA

1985

Robert Zemeckis

Michael J

Marty McFly geht auf eine phantastische Zeitreise zu den Ursprüngen seines Seins. Mit der Zeitmaschine seines väterlichen Freundes Doc Brown, eines etwas schrulligen Erfinders, läßt er sich in das Jahr 1955 katapultieren. Dort trifft er auf seine noch junge Mutter, die anstatt seinem Vater ihm selbst schöne Augen macht. Marty hat plötzlich alle Hände voll zu tun, seine eigene Existenz zu retten. Denn sein Vater, ein dürrer, tolpatschiger und gänzlich uncouragierter Loser, hat so gar keine Schnitte bei den Frauen.

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