Filmarchiv

Lust zu stöbern? Hier finden Sie Filme, die seit Januar 2001 im Cinema Quadrat gezeigt wurden.

Zurück in die Zukunft – Film & Talk

USA

1985

Robert Zemeckis

Michael J. Fox, Christopher Lloyd, Lea Thompson

Die Film Commission Nordbaden begrüßt den vielseitigen Künstler Jakob Leube zum Gespräch: Leube ist bekannt für seine kreativ-satirischen Beiträge für „Extra 3“ und den „Funk“-Jugendkanal, er kreiert satirische Clips und Parodien; demnächst erscheint seine Sketch-Comedy-Serie „Gags – Comedy deluxe“ in der ARD-Mediathek. Leube arbeitet von Mannheim aus, reist zu Drehs nach Hamburg und Bremen – und er etabliert zunehmend Mannheim als Drehort für seine Comedy-Produktionen. Der Film-Talk bietet die einzigartige Gelegenheit, Jakob Leube persönlich zu begegnen.
Im Anschluss läuft ein Filmklassiker, der Leube stark beeinflusst hat, nämlich ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT, der Kultfilm der 80er, in dem Teenager Marty McFly zurückreist in die 50er, um seine Eltern miteinander zu verkuppeln.
Eintritt frei!

Zurück In Die Zukunft Ii

USA

1989

Robert Zemeckis

Michael J

Gleich nach seiner Rückkehr ins Jahr 1985 zerrt Doc Brown Marty ins Jahr 2015. Martys Sohn muß vor einer Dummheit bewahrt werden, die ihn ins Gefängnis bringen würde. Der junge Zeitreisende kann den Gefängnisaufenthalt verhindern, allerdings hat der Trip in die Zukunft Folgen für die Vergangenheit. Biff nämlich, Martys Erzfeind, hat auch einen Sohn hingekriegt. Und dieser Sohn entführt die Zeitmaschine und stellt damit alles auf den Kopf.

Zurück In Die Zukunft Iii

USA

1990

Robert Zemeckis

Michael J

Doc Brown hat es in den Wilden Westen verschlagen. Aber anstatt umgehend daran zu arbeiten, wieder in die Gegenwart zu reisen, verliebt er sich in die Lehrerin Clara. Marty gelingt ebenfalls ein neuer Zeitsprung, bleibt aber ohne einen Tropfen Benzin mit der Zeitmaschine liegen. Mangels Tankstelle in dieser Zeit, Wilder Westen eben, gestaltet sich die Rückreise als ein Ding gewisser Unmöglichkeiten. Eine Lokomotive muß her, inklusive Schußfahrt auf eine Schlucht ohne Brücke, denn die wird erst Jahre später fertig gestellt. Und es gibt noch ein Problem: Marty trifft auf den mordlüsternen Vorfahren seines Erzfeindes aus der Gegenwart.

Das versteckte Kind - Il bambino nascosto

ITA

2021

Roberto Andó

Silvio Orlando, Giuseppe Pirozzi, Lino Musella, Imma Villa, Sasà Striano

Musikprofessor Gabriele Santoro lebt zurückgezogen in einem Arbeiterviertel von Neapel. Eines Morgens schleicht sich heimlich der zehnjährige Giro in seine Wohnung, der Sohn der Nachbarn von oben. Er will auf keinen Fall zu seiner Familie zurück. Gabriele beschließt instinktiv, den Jungen in seiner Wohnung versteckt zu halten. Denn es stellt sich heraus, dass Giros Vater zur Camorra gehört und Giro selbst von den Gangstern in ganz Neapel gesucht wird, weil der Junge in einen schweren Unfall mit der Mutter eines mächtigen Camorra-Bosses verwickelt ist …
Silvio Orlando spielt meisterhaft und anrührend den vereinsamten Professor, der plötzlich ein zehnjähriges Kind aus Lebensgefahr retten muss und dabei selbst sein Leben riskiert. „Eine Begegnung, die für ihn alles verändert. Und eine Rolle, auf die ich lange gewartet habe.“ (Silvio Orlando)
Roberto Andò über seinen Film: Man hat den Eindruck, schon alles über die Camorra gesehen zu haben, aber vielleicht bietet mein Film eine innere Perspektive, welche die heimlichen Gebiete erforscht, in dem die Codes des Verbrechens und die der Zuneigung kollidieren, und in der sich das Monströse und das Menschliche verbinden. Der Klavierlehrer muss mit einem schwierigen Kind, einem Rebellen, umgehen. Ein riskantes Spiel, auf das er sich nach anfänglichem Zögern völlig einlässt. Wie alle wahren Liebesgeschichten ist auch die des Musiklehrers mit dem Kind schwierig, aber nicht unmöglich: die Geschichte einer angenommenen Vaterschaft, in der man den Sinn des Lebens finden kann.

Eine Geschichte ohne Namen – Una storia senza nome

ITA

2018

Roberto Andò

Micaela Ramazzotti, Alessandro Gassman, Jerzy Skolimowski, Laura Morante, Renato Carpentieri, Antonio Catania, Gaetano Bruno

Valeria ist Sekretärin eines Filmproduzenten. Niemand weiß, dass sie heimlich für ihren Geliebten, den gut bezahlten Filmautor Alessandro, dessen Drehbücher schreibt. Aktuell ist Alessandro in Not, weil eine neue Filmproduktion am Start ist und immer noch das Drehbuch fehlt. Da erhält Valeria ein Geschenk von einem Unbekannten: den Plot eines Films. Die Handlung ist jedoch gefährlich, die „Geschichte ohne Namen“ dreht sich um den mysteriösen Raub eines berühmten Gemäldes von Caravaggio 1969 aus einer Kirche in Palermo, in den die Mafia verwickelt war. Sobald publik wird, dass dieser Stoff verfilmt werden soll, überschlagen sich die Ereignisse, und Valeria findet sich in einer ganz ungewohnten Rolle wieder…
Der neue Film von Roberto Andò (VIVA LA LIBERTÀ) ist ein unterhaltsamer Mystery-Thriller mit mehrfach doppeltem Boden, der zudem mit einer absoluten Star-Besetzung aufwartet, darunter als Gast der polnische Regie-Altmeister Jerzy Skolimowski.
„Ich wollte in einer Zeit, in der das Kino zerbrechlich und unbedeutend scheint, eine Geschichte erzählen, die sich um einen Film und um seine mysteriöse Verbindung mit der Realität dreht. Ich hatte Lust, zu einem leichten Ton und zu Themen, die mir wichtig sind, zurückzufinden: die Faszination der Täuschung, die versteckten Gefühle, die auf den geeigneten Moment warten, um hervorzutreten, die Missverständnisse, die das Leben plötzlich entgleisen lassen und seine komische und unvorhergesehene Seite zum Vorschein bringen. Wenn man mich fragt, ob mein Film eine Komödie ist, antworte ich mit einem Satz von Billy Wilder: ‚Wenn ich einen Film mache, ordne ich ihn nie in eine Gattung ein, sondern warte auf die Vorpremiere: Lacht das Publikum viel, sage ich, dass es eine Komödie ist, andernfalls sage ich, es handele sich um einen ernsten Film oder um einen Film noir.’“. Roberto Andòer

Viva la libertà - Es lebe die Freiheit

ITA

2013

Roberto Andò

Toni Servillo, Valerio Mastandrea, Valeria Bruni-Tedeschi

Oppositionschef Enrico Oliveri hat genug: Seine Partei steckt in der Krise und politische Intrigen prägen seinen Alltag. Also flieht er heimlich nach Paris zu seiner Geliebten. Sein Verschwinden bleibt bei seinen Parteikollegen natürlich nicht unbemerkt. Doch was tun? Erst ein enger Mitarbeiter hat die rettende Idee: Da der wichtige Politiker nicht auffindbar ist, muss eben jemand her, der so aussieht wie er. Also wird Oliveris Zwilling Giovanni Ernani herbeigeschafft, um in die Rolle seines Bruders zu schlüpfen – und der etwas sonderliche Philosoph findet auch tatsächlich Gefallen an dem neuen Job, auch, wenn seine politische Performance zunächst alles andere als rund läuft…
Aber das Volk liebt ihn und auch die deutsche Kanzlerin scheint von seiner Art angetan zu sein.

Julio sumiu – Julio verschwindet

BRA

2014

Roberto Berliner

Lilia Cabral, Fiuk

Julio ist Ednas jüngster Sohn, das „Nesthäkchen“ der Familie. Als er eines Tages wie vom Erdboden verschluckt ist, die Polizei aber tatenlos bleibt und keinerlei Unterstützung bietet, macht sich die besorgte Mutter selbst auf die Suche und findet heraus, dass ein lokaler Drogenboss ihren Sohn als Geisel hält. Das Lösegeld, das er fordert, ist horrend – und die sonst so konservative Edna beschließt, es auf unkonventionelle Weise zu beschaffen: Indem sie ihre Wohnung zum Drogenlabor macht…

O coração da Loucura – Nise – Das Herz des Wahnsinns

BRA

2015

Roberto Berliner

Glória Pires, Fabrício Boliveira, Roberta Rodigues, Augusto Madeira

1936: Nise de Silveira hat 18 Monate Haft hinter sich. Sie war von einer Krankenschwester als Kommunistin angezeigt worden. Nun kehrt sie an ihren Arbeitsplatz in einer psychiatrischen Klinik in der Vorstadt Rio de Janeiros zurück – und weigert sich, die brutalen Methoden von Elektroschock und Lobotomie durchzuführen. Stattdessen übernimmt die Schülerin von C. G. Jung den Bereich der Beschäftigungstherapie und fördert die künstlerische Tätigkeit der Patienten. Mit seinem emotionalen Portrait einer starken Frau huldigt Regisseur Roberto Berliner der Psychiaterin und späteren Gründerin des „Museums für Bilder des Unbewussten“ Nise da Silveira (1905-1999).

Ander

ESP

2009

Roberto Castón

Josean Bengoetxea, Cristhian Esquivel, Pilar Rodriguez

In der Abgeschiedenheit des Baskenlandes lebt der 40-jährige Bauer Ander mit seiner Schwester Arantxa und seiner halsstarrigen Mutter. Er führt ein monotones Leben, das nur Arbeit kennt. Eines Tages bricht er sich ein Bein. Gegen den Willen der Mutter wird der peruanische Immigrant José als Arbeitshilfe eingestellt. Als Ander wieder gehen kann, hilft er José bei der Arbeit. Ohne dass es ihm bewusst ist, sucht er verstärkt dessen Nähe. Als er José zu Arantxas Hochzeit einlädt, führt dies zu einem Konflikt. In einem unerwarteten Moment kommt es zur sexuellen Begegnung zwischen den Männern. Roberto Caston erzählt in intensiven Bildern die behutsame Annäherung zweier Männer.

Rom, offene Stadt

ITA

1945

Roberto Rossellini

ldo Fabrizi, Anna Magnani, Marcello Pagliero

1943: Rom, zur Offenen Stadt erklärt, wird von den Deutschen besetzt. Im Widerstand gegen die Besatzer haben sich Kommunisten, Monarchisten, Kirche, selbst Faschisten verbündet – so kämpfen etwa der Ingenieur Giorgio und der Priester Don Pietro gegen den Feind. Giorgios ehemalige Geliebte Marina aber, geblendet von Drogen, Luxus und Lebensstil, verrät Widerstandskämpfer an die Deutschen. Auch Giorgio und Don Pietro werden verhaftet.
Roberto Rossellini schuf mit diesem Klassiker eines der Hauptwerke des italienischen Neorealismus. Basierend auf Tatsachen, gefilmt in sachlichem Stil, verbindet er verschiedene Episoden miteinander, um das Gesamtbild seiner Zeit zu zeichnen. Beim ersten Filmfestival von Cannes 1946 erhielt der Film den Hauptpreis, damals „Grand Prix“ genannt.

Rom, Offene Stadt - Roma Citta' Aperta

ITA

1945

Roberto Rossellini

Aldo Fabrizi, Anna Magnani, Marcello Pagliero

ROMA, CITTÀ APERTA erzählt die Geschichte einer italienischen Widerstandsgruppe in Rom 1944, das durch die deutschen Besatzungstruppen in gut ein Dutzend Bezirke aufgeteilt wurde, um den allenthalben vorhandenen Widerstand sowohl gegen die Deutschen, als auch gegen den italienischen Faschismus zu brechen. ROMA, CITTÀ APERTA gilt nicht nur als ein Meisterwerk des italienischen Neorealismus bzw. dessen „Initialzündung“. Der Film ist ein Meisterwerk, auch wenn er auf manchen heutzutage vielleicht einen eher „antiken“ Eindruck machen könnte. Der „plastische Realismus“ des Dramas um die Zerschlagung einer römischen Widerstandsgruppe durch die nationalsozialistischen Machthaber 1944 verknüpft – nicht nur, weil er sich auf wahre Begebenheiten stützt – Realitätsbezug, Dramatisierung und unumwundene politische (wenn auch in keiner Weise parteipolitische) Klarheit in einer Weise, die den italienischen Neorealismus der 40er und 50er Jahre insgesamt prägte. Visconti hatte den Reigen dieser Filme 1942 mit OSSESSIONE eröffnet. Neorealismus bedeutete eine „harte“, d.h. frei von allen romantischen Gefühlsduseleien und abseits irgendeiner Beschönigung der Verhältnisse geprägte, visuelle und politische Antwort auf den Faschismus. Man drehte zumeist nicht im Studio, sondern auf der Straße, vielfach auch mit Laienschauspielern. Rossellini wollte mit ROMA, CITTÀ APERTA der Wirklichkeit so nahe wie möglich kommen.

Stromboli

Italien / USA

1949

Roberto Rossellini

Ingrid Bergman, Mario Vitale

Ein Flüchtlingsmädchen aus Litauen sucht Geborgenheit bei einem Fischer auf Stromboli, doch der Mann und die Frauen des Dorfes demütigen sie. Zudem ist das Dorf in seiner Existenz ständig durch den Vulkan bedroht. Sie gerät in einen Gewissenskonflikt, weil sie nicht weiß, ob sie dort länger bleiben soll. Für STROMBOLI stand Ingrid Bergman zum ersten Mal vor der Kamera von Roberto Rossellini, der ganz im Stil des Neo-Realismus, gekonnt Dokumentation und Fiktion zusammenfließen läßt. Nach der Produktion verließ Bergman ihren Mann, um Rossellini zu heiraten.

Viaggio In Italia

Italien

1953

Roberto Rossellini

Ingrid Bergman, George Sanders

Das englische Ehepaar Alex und Catherine Joyce fährt nach Neapel, um ein dort geeerbtes Haus zu verkaufen. Die Reise führt zu einer tiefen Ehekrise und die beiden gehen getrennte Wege. Während Alex seinen erotischen Obsessionen nachgeht, setzt sich Catherine mit ihrer Vergangenheit und einem verschütteten Teil ihrer Seele auseinander. Im Museum und auf den Straßen begegnen ihr Bilder des Lebens und des Todes. Von den jungen Cineasten der „Nouvelle Vague“ wurde VIAGGIO IN ITALIA enthusiastisch gefeiert. Sie lobten Rossellinis Wagnis der kinematographischen Reduktion und den “ganz und gar freien Einsatz seiner Mittel” (Jacques Rivette)

The Wicker Man - Director's Cut

GBR

1973

Robin Hardy

Police Sergeant Howie bekommt einen Brief, in dem er gebeten wird, aufeiner schottischen Insel das Verschwinden eines 12-jährigen Mädchens aufzuklären. Nach seiner Ankunft merkt er ziemlich schnell, das etwas nicht stimmt. Niemand will das Mädchen gesehen oder gekannt haben, Kirchen sind verwüstet, die Einheimischen pflegen seltsame Sitten und Gebräuche… Zu spät merkt Howie, dass der Herscher der Insel, Lord Summerisle (Christopher Lee), ein teuflisches Spiel mit ihm treibt… “WICKER MAN ist der CITIZEN KANE des Horrorfilms.” (Cinefantastique) Wir zeigen den kultigen Gruselklassiker aus Anlaß der Neuverfilmung mit Nicolas Cage und wegen der verblüffenden inhaltlichen Ähnlichkeit mit MADEINUSA.

M. C. Escher – Reise in die Unendlichkeit

NLD

2018

Robin Lutz

Seine phantastisch-surrealen Grafiken, in denen Wasser scheinbar bergauf fließt und sich Vögel in Fische verwandeln, haben längst Eingang in unser pop-kulturelles Gedächtnis gefunden. Der niederländische Künstler Maurits Cornelis Escher (1898-1972) entwickelte mit perspektivischen Unmöglichkeiten und raffinierten optischen Täuschungen eine ganz eigene Bildwelt. Fraktale, Möbiusbänder, Spiegelungen und Kreisfiguren gehören zu seinem Repertoire und bilden oft auch den Ausgangspunkt für seine verblüffenden Darstellungen, die alle Gesetze der Geometrie außer Kraft setzen – scheinbar.
Der Film würdigt den Künstler mit Hilfe von Briefen, Tagebuchaufzeichnungen, Notizen und aufgezeichneten Vorträgen und löst dabei natürlich auch die mathematischen Rätsel seiner elegant konstruierten „Unmöglichkeiten“.
Einführung: Lisa Valentina Riedel, Kunsthalle Mannheim

Bye Bye Blackbird

DEU

2006

Robinson Savary

James Thiérée, Izabella Miko, Derek Jacobi, Jodhi May

Paris um 1900: Der junge Josef (James Thiérée, Enkel von Charlie Chaplin) baut in schwindelerregender Höhe am Eiffelturm. Ein Plakat mit der wunderschönen Trapezkünstlerin Alice (Izabella Miko) reißt ihn in die Welt der Liebe und fortan will er nur noch mit Alice am Trapez durch die Lüfte schweben. Der Film nimmt uns mit in die magische Welt der Artisten, wo sich mitunter düstere Geschichten hinter glitzernden Fassaden verstecken. In der Tradition von Romeo und Julia erzählt der Film in wunderschönen Bildern von der Liebe, die einem Flügel verleihen kann, von blindem Vertrauen, aber auch von Verrat und Verzweiflung.

Room 237

USA

2012

Rodney Ascher

Stanley Kubricks Horrorfilm The Shining sorgte 1980 für großes Aufsehen und wird auch heute noch viel diskutiert. Zahlreiche Theorien haben sich mit der Bedeutung der Chiffren beschäftigt und noch immer stehen Kritiker vor einem Rätsel. Viele sind der Meinung, der Film enthalte verborgene Botschaften. Die Dokumentation beleuchtet fünf sehr unterschiedliche Ansätze von begeisterten Fans bzw. Intellektuellen, die vom Genozid der amerikanischen Ureinwohner über Holocaust bis hin zur Apollo 11-Landung reichen. Abgefahrener Trip durch ein Labyrinth ohne Ausgang, in dem die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Fiktion fließend sind…

Tocá Para Mi

Argentinien

2001

Rodrigo Fürth

Hermes Gaido, Laura Frigerio

Carlos ist Schlagzeuger in einer Punkrock-Band in Buenos Aires. Als sein Adoptivvater Genaro, der sich seinen Lebensunterhalt als Akkordeonspieler in armseligen Dörfern verdiente, stirbt, bricht für Carlos eine Welt zusammen. Er nimmt sich das Akkordeon und macht sich auf die Reise. Je weiter er die Punkmusik hinter sich läßt, desto offener wird er für die Rhythmen der Folklore, wie etwa die Cumbia oder den Cuartelazo. „TOCÁ PARA MI ist eine Reise zu einem geisterhaften Dorf. Ein Trip aus einem Zentrum kultureller Vielfalt an einen Ort, wo man nur das tägliche Überleben kennt. Eine Reise in unser Inneres – und in das unseres Landes.“ (Rodrigo Fürth)

Albert Nobbs

GBR/IRL

2011

Rodrigo García

Glenn Close, Mia Wasikowska

Albert Nobbs (ja, gespielt von Glenn Close) ist eigentlich eine Frau. Doch am Ende des 19. Jahrhunderts ist es in Irland nicht möglich, als eine solche zu arbeiten und ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Seit 30 Jahren lebt Albert also das Leben eines Mannes und verdient ihr Geld als Butler in Dublins vornehmsten Hotel. Ihre Pläne, sich mit ihrem Ersparten selbstständig zu machen, drohen zu scheitern, als sie sich in Maler Hubert Page verliebt. Als der hinter Alberts Geheimnis kommt, überrascht er sie nicht nur mit seinem Versprechen, Stillschweigen zu bewahren. „Er“ gesteht Albert, ebenfalls eine Frau zu sein. Dem nicht genug: Hubert ist sogar verheiratet mit einer anderen (echten) Frau. Jetzt geht es erst richtig los …

Mercedes Sosa: La voz de Latinoamérica

ARG

2013

Rodrigo H. Vila

„Gracías a la vida, que me ha dado tanto“, Ich danke dem Leben, das mir so viel geschenkt hat, so sang einst Mercedes Sosa, die Stimme Argentiniens, die Stimme der Menschen in Argentinien. Ihr Name stand bald für die „Nueva Canción“, das neue folkloristische Genre Lateinamerikas, das sich zunehmend politisch artikulierte. „La Negra Sosa“ wurde zu einer der markanten Stimmen der Musikrichtung, die gesellschaftliche Missstände bis zum eigenen Exil anprangerte. Berührende Musikdokumentation über eine starke, unnachgiebige und dabei zutiefst mütterliche und in jedem Falle außergewöhnliche Künstlerin.

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