Filmarchiv

Lust zu stöbern? Hier finden Sie Filme, die seit Januar 2001 im Cinema Quadrat gezeigt wurden.

B-Seite Festival 2014 - Eine Dokumentation zur Jetztkultur

DEU

2014

Roman Heller

Im März ist es wieder soweit: das B-Seite Festival öffnet zum achten Mal seine Pforten zu realen und virtuellen Räumen, die sich im experimentellen Spannungsfeld rund um Visuals und Neue Medien verorten. Die Macher nennen es Jetztkultur und bieten jedes Jahr eine Plattform für Künstler, Liebhaber und Interessierte, die einlädt, sich mit den neuesten Strömungen dieser jungen Kunstform auseinander zu setzen. Dabei entstand im letzen Jahr ein Film, der ästhetisch und dokumentarisch verschiedenste Festivaleindrücke mit Stimmen der Künstler und Organisatoren verknüpft und dabei authentisch und tief blicken lässt, was es heißt Pionier zu sein – sei es als Wegbereiter einer neuen Kunstform oder als deren kreativer Vermittler.

Das Messer Im Wasser

Polen

1962

Roman Polánski

Léon Miemczyk, Jolanta Umecka, Zygmunt Malanowicz

Ein Ehepaar nimmt einen trampenden Studenten in seinem Wagen mit und lädt ihn zu einer anschließenden Segelpartie auf den Masurischen Seen ein. Auf dem Boot entwickelt sich eine Konkurrenzsituation zwischen den beiden Männern, die sich gegenüber der attraktiven Krystyna und sich selbst gegenüber beweisen müssen. Als der Student sein Springmesser zieht, eskaliert die Situation. Jerzy Lipmans Kamera kontrastiert die stille Weite der schönen Landschaft mit der Enge des Bootes, in dem sich die Aggressionen aufstauen. Polánski kritisiert in seinem Spielfilmdebüt die Verbürgerlichung der polnischen Gesellschaft und den Verlust an menschlicher Substanz. Andrzej ist ein opportunistischer Aufsteiger, der das Auto, die Segelyacht und seine Frau als seinen selbstverständlichen Besitz ansieht. Und auch in seinem Gegner, dem jungen, noch aufsässigen Mann erkennt Krystyna schon den bequemen Jasager von Morgen. Mit einem Vortrag von A. Zitzelsberger-Schlez zu dem Thema „Der existentielle Kampf zweier Männer – eine psychoanalytische Perspektive.“

Der Ghostwriter

FRA/DEU/GBR

2010

Roman Polanski

Ewan McGregor, Pierce Brosnan, Olivia Williams, James Belushi, Kim Cattral

Als ehemaliger britischer Premierminister braucht Adam Lang einen Biographen. Das heißt: Er braucht einen neuen Biographen. Der letzte wurde ermordet an die US-Ostküste gespült, nicht weit vom Refugium des Polit-Rentners, einer Insel namens Martha’s Vinyard. Doch davon weiß der Neue nichts, als er seinen Autorenvertrag unterzeichnet. Zu spät werden ihm das Ausmaß der Korruption und die Komplexität intriganter Verflechtungen bewusst, zu deren schriftstellerischer Schönfärbung er angetreten ist. Und dass er Langs Ehefrau Ruth immer näher kommt, macht seine Situation nicht ungefährlicher…
Bissiger Politthriller von Altmeister Polanski mit anschließender Filmanalyse von Dr. Peter Bär.

Der Gott des Gemetzels

FRA/DEU/POL/ESP 2011

2011

Roman Polanski

Jodie Foster, Kate Winslet, Christoph Waltz, John C. Reilly

Ein Elfjähriger hat im Streit einen Mitschüler mit einem Stock ins Gesicht geschlagen. Wenig später treffen sich die Eltern des Geschlagenen mit den Eltern des Schlägers zu einem klärenden und versöhnenden Gespräch – das aber alsbald komplett aus dem Ruder läuft.

In seinem satirischen Kammerspiel zeigt Roman Polanski – nach dem Theaterstück von Yasmina Reza – in einem pointierten, höchst vergnüglichen Dialogfeuerwerk, wie sich zivilisierte Umgangsformen mehr und mehr in einem Schlachtfeld der Beleidigungen und Handgreiflichkeiten auflösen. Das hochkarätige Darstellerensemble läuft dabei zu Hochform auf.

Der Pianist

DEU/FR/POL/GBR

2002

Roman Polanski

Adrien Brody, Emilia Fox, Thomas Kretschmann

Als deutsche Truppen 1939 Polen erobern, beginnt für die dort lebende jüdische Bevölkerung ein Leidensweg, der für viele von ihnen im Vernichtungslager endet. Der jüdische Pianist Wladislaw Szpilman kann gerade noch dem Deportationszug entkommen und muss sich fortan im Warschauer Ghetto durchschlagen. In eindrucksvollen Bildern erzählt Polanski vom lähmenden Alltag des beschäftigungslosen Pianisten, der inmitten des Grauens versucht, seine Würde zu bewahren. Der Film erreicht dabei im tiefsten Innern jenseits kitschiger Emotionalisierung. Er lässt den Zuschauer fast 150 Minuten leiden. Wir gehen den furchtbaren Gang mit Szpilman zusammen. Wir sind keine Beobachter, wir gehen gemeinsam mit ihm durch die Hölle.

Ekel

GBR

1965

Roman Polanski

Catherine Deneuve, Yvonne Furneaux

Die junge Maniküre Carole ist ein schüchterne junge Frau und lebt zusammen mit ihrer älteren Schwester Hélène in London. Carole hat kaum kontakt zu Männern. Lediglich Colin ist sehr an ihr interessiert, was sie aber nicht erwidern will und kann. Allein der Gedanke an einen Mann erfüllt sie mit Ekel. Als ihre Schwester mit ihrem Freund in Urlaub fährt, kommt sie mit sich und ihrer Umwelt nicht mehr klar. Sie geht nicht mehr arbeiten, sie verkriecht sich in der Wohung und leidet unter paranoiden Wahnvorstellungen. Diese gipfeln in imaginären Vergewaltigungen durch Männer und sie wird dadurch selbst zur Täterin. „Polanskis Film ist ein klinischer Krankenbericht. Mit sorgsamer Akribie, ohne Mitleid und ohne Vorwurf, verzeichnet er die Stationen von Carols Auflösung, die mit einer banalen Empfindlichkeit beginnt und mit zwei furchtbaren Bluttaten und ihrer psychischen Zerstörung endet.“ (Reclams Filmführer)

Oliver Twist

FR/GBR

2005

Roman Polanski

Barney Clark, Sir Ben Kingsley

England, Mitte des 19. Jahrhunderts: Der junge Oliver Twist wächst in ärmlichsten Verhält-nissen und ohne Wärme und Geborgenheit im Waisenhaus auf. Als er bei einem Totengräber in die Lehre geschickt wird, gelingt ihm die Flucht nach London. Auch hier steht ihm das Glück zunächst nicht zur Seite. Er gerät in die Fänge des berüchtigten Bandenchefs Fagin, der elternlose Jungs als Taschendiebe für sich arbeiten lässt. Persönliche Einflüsse mischen sich mit literarischen, wenn die einstige Kriegswaise Polanski das wohl berühmteste Werk des britischen Literaten Charles Dickens einer cineastischen Interpretation unterzieht. Ein dichtes, stimmiges Meisterwerk, dessen Sog man sich nicht entziehen kann.

Tanz der Vampire

GBR/USA

1967

Roman Polanski

Roman Polanski, Jack MacGowran, Sharon Tate, Alfie Bass, Ferdy Mayne

Der Vampirexperte Professor Abronsius hat seinen Lehrstuhl an der Universität Königsberg verloren. Grund dafür ist seine umstrittene Theorie zum Thema „Vampirismus“. Daraufhin reist er gemeinsam mit seinem Assistenten Alfred nach Transsylvanien, um Beweise für die Existenz blutsaugender Untoter zu sammeln. In einem Gasthaus finden die beiden Abenteurer schon bald Hinweise auf Vampire in der Umgebung.
Roman Polanski schuf eine unheimlich witzige Horrorkomödie, in der er das, was im Horrorfilm gruselt, ins Lächerliche zieht – ohne den Schrecken zu verleugnen. Wir zeigen die (deutsch untertitelte) Originalverfassung der Horrorparodie TANZ DER VAMPIRE, in der es nicht nur homosexuelle, sonderen auch jüdische Vampire gibt.

Venus im Pelz

FRA/POL

2013

Roman Polanski

Emmanuelle Seigner, Mathieu Amalric

Verfilmung des Musical-Hits um ein Theater-Casting, bei dem Erotik, Geschlechterkrieg und beißende Ironie regieren. Nach einem langen Castingtag für seine Inszenierung von VENUS IM PELZ ist der Pariser Theaterregisseur und -autor Thomas erschöpft. Keine Kandidatin entsprach seinen Ansprüchen. Da taucht in letzter Minute die leicht vulgäre Wanda auf und überrascht ihn durch Wandlungsfähigkeit und Verständnis für die Rolle. Zwischen Leidenschaft, Begehren und Abhängigkeit verwischen die Grenzen von Wirklichkeit und Fantasie. Das Machtverhältnis zwischen Regisseur und Schauspielerin kehrt sich um. Ausgezeichnet von der Deutschen Film- und Medienbewertung mit „Prädikat besonders wertvoll".
Vorgestellt von: Martin Bölle

Lücke Im System

CHE/DEU

2004

Romed Wyder

Vincent Bonillo, Irene Godel, Francois Nadin

Neues aus der Schweiz: Bislang eher ein weißer Fleck auf der Karte internationaler Filmkunst, zeigt diese Produktion aus dem Alpenland, daß subtile Politthriller nicht immer aus Hollywood kommen müssen. Spannend und authentisch erzählt Regisseur Romed Wyder vom Computerhacke Alex, der ins Visier eines Multikonzerns gerät. Alex wird von einem Auto angefahren und liegt als Folge des Unfalls für zwei Tage im Koma. Er verliert sein Kurzzeitgedächtnis und kann sich nicht mehr erinnern, ob seine Mission erfolgreich war. Es beginnt ein rasantes Spiel um Verschwörungen, Erinnerungen und allerhand Personen, die es auf Alex abgesehen haben. „Lücke im System“ beruht auf wahren Begebenheiten: Zeitgleich zum Weltwirtschaftsgipfel im Januar 2000 stürmte in Davos die Polizei die Wohnung eines jungen Informatikspezialisten. Gemeinsam mit der Gruppe „Virtual Monkeywrench“ hatte er sich Zugang auf den Server des Weltwirtschaftsforums verschafft und eine CD mit E-Mail-Adressen, Passwörtern, Telefon- und Kreditkartennummern zusammengestellt und an die Presse weitergegeben.

Samsara

USA

2011

Ron Fricke

»Samsara« stammt aus dem Sanskrit und bedeutet »das sich ewig drehende Rad des Lebens«. Dieses Wort diente den Filmemachern als Inspiration, um einen flüchtigen, schwer fassbaren Strom von Verbindungen, die unsere Leben bestimmen, zu visualisieren. Es entstand ein Film, der im Verlauf von vier Jahren in 25 Ländern der Erde und an über 100 Schauplätzen gedreht wurde. Orte entfalten meditative Wirkung und vermitteln einen Eindruck über das Verhältnis der Menschheit zur Ewigkeit. Fricke lässt die Bildgewalt von Katastrophenzonen, Heiligen Orten, Industriegebieten und Naturwundern auf den Zuschauer wirken.
Der erste Film, den wir mit unserem neuen Projektor in 4K-Qualität auf die Leinwand bringen. Grandiose Bilder zum Staunen und Genießen.

Altman

CAN

2014

Ron Mann

Altman: Regisseur, Familienvater, Rebell, Wanderer, Spieler, Künstler, Wahnsinniger. Robert Altmans Leben und seine Karriere waren reich. Der legendäre amerikanische Regisseur, zu dessen Werk Klassiker wie M*A*S*H, The Long Goodbye, Short Cuts oder Prêt-à-Porter gehören, hatte einen großen Einfluss auf das amerikanische Kino. Er prägte nicht nur die Entwicklung der Kunstform Kino, sondern auch den westlichen Zeitgeist generell. ALTMAN, der neue Dokumentarfilm des kanadischen Regisseurs Ron Mann, lässt uns einen Giganten entdecken und feiert das mehr als fünfzig Jahre währende Schaffen eines der wichtigsten und einflussreichsten Regisseure in der Geschichte des amerikanischen Films.

Carmine Street Guitars

CAN

2018

Ron Mann

Die Kinder von Don Quijote

FR

2008

Ronan Dénécé

Für die Kandidaten um die französische Präsidentschaft ist es ein unbequemes Szenario: Im Herbst 2006 schlagen zahlreiche Obdachlose im Zentrum von Paris ihre Zelte auf. Eine Demonstration, initiiert von zwei engagierten Bürgern, den Brüdern Augustin und Jean-Baptiste Legrand. Selbst nicht wohnsitzlos, fordern sie Solidarität mit den rund 100.000 Menschen, die in Frankreich auf der Straße leben. Über das Internet rufen die Legrands die Pariser auf, einige Nächte bei den Obdachlosen zu verbringen. Die Aktion der Gruppe, die sich »Kinder von Don Quijote« nennt, hat ein konkretes Ziel. Der Staat soll jedem Bürger dauerhaften Wohnraum zusichern. Unter dem öffentlichen Druck verspricht der Kandidat Nicolas Sarkozy Tausende neuer Wohnprojekte. Die Geschichte ist ein Beispiel dafür, was Wahlversprechen sein können.

Get - Der Prozess der Viviane Amsalem

FRA/ISR/DEU

2014

Ronit & Shlomi Elkabetz

Ronit Elkabetz, Menashe Noy

Obwohl Viviane seit Jahren von ihrem Ehemann getrennt lebt, muss sie ganze fünf Jahre vor dem jüdisch-orthodoxen Rabbinatsgericht für ihren Get, also die Scheidung, kämpfen. Grund: Ihr Mann will Scheidung nicht. Und so steht das religiöse Gesetz vor dem weltlichen, nach dem allein der Mann die Scheidungsbefugnis inne hat. Ob das Ehepaar religiös ist, spielt keine Rolle. So scheint der fast kafkaeske Prozess kein Ende zu finden und nimmt stattdessen einen absurden Verlauf. In einem Land, das eigentlich als demokratisch und fortschrittlich gilt, ist das Eherecht für westliche Maßstäbe nach nur schwer nachvollziehbaren, religiösfundamentalistischen Gesetzen geregelt. Die Frau ist dem Willen ihres Ehemannes unterworfen.
In Kooperation mit TERRE DES FEMMES, Städtegruppe Heidelberg-Mannheim

Der menschliche Faktor

DEU/ITA/DNK 2021

2021

Ronny Trocker

Sabine Timoteo, Mark Waschke, Jule Hermann, Wanja Valentin Kube

Jan, Nina, die beiden Kinder, dazu Zorro, die zahme Ratte – eine junge, moderne, urbane, kosmopolitische Vorzeigefamilie. Ein Wochenende im belgischen Ferienhaus soll Entspannung bringen, auch die Ehe retten, weil Jan, ohne Rücksprache mit Nina, für die gemeinsame Werbeagentur den Auftrag einer populistischen Partei angenommen hat. Doch als Jan vom Einkaufen zurückkehrt, findet er Frau und Kinder in heller Aufregung: Einbrecher sind eingedrungen – und Regisseur Ronny Trocker legt langsam die Risse und Bruchstellen der zwischenmenschlichen Beziehungen offen, indem er das Geschehen aus verschiedenen Blickwinkeln immer wieder anders zeigt. Die Familiensituation zwischen äußerer Bedrohung und innerem Misstrauen stellt er visuell und erzählerisch raffiniert dar, ausgehend vom Einbruch erkundet der Film die Seelenzustände der Familienmitglieder, die im Mosaik dieser Geschichte nicht mehr recht zusammenpassen wollen.

ACT! Wer bin ich?

DEU

2017

Rosa von Praunheim

Hauptschule in Berlin-Neukölln. Normaler Unterricht ist hier kaum möglich, doch die Theater-Pädagogin und Lehrerin Maike Plath findet einen Ansatz: Sie macht Theater, mit den Jugendlichen, über und für die Jugendlichen. Gemeinsam entwickeln sie die Stücke, proben, führen auf: „Tear Down This Classroom“ heißen die Werke oder „Arab Queen & Thilo Sarrazin – Neuköllner Jugendliche geben Contra“. Dabei bringen sich die Schüler mit ihren Erfahrungen und Persönlichkeiten ein – „partizipativ biographisches Theater“ heißt dieser Ansatz, der Pädagogik, Kunst und Sozialarbeit einschließt.
Rosa von Praunheim, der in seinem OEuvre immer wieder ein Herz für kämpfende Underdogs zeigt, porträtiert Plath und einige der Jugendlichen, die hier im Verein ACT! oft erstmals Anteilnahme und Wertschätzung erfahren. Plath übrigens schied nach 17 Jahren aus dem Schuldienst aus, weil diese unkonventionelle Theater-AG dem Schulamt ein Dorn im Auge war. Freiberuflich führt sie ihre Arbeit fort.

Darkroom – Tödliche Tropfen

DEU

2019

Rosa von Praunheim

Bozidar Kocevski, Heiner Bomhard, Katy Karrenbauer, Christiane Ziehl, Oliver Sechting

Ein wahrer Kriminalfall aus dem Jahr 2012: Lars lebt mit seinem Freund Roland in Berlin, das Glück scheint perfekt. Doch im Berliner Nachtleben verabreicht Lars anderen Schwulen heimlich Liquid Ecstasy, mehrere seiner Opfer sterben. Und Roland ahnt nichts von Lars’ Doppelleben.
Rosa von Praunheim inszeniert einen spannenden Krimithriller als grandios gelungene Gratwanderung zwischen Dokudrama und schwulem Camp.
Rosa von Praunheim über seine Darsteller:
„Die Hauptdarsteller des Films, Bozidar Kocevski und Heiner Bomhard, haben sich als ein großer Glücksfall herausgestellt. Ich hatte mit ihnen mein autobiografisches Musical „Jeder Idiot hat eine Oma, nur ich nicht“ im Deutschen Theater inszeniert, das dort seit zwei Jahren erfolgreich läuft. Beide sind große komödiantische Talente und zuerst war ich mir nicht sicher, ob sie die Richtigen wären für ein sehr ernstes Drama, wie es DARKROOM sein sollte. Außerdem war es für sie auch die erste größere Filmrolle. Bei dem Dreh stellte sich heraus, dass beide Hauptdarsteller genial waren, höchst konzentriert und voller Einfälle. Das ist sehr wichtig in meiner Filmarbeit, denn ich bin kein autoritärer Regisseur, der alles im Kopf hat. Ich brauche die Fantasie und die Spontanität meiner Darsteller.“
Die Vorführung am 10. Februar, 19:30 Uhr, findet in Anwesenheit von Heiner Bomhard statt, der im Film die Rolle des Roland spielt.

Härte

DEU

2015

Rosa von Praunheim

Hanno Koffler, Andreas Marquardt

Meister Andreas Marquardt. Acht Jahre saß er hinter Gittern, seine Kindheit war die Hölle. Als Zweijährigen übergoss ihn der Vater mit Wasser, stellte ihn bei Minustemperaturen auf den Balkon, die Mutter begann ihn als Sechsjährigen zu missbrauchen: "Dein Schwanz gehört mir!". Später lässt der Mann Frauen gnadenlos und brutal für sich anschaffen. Gefängnis ist die logische Konsequenz. Nur die Prostituierte Marion hält zu ihm, macht ihm Mut. Sehenswertes Dokudrama von Rosa von Praunheim über den ehemaligen Karatechampion und Zuhälter Andreas Marquardt.

König des Comics - Ralf König

DEU

2012

Rosa von Praunheim

Er selbst ist ein stiller, bescheiden zurückhaltender Charakter, was man von den Comics von Ralf König nicht behaupten kann. In denen lässt der gebürtige Westfale, der zu den erfolgreichsten Comiczeichnern Deutschlands zählt, bildlich gesprochen die Sau raus und erzählt vom „Kondom des Grauens“ oder über „Bullenklöten“. Letztere interessierten sogar die bayrische Staatsanwaltschaft… (also ab 18)

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