Südengland, in den 1980er Jahren: Im altehrwürdigen Kino „Empire Cinema“ arbeitet Hilary, eine Frau mittleren Alters, die an einer bipolaren Störung leidet. Der Kinobesitzer nutzt dies schamlos aus, sowohl emotional als auch sexuell. Hilary lässt alles über sich ergehen, bis Stephen neu im Kino anfängt. Sie kommen sich näher, trotz des Altersunterschieds, trotz der Missbrauchserfahrungen, die Hilary belasten, trotz des Rassismus, dem Stephen als Afroeuropäer ausgesetzt ist.
Zwischen Romantik und Melancholie erzählt Sam Mendes (AMERICAN BEAUTY) von fragiler Liebe und flüchtigem Miteinander wie von Diskriminierung und Aggression – und von der Magie des Kinos und, auf Umwegen, von seiner eigenen Kinosozialisation.
Der Film läuft für die Öffentlichkeit im Rahmen eines Symposiums des Arbeitskreises Psychoanalyse und Film.
Mit Einführung und Diskussion, anschließend Get-together