Der sture Einzelgänger Roberto führt ein Eisenwarengeschäft in Buenos Aires und ist ähnlich verbohrt wie die Schrauben, die er verkauft. Dann aber stolpert er buchstäblich über einen Chinesen, der wie aus heiterem Himmel vor seinen Füßen landet und sein Leben tüchtig auf den Kopf stellt. Und das ist nicht das Einzige, was in dieser Komödie aus dem Himmel auf die Erde fällt, denn auch eine herabstürzende Kuh spielt dabei eine nicht unwesentliche Rolle. Sebastián Borensztein, 1963 in Buenos Aires geboren, war zunächst in der Werbung tätig und schrieb Drehbücher und Dialoge für einen der bekanntesten Komiker seines Landes – Tato Bores, sein eigener Vater. Nach dessen Tod realisierte Borensztein mehrere Fernsehserien. Sein Kinodebüt feierte er 2007 mit LA SUERTE ESTÁ ECHADA, vier Jahre später folgte mit dem Thriller SIN MEMORIA sein zweiter Spielfilm. Mit UN CUENTO CHINO gewann er u.a. 2011 den spanischen Filmpreis Goya für den besten lateinamerikanischen Film und in Mannheim-Heidelberg den Publikumspreis.