Filmarchiv

Lust zu stöbern? Hier finden Sie Filme, die seit Januar 2001 im Cinema Quadrat gezeigt wurden.

Samsara

USA

2011

Ron Fricke

»Samsara« stammt aus dem Sanskrit und bedeutet »das sich ewig drehende Rad des Lebens«. Dieses Wort diente den Filmemachern als Inspiration, um einen flüchtigen, schwer fassbaren Strom von Verbindungen, die unsere Leben bestimmen, zu visualisieren. Es entstand ein Film, der im Verlauf von vier Jahren in 25 Ländern der Erde und an über 100 Schauplätzen gedreht wurde. Orte entfalten meditative Wirkung und vermitteln einen Eindruck über das Verhältnis der Menschheit zur Ewigkeit. Fricke lässt die Bildgewalt von Katastrophenzonen, Heiligen Orten, Industriegebieten und Naturwundern auf den Zuschauer wirken.
Der erste Film, den wir mit unserem neuen Projektor in 4K-Qualität auf die Leinwand bringen. Grandiose Bilder zum Staunen und Genießen.

Altman

CAN

2014

Ron Mann

Altman: Regisseur, Familienvater, Rebell, Wanderer, Spieler, Künstler, Wahnsinniger. Robert Altmans Leben und seine Karriere waren reich. Der legendäre amerikanische Regisseur, zu dessen Werk Klassiker wie M*A*S*H, The Long Goodbye, Short Cuts oder Prêt-à-Porter gehören, hatte einen großen Einfluss auf das amerikanische Kino. Er prägte nicht nur die Entwicklung der Kunstform Kino, sondern auch den westlichen Zeitgeist generell. ALTMAN, der neue Dokumentarfilm des kanadischen Regisseurs Ron Mann, lässt uns einen Giganten entdecken und feiert das mehr als fünfzig Jahre währende Schaffen eines der wichtigsten und einflussreichsten Regisseure in der Geschichte des amerikanischen Films.

Carmine Street Guitars

CAN

2018

Ron Mann

Die Kinder von Don Quijote

FR

2008

Ronan Dénécé

Für die Kandidaten um die französische Präsidentschaft ist es ein unbequemes Szenario: Im Herbst 2006 schlagen zahlreiche Obdachlose im Zentrum von Paris ihre Zelte auf. Eine Demonstration, initiiert von zwei engagierten Bürgern, den Brüdern Augustin und Jean-Baptiste Legrand. Selbst nicht wohnsitzlos, fordern sie Solidarität mit den rund 100.000 Menschen, die in Frankreich auf der Straße leben. Über das Internet rufen die Legrands die Pariser auf, einige Nächte bei den Obdachlosen zu verbringen. Die Aktion der Gruppe, die sich »Kinder von Don Quijote« nennt, hat ein konkretes Ziel. Der Staat soll jedem Bürger dauerhaften Wohnraum zusichern. Unter dem öffentlichen Druck verspricht der Kandidat Nicolas Sarkozy Tausende neuer Wohnprojekte. Die Geschichte ist ein Beispiel dafür, was Wahlversprechen sein können.

Get - Der Prozess der Viviane Amsalem

FRA/ISR/DEU

2014

Ronit & Shlomi Elkabetz

Ronit Elkabetz, Menashe Noy

Obwohl Viviane seit Jahren von ihrem Ehemann getrennt lebt, muss sie ganze fünf Jahre vor dem jüdisch-orthodoxen Rabbinatsgericht für ihren Get, also die Scheidung, kämpfen. Grund: Ihr Mann will Scheidung nicht. Und so steht das religiöse Gesetz vor dem weltlichen, nach dem allein der Mann die Scheidungsbefugnis inne hat. Ob das Ehepaar religiös ist, spielt keine Rolle. So scheint der fast kafkaeske Prozess kein Ende zu finden und nimmt stattdessen einen absurden Verlauf. In einem Land, das eigentlich als demokratisch und fortschrittlich gilt, ist das Eherecht für westliche Maßstäbe nach nur schwer nachvollziehbaren, religiösfundamentalistischen Gesetzen geregelt. Die Frau ist dem Willen ihres Ehemannes unterworfen.
In Kooperation mit TERRE DES FEMMES, Städtegruppe Heidelberg-Mannheim

Der menschliche Faktor

DEU/ITA/DNK 2021

2021

Ronny Trocker

Sabine Timoteo, Mark Waschke, Jule Hermann, Wanja Valentin Kube

Jan, Nina, die beiden Kinder, dazu Zorro, die zahme Ratte – eine junge, moderne, urbane, kosmopolitische Vorzeigefamilie. Ein Wochenende im belgischen Ferienhaus soll Entspannung bringen, auch die Ehe retten, weil Jan, ohne Rücksprache mit Nina, für die gemeinsame Werbeagentur den Auftrag einer populistischen Partei angenommen hat. Doch als Jan vom Einkaufen zurückkehrt, findet er Frau und Kinder in heller Aufregung: Einbrecher sind eingedrungen – und Regisseur Ronny Trocker legt langsam die Risse und Bruchstellen der zwischenmenschlichen Beziehungen offen, indem er das Geschehen aus verschiedenen Blickwinkeln immer wieder anders zeigt. Die Familiensituation zwischen äußerer Bedrohung und innerem Misstrauen stellt er visuell und erzählerisch raffiniert dar, ausgehend vom Einbruch erkundet der Film die Seelenzustände der Familienmitglieder, die im Mosaik dieser Geschichte nicht mehr recht zusammenpassen wollen.

ACT! Wer bin ich?

DEU

2017

Rosa von Praunheim

Hauptschule in Berlin-Neukölln. Normaler Unterricht ist hier kaum möglich, doch die Theater-Pädagogin und Lehrerin Maike Plath findet einen Ansatz: Sie macht Theater, mit den Jugendlichen, über und für die Jugendlichen. Gemeinsam entwickeln sie die Stücke, proben, führen auf: „Tear Down This Classroom“ heißen die Werke oder „Arab Queen & Thilo Sarrazin – Neuköllner Jugendliche geben Contra“. Dabei bringen sich die Schüler mit ihren Erfahrungen und Persönlichkeiten ein – „partizipativ biographisches Theater“ heißt dieser Ansatz, der Pädagogik, Kunst und Sozialarbeit einschließt.
Rosa von Praunheim, der in seinem OEuvre immer wieder ein Herz für kämpfende Underdogs zeigt, porträtiert Plath und einige der Jugendlichen, die hier im Verein ACT! oft erstmals Anteilnahme und Wertschätzung erfahren. Plath übrigens schied nach 17 Jahren aus dem Schuldienst aus, weil diese unkonventionelle Theater-AG dem Schulamt ein Dorn im Auge war. Freiberuflich führt sie ihre Arbeit fort.

Darkroom – Tödliche Tropfen

DEU

2019

Rosa von Praunheim

Bozidar Kocevski, Heiner Bomhard, Katy Karrenbauer, Christiane Ziehl, Oliver Sechting

Ein wahrer Kriminalfall aus dem Jahr 2012: Lars lebt mit seinem Freund Roland in Berlin, das Glück scheint perfekt. Doch im Berliner Nachtleben verabreicht Lars anderen Schwulen heimlich Liquid Ecstasy, mehrere seiner Opfer sterben. Und Roland ahnt nichts von Lars’ Doppelleben.
Rosa von Praunheim inszeniert einen spannenden Krimithriller als grandios gelungene Gratwanderung zwischen Dokudrama und schwulem Camp.
Rosa von Praunheim über seine Darsteller:
„Die Hauptdarsteller des Films, Bozidar Kocevski und Heiner Bomhard, haben sich als ein großer Glücksfall herausgestellt. Ich hatte mit ihnen mein autobiografisches Musical „Jeder Idiot hat eine Oma, nur ich nicht“ im Deutschen Theater inszeniert, das dort seit zwei Jahren erfolgreich läuft. Beide sind große komödiantische Talente und zuerst war ich mir nicht sicher, ob sie die Richtigen wären für ein sehr ernstes Drama, wie es DARKROOM sein sollte. Außerdem war es für sie auch die erste größere Filmrolle. Bei dem Dreh stellte sich heraus, dass beide Hauptdarsteller genial waren, höchst konzentriert und voller Einfälle. Das ist sehr wichtig in meiner Filmarbeit, denn ich bin kein autoritärer Regisseur, der alles im Kopf hat. Ich brauche die Fantasie und die Spontanität meiner Darsteller.“
Die Vorführung am 10. Februar, 19:30 Uhr, findet in Anwesenheit von Heiner Bomhard statt, der im Film die Rolle des Roland spielt.

Härte

DEU

2015

Rosa von Praunheim

Hanno Koffler, Andreas Marquardt

Meister Andreas Marquardt. Acht Jahre saß er hinter Gittern, seine Kindheit war die Hölle. Als Zweijährigen übergoss ihn der Vater mit Wasser, stellte ihn bei Minustemperaturen auf den Balkon, die Mutter begann ihn als Sechsjährigen zu missbrauchen: "Dein Schwanz gehört mir!". Später lässt der Mann Frauen gnadenlos und brutal für sich anschaffen. Gefängnis ist die logische Konsequenz. Nur die Prostituierte Marion hält zu ihm, macht ihm Mut. Sehenswertes Dokudrama von Rosa von Praunheim über den ehemaligen Karatechampion und Zuhälter Andreas Marquardt.

König des Comics - Ralf König

DEU

2012

Rosa von Praunheim

Er selbst ist ein stiller, bescheiden zurückhaltender Charakter, was man von den Comics von Ralf König nicht behaupten kann. In denen lässt der gebürtige Westfale, der zu den erfolgreichsten Comiczeichnern Deutschlands zählt, bildlich gesprochen die Sau raus und erzählt vom „Kondom des Grauens“ oder über „Bullenklöten“. Letztere interessierten sogar die bayrische Staatsanwaltschaft… (also ab 18)

Männerfreundschaften

DEU

2018

Rosa von Praunheim

Wie queer lesen sich die Klassiker? Wie schwul war Goethe? Hatte er was mit Schiller? Rosa von Praunheim geht von der Studie Warm Brothers des amerikanischen Queer-Forschers Robert Tobin aus und stellt Männerfreundschaften der klassischen Literatur vor in Briefwechseln, Lyrik und Dramen, spricht mit Literaturwissenschaftlern und Historikerinnen – und lässt einige Schauspieler workshopartig die Weimarer Klassik als schwule Epoche wiederauferstehen, lustvoll und gewitzt.
„Weimar queer zu machen, das ist für von Praunheim keine Frage historischer Akkuratesse, sondern eine Frage der Travestie, und eine spielerische Hypothese. Was äußerst vergnüglich ist.“ (Süddeutsche Zeitung)

Meine Mütter - Spurensuche In Riga

DEU

2007

Rosa von Praunheim

Rosa von Praunheim, der „Vater“ des schwulen Films in Deutschland, kommt am 25. November 1942 im lettischen Riga zur Welt, wächst aber in Deutschland auf. Kurz vor dem Tod seiner Mutter erzählt diese ihm, dass sie nicht seine leibliche Mutter ist. Nach anfänglichem Zögern beginnt er mit der Suche nach seiner wahren Herkunft. Mit der Hilfe eines lettischen Journalisten findet er Unglaubliches heraus. Tatsächlich gibt es Beweise, dass er 1942 im Zentral-gefängnis von Riga zur Welt gekommen ist. Im Alter von 63 Jahren macht er sich auf die Reise in die Stadt, um seine Herkunft aufzuklären und das Schicksal seiner Mutter zu erkunden.

New York Memories

DEU

2010

Rosa von Praunheim

Rosa von Praunheim ist einer der renommiertesten Filmemacher und Dokumentaristen der Schwulenszene. 20 Jahre nach „Überleben in New York“ ist er erneut in die Metropole an der amerikanischen Ostküste gereist und stellt nun in diesem wieder einmal sehr persönlichen Werk seinen aktuellen – oft von Ernüchterung geprägten – Eindrücken Aufnahmen aus den vergangenen vier Jahrzehnten gegenüber. Es hat sich viel verändert, seit der Null-Toleranz-Politik der 90er Jahre, seit dem 11. September und seit Barack Obama. Rosa von Praunheim zeigt uns, was.

Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt

DEU

1971

Rosa von Praunheim

Bernd Feuerhelm, Berryt Bohlen, Ernst Kuchling

Spiel- und Dokumentarfilm, Pamphlet und Aufruf: Zwei Jahre nach Abschaffung der Strafbarkeit (männlicher) Homosexualität nach §175 schildert Rosa von Praunheim das schwule Leben Anfang der 1970er in der Subkultur und die daraus zu ziehenden Konsequenzen. Dabei geht er radikal provokant vor, richtet sich an die Szene selbst und ruft den Schwulen zu: Eure schlechte Situation ist hausgemacht! Es geht um „Coming out“ – raus aus der selbstverschuldeten Unsichtbarkeit. Der Film war ein Skandal, die kontroverse Diskussion um den Film wurde zum Auslöser der modernen Schwulenbewegung: „Raus aus den Toiletten, rein in die Straßen!“
Am Samstag, 09.10.2021: Einführung und Filmdiskussion mit Klaus Schirdewahn, Leiter der Gruppe Gay & Gray, und Christian Könne, Historiker

Rex Gildo – Der letzte Tanz

DEU

2022

Rosa von Praunheim

Kilian Berger, Ben Becker, Kai Schumann

Rex Gildo, 1999 nach einem Sprung aus dem Fenster gestorben, hat seine Homosexualität zeitlebens verheimlicht. Rosa von Praunheim schildert in einer faszinierenden Mischung aus Spiel- und Dokumentarfilm dieses Doppelleben: Der junge Ludwig Hirtreiter wird von Manager Fred Miekley zum Schlagerstar aufgebaut – ihre Liebe aber müssen sie heimlich leben. Denn privat muss privat bleiben, für die Öffentlichkeit gibt Sexy Rexy den ewig jungen Frauenschwarm, der mit seinen Schlagern das Glück beschwört: „Hossa!“
Rosa von Praunheim inszeniert einen Dokumentarfilm, der frei erzählt wird, einen Spielfilm, der dokumentarisch fundiert ist: Zart, zweifelnd und zielstrebig spielt Kilian Berger den jungen Rex, Ben Becker als Manager/Liebhaber ist energische Präsenz, inmitten von gemalten Papp-Kulissen, die die Künstlichkeit des falschen Lebens spiegeln. Interviews mit Wegbegleitern – Conny Froboess und Gitte Hænning, Cindy Berger und Costa Cordalis – ergänzen dieses Porträt eines tragischen doppelten Lebens, das nie authentisch sein durfte.

Satanische Sau

DEU

2025

Rosa von Praunheim

Dokufiction mit Armin Dallapiccola, Justus Herrmann, Nico Ehrenteit, Katy Karrenbauer

Rosa von Praunheim, Aktivist, Avantgardekünstler, Ikone des schwulen Kinos und eine Sau vor dem Herrn, starb im Dezember – hier, in diesem Doku-Spielfilm-Essay, lässt er seine wilden Gedanken Revue passieren, ironisch und energisch: „Die Sau bin ich, gespielt von meinem Alter Ego, dem genialen Schauspieler Armin Dallapiccola. Der Film ist ein Traum, eine Parodie, eine Farce meines Lebens. Poetische Assoziationen zu meinem Tod, zu meinem Sexleben, zu meiner Wiedergeburt. Ich erinnere mich an die 150 Filme meines Lebens, an meine Liebhaber, denen ich Rosen in den Arsch stecke und die ich blind malen muss.“ (Rosa von Praunheim)

Chocolat - Monsieur Chocolat

FRA

2016

Roschdy Zem

Omar Sy, James Thiérrée

Im kleinen Wanderzirkus spielt er den exotischen „Negerkönig“, bis der Clown George Footit ihn unter seine Fittiche nimmt: so wird der aus der Sklaverei entflohene Raphaël Padilla unter dem Namen Chocolat zum Star der größten Zirkushäuser seiner Epoche. Eine Sensation zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Ein Schwarzer, der die Menge zum Lachen brachte, dem das Publikum zujubelte. Und für viele ein Skandal, denn Chocolats Feinde wollen seinen Erfolg nicht dulden, und der große Ruhm geht nicht spurlos an der Partnerschaft zwischen Chocolat und Footit vorüber… MONSIEUR CHOCOLAT erzählt nach wahren Begebenheiten von Aufstieg und Fall des ersten großen schwarzen Künstlers auf französischen Bühnen: Eine Geschichte um Anerkennung in einer rassistisch geprägten Gesellschaft. In den Hauptrollen: Omar Sy, der durch ZIEMLICH BESTE FREUNDE zum Star geworden ist, und James Thiérée, Enkel von Charles Chaplin.
In Kooperation mit dem Institut Français Mannheim.
Einführung: Cornelia Ruhe, Professorin für Romanische Literatur- und Medienwissenschaft, Uni Mannheim
 

Love Lies Bleeding

USA/GBR

2024

Rose Glass

Katy O’Brian, Kristen Stewart, Ed Harris, Dave Franco

Power, Pulp und Bodybuilding: Lou fristet ein eintöniges Dasein in einer Kleinstadt in New Mexico. Bis die aufstrebende Bodybuilderin Jackie auftaucht – selbstsicher, ambitioniert, verdammt sexy. Hals über Kopf verlieben sich die beiden ineinander und träumen von einem gemeinsamen Aufbruch zum Bodybuilding-Wettbewerb nach Las Vegas. Doch Lous zwielichtiger Vater geht über Leichen, um seinen Willen zu bekommen…

Rose Glass inszeniert einen energiegeladenen Film-Trip: schwarzer Humor, zügellose Gewalt und ein pulsierender 80s-Soundtrack steigern sich immer weiter bis zum übergroßen Finale. Wild, sexy und berauschend!

Dr. Jekyll und Mr. Hyde

USA

1931

Rouben Mamoulian

Fredric March, Miriam Hopkins, Rose Hobart, Holmes Herbert

Die wohl beste, auf jeden Fall wegweisende Verfilmung der Novelle von Robert Louis Stevenson: Dr. Jekyll ist fasziniert von der Vision, das Gute und das Böse in der menschlichen Seele zu trennen. Er selbst hilft den Armen und Kranken – doch als er seine chemischen Experimente selbst ausprobiert, verwandelt er sich in das Monster Mr. Hyde. Diese Abspaltung von Jekylls Seele verübt die schrecklichsten Untaten…

Dieser Klassiker der Filmgeschichte besticht unter anderem durch eine lange Sequenz in subjektiver Kamera und durch die Tricktechnik der Verwandlungsszenen. „Das ursprüngliche Thema der Vorlage, Gut und Böse in der menschlichen Seele, wurde neu gestaltet als philosophische Reflexion über Natur und Zivilisation, verzichtend auf moralische Wertungen.“ (Filmdienst)

Das Jüngste Gewitter

SVE

2007

Roy Andersson

Håkan Angser, Björn Englund, Erick Bäckman

Andersson (SONGS FROM THE SECOND FLOOR) erzählt von einer jungen Frau, die von der Hochzeit mit einem Rockstar träumt, von einem Friseur, der aus Wut die Haarpracht eines frechen Kunden zu Skinhead-Stoppeln zusammenstutzt, oder von dem Alptraum eines Mannes, nur wegen eines Scherzes zum Tode verurteilt zu werden. Dank seines mitunter schwarzen Humors und Verständnisses für menschliche Eitelkeiten ist eine bizarr-experimentelle Hymne auf das Leben entstanden.

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