Eines Abends, irgendwo in unserer Hemisphäre ereignet sich Seltsames: Ein Angestellter wird in erniedrigender Art entlassen, ein Immigrant wird brutal auf der Strasse zusammengeschlagen, ein Magier begeht einen verheerenden Fehler während seiner Show. Aus dem Chaos sticht eine Figur heraus – Karl, dessen Gesicht mit Asche bedeckt ist. Er hat gerade seinen Möbelladen angezündet, um die Versicherungssumme zu kassieren. Am folgenden Tag beginnt das Chaos fühlbar zu werden, als eine „Direktorenkommission“ dem Wahnsinn verfällt und die Stadt selbst durch einen entsetzlichen Verkehrsstau lahm gelegt wird. Rigoros reduziert Andersson die filmsprachliche Ausdrucksweise, es gibt keine Kamerabewegungen, Perspektivenwechsel oder Montagetechniken, keine Nahaufnahmen, nur Totalen oder Halbtotalen. Der Blick des Zuschauers bleibt sich selbst überlassen. Mit einem ausgeprägten Sinn für das Absurde präsentiert der Regisseur in einprägsamen Szenenbildern die Welt als Manege für traurige Clowns und wurde dafür in Cannes mit der Silbernen Palme ausgezeichnet. „…with many scenes that linger in the mind – like those of David Lynch`s ERASERHEAD or Terry Gilliam`s BRAZIL“ (Sight and Sound)