Filmarchiv

Lust zu stöbern? Hier finden Sie Filme, die seit Januar 2001 im Cinema Quadrat gezeigt wurden.

Spartacus

USA

1960

Stanley Kubrick

Kirk Douglas, Jean Simmons, Laurence Olivier, Charles Laughton, Peter Ustinov, Tony Curtis

Rom, erstes Jahrhundert vor Christus: Spartacus, in der Sklaverei aufgewachsen, wird an den Gladiatorentrainer Batiatus verkauft. Nach Wochen der Vorbereitungen für die tödlichen Kämpfe wendet sich Spartacus mit seinen Leidensgenossen und seiner Geliebten gegen die Sklavenhalter, gegen Sadismus, Willkür und Erniedrigung. Aber der machtbesessene Crassus schickt seine Legionen gegen die Rebellen aus …
SPARTACUS erhielt vier Oscars, ist allerdings Stanley Kubricks einziger Film, bei dem er nicht die volle künstlerische Freiheit hatte. Dementsprechend wurde der Film in den 1960ern um brutale und sexuell anzügliche Szenen gekürzt, die 1991 in die restaurierte Fassung wieder eingefügt wurden.
Einführung: Robert Hörr

The Killing

USA

1956

Stanley Kubrick

Sterling Hayden, Timothy Carey, Marie Windsor, Coleen Gray

Eine Gruppe von Männern hat sich die Wettkasse einer Pferderennbahn vorgenommen. Alle Beteiligten bereiten sich generalstabsmäßig vor. Doch der unliebsame Zufall und eine verschlagene femme fatale kommen dem Coup in die Quere. Mit den optischen Mitteln des film noir gedreht, zeigt THE KILLING den Raub aus der Sicht der verschiedenen Beteiligten in mehrfacher Wiederholung – und sorgt so für zusätzliche Spannung. Mit seinem dritten Spielfilm lieferte der 28jährige Stanley Kubrick eine überzeugende Talentprobe: ein intelligenter und packender Kriminalfilm, inszeniert mit kühler Präzision und einem Anflug von bitterer Ironie. Das Meisterwerk kommt jetzt mit neuen Kopien wieder in die Kinos. „Mehr als 40 Jahre nach seiner Entstehung ist Stanley Kubricks Gangsterfilm „The Killing“ so frisch wie eh und je – ein tragisch tickendes Uhrwerk aus Westentaschengangstern, Familienvätern und wurmartigen Cops.“ (taz)

Uhrwerk Orange

USA/GBR

1971

Stanley Kubrick

Malcolm McDowell, Patrick Magee, Adrienne Corri

Vorhang auf für ein kleines bisschen Horrorshow: Alex und seine Droogs prügeln sich hemmungslos durch eine futuristische Gegenwart, bis der Übeltäter mittels „Ludovico-Technik“ Aversionen gegen sein gewalttätiges Tun eingeimpft bekommt – er wird nun selbst Opfer des Systems. Stanley Kubrick, der so viele Klassiker inszeniert hat, gelingt mit UHRWERK ORANGE die kongeniale, unheimlich intensive Verfilmung des Anthony Burgess-Romans (der eine ganz neue „Jugendsprache“ erfunden hat), eine schockierende, ironische Gewaltstudie, in der Sex und Brutalität und eine gehörige Portion Beethoven in einen surrealen Reigen übergehen. Der Film löste wegen angeblicher Gewaltverherrlichung viele Kontroversen aus, er war bis nach Kubricks Tod 1999 in Großbritannien für öffentliche Vorführungen gesperrt.

Wege Zum Ruhm

USA

1957

Stanley Kubrick

Kirk Douglas, Ralph Meeker, George Macready

Erster Weltkrieg: Soldaten werden von ihren Generälen in eine aussichtslose Schlacht und damit in den sicheren Tod geschickt. Die jungen Männer verweigern den blinden Gehorsam und ihr Regimentskommandeur Colonel Dax (Kirk Douglas) will vor dem Kriegsgericht die eigentlichen Schuldigen zur Verantwortung ziehen: die Generäle. Drei Jahre vor SPARTACUS realisierte Kubrick diese schonungslose Anklage gegen das Verbrechen des Krieges und die Ruhmsucht der Militärs mit nur 900.000 Dollar in Deutschland. WEGE ZUM RUHM gilt als einer der besten Antikriegsfilme überhaupt. Realistisch, zeitlos, erschütternd und glaubhaft. Cinema Quadrat zeigt den Film aus Anlaß des 90. Geburtstages von Kirk Douglas.

Magnificent Warriors

HKG

1987

Stanley Tong

Michelle Yeoh, Richard Ng, Derek Yee, Lo Meng, ku Feng, Chen Jing

Irgendwann im japanisch-chinesischen Krieg wird die von einem grausamen japanischen General besetzte Stadt zum Schauplatz unerbittlicher Kämpfe. Der chinesische Widerstand schickt Spione in die Stadt, um den Bau einer Giftgasfabrik zu verhindern, angeführt von der schlagkräftigen Michelle Yeoh, die den Umgang mit der schnellsten und tödlichsten Peitsche des Fernen Ostens beherrscht und die erste Kampffliegerin des Krieges ist.
Toughe Helden, exzellent gemachte Action, coole Abenteuer bestimmten die Hochphase des Unterhaltungskinos der 80er – und MAGNIFICENT WARRIORS, auch bekannt als DYNAMITE HEROES oder DYNAMITE FIGHTERS, steht genau in dieser Tradition. Das Star-Vehikel für Michelle Yeoh bietet die gelungene Verbindung aus Indiana Jones und Handkantenkunst: Action und Spaß und eine unwiderstehlichen Actionheldin.
Wir zeigen die restaurierte Fassung, die kürzlich bei Cargo Records/Mr. Banker Films als Mediabook veröffentlicht wurde.

Final Portrait

GBR

2017

Stanley Tucci

Geoffrey Rush, Armie Hamme

Etwas über die konkrete Arbeitsweise eines Künstlers zu erfahren, ihm gleichsam im Atelier über die Schulter schauen zu dürfen, ist ein attraktiver Einstieg in eine Film-Biographie. Das gilt erst recht, wenn es den Maler und Bildhauer Alberto Giacometti betrifft, der für langsame, ja quälende Entstehungsprozesse seiner Werke bekannt ist. Ständig unzufrieden mit dem gerade Erreichten, immer auf der Suche nach einer noch intensiveren Formgebung, gehört Giacometti zu den großen Bildhauern des 20. Jahrhunderts. Seine langegezogenen, bleistiftdünnen Plastiken verweigern sich herkömmlichen Vorstellungen von Volumen und Raum und finden gerade deswegen die begeisterte Zustimmung des Publikums – bis heute.
Der Spielfilm mit Geoffrey Rush in der Rolle des introvertierten Bildhauers beleuchtet das künstlerische Ringen um Gestaltung und Ausdruck anlässlich eines Porträt-Auftrages durch seinen späteren Biografen, den amerikanischen Schriftsteller James Lord, der seine persönlichen Erfahrungen unter dem Titel "A Giacometti Portrait" 1965 veröffentlichte.
Einführung: Dr. Dorothee Höfert

Suiten für eine verwundete Welt

DEU

2023

Stefan Aubé

Tanja Tetzlaff.

Mit Bach gegen den Klimawandel: Die renommierte Cellistin Tanja Tetzlaff spielt Johann Sebastian Bachs Cello-Suiten Nr. 4 bis 6 inmitten verwundeter, vom Klimawandel gezeichneter Natur. Schmelzende Gletscher, verdorrte Landstriche, überschwemmte Ortschaften: Die Schönheit der Musik begegnet der Zerstörung der Schöpfung.
Tanja Tetzlaff gehört seit Jahrzehnten sowohl als Solistin als auch als Kammermusikerin zu den prägendsten Musikerinnen ihrer Generation. Als Stipendiatin des Glenn Gould Bach Fellowship der Stadt Weimar konnte sie ihr Filmprojekt verwirklichen.
In Kooperation mit Nationaltheater Mannheim
Einführung: Cellistin Tanja Tetzlaff im Gespräch mit Detlef Grooß, Nachhaltigkeitsbeauftragter des NTM

Lichtes Meer

DEU

2015

Stefan Butzmühlen

Martin Sznur, Jules Sagot

Als Marek sein Praktikum auf einem Containerschiff antritt, ahnt er nicht, dass ihm nicht nur eine Reise ins Berufsleben, sondern auch ins Erwachsensein bevorsteht. Marek ist begeistert von der Aussicht, die Welt kennenzulernen, denn bisher war sein Leben auf dem Bauernhof seiner Eltern in Vorpommern eher begrenzt. Auf dem Schiff erwartet ihn nicht nur harte Arbeit, sondern auch der attraktive Matrose Jean, zu dem sich Marek sofort hingezogen fühlt. Die beiden Männer beginnen eine Affäre, doch Marek ist nicht sicher, ob es bei einem Abenteuer bleibt oder Jean der Mann fürs Leben ist, denn der junge Matrose deutet an, in jedem Hafen einen Geliebten zu haben…

Sleepless Knights

DEU

2012

Stefan Butzmühlen und Cristina Diz

Raúl Godoy, Jaime Pedruelo

Carlos arbeitet in Madrid und bleibt jedes Jahr den Sommer über bei seiner Familie in der Extremadura. Auch dieses Jahr kehrt er wieder an seine Geburtsstätte zurück, nur mit einem Unterschied: Carlos bleibt dieses Mal länger, denn in Madrid hat er keine Arbeit mehr. Auch sein Vater benötigt die Hilfe seines Sohnes auf dem Land, denn er ist alt geworden. Bei einem Dorffest lernt Carlos den Polizisten Juan kennen und verliebt sich in ihn. Die beiden beginnen eine Beziehung, die von alten Ritualen und Traditionen überschattet wird. Homosexuelle Liebe an einem Ort, der nicht mehr von dieser Welt zu sein scheint – eine Grenzerfahrung.

Der Kreis

CHE

2014

Stefan Haupt

Matthias Hungerbühler, Babett Arens, Aaron Hitz, Martin Hug

Mit dem Teddy Award ausgezeichnetes Doku-Drama um den Züricher Homosexuellen-Zirkel, der 1967 aufgelöst wurde. Ende der Fünfzigerjahre kommt der aus dem sittenstrengen Deutschland geflohene Literaturlehrer Ernst nach Zürich. Er abonniert die Kunstzeitschrift „Der Kreis“, das zu jenem Zeitpunkt weltweit einzige Schwulenmagazin. Auf einem Tanzabend verliebt er sich in Friseur und Travestiekünstler Röbi…

Ein Lied Für Argyris

CHE

2006

Stefan Haupt

10. Juni 1944. Distomo. Ein kleines Bauerndorf, ein Steinwurf vom Meer entfernt, an der Strasse von Athen nach Delphi. Hier überlebt der kleine Argyris, noch keine vier Jahre alt, am 10. Juni 1944 ein brutales Massaker der deutschen Besatzungsmacht. Mehrere Jahre verbringt der Knabe in Waisenhäusern rund um Athen, unter Tausenden von Kriegskindern. Da taucht eines Tages eine Delegation des Roten Kreuzes auf und sucht eine Handvoll Kinder aus für eine weite Reise in ein fernes Land. Argyris will unbedingt mitgehen. Und so kommt er in die Schweiz… Argyris Sfountouris, heute 66 Jahre alt, ein Mann von gewinnendem Charme und melancholischer Heiterkeit, hat sich zeit seines Lebens privat und irgendwann auch öffentlich mit dem Wahnsinn auseinandergesetzt, der ihm als Kind widerfahren ist – immer auf der Suche nach einer Formel, um die Gewaltspirale zu durchbrechen.

Sagrada – Das Wunder der Schöpfung

CHE

2012

Stefan Haupt

Wer durch Barcelona spaziert, kann nicht nur die herrlich farbigen und bewegten Fassaden der Jugendstil-Wohngebäude des Architekten Antoni Gaudí bewundern, sondern auch sein größtes Werk erleben, die Kathedrale „Sagrada Família“. Bis heute wird an ihr weitergebaut, obwohl ihr Schöpfer keine dezidierten Baupläne hinterlassen hat, sondern seine architektonischen Ideen mit Hilfe von Gipsmodellen aus der Hand formte. Bis zu seinem Tod im Jahr 1926 war etwa ein Zehntel des gewaltigen Baukörpers fertig gestellt, der seither durch akribische Erforschung aller noch erreichbaren Skizzen vielleicht doch noch seiner Vollendung entgegen geht. Dies ist nur möglich, weil durch die Eintrittsgelder der vielen Tausenden Besucher und zusätzliche, großzügige Spenden jährlich bis zu 20 Millionen Euro für den Weiterbau zusammenkommen.
Der Regisseur Stefan Haupt versucht nicht nur die Baugeschichte zu erzählen, sondern stellt die Frage nach dem Sinn schöpferischer Arbeit.
Einführung: Dr. Mathias Listl

Vielen Dank für nichts

DEU/CHE

2014

Stefan Hillebrand, Oliver Paulus

Joel Basman, Nikki Rappel, Bastian Wurbs

Nach einem Snowboardunfall an den Rollstuhl gefesselt zu sein ist schon schlimm genug, aber zur Teilnahme an einem Behinderten-Theaterprojekt gezwungen zu werden… unvorstellbar für Valentin! Da gibt es nur einen Hoffnungsschimmer – die schöne Pflegerin Mira. Aber es gibt auch ein Problem: Mira ist mit dem Schleimer Marc liiert. Aus Frustration über sich und die Welt beschließt Valentin, die Tankstelle zu überfallen, an der Marc arbeitet. Voller Begeisterung bieten sich Lukas und Titus, seine beiden behinderten Mitbewohner, als Komplizen an… das ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft – und eines Abenteuers mit höchst ungewissem Ausgang.
Abends: Begrüßung durch Stadträtin Marianne Bade
Diskussionspartner: Regisseur Stefan Hillebrand
Mitgliederaktion: Eintritt für CQ-Mitglieder frei!

Bob Marley Live In Concert

BRD

1998

Stefan Paul

Bob Marley war ein nationaler Mythos und eine musikalische Legende, als er im Alter von 36 Jahren am 11. Mai 1981 einem Krebsleiden erlag. In seiner fast zwanzigjährigen Karriere hatte er als „Vater des Reggae“ die Musik aus den Slums seiner Heimat Jamaika international populär gemacht und damit als erster Musiker die anglo-amerikanische Alleinherrschaft auf dem Popmusikmarkt durchbrochen. Marley engagierte sich auch politisch und spielte eine führende Rolle während der Unruhen, die die Wahlen im Jahr 1980 begleiteten. Der Film von Stefan Paul zeigt vor allem Ausschnitte eines Konzerts der „Uprising“-Tournee, das Bob Marley 1980 mit seiner Band „The Wailers“ in der Dortmunder Westfalenhalle gab. Obwohl Marley schon deutlich von seiner schweren Krankheit gezeichnet ist, strahlt er eine unglaubliche Energie und Vitalität aus. Dazwischen geschnitten sind Aufnahmen des berühmten Reggae-Sunsplash-Festivals 1979 in Montego Bay sowie Bilder von Marleys Beerdigung in Kingston und dem anschließenden Gedenkkonzert, mit dem ihm seine Weggefährten die letzte Ehre erweisen. Ein beeindruckender Film, der nicht nur Bob-Marley-Fans begeistern wird.

Hello my name is - German Graffiti

DEU

2015

Stefan Pohl

Stefan Pohl widmet sich in seiner gefeierten Doku als erster Regisseur der deutschen Graffiti-Szene. So abwechslungsreich wie deren Stilrichtungen sind auch die Menschen, die es betreiben. Vom illegalen Graffiti und aufwändigen Wandgemälden bis hin zu Ausstellungen, Graffiti-Medien und Fotografie werden im Film durch Portraits einige der interessantesten und außergewöhnlichsten Akteure dieser Subkultur wie Loomit, Hendrik ECB Beikirch, Life, Otis oder Moses & Taps, vorgestellt.
In Anwesenheit des Regisseurs Stefan Pohl

Das radikal Böse

AUT/DEU

2012

Stefan Ruzowitzky

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges 1945 wurden Kriegsverbrecher und Mittäter der Judenverfolgung in den Nürnberger Prozessen angeklagt. Psychologische Tests wurden durchgeführt, die ergründen sollten, wie junge Männer und Familienväter zu Massenmördern werden konnten und warum niemand die Befehle in Frage stellte, Frauen, Kinder und Babys zu töten. Mit Hilfe von Gerichtsprotokollen, Briefen und Tagebuchaufzeichnungen gewährt Filmemacher Ruzowitzky in seinem Nonfiction-Drama Einblicke in die Köpfe der Täter. Unterstützt von den Stimmen deutscher Schauspielgrößen wie Benno Fürmann oder Nicolette Krebitz zeichnet er ein erschütterndes Bild vom Abgrund der menschlichen Psyche.

Die Siebtelbauern

Deutschland

1998

Stefan Ruzowitzky

Sophie Rois, Simon Schwarz, Lars Rudolph, Ulrich Wildgruber

Seltsames geschieht im Mühlviertel. Mit aufgeschlitzter Kehle liegt der Bauer tot im Hof. Die Mörderin, die alte Rosalind, hat das blutige Messer noch in der Hand und sagt kein Wort. Mehr noch als die Ermordung des Großbauern erregt dessen Testament die Gemüter im abgelegenen Dorf des österreichischen Mühlviertels. Die sieben Mägde und Knechte des erschlagenen Herren erben den Hof zu gleichen Teilen. Und während sich die Siebtelbauern immer besser an ihre neue Situation gewöhnen, wächst die Feindseligkeit der alteingesessenen Bauernschaft gegen die ehemaligen Dienstleute … Ruzowitzkys Alpenwestern wurde 1998 in Rotterdam mit dem Tiger Award ausgezeichnet. „Intelligent erzählt, feinnervig in Szene gesetzt, präzise und mitreißend. (Zitty Berlin) „Seven Rebels with a cause. Electrifying!“ (New York Post)

5 Jahre Leben

DEU

2013

Stefan Schaller

Sascha Gersak, Ben Miles

Nicht lange nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 wird der 19-jährige Deutschtürke Murat Kurnaz in Pakistan verhaftet, gefoltert und anschließend von den Amerikanern verschleppt. Er wird in Guantanamo interniert, wo er unter dem Vorwurf, ein islamistischer Terrorist zu sein, fünf Jahre lang unter unmenschlichen Bedingungen gefangen bleibt. Weil sich der ehemalige Türsteher, der den Glauben für sich entdeckte, beharrlich weigert zu gestehen, wird er psychisch und physisch gefoltert. Beweise gegen ihn finden sich keine. „Eindringlicher kann Menschenrechtskino nicht sein.“ (Kino.de)
In Kooperation mit Zephyr und Amnesty International.
Anschließend Diskussion mit dem Regisseur.

Accordion Tribe

CHE/AUS

2004

Stefan Schwietert

Fünf höchst eigenwillige Musiker aus verschiedenen Ländern formieren sich zum „Accordion Tribe“ und vollbringen das Kunststück, ihr lange Zeit verschmähtes Instrument wieder in jenes Kraftwerk der Gefühle zu verwandeln, als das es einst in aller Welt Verbreitung fand. Der Film folgt diesen erregenden Klanglandschaften von trancehafter Intensität und deren charismatischen Schöpfern auf ihrer Reise durch ein Europa, dessen reiches musikalisches Erbe für die Bodenhaftung bei den gewagten Höhenflügen im Stamm der virtuosen Handorgler sorgt. Spurensuche und Gleichzeitigkeit, verkörpert in einem spannenden und emotional mitreissenden musikalischen Projekt über die transformierende Kraft von Musik.

Balkan Melodie

DEU/BG/CH

2012

Stefan Schwietert

Vor 50 Jahren reisten die Schweizer Marcel und Catherine Cellier zum ersten Mal hinter den Eisernen Vorhang. Sie waren auf der Suche nach musikalischen Schätzen, die der westlichen Welt bis dahin verborgen waren. Ziel der beiden war es, die fremde Musik mit in den Westen zu nehmen. Sie entdeckten den rumänischen Panflötisten Gheorghe Zamfir und den bulgarischen Frauenchor „Le Mystère des voix bulgares“, die das Ehepaar berühmt machte. Die Liebe der Celliers zu Osteuropa und dessen Musik ist bis heute ungebrochen.

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