Filmarchiv

Lust zu stöbern? Hier finden Sie Filme, die seit Januar 2001 im Cinema Quadrat gezeigt wurden.

Traffic - Die Macht des Kartells

USA/DEU

2000

Steven Soderbergh

Michael Douglas, Don Cheadle, Benicio Del Toro, Luis Guzmán, Dennis Quaid, Catherine Zeta-Jones, Salma Hayek

Aufgefächert auf drei miteinander verwobenen Handlungssträngen erzählt Steven Soderbergh vom Kampf von Regierung, Polizei und Militär gegen Drogen. So fällt High-Society-Lady Helena Ayala aus allen Wolken, als ihr Mann als Drogenboss verhaftet wird – und nimmt dessen Geschäfte mit voller Kraft selbst auf. Drogenpolizist Rodriguez muss erkennen, dass der General, der ein Kartell zerschlagen lässt, selbst korrupt ist und von illegalen Geschäften profitiert. In den USA soll ein konservativer Richter Chef der Drogenbekämpfungsbehörde DEA werden; doch es stellt sich heraus, dass seine eigene Tochter süchtig ist.
Soderberghs groß angelegtes, multiperspektivisches Drama um den Drogenhandel an der mexikanisch-amerikanischen Grenze wurde mit vier Oscars ausgezeichnet, unter anderem für die beste Regie, das beste adaptierte Drehbuch und den besten Hauptdarsteller Benicio Del Toro.

Der weiße Hai (1)

USA

1975

Steven Spielberg

Roy Scheider, Richard Dreyfuss, Robert Shaw, Lorraine Gary

Vor 50 Jahren veränderte Steven Spielberg mit DER WEISSE HAI das Kino: Der Film startete im Sommer, bis dahin immer als Besucherflaute angesehen, und brach alle Rekorde – das Blockbusterzeitalter hat begonnen.

Die Story um die Sichtung eines Weißen Hais im Badeort Amity, die Warnungen vor der drohenden Gefahr im Wasser, das Tourismusgeschäft des Ortes am 4. Juli, aufkommende Hysterie und Beschwichtigungen durch den Bürgermeister, schließlich die Jagd auf die blutrünstige Bestie: Der Film ist perfekt auf Suspense hin inszeniert und noch immer (und für alle Ewigkeit) einer der spannendsten Thriller überhaupt.

2022 wurde mit viel Mühe und Sorgfalt eine 3D-Fassung des Klassikers erstellt – kino-exklusiv! Wir bieten daher eine der seltenen Gelegenheiten, den Film in drei Dimensionen zu erleben.

Duell

USA

1971

Steven Spielberg

Dennis Weaver

Eine Autofahrt. Ein bösartiger Truck. Eine Verfolgung. Mehr ist es nicht, was Steven Spielberg für seinen Debütfilm braucht: Ein monströser LKW, der es auf einen ganz normalen Autofahrer abgesehen hat. Doch mit welcher Spannung, mit welchem Detailreichtum, mit welchem Gefühl für Rhythmus und Timing DUELL inszeniert ist, das lässt schon deutlich erahnen, was aus dem jungen Regisseur noch werden sollte. Ursprünglich als Fernsehfilm produziert, kam DUELL nachträglich in amerikanische und sogar europäische Kinos – und ebnete den Weg für Spielberg vom WEISSEN HAI bis zum BIG FRIENDLY GIANT.

E.T. - Der Außerirdische

USA

1982

Steven Spielberg

Dee Wallace, Henry Thomas, Peter Coyote, Drew Barrymore, Robert MacNaughton

Im Gartenschuppen findet der zehnjährige Elliott ein außergewöhnliches Wesen: E.T. – ein Außerirdischer! Die beiden freunden sich schnell an und lernen sich miteinander zu verständigen. Trotz aller Unterschiede entdecken sie viele Gemeinsamkeiten. Allerdings ist der Planet Erde nicht der optimale Lebensraum für E.T. – seine Gesundheit verschlechtert sich, sein Heimweh nimmt zu. Als ob das nicht bereits genug Probleme wären, bleibt E.T.s Präsenz auf der Erde nicht länger unbemerkt und die Regierung ist ihm dicht auf den Fersen…
Auch 40 Jahre nach seiner Entstehung berührt der Science-Fiction-Klassiker Kinder- wie Erwachsenenherzen gleichermaßen.
Einheitlicher Eintrittspreis: 5 €

Minority Report

USA

2002

Steven Spielberg

Tom Cruise, Colin Farrell, Samantha Morton

Washington D.C., 2054. In der amerikanischen Hauptstadt gibt es praktisch keine Morde mehr. Dafür verantwortlich ist seit sechs Jahren das Pre-Crime-Projekt. Mittels dreier übersinnlich veranlagter Medien werden potenzielle Mörder gestellt, noch bevor sie ihre Tat begangen haben. John Anderton (Tom Cruise) ist einer der besten Polizisten und größter Befürworter von Pre-Crime. Bis er eines Tages seinen eigenen Namen als kommender Täter erblickt. Laut Pre-Crime wird er in 36 Stunden einen Mann kaltblütig ermorden, den er noch gar nicht kennt. Die Vision von einer perfekten Welt ohne Verbrechen basiert auf einer Kurzgeschichte von Philip K. Dick, der schon die Vorlage zu „Blade Runner“ lieferte. Spielberg kritisiert mit seinem Film eine amerikanische Gesellschaft, deren Glaube sowohl in ihre hochentwickelte Technik als auch an Vorherbestimmung unerschütterlich ist. Atmosphärisch ist ihm in punkto Tricktechnik und dank der Kameraarbeit von Janusz Kaminski ein visuell meisterhafter Thriller geglückt. Mit einer Einführung und Analyse von Dr. Peter Bär.

Schindlers Liste

USA

1993

Steven Spielberg

Liam Neeson, Ben Kingsley, Ralph Fiennes

Der Fabrikantensohn Oskar Schindler kauft 1939 eine beschlagnahmte Fabrik aus jüdischem Besitz in Krakau auf. Da er wichtige Kriegsgüter produziert, darf er 100 Juden aus dem KZ als billige Arbeitskräfte einsetzen. 1944, nach Auflösung des Arbeitslagers, nimmt Schindler sein gesamtes Geld, um so viele Juden wie möglich als Hilfskräfte zu kaufen… und rettet ihnen damit ihr Leben.

Sex, Lügen und Video

USA

!)()

StevenSoderbergh

James Spader, Andie MacDowell, Peter Gallagher, Laura San Giacomo

Ann hilft dem schüchternen Graham, eine Wohnung zu finden, und erfährt empört, dass dieser (sexuelle) Erzählungen von Frauen auf Video aufnimmt. Als sie aber von der Untreue ihres Mannes erfährt, der sie mit ihrer Schwester betrügt, beschließt sie, sich Grahams Kamera zu stellen. Und sie richtet deren Blick auch auf Graham… Steven Soderberghs Erstling – wohl sein bester Film überhaupt – erzählt von Unzufriedenheiten und Unsicherheiten im Leben, von Beziehungen, die in die Brüche gehen, und von Selbstbildern, die zurechtgerückt werden. Er stieß damit den Boom des US-Independent-Films der 1990er Jahre an – und Cannes erwies sich mit dem Hauptpreis nicht nur ungewohnterweise als Entdecker eines Regietalents, sondern auch eines neues Kinotrends.

Das Philadelphia-experiment

USA

1984

Stewart Raffill

Michael Pare, Nancy Allen, Eric Christmas

Wir befinden uns in der Zeit des zweiten Weltkrieges. In der Bucht vor Philadelphia liegt der Zerstörer „Elderige“. Es sind nur noch wenige Momente bis zum unglaublichen Experiment. Im Auftrag des Militärs wurde eine Methode entwickelt, Schiffe für das feindliche Radar unsichtbar zu machen. Der erste Test scheint erfolgreich verlaufen zu sein und das mit Mannschaft besetzte Schiff verschwindet vor den Augen der Wissenschaftler. Beim Wiederauftauchen zeigt sich eine unglaubliche Katastrophe: Die Körper der Matrosen sind mit dem Schiff verschmolzen. Nur David und Jim tauchen seltsamerweise in der Wüste von Nevada wieder auf, allerdings nicht im Jahr 1943 sondern 40 Jahre später.

Blutige Erdbeeren

USA

1969

Stuart Hagmann

Bruce Davison, Kim Darby

Simon, ein politisch nicht engagierter Außenseiter und Sonderling, lernt bei einer Protestversammlung die Studentin Linda kennen, die ihr Herz an die Lehren Marcuses und das Vorbild Che Guevara gehängt hat. Durch sie wird er in die Auseinandersetzungen an seiner Uni tiefer hineingezogen. Stuart Hagmanns Film über die Studentenrevolte von 1968 wurde mit dem Jurypreis der Filmfestspiele in Cannes ausgezeichnet. In Westdeutschland kam STRAWBERRY STATEMENT nie in die Kinos, aber merkwürdiger Weise in der DDR, wo er einen seltenen Kultstatus erreichte. Er fasziniert noch immer als realistisches Zeitdokument, das wie kein anderes moralische und politische Haltungen und den Aufbruch dieser Jahre wiedergibt und mit seinem unvergessenen Soundtrack (Neil Young, Crosby, Stills & Nash) glänzt.

Midnight Movies

CAN/USA

2005

Stuart Samuels

„EL TOPO“, „NACHT DER LEBENDEN TOTEN“, „THE HARDER THEY COME“, „PINK FLAMINGOS“, „THE ROCKY HORROR PICTURE SHOW“ und „ERASERHEAD“ – Diese sechs Filme haben von 1970 bis 1977 das Kino und die Sehgewohnheiten des Publikums verändert. Längst zu Kultfilmen avanciert, haben sie die Grenzen des „guten Geschmacks“ und soziale Tabus gesprengt. Die Filme trafen genau den Nerv einer Jugend in der Krise, die sich gegen den Lebensentwurf der Elterngeneration stellte. Diese Dokumentation erzählt die Geschichte hinter dem Kult dieser Filme und kombiniert lange Filmausschnitte mit spannenden Interviews mit den Machern Alejandro Jodorowsky, David Lynch, John Waters, George A. Romero, Perry Henzell und Richard O’Brien.

Insights - Stuttgart Trainwriting

DEU

2023

Stuttgarter Autorenkollektiv

INSIGHTS – STUTTGART TRAINWRITING nimmt die letzten 30 Jahre Stuttgart in den Blick – und interessiert sich dabei besonders für Graffitis auf Zügen. So beschreibt das Autorenkollektiv, das für Drehbuch und Regie verantwortlich zeichnet, die Geschichte einer Stadt über die Beobachtung von deren Subkultur – einerseits in Graffiti-Film-Ästhetik durch dynamisches Abfilmen der Spray-Werke, andererseits über den dokumentarischen Blick auf die Metamorphose der Szene und die Interaktion mit dem urbanen Raum in zahlreichen generationsübergreifenden Interviews. Ein spannender, unterhaltsamer Film über den Organismus Graffiti.

Nico, 1988

ITA/BEL

2017

Suanna Nicchiarell

Trine Dyrholm, John Gordon Sinclair, Anamaria Marinca, Sandor Funtek

Pure Energie und pure Morbidität: NICO, 1988 ist ein biographisches Porträt der Künstlerin als unausstehliche Frau. Christa Päffgen, a.k.a Nico, will nichts mehr zu tun haben mit ihrer Vergangenheit als Velvet Underground-Ikone, eigentlich will sie mit gar nichts mehr irgendwas zu tun haben. Dennoch geht sie 1986 auf Europatournee, kleine Band, kleine Auftritte, kleine Gage. Ihr Sohn ist dabei, inoffiziell von Alain Delon, wichtiger aber ist ihr die Nadel und das Heroin … Die Dänin Trine Dyrholm spielt Nico in ihren beiden letzten Lebensjahren mit ungeheurer Wucht, verleiht ihr eine komplexe Kratzbürstigkeit, und sie singt Nicos Songs, mitreißend, rau und authentisch.

Death by Design – Die dunkle Seite der IT-Industrie

USA

2016

Sue Williams.

Ein Leben ohne Smartphone, Tablet, Laptop? – Undenkbar! Zumal alle paar Monate neue Generationen der kleinen, digitalen Helfer auf den Markt geworfen werden. Doch wie werden all die elektronischen Begleiter, die mittlerweile unverzichtbarer Teil unseres Alltags sind, eigentlich produziert?
Sue Williams nimmt uns mit auf ihre globale Spurensuche nach den für uns unsichtbaren Folgen der IT-Produktion. Von Fabriken in China bis hin zum Silicon Valley zeigt der Film die dramatischen Folgen der IT-Produktion für Umwelt, Gesundheit und Lebenschancen von Menschen weltweit, und er stellt engagierte Visionär*innen vor, die sich für mehr Nachhaltigkeit und Unternehmensverantwortung einsetzen.
Diskussionspartnerin: Cathy Plato, Nwedenga e.V., Bildung trifft Entwicklung

The Wounded Brick

AUT

2012

Sue-Alice Okukubo und Eduard Zorzenoni

"The Wounded Brick" ist ein Filmessay über Visionen, Hoffnungen und Scheitern bei der Suche nach menschengerechtem Wohnen im Kampf mit wirtschaftlichen und politischen Interessen. Die Filmemacher Sue-Alice Okukubo und Eduard Zorzenoni treffen auf Architekten, Stadtplaner, Soziologen und Betroffene des Erdbebens 2009 in den italienischen Abruzzen. Die Gespräche verdichten sich assoziativ zu einer poetischen Reflexion: Wem gehört die Stadt? Was bedeutet Wohnen? Was macht einen Ort zum Leben aus?

Near and Elsewhere

DEU

2018

Sue-Alice Okukubo, Eduard Zorzenoni

Wo finden wir Zukunftsvisionen, Hoffnungen oder sogar Utopien abseits des Zieles grenzenlosen Wachstums? Wie kann sich unsere Gesellschaft angesichts der aktuellen ökonomischen, gesellschaftlichen und kulturellen Herausforderungen weiterentwickeln? Sue-Alice Okukubo und Eduard Zorzenoni sprechen in ihrem essayistischen Dokumentarfilm unter anderem mit der weißrussischen Literaturnobelpreisträgerin Svetlana Alexijewich, dem deutschen Kulturwissenschaftler Joseph Vogl, der italienischen Soziologin Elena Esposito, der Marsforscherin Christiane Heinicke. Dazu inszenieren sie ihre Alter Egos, gestrandet am fremdartigen Ort, wo der Aufbau einer neuen Gesellschaft wartet.
Die Zukunft als unendliche Möglichkeit: NEAR AND ELSEWHERE sucht den Weg in eine visionäre Neugestaltung der Welt. „Unsere Gesellschaft hat ja gerade durch mutiges und visionäres Denken schon so vieles erreicht“, sagen die Regisseure: „Wir denken, wir brauchen ein utopisches Denken, das über das ‚Machbare’ hinausgeht.“

Sein Stift und sein Herz

DEU/TUR

2014

Süleyman Özdemir

Süleyman Özdemir porträtiert den mehrfach ausgezeichneten deutsch-türkischen Schriftsteller Kemal Yalçin. Der unangepasste Schriftsteller floh 1981 aus politischen Gründen aus der Türkei nach Deutschland. Seit 1989 lebt und arbeitet er als Türkischlehrer in Bochum. Er gilt als Vorreiter einer neuen Generation in der türkischen Literatur, seine Werke sind Dokumentar-Romane, in denen er über verfolgte Minderheiten in der Türkei schreibt, zum Beispiel über die Vertreibung der Griechen in den 1920er Jahren oder über die Behandlung deutscher Juden, die während des NS-Regimes in die Türkei geflohen waren. SEIN STIFT UND SEIN HERZ porträtiert das Werk und die bewegte Biographie von Kemal Yalçin. Dabei kommen auch Menschen zu Wort, die er in seinem Œuvre literarisch verarbeitet hat.
Regisseur Süleyman Özdemir möchte mit seinen Filmen das Leben von Persönlichkeiten erzählen, die im Exil leben, und füllt damit – ähnlich wie Kemal Yalçin in seinem schriftstellerischen Werk – eine wichtige Lücke in der türkischen Geschichtsschreibung.
Diskussionsspartner: Autor Kemal Yalçin. Regisseur Süleyman Özdemir. Kemal Yalçin muss seine Anwesenheit leider krankheitsbedingt absagen.

Full Metal Village

DEU

2006

Sung Hyung Cho

Das Wacken Open Air hat sich seit Jahren zum wichtigsten Festival für Heavy-Metal-Fans entwickelt. Die internationale Szene trifft sich alljährlich zur ohrenbetäubenden Party – in einem winzigen schleswig-holsteinischen Dorf. Dann stehen 2.000 Einwohner 40.000 ausgewachsenen Schwermetallern gegenüber. Zwei Kulturen prallen aufeinander, symbolisiert durch Kirchenchor und gotteslästerliche Combos. Aber der kleine Ort lebt auch von den Nebeneinkünften. Witzige Kult-Doku über ein verschlafenes Dorf, das alljährlich zum Metal-Mekka mutiert. Die Koreanerin Sung Hyung Cho gewann mit ihren skurrilen Einsichten über den Umgang der Bewohner mit dem Massenphänomen den renommierten Max-Ophüls-Preis.

Endstation der Sehnsüchte

Sung-Hyung Cho

Young-Sook, Armin Theis, Chun-Ja & Willi Engelfried, Woo-Za, Ludwig Strauss-Kim.Dokumentation

Gep egte Vorgärten, rote Dachziegel, ein paar Gartenzwerge, eine steile Straße, die zwischen den Häusern den Hügel hinaufführt: Es ist ein ganz normales deutsches Dorf, in dem die Protagonisten, drei alte Ehepaare, ihren Lebensabend verbringen. Die deutsch-koreanische Dokumentaristin SungHyung Cho ist seit ihrem Debüt lm „Full Metal Village“ Spezialistin für das Dorfleben. In ihrem neuen Film ist das ähnlich: Nur, dass das Dorf auf einer südkoreanischen Insel liegt. Ein Investor hat Ludwig, Willi und Armin mit ihren koreanischen Ehefrauen sowie der Aussicht auf gutes Wetter hierher gelockt. Die Auswanderer backen Brötchen, stellen Bratwürste her, führen den mitgebrachten Betonmischer vor und staunen über Kuh-Buddhas – und die Koreaner staunen über die Deutschen.

Meine Brüder und Schwestern im Norden

DEU/PRK

2016

Sung-Hyung Cho

Nordkorea – ein vom Rest der Welt abgeschottetes Land. Jenseits seiner Grenzen ist nicht sehr viel bekannt: Militärparaden, Kriegsdrohungen, Hungersnöte und drei Generationen unberechenbarer Diktatoren bestimmen die Wahrnehmung des Landes insbesondere in der westlichen Welt. Regisseurin Sung-Hyung Cho geht dem Volk auf den Grund und gibt Einblicke in eine sonst verschlossene Welt – sie fi lmte direkt vor Ort. Dabei traf sie auf Menschen, die vom Regime zwar extra für die Begegnungen mit ihr ausgesucht wurden, die sich ihr gegenüber trotzdem verblüffend fröhlich geben: Es sind Soldatinnen, Bauern, Maler, Näherinnen. Sie alle haben die Hoffnung auf eine Wiedervereinigung mit Südkorea noch nicht aufgegeben.
„Cho stellt einfache Fragen, provoziert nicht, verkneift sich jedes Lachen, jede Wertung. Das wirkt, zusammen mit den einfühlsamen Kameraaufnahmen und der Musik des Komponisten Peyman Yazdanian.“ FAZ

Super 8-Surprise-Features

Moe Habli, filmsüchtiger Super 8-Sammler aus Leidenschaft, zeigt eine Auswahl an Anime/Comic/Zeichentrickfilmen, in den Kurzversionen des Super 8-Schmalfilmformats. Mit originalen Filmrollen aus seinem riesigen Archiv, die vom knatternden Super 8-Projektor gezeigt werden, mittendrin zwischen den Kinosesseln!

Super 8 war vor dem VHS-Zeitalter für Filmfreunde die einzige Möglichkeit, Kino ins eigene Heim zu bringen. Nur, dass die Filme aus Kostengründen für den Super 8-Vertrieb heruntergekürzt wurden – eine Filmrolle = 17 Minuten… So hat man Kinofilme noch nie gesehen!

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