“Atash”, Durst, heißt der Film, indem seine Protagonisten Durst haben. Durst nach Liebe, Wissen, Freiheit, Leben. Eine Familie lebt im Nirgendwo der kargen palästinensischen Landschaft, nicht weit vom Dorf. Ein Geheimnis ist der Grund für ihre Isolation. Es schweißt die Familie zusammen und zerstört sie zugleich. Niemand spricht darüber und auch dem Zuschauer wird das Geheimnis erst langsam offenbart. Der Bau einer Wasserleitung zu dem abgelegenen Grundstück, die der Vater vor einer mysteriösen Gefahr verteidigt, hat einen Preis: Die Familie spürt die Freiheit, und die Möglichkeit, ihren “Atash”, ihren Durst, zu stillen. Aber der Vater will oder kann dieses Leben nicht zulassen. Das Publikum wird Teil der komplexen Familienbeziehungen zwischen Liebe und Hass, Einsamkeit und Verschwörung der Gruppe. Aufgrund einer Kolision von Verleihterminen muss die geplante Vorstelltung des Films „Yasmin“ am 27.7. leider entfallen. Statt dessen zeigen wir nochmals „Atash“. Wir bitten um Verständnis.