Filmarchiv

Lust zu stöbern? Hier finden Sie Filme, die seit Januar 2001 im Cinema Quadrat gezeigt wurden.

I Was A Swiss Banker

CHE

2007

Thomas Imbach

Beat Marti, Laura Drasbæk, Anne-Grethe Bjarup Riis

Roger Caviezel ist jung, gutaussehend und ein Banker. Als solcher schmuggelt er das Schwarzgeld seiner Kunden über die Grenzen. Als er eines Tages von einem Zöllner kontrolliert wird und der Schmuggel aufzufliegen droht, verliert er die Nerven und drückt aufs Gaspedal. Auf der Flucht vor den Zöllnern rettet er sich mit einem Sprung in den Bodensee, ausgerüstet nur mit Hemd, Unterhosen – und seiner Tasche voller Schwarzgeld. (also ab 18)

Lenz

CHE

2006

Thomas Imbach

Milan Peschel, Barbara Maurer, Noah Gsell

Der Filmemacher Lenz reist in die Vogesen, um die Hintergründe von Georg Büchners Fragment ”Lenz” zu erforschen. Doch bald schon treibt es ihn nach dem Wintersportort Zermatt , um seinen neunjährigen Sohn Noah zu sehen. Lenz schafft es, seine Ex-Frau Natalie erneut mit seinen verrückten Abenteuern zu faszinieren und zu beunruhigen. Sein Lohn: Idyllische Momente der Ruhe mit seiner Familie. Doch die Verführung Natalies und die Illusion eines glücklichen Lebens zu dritt ist nur von kurzer Dauer. Wie sein literarisches alter ego ist auch der moderne Lenz ein gequälter Visionär, ein Gefangener seiner euphorischen und verzweifelten Anfälle. (also mal wieder ab 18)

Schreibe Mir - Postkarten Nach Copacabana

DEU/BOL

2009

Thomas Kronthaler

Júlia Hernández, Friedrich Mücke, Carla Ortiz

Pünktlich zum Oktoberfest schlägt diese märchenhafte Story den Bogen von Bolivien nach Bayern. Poetische, gemäldehafte Bilder und eine feinfühlige Dramaturgie inszenieren einen zärtlich-phantastischen Film, der den Zuschauer vom ersten bis zum letzten Bild träumen lässt: Auf 4.000 Meter Höhe, an den Ufern des Titicaca-Sees in Bolivien liegt der kleine Ort Copacabana. Hier lebt die 14-jährige Alfonsina mit ihrer Mutter und ihrer Großmutter. Alfonsina hat sich geschworen, dieses „Kaff“ sobald wie möglich zu verlassen. Bis es soweit ist, sammelt sie Postkarten aus aller Welt. Ein Glücksgott, der Zigaretten raucht, Heiligenfiguren, die auf dem Kopf stehen, Knödel, die nicht gegessen werden, eine großartige Landschaft, in der sich Menschen verlieren und finden: Das sind die Bausteine einer anrührenden Geschichte über Wehmut, Enttäuschungen und Verrat, aber auch über Würde, menschliche Wärme und eine Liebe, die am Ende Raum und Zeit überwindet.

Tics - Mit Tourette nach Lappland

DEU

2021

Thomas Oswald

Daniel, Marika und Leo haben Tourette. Und sie haben genug: von erfolglosen Therapieversuchen und von der Stigmatisierung durch die Gesellschaft. Gemeinsam mit einem Neurologen und einem Psychiater reisen sie an den nördlichsten Rand Europas. Regisseur Thomas Oswald begleitet das Trio auf der Suche nach neuen Behandlungsformen und einem Ort, an dem sie einfach sie selbst sein dürfen. In verschiedenen Forschungseinrichtungen in Deutschland und Frankreich befragen sie Ärzte und konfrontieren sie mit ihren Erfahrungen durch fehlgeleitete Therapien. In der Weite der finnischen Wald- und Seenlandschaft schließlich finden sie einen Weg, ohne Druck, Argwohn oder Sanktionen frei zu ticcen. „Endlich ein Film, der das Tourette-Syndrom ernst nimmt, anstatt sich lustig zu machen“ (taz)

Panamericana - Das Leben an der längsten Strasse der Welt

CHE

2011

Thomas Rickenmann, Severin & Jonas Frei

Die längste Straße der Welt gehört zu dem Schnellstraßen-System Panamericana. Die Originalroute ist rund 13.600 Kilometer lang und erstreckt sich über zwei Kontinente und zwölf Länder. Sie beginnt in Laredo in Mexiko und endet in Buenos Aires in Argentinien. An dieser Straße leben viele Menschen aus unterschiedlichen Kulturen, die alle ihre eigenen, faszinierenden Geschichten erzählen. Ein Film wie eine Reise!

Leaning Into the Wind – Andy Goldsworthy

DEU

2017

Thomas Riedelsheimer

Wer als Künstler farbiges Laub einen Fluss hinunterschwimmen lässt oder Schneeskulpturen baut, setzt auf die Vergänglichkeit seiner Werke. Der Brite Andy Goldsworthy begeistert die Kunstszene seit vielen Jahren mit seinen temporären Installationen aus Naturmaterialien am Strand, im Wald oder in der Umgebung seines Wohnhauses. Die große Mühe, die hinter seinen besonderen und doch so kurzlebigen Arbeiten steckt, kann man als Betrachter nur erahnen. Andy Goldsworthy hat seine Installationen, die man zur „Land Art“ zählen kann, immer durch Fotografien dokumentiert und wurde dadurch einem größeren Publikum bekannt. Regisseur Thomas Riedelsheimer, seit vielen Jahren eng befreundet mit dem Künstler, begleitete ihn bei der Entstehung seiner ganz unterschiedlichen, ebenso poetischen wie subtilen Arbeiten.
Einführung: Dr. Dorothee Höfert

Rivers And Tides

Deutschland

2000

Thomas Riedelsheimer

Andy Goldsworthy ist weltweit bekannt durch seine faszinierenden Arbeiten mit natürlichen Materialien. Eis, Steine, Blätter, Zweige, Wasser – Goldsworthy arbeitet mit dem, was er in der Natur vorfindet. Einige seiner Arbeiten bleiben in der Landschaft bestehen, andere vergehen, schmelzen, werden vom Wind verweht. Thomas Riedelsheimer konnte als erster Filmemacher Goldsworthy über einen längeren Zeitraum bei seiner Arbeit beobachten. Mehr als ein Jahr und über die Jahreszeiten hinweg begleitete er ihn nach Kanada, in die USA, nach Frankreich und Schottland. Das geduldige, manchmal vergebliche Warten wurde zum natürlichen Bestandteil der Dreharbeiten – wie bei jenem Steinkegel an der kanadischen Küste, der während seiner Errichtung fünfmal einbrach, dann drei Fluten unbeschadet überstand und schließlich unbeobachtet bei Ebbe einstürzte. Riedelsheimer wurde für RIVERS AND TIDES mit dem Deutschen Kamerapreis 2001 ausgezeichnet. „RIVERS AND TIDES ist ein kleines Geschenk in der Bilderflut.“ (Tagesspiegel)

Rivers and Tides – Andy Goldsworthy Working With Time

DEU

2000

Thomas Riedelsheimer

Andy Goldsworthy arbeitet mit dem, was er in der Landschaft vorfindet, und zumeist dort, wo er es vorfindet. Nur seine Fotografien halten die kurzlebigen Arbeiten in der Vergänglichkeit der Zeit fest. Thomas Riedelsheimer begleitete den Künstler mit der Kamera über die vier Jahreszeiten nach Kanada, in die USA, nach Frankreich und Schottland. Die kontrapunktisch eingesetzte Musik von Fred Frith und die fast rauschhaften Bilder machen diesen Film zum Erlebnis. Film & Kunst at its best.
Einführung Dr. Dorothee Höfert

Tracing Light – Die Magie des Lichts

DEU/GBR

2024

Thomas Riedelsheimer

Dokumentarfilm

Licht, ob natürliches oder künstliches, ist unser Alltag, es ist uns selbstverständlich. Dabei ist Licht zugleich die Basis unseres Lebens – ohne Licht gäbe es keinen Sauerstoff. Was aber ist Licht? Diese Frage stellen sich Künstlerinnen und Künstler seit Jahrhunderten, und zu diesem Phänomen gibt es unzählige naturwissenschaftliche Forschungen. In der Malerei wird das immaterielle Licht durch verschiedene Farbmaterialien dargestellt, die Bildhauerei beachtet das Spiel des Lichtes auf den Oberflächen von Skulpturen und Plastiken, und in unserer Zeit wird das Licht selbst zum Kunstwerk. Regisseur Thomas Riedelsheimer begibt sich in seinem Film auf die Suche nach dem Licht in die Hightech-Labore des Max-Planck-Instituts für Physik, er schaut der „Extreme Light Group“ der Universität Glasgow bei ihren Experimenten und Diskussionen zu, und er folgt der britischen Landart-Künstlerin Julie Brook bei ihren Annäherungen an die Wirkungen und die Magie des Lichts in der Natur. Licht, Raum und Zeit, Hochtechnologie und Natur, Wissen und Schönheit: „Tracing Light“ ist ein poetischer Film über unsere lichterfüllte Welt.

Die Farbe der Sehnsucht

DEU

2016

Thomas Rieselsheimer

Fünf Länder mit acht Geschichten: Layla in Katar will mit 40 Jahren endlich leben – als muslimische Frau in einer surrealen Stadt zwischen Wüste und Meer. Dona Mingas, kapverdische Einwanderin in Lissabon, sucht im Tanz Halt. Tazy, Graffiti-Sprayer, wiederum liebt das dortige Ghetto, das Viertel ist sein Leben. Julius, Abiturient in München, leidet an der Welt, will sie mit seiner Musik verbessern. Tada San ist ein Obdachloser in Osaka, er kämpft mit Gedichten, die er in einem Café für die Mittellosen und Gestrandeten schreibt. Alfredo, kubanischer Taucher in La Paz, Mexiko, liebt die stille Weite unter Wasser. Und Shige-San, pensionierter Polizist, will einfach nur zuhören – er kann die hohe Selbstmordrate im japanischen Tojinob nicht ertragen. Der vielfach ausgezeichnete Regisseur Thomas Riedelsheimer (RIVERS AND TIDES) erzählt mit großen Bildern, Musik und Gedichten Geschichten über Liebe, Heimat, Hoffnung, Natur und Freiheit, über die Tragik und die Freude, Mensch zu sein.

Jean Tinguely

CH

2011

Thomas Thümena

Sie rattern, spritzen und quietschen – die irrwitzigen „Meta-Maschinen“ des Schweizer Künstlers Jean Tinguely (1925–1991). Zusammengeschraubt aus Rädern, Riemen, Rohren und Schrott-Teilen, sind sie dazu verdammt, immer wieder die gleiche, sinnlose Bewegung auszuführen. Tinguelys Manifest lautete: „Es bewegt sich alles – Stillstand gibt es nicht!“. Und nach dieser Devise verlief auch sein Leben: unruhig und in ständiger Bewegung. Der Schweizer Regisseur Thomas Thümena beleuchtet den Lebensweg von Tinguely – von seinen Anfängen als Schaufensterdekorateur in Basel über seine bettelarmen Jahre als Avantgardekünstler in Paris bis zu seinem rasanten Aufstieg zum Star der internationalen Kunstszene und Nationalhelden der Schweiz. Dr. Inge Herold stellt zum Einstieg in den Filmabend Tinguelys Maschine „Hong-Kong“ (1963) aus der Sammlung der Kunsthalle Mannheim vor.

Karnaval

F/B/CH

1998

Thomas Vincent

Sylvie Testud, Amar Ben Abdallah, Clovis Cornillac

Drei dunkelhäutige Gestalten, nur mit Baströckchen bekleidet und mit Lanzen bewaffnet, kommen über die Dünen und ziehen in die Stadt ein. Es ist Karneval in der Hafenstadt Dunkerque und es herrscht der erklärte moralische und humoristische Ausnahmezustand. Für Béa und ihren Mann Christian ist dies einer der Höhepunkte des Jahres, eine Möglichkeit, der Tristesse der engen Wohnung für einige Tage zu entfliehen. Als Béa versucht, ihren volltrunkenen Mann nach Hause zu schleppen, hilft ihr der Algerier Larbi. Der Kuß zum Abschied ist jedoch nicht flüchtig genug, Larbi verliebt sich in Béa und taucht am nächsten Morgen mit einem Ring bei ihr auf. Regisseur Thomas Vincent ist ein erstaunliches Spielfilmdebüt gelungen, das sich seinem Sujet mit geradezu ethnografischem Blick nähert. KARNAVAL ist ein dichter, sehr genauer Film. Sylvie Testud erhielt für ihre Leistung den César, den französischen Oscar. „Bravourös gespielt und präzise inszeniert“ (film-dienst)

Das Fest

DNK

1998

Thomas Vinterberg

Ulrich Thomsen, Henning Moritzen, Thomas Bo Larsen, Paprika Steen

Hotelier Helge Klingenfeldt-Hansen lädt zu seinem 60. Geburtstag auf den Familiensitz ein. Was wie eine nette Familienfeier erscheint – und auch so beginnt –, wird schnell zu einem Drama: Christian gibt seinem Vater die Schuld für den Selbstmord seiner Zwillingsschwester und bezichtigt ihn, seine Kinder missbraucht zu haben…
Handkamera, Originalschauplätze, natürliche Beleuchtung: Das Fest ist der beste Film, der nach den Regeln der dänischen Gruppe „Dogma 95“ um Lars von Trier und Thomas Vinterberg produziert wurde. Der filmische Minimalismus trifft auf die emotionale und psychologische Heftigkeit des Geschehens und führt den Zuschauer mitten hinein in das Geflecht von Lügen, Trauma und Verdrängung.
Der Film erhielt viele Preise, unter anderem in Cannes den Spezialpreis der Jury.
Einführung: Jost Henze

Dear Wendy

DK

2005

Thomas Vinterberg

Jamie Bell, Bill Pullman, Michael Angarano

DEAR WENDY ist ein Film über das Glück mit Pistolen. Eine kleine Gruppe von Außenseitern in einem Bergarbeiterstädchen irgendwo in den USA: Sie sind nicht integriert in das Leben mit den Minen. Erst als der Einzelgänger Dick (Jamie Bell) eine Damenpistole findet, verändert sich sein Dasein. Radikal! Er gründet mit den anderen Versagern einen Geheimclub: die Dandies. Sie besorgen sich Waffen, geben ihnen Namen und verwandeln sich allesamt zu selbstbewussten Helden. Dabei wächst die Versuchung, die oberste „Dandy“-Regel zu brechen, die da heißt, die Waffe niemals gegen Menschen zu richten.

Der Rausch

DNK/SWE/NLD

2020

Thomas Vinterberg

Mads Mikkelsen, Thomas Bo Larsen, Magnus Milang, Lars Ranthe

Die These des norwegischen Psychiaters Finn Skårderud: Jeder Mensch hat einen um 0,5 Promille zu niedrigen Alkoholspiegel. Das Experiment dazu: Vier frustrierte Lehrer beginnen zu trinken, denn mit Pegel sind sie entspannter und lustiger. Doch die Promillegrenze ist schwer einzuhalten, und die Midlife-Krise durch Alkohol nicht aufzuhalten.
Thomas Vinterberg hat, zusammen mit seinem langjährigen Mitstreiter Mads Mikkelsen, einen ganz außergewöhnlichen Film gedreht: Witzig und tragisch und berauschend und ernüchternd zugleich. DER RAUSCH gewann über 40 internationale Auszeichnungen, darunter den Auslandsoscar und vier europäische Filmpreise.
Zu jeder Eintrittskarte gibt es ein Freibier (auch alkoholfrei)!
Einführung: Sascha Keilholz, Direktor des Internationalen Filmfestivals Mannheim-Heidelberg
Präsentation des neuen IFFMH-Key Visual
Einlass ab 20:30 Uhr
Eintrittspreis: 8 Euro / erm. 6 Euro / Mitglieder Cinema Quadrat e.V. 5 Euro
Vor dem Film entspannte Atmosphäre mit lässiger Musik und Sommerdrink „Mad Mads“

Werner Herzog – Radical Dreamer

DEU

2022

Thomas von Steinaecker

Seit Mitte der 1960er Jahre hat Werner Herzog sich in die Filmgeschichte eingeschrieben mit unglaublichen Bildwelten, die sich auf der Kinoleinwand entfalten und ins Gedächtnis einbrennen. In diesem ersten abendfüllenden Dokumentar-Porträt über den Filmemacher lässt Thomas von Steinaecker Herzog ausführlich zu Wort kommen, ergänzt um Aussagen von Weggefährten wie seinen Kameramännern oder seinem Bruder, der fast alle Filme produziert. Mit der klugen Auswahl an Filmausschnitten führt der Film auf einen spannenden Spaziergang durch Herzogs Œuvre. Damit bietet WERNER HERZOG – RADICAL DREAMER interessante Einsichten für Herzog-Experten ebenso wie die Möglichkeit für Herzog-Neulinge, Anschluss an dieses gewaltige, aufregende, faszinierende Filmwerk zu finden.

Gardenia - Bevor der letzte Vorhang fällt

DEU/BEL

2014

Thomas Wallner

Der Film zeichnet ein intensives, warmes Portrait von sechs Travestie- Darstellern, die auf ihre alten Tage auf einer Theaterbühne noch einmal einen Welterfolg feierten. Die Sechs haben in ihren Leben viel erlebt: Sie arbeiteten als Künstler und Prostituierte, ließen ihr Geschlecht umwandeln, wurden ausgegrenzt und innig geliebt. Nach ihren schillernden Karrieren fanden sie noch einmal den Mut, sich vor einem Weltpublikum auf die Bühne zu stellen.

Between The Lines - Indiens Drittes Geschlecht

DEU/IND

2005

Thomas Wartmann

Between the Lines – Indiens drittes Geschlecht zwischen Mystik, Spiritualität und Prostitution dokumentiert die Bemühungen der Fotografin Anita Khemka, dem Leben der Hijras, der Eunuchen Indiens, näher zu kommen. Sie leben dort als Außenseiter am Rande der Gesellschaft ein Dasein voller Widersprüche: Hijras sind unfruchtbar, trotzdem haben sie in den Augen vieler Inder die Gabe, Fruchtbarkeit zu spenden. Und obwohl sie kastriert sind, ist die Erotik in ihren Leben omnipräsent. Drei dieser besonderen Menschen begleitet „Between the Lines“: Laxmi, eine laute und auffällige „Femme fatale“, Rhamba, die heilige Jungfrau und Asha, der broken Angel, der an Bombays Stränden verliebte Paare segnet.

Universalove

AUT/LUX/SCG

2008

Thomas Woschitz

Anica Dobra, Dušan Ašković, Damien Smith

Eine globale Liebesgeschichte: Marseille. Mit sehnsüchtiger Intensität schlägt Julies Herz, wenn sie an ihren Rashid denkt. Tokyo. Ein Computerbastler spürt unbändiges Herzklopfen, wenn er seine Angebetete bei der Arbeit in einer Suppenküche beobachtet und bringt dennoch nicht den Mut auf, sie anzusprechen. Ein Taxifahrer in Brooklyn steht vor dem emotionalen Abgrund eifersüchtiger Liebe und einem älteren Herrn in Luxemburg gelingt es endlich, seine Gefühle für einen jungen Mann zu zeigen. UNIVERSALOVE wirft an allen Schauplätzen einen lebensklugen Blick auf die Liebe, auf ihre Verwirrungen, die Verrücktheiten und Vergeblichkeiten. Thomas Woschitz und Naked Lunch schufen mit ihren virtuos verwebten Geschichten zwischen Roadmovie, Episoden- und Musikfilm. „Mitreißend… Eine Art Pop-Film-Märchen“, schreibt die Süddeutsche Zeitung.

Snowman's Land

DEU

2010

Thomasz Thomson

Jürgen Rissmann, Thomas Wodianka, Reiner Schöne

Als Auftragskiller ist Walter nicht gerade eine Idealbesetzung. Den letzten Job hat er so richtig in den Sand gesetzt. Auf Anraten seines Bosses soll er sich erst mal mit einem Kollegen eine Weile in die Berge zurückziehen und dort auf dessen Villa und dessen Ehefrau aufpassen. Die Dinge werden kompliziert, als die Dame des Hauses ums Leben kommt und die beiden Gangster versuchen, die Sache zu vertuschen. Thomasz Thomsons hat eine skurrile Killerkomödie über ein paar kaputte Typen gedreht, wild, witzig und auch ein wenig melancholisch.

Monatsprogramme PDF

Open Air

[ti_openair]
WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner