Berlin, Anfang der 1980er: Die Ehe von Mark und Anna liegt in Trümmern. Mark, Geheimdienstagent, ist selten zuhause, Anna ist ihm entfremdet, das gemeinsame Kind leidet. Als Mark von Annas Affäre mit Heinrich erfährt, verlässt er seine Familie – und trifft Helen, die Anna aufs Haar gleicht. Während Anna den Sohn völlig vernachlässigt und immer wieder in einer Kreuzberger Altbauwohnung direkt an der Mauer verschwindet. Bei einem grotesken Monster…
Radikal und verstörend: Andrzej Żuławskis Opus Magnum kennt keine Regeln. Anspannung und Unbehagen, allgegenwärtige Paranoia, grenzensprengende Schauspielleistungen, entfesselte Kamera und extreme Gewalteruptionen – was ein Ehedrama sein könnte, wird zum mörderisch-bizarren Alptraum um das Dämonische in uns allen. „Ein kinematographischer Schrei, der es unbedingt wert ist, noch einmal in den Kinos gehört zu werden!“ (Jungle World) – César und Cannes-Darstellerpreis für Isabelle Adjani.