Die Semi-Dokumentation folgt dem Lebensweg des Mannheimer Sozialdemokraten, der als Freiwilliger wenige Tage nach Beginn des Ersten Weltkriegs auf dem Schlachtfeld den Tod fand. Noch Ende Juli 1914 hatte Ludwig Frank auf einer Antikriegskundgebung gesprochen, Ende Mai desselben Jahres an einer deutsch-französischen Friedenskonferenz in Basel teilgenommen. Nachdem der Kriegsausbruch nicht verhindert werden konnte, erhoffte sich Frank von dem patriotischen Einsatz spätere demokratische Zugeständnisse der Herrschenden. Demokratie und soziale Gerechtigkeit – mit dem Eintreten für diese Ziele bereits in seiner Abiturientenrede war der Sohn einer Familie einfacher Landjuden aus Nonnenweier aufgefallen. Seit 1900 als Rechtsanwalt in Mannheim, schloss er sich der SPD an, für die er in Landtag und Reichstag einzog. Zeitweise galt der populäre Politiker als möglicher Nachfolger August Bebels an der Spitze der Partei. Mit einer Einführung durch den Regisseur, eine Veranstaltung des Stadtarchivs. Einheitspreis 5,- €