Dominique führt das Leben einer erfolgreichen, alleinstehenden Frau. Ihre Arbeit in einem Pariser Modehaus der Haute Couture bedeutet ihr alles. In einer Bar trifft sie auf Quentin, einen zwanzigjährigen bisexuellen Strichjungen. Seine perfekte Schönheit zieht sie unwiderstehlich an und läßt sie nicht mehr los. Die Vorlage für diese „amour fou“ unter umgekehrten Vorzeichen lieferte der japanische Bestsellerautor Yukio Mishima. Regisseur Jacquot überträgt die Geschichte ins heutige Frankreich, setzt dabei jedoch japanische Akzente. So arbeitet Dominique für einen japanischen Modeschöpfer oder bewohnt ein nüchternes Appartement japanischen Stils mit kalligraphischen Ornamenten. „Die von hervorragenden Darstellern gespielten Figuren bewegen sich dabei innerhalb der überaus eleganten Inszenierung wie in einem Wachtraum und versinnbildlichen auf ebenso subtile wie ernüchternde Weise die Innenlandschaft ihrer Seele. Darüber hinaus ist der Film eine faszinierende Hommage an die Schauspielerin Isabelle Huppert.“ (film dienst)