Filmarchiv

Lust zu stöbern? Hier finden Sie Filme, die seit Januar 2001 im Cinema Quadrat gezeigt wurden.

First Position - Ballett ist ihr Leben

USA

2011

Bess Kargman

Dokumentarfilm

Der Youth America Grand Prix ist einer der prestigeträchtigsten Wettbewerbe des professionellen Ballett-Tanzes. 5000 Teilnehmer hoffen auf eine gute Platzierung und damit auf Chancen für Stipendien und Verträge. Bess Kargmann begleitet mit ihrem Filmteam über ein Jahr sechs junge Tänzerinnen und Tänzer bei ihren Vorbereitungen auf den Wettbewerb. Der Dokumentarfilm erzählt von ihren Träumen, Anstrengungen und Hoffnungen, aber auch von der Gefahr von Verletzungen, die alles zunichtemachen können, von persönlichen Einschränkungen und Verzicht, von den körperlichen und seelischen Opfern, die nötig sind, um die so anmutigen wie komplizierten Bewegungen des professionellen Balletttanzes perfekt auszuführen.

Swr Medienkunstrolle

Best of \internationalermedienkunstpreis, ca

Die Medienkunstrolle ist eine Produktion SWR und ZKM mit Unterstützung der MFG (Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg). Auf ihr werden in circa 80 Minuten die interessantesten Arbeiten aus elf Jahren \internationalermedienkunstpreis zu sehen sein. Der besondere Reiz besteht in der Tatsache, dass Videokunst, die bisher nur im Fernsehen zu sehen war, auf das Medium Kino übertragen wird. Mit Hi8 oder MiniDV aufgenommene Bilder erobern die Leinwand und ignorieren die sonst, im Kino, üblichen Qualitäts-Standards in Bild und Ton. Künstlerische Freiheit und Kreativität statt technischer Perfektion lautet die Devise. Der Eintritt beträgt für alle nur 3 Euro.

Best of Tricks for Kids

2025

Acht Kurz-Animationsfilme

Die Kinderjury des Internationalen Trickfilm-Festivals Stuttgart hat gewählt: Die besten Kurztrickfilme des ITFS 2025 gehen auf große Tour. Warum sind die Vögel in Paris so chic angezogen? Und kann der kleine Kolibri Familie Faultier retten? Kommt mit auf eine filmische Reise um die Welt: ein Familienurlaub am Strand, Monster im Schwimmbad oder Schweine im Kloster – hier gibt es richtig viel zu erleben.

Prinzessinnenbad

DEU

2007

Bettina Blümner

Klara, Mina, Tanutscha

Klara, Mina und Tanutscha sind fünfzehn. Aufgewachsen bei ihren Müttern in Berlin Kreuzberg kennen sie sich seit ihrer Kindheit. Sie sind beste Freundinnen und teilen dieselben Interessen: Parties, Jungs und das Prinzenbad. Eigentlich sind sie unzertrennlich. Doch an der Schwelle zum Erwachsenwerden, fangen die drei Mädchen an, ihre eigenen Wege in der Welt zu suchen: Klara schmeißt die Schule, Mina möchte mit ihrem Freund zusammen sein und Tanutscha fordert von ihrer Mutter mehr Freiheit. Ein eindringlicher Film über das Erwachsenwerden, authentisch und ungeschönt. Preise: »Dialogue en Perspective« für den besten Film der Perspektive Deutsches Kino auf der Berlinale 2007. In Zusammenarbeit mit dem Schnawwl und zum THEMA IST… LEBEN FÜR DEN LEBENSLAUF.. (also ab 18).

Vamos a la playa

DEU/CUB

2022

Bettina Blümner

Leonard Scheicher, Victoria Schulz, Maya Unger, Jakub Gierszal, Eurenio Torroella Ramos

Drei deutsche Mitzwanziger auf Kuba: Benjamin, Katharina und Judith wollen dort Katharinas Bruder suchen – doch Katharina ist eher sextouristisch unterwegs, Benjamin hält das Budget zusammen, Judith flirtet mit Benjamin, ist aber beziehungsscheu. Und dann wirbelt Tanzlehrer Ignacio die Dreier-Beziehungskonstellation durcheinander.
Bettina Blümner (PRINZESSINNENBAD) führt in ihrem tragikomischen Roadmovie quasidokumentarische Authentizität ins Spielfilmformat. Es geht um Spaß, Selbstbestimmung, Liebe und Lust, und es geht um westliche Klischee-Projektionen und kulturelle Missverständnisse, um europäische Privilegien, soziale Ungerechtigkeit und kubanisches Leben – im Gewand eines leichten Urlaubsfilms.

Du, Vater, gell, der Krieg is was Gefährliches

Von und mit Bettina Franke (Rezitation und Texte), Bernd Köhler (Gesang, Gitarre)

Zum 80jährigen Erinnern an die Befreiung von Krieg und Faschismus widmen sich die Schauspielerin Bettina Franke und der Liedermacher Bernd Köhler dem großen Thema der Menschheitsgeschichte mit Texten, Gedichten und Songs aus mehreren Jahrhunderten, montiert mit eigenen Liedern und Texten.

Unter dem Karl-Valentin-Zitat „Du, Vater, gell, der Krieg is was Gefährliches” gibt es Entrüstendes von Berta von Suttner, Rosa Luxemburg, Hans-Dieter Hüsch, Ernst Jandl, Elfriede Jelinek, Bertolt Brecht, Selma Meerbaum-Eisinger, Immanuel Kant, Gerhard Zwerenz, Wolf Biermann u.a. – ergänzt durch den Film WAHLKAMPF 1932 (LETZTE WAHL) der Fotografin und Dokumentarfilmerin Ella Bergmann-Michel über den Reichstags-Wahlkampf im Herbst 1932.

Hotel Sahara

DEU

2008

Bettina Haasen

Eine kleine Stadt an der mauretanischen Küste ist das Casablanca des 21. Jahrhunderts. Hier, zwischen Wüste und Meer, im Hotel Sahara, begegnen sich zahllose Flüchtlinge auf dem Weg nach Europa. Was den meisten als hoffnungsvoller Ausgangspunkt für ein neues Leben gilt, erweist sich oft als Endstation der Migrations-Träume. Lamiya will ein berühmter Fußballheld werden. Chichis Vater hat sein Land verkauft, um der Tochter die Reise nach Europa zu ermöglichen. Kevin hat die Illusionen über das gelobte europäische Festland bereits aufgegeben, doch will er auch nicht mit leeren Händen in seine Heimat zurückkehren. Zwischen Ankunft und Abreise, zwischen Todesnachrichten und Hoffnungseuphorie, zwischen Zukunftsträumen und der enttäuschenden Gegenwart behaupten die Protagonisten eine faszinierende Kraft und Energie. Haasen porträtiert sie in atmosphärischen und eindringlichen Bildern.

Long Day’s Journey Into Night

CHN/FRA

2018

Bi Gan

Tang Wei, Jue Huang, Sylvia Chang, Hong-Chi Lee

Luo Hongwu will die Frau seines Lebens, Wan Qiwen, wiederfinden. Im Neonlicht seiner Heimatstadt durchschreitet er die Orte von damals, geht Spuren nach, findet Anhaltspunkte, und doch bleibt die Annäherung ein reizvoller Schein. Geschichten und Bilder driften mehr und mehr ins Traumhafte ab, vermischen sich mit Rückblenden stilisierter Erinnerungen vergangener Liebe: Gegenwärtiges und Unbewusstes sind nicht mehr zu unterscheiden.

Bi Gans Slow-Cinema-Film im Neo-Noir-Gewand ist eine hypnotische Studie der Erinnerungen mit einer tranceauslösenden, einstündigen Einstellung in 3D, die das Publikum in der zweiten Hälfte des Films tief in die traumartige Welt des Protagonisten abtauchen lässt.

Resurrection

CHN/FRA

2026

Bi Gan

Shu Qi, Jackson Yee, Mark Chao

Zukünftig haben die Menschen die Unsterblichkeit erlangt, indem sie das Träumen aufgegeben haben. Es gibt Ausnahmen: „Deliriants“ werden die letzten Träumer genannt. Einer dieser Außenseiter wird von einer Frau verfolgt bis in seine Träume hinein. Mit einem Filmprojektor setzt sie die Träume des Delirianten in Gang, eine fantastische Reise durch Zeit und Raum, durch Film Noir-Welten, Tempelvisionen, Betrügergeschichte und Gangsterplot.

Eine rauschhafte Fantasie, eine bildgewaltige Vision, eine Sinnesreise, wie es das Kino nur selten wagt: Regisseur Bi Gan ist ein vom Kino Besessener, wie sein namenloser Protagonist von Träumen besessen ist. „Eine wundervolle Liebeserklärung an das Kino – jenen Traum, den wir gemeinsam träumen.“ (epd Film) – „Ein Meisterstück, das das Kino selbst aufs Podest hebt“ (taz). In Cannes mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet.

Im Augenblick der Angst

ESP

1987

Bigas Lunas

Talia Paul, Ángel Jovè, Clara Pastor

Ein Horrorfilm über das Kino als Ort der Imagination und die hypnotische Wirkung des bewegten Bilds: In einem Kino läuft ein Film, in dem eine Mutter ihren schüchternen Sohn, einen Augenarzt, in Trance versetzt. So soll er an einer Patientin mörderische Rache nehmen, die ihn gedemütigt hat. Die Hypnose springt von der Leinwand auf das Publikum über. Von der Mutter im Film gesteuert, beginnt einer der Zuschauer im Kino zu morden und die Augen seiner Opfer zu sammeln.

Mein Weg – 780 km zu mir

AUS

2024

Bill Bennett

Chris Haywood, Jennifer Cluff, Pia Thunderbolt, Laura Lakshmi

Sein Kniegelenk ist kaputt, die Ehefrau zuhause sorgt sich sehr, und bei den Leuten, die mit ihm pilgern, eckt er immer wieder mit seiner schroffen Art an. Und es sind noch über 700 Kilometer bis Santiago de Compostela… Bill geht den Jakobsweg, und je weiter er voranschreitet, desto mehr Menschen begegnen ihm, die sich ihm gegenüber öffnen und ihre Geschichten erzählen. Und so unterschiedlich sie sind: Sie alle nehmen ihn, den grummeligen älteren Mann, so wie er ist.

Bill Bennett – australischer Drehbuchautor, Regisseur, Produzent und nicht sehr spirituell – entdeckt auf einem Spanienurlaub den Jakobsweg. Und zieht im Frühjahr 2013 los. Sein Buch „The Way, My Way“ wurde zum Bestseller, den er als Vorlage für seinen Spielfilm nahm: Chris Haywood spielt sein Alter Ego, das – mit echten Pilgern in Nebenrollen – den Camino wandert, zunächst ohne recht zu wissen warum.

Bloody Nose, Empty Pockets

USA

2020

Bill Ross IV, Turner Ross

Vormittags trudeln die ersten ein, und sie bleiben bis spät in die Nacht. Die Brüder Bill und Turner Ross beobachten die letzte Nacht einer amerikanischen Bar, irgendwo am Rand von Las Vegas: wie die Gäste Witze reißen und philosophieren und immer betrunkener und immer wehmütiger werden… Ein tatsächlich hochunterhaltsames, ja sogar spannendes Szenarium, das hier festgehalten wird – doch es ist nicht echt. Denn in Wirklichkeit liegt die Bar in Louisiana, sie wird auch nicht schließen, und die trinkfesten Gäste wurden in anderen Kneipen gecastet: Es geht nämlich nicht konkret um eine bestimmte Nacht, sondern es geht um den uramerikanischen Mythos der Bar an sich. In ihrer mehrfach preisgekrönten, dokumentarisch gefilmten Impro-Inszenierung gelingt es den Ross-Brüdern, ein authentisches Feeling zu erzeugen, bei dem die Wahrheit aus destillierter Wirklichkeit kommt, über die Gemeinschaft der Trinkenden, die Wärme, Trost und Alkohol suchen. Und finden.

Monk in Pieces

USA

2025

Billy Shebar

Dokumentarfilm

In seinem Film über die Avantgarde-Musikerin, Komponistin, Performance-Künstlerin und Tänzerin Meredith Monk, die seit den 1960er Jahren ein wichtiger Bestandteil des New Yorker Underground ist, zeichnet Billy Shebar die Karriere dieser wundervoll kreativen Universalkünstlerin nach, die unter anderem großen Einfluss auf so unterschiedliche Persönlichkeiten wie David Byrne, Björk und Jim Jarmusch hatte.

Boulevard der Dämmerung – Sunset Boulevard

USA

1950

Billy Wilder

Gloria Swanson, William Holden, Erich von Stroheim, Nancy Olson, Cecil B. DeMille, Hedda Hopper, Buster Keaton

Wie kam es dazu, dass der Drehbuchautor Joe Gillis tot im Swimmingpool liegt? Das deckt der Film BOULEVARD DER DÄMMERUNG auf, wobei er sich in sarkastischer Weise mit den Mechanismen der Traumfabrik Hollywood auseinandersetzt.

Als der bankrotte Gillis zufällig auf die ehemalige Stummfilm-Diva Norma Desmond stößt, nimmt sie ihn kurzerhand bei sich auf, um ihr Comeback als Hollywoodstar zu sichern. Norma lebt vergessen und abgeschottet von der Welt mit ihrem treuen Butler Max in einer Villa. Trotz des Aufstiegs des Tonfilms hält sie an der alten Zeit fest und verliert sich allmählich in ihr.

BOULEVARD DER DÄMMERUNG ist ein dramatischer Film über die Problematik der Hollywoodbranche und die Sehnsucht nach Berühmtheit. Er wurde für 11 Oscars nominiert und gewann in den Kategorien „Bestes Szenenbild“, „Beste Musik“ und „Bestes Originaldrehbuch“.

Das Appartement

USA

1960

Billy Wilder

Shirley MacLaine, Jack Lemmon, Ray Walston

CC Baxter lebt einsam als Büroangestellter in New York. Für gewisse Stunden verleiht er seine Wohnung regelmäßig an seinen Vorgesetzten in der Hoffnung, befördert zu werden. Obwohl ihm die Situation widerstrebt, besinnt er sich erst, als er entdeckt, dass die reizende Liftführerin Fran Kubelik von seinem Vorgesetzten in seiner Wohnung verführt wird – wo er doch selbst in sie verliebt ist! Die bittersüße Komödie über das Leben eines Durchschnittsmenschen wurde mit drei Oscars ausgezeichnet. Vorgestellt von: Renate Cremer

Das Appartement

USA

1960

Billy Wilder

Jack Lemmon, Shirley MacLaine, Fred MacMurray

C.C. Baxter arbeitet in einer Versicherungsfirma. Um dort aufzusteigen, vermietet er seine Wohnung an Kollegen und Vorgesetzte als „Liebesnest“. Auch sein Chef mietet sein Appartement für sich und seine Geliebte Fran, die Fahrstuhlführerin der Firma. Baxter findet Fran eines Tags leblos in seiner Wohnung vor, nach einem Suizidversuch. Es gelingt ihm zwar, sie wieder gesund zu pflegen, jedoch muss er sich nun entscheiden zwischen Karriere im kapitalistischen Hamsterrad und der Moral der Menschlichkeit, vor allem, weil er selbst in Fran verliebt ist.

Diese fünffach oscarprämierte Mischung aus Drama und Komödie ist einer der schönsten und bissigsten Filme Billy Wilders, der mit ihrem scharfen Witz und emotionalen Tiefgang begeistert. Die brillante Darstellung von Jack Lemmon und Shirley MacLaine sowie die geschickte Erzählweise machen den Film zu einem zeitlosen Klassiker.

Einführung: Dorothee Höfert

Eine auswärtige Afffäre

USA

1948

Billy Wilder

Jean Arthur, Marlene Dietrich, John Lund, Millard Mitchell

Phoebe Frost, eine sittenstrenge Kongressabgeordnete, besucht die US-Truppen im besetzten Berlin. Und ist entsetzt über den moralischen Schlendrian, auf dem Schwarzmarkt wie auch im Nachtclub „Lorelei“, wo die Sängerin Erika von Schlütow auftritt. Die hatte enge Beziehungen zur Nazi-Führung unterhalten und wird nun offenbar von einem amerikanischen Verehrer geschützt. Phoebe Frost wendet sich an Captain Pringle, der den moralischen Sumpf austrocknen soll – und verliebt sich auch prompt in ihn. Dabei ist es Pringle, der eine Affäre mit Erika von Schlütow unterhält – aus politischen Gründen…

Billy Wilder, seit 1933 im Exil, kehrte 1945 als US-Filmoffizier ins zerstörte Berlin zurück. Seine Filmaufnahmen der Trümmer verwendete er für diesen Film, in dem Marlene Dietrich ihre Paraderolle einer halbseidenen Sängerin spielt – sie wiederum hatte auf ihre Weise in der GI-Truppenbetreuung den Faschismus bekämpft und war 1944/1945 mit dem kämpfenden US-Militär in Deutschland mit einmarschiert.

Eins, zwei drei

USA

1961

Billy Wilder

ames Cagney, Horst Buchholz, Pamela Tiffin, Arlene Francis, Liselotte Pulver.

Als Manager der Coca-Cola-Company in West-Berlin hat Mr. MacNamara alles, was er braucht: Eine Ehefrau, zwei Kinder, eine aufreizende Sekretärin. Aber er möchte auf der Karriereleiter höher steigen und hat Aussichten, zum Chef des europäischen Marktes befördert zu werden. Doch dann erfährt er von der Heirat seiner Tochter – ausgerechnet mit dem ostdeutschen Jungkommunisten Otto. Ganz schnell muss er sich eine gute Geschichte ausdenken, damit ihm nicht gekündigt wird.
Während der Dreharbeiten zu dem Film, in dem die offene Sektorengrenze eine wichtige Rolle spielt, wurde das Team vom Mauerbau überrascht. Heute gilt EINS, ZWEI, DREI als einer der besten Filme über den Ost-West Konflikt und als eine der temporeichsten Komödien überhaupt.
Einführung: Harald Mühlbeyer

Eins, Zwei, Drei

USA

1961

Billy Wilder

James Cagney, Horst Buchholz, Liselotte Pulver

Der Direktor der bundesdeutschen Niederlassung des Coca-Cola-Konzerns MacNamara erhält von seinem amerikanischen Chef den Auftrag, dessen Tochter während eines Besuchs in Berlin zu betreuen. Doch dann heiratet Scarlett einen Kommunisten aus Ostdeutschland. MacNamara setzt alle Hebel in Bewegung, um das Paar auseinander zu bringen, und als dies nichts nützt, den Kommunisten auf kapitalistischen Kurs zu trimmen. Die Komödie rund um die Wirren des Kalten Kriegs wurde kurz vor dem Mauerbau auf Zelluloid gebannt.

Manche mögen’s heiß

USA

1959

Billy Wilder

Marilyn Monroe, Tony Curtis, Jack Lemmon, George Raft, Joe E. Brown

Chicago im Jahr 1929. Die Barmusiker Joe und Jack waren zur falschen Zeit am falschen Ort und haben jetzt eine Gangsterbande auf den Fersen. In Frauenkleidern finden sie Unterschlupf in einer Damenkapelle, die gerade zu einem Gastspiel nach Florida aufbricht. Die beiden verlieben sich umgehend in die blonde Sängerin Sugar Kane – und üben in ihrer Damen-Verkleidung selbst gewisse Reize auf die Männerwelt aus.

Marilyn Monroe, Tony Curtis und Jack Lemmon glänzen in dieser temporeichen Kriminalfarce-Dreiecksgeschichte, die mit herrlichem Witz und spritzigen Dialogen die Geschlechterklischees durcheinanderwirbelt. Für das American Film Institute die beste amerikanische Filmkomödie aller Zeiten!

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