Nach dem Tod seiner Frau und dem Verlust seines Arbeitsplatzes macht sich ein Ingenieur gemeinsam mit seinem elfjährigen Sohn auf den Weg von Moskau zum Haus seiner Schwester in Koktebel am Schwarzen Meer. Ohne Geld und ohne Auto überlassen sich die beiden in der hypnotisierend weitläufigen Landschaft ganz dem Zufall. Der Vater ist zufrieden damit, ein bißchen zu trödeln und mit kleinen Jobs Geld zu verdienen. Der Sohn dagegen träumt ungeduldig davon, die Küste zu erreichen, um dort die Segelflieger durch die Lüfte gleiten zu sehen. „Für eine erste Regiearbeit überraschend selbstsicher und souverän geben Chlebnokow und Popogorskij dem Film ein gemächliches Tempo, das perfekt zu dieser Art von Reise paßt. … Es wurde sichtlich Sorgfalt darauf verwendet, die Figuren inmitten der Landschaft zu plazieren, ob in den weiten, frostigen nördlichen Gebieten … oder helleren, weiten Ausblicken im Süden.“ (Dan Fainaru in Screen Daily, Moskau)