Filmarchiv

Lust zu stöbern? Hier finden Sie Filme, die seit Januar 2001 im Cinema Quadrat gezeigt wurden.

Wildhood

CAB

2021

Bretten Hannam

Phillip Lewitski, Joshua Odjick, Avery Winters-Anthony, Michael Greyeyes

Der 16jährige Link und sein jüngerer Halbbruder Travis leben bei ihrem gewalttätigen Vater in einem Trailerpark an der Ostküste Kanadas. Als Link erfährt, dass seine indigene Mutter entgegen den Erzählungen des Vaters noch lebt, machen sich die Brüder auf die Suche nach ihr und nach einem besseren Leben. Unterwegs treffen sie Pasmay, einen indigenen Two-Spirit, der Link bei der Entdeckung seiner Wurzeln und seiner wahren Identität hilft.
Bretten Hannam drehte WILDWOOD in der betörenden Landschaft von Nova Scotia, dem ehemaligen Stammesgebiet der Mi’kmaq, und teilweise auch in der Sprache des indigenen Volks. Elegant verknüpft sein Roadmovie die Suche eines Jungen nach seiner kulturellen Identität mit seinem sexuellen Erwachen. Der Film wurde auf mehreren Festivals ausgezeichnet.

Tina - What's Love Got To Do With It

USA

1993

Brian Gibson

Angela Bassett, Laurence Fishburne

Das Biopic über die Sängerin Tina Turner basiert auf ihrer Autobiographie „I, Tina“ und konzentriert sich auf die Zeit von den späten 50ern bis zu den frühen 80er Jahren. Ihr Comeback bleibt somit unbeachtet. Im Mittelpunkt des Films steht ihre von Gewalt geprägte Ehe mit Ike Turner, der sie einerseits entdeckte und ihre Karriere aufbaute, andererseits aber beinahe ihr Leben zerstörte. Je erfolgreicher Ike und Tina Turner als ‚act‘ wurden, um so mehr eskalierte der Mißbrauch von Ike. Einen Kontrapunkt zu den düsteren, gewalttätigen Szenen setzen die energiegeladenen Musikperformances. Die Songs wurden von Tina Turner für den Film neu eingespielt. Überzeugend ist Angela Bassett als Tina Turner, obwohl sie äußerlich wenig Ähnlichkeit mit ihr hat. Die Gestik, Mimik, das ganze Auftreten des Popstars scheint ihr in Fleisch und Blut übergegangen zu sein. In Zusammenarbeit mit dem Fraueninformationszentrum Mannheim zur Aktion „Platzverweis“.

Let Us Prey

GBR/IL

2014

Brian O´Malley

Liam Cunningham, Pollyanna McIntosh

Die frischgebackene Polizistin Rachel steht kurz vor ihrer ersten Nachtschicht in der verwahrlosten Polizeistation eines kleinen schottischen Nests. Der Ort ist schon länger ein Sammelbecken für ziellose, vergessene und verbitterte Menschen, die allesamt der Meinung sind, dass sie eigentlich woanders hingehören und dass sich ihr Leben mit nur ein bisschen Glück zum Besseren wenden würde. Doch als der mysteriöse Fremde Six dort eintrifft, wird leider alles noch schlimmer. Er wird von der Polizei aufgelesen, und auf dem Revier übernimmt er nach und nach die Kontrolle über den Verstand und die Seelen aller Anwesenden und verwandelt die Szene somit in eine Hölle auf Erden…

Nacht Vor Augen

DEU

2008

Brigitte Bertele

Hanno Koffler, Petra Schmidt-Schaller, Jona Ruggaber

Gut gespieltes Kriegsheimkehrerdrama um einen Soldaten, dessen posttraumatische Belastungsstörung eine Psychose auslöst, die in einem Gewaltausbruch zu eskalieren droht. NACHT VOR AUGEN beschreibt sehr realistisch und nüchtern ein Phänomen, das es nach allen Kriegen gibt: Die Sprachlosigkeit der Heimkehrer und das Desinteresse der Gesellschaft an ihren Erlebnissen. Debütantin Brigitte Bertele verschärft den psychoanalytischen Zugang mit alptraumhaften Rückblenden. Anschließend berichtet die Filmautorin über die Arbeit an ihren Filmen.

Die Misandristinnen

DEU

2017

Bruce LaBruce

Susanne Sachße, Cica Ruiz, Kambra Pfahler, Caprice Crawford

Irgendwo in Ger(wo)many. Die Terroristinnen-Zelle „Female Liberation Army“ (FLA) bereitet den Umsturz des Patriarchats und die Installation einer neuen weiblichen Weltordnung vor. Getarnt als katholisches Internat bildet die Anführerin Big Mother in einem abgelegenen Landgut acht schwer erziehbare Mädchen aus. Um die Revolution zu finanzieren und die eigene Ideologie zu verbreiten, möchten die Frauen feministische Pornographie drehen und vertreiben. Doch dann gabelt eine der „Internatsschülerinnen“ einen verletzten linksradikalen Soldaten auf und versteckt ihn im Keller, um ihn gesund zu pflegen. Die strikte Hausordnung droht aus den Fugen zu geraten. Um die Revolution zu retten, muss Big Mother zu drastischen Mitteln greifen…
Bruce LaBruce, Meister des Queer Cinema, legt eine radikalfeministischhyperlesbische- politpornographische Variante von Don Siegels Clint Eastwood-Film BETROGEN (1971) und Sofia Coppolas Remake DIE VERFÜHRTEN (2017) vor: komisch, trashig, clever, wüst, satirisch, derb – und vollkommen genderverrückt.

Otto; Or, Up With Dead People

DEU/CAN

2008

Bruce LaBruce

Jey Crisfar, Katharina Klewinghaus, Susanne Sachsse

Ein junger Zombie namens Otto (Jey Crisfar) taucht an einer abgelegenen Landstraße auf. Er hat nicht die geringste Ahnung, woher er kommt und wohin er will. Nachdem er als Anhalter nach Berlin gelangt ist und ein Unterkommen in einem stillgelegten Vergnügungspark gefunden hat, erkundet er die Stadt. Schon nach kurzer Zeit wird die Underground-Regisseurin Medea Yarn (Katharina Klewinghaus) auf ihn aufmerksam. Sie beginnt mit den Aufnahmen zu einem Dokumentarfilm über ihn und wird dabei von ihrer Freundin Hella Bent (Susanne Sachsse) sowie ihrem Bruder Adolf (Guido Sommer), der die Kamera führt, unterstützt. Gleichzeitig ist Medea bemüht, „Up With Dead People“ fertigzustellen – einen episch angelegten Polit-Porno-Zombie-Streifen, an dem sie schon seit Jahren werkelt. (also ab 18 Jahren)

The Raspberry Reich

Deutschland

2004

Bruce LaBruce

Eine Gruppe von Terroristen plant eine schwule Revolution. Als Anhänger des „Radical Chic“ berufen sie sich dabei auf Vorbilder aus der RAF. Am Anfang ihres bewaffneten Kampfes steht die Entführung Patrick, dem Sohn eines Bankiers. Im allgemeinen Chaos landet Clyde, einer der Entführer, zusammen mit Patrick im Kofferraum des Fluchtfahrzeugs. Gudrun, die Chefin der Aktivisten, predigt unterdessen gegen Monogamie und Heterosexualität: „There is no revolution without homosexual revolution.“ Bruce LaBruce ist ein Provokateur allererster Klasse. Mit „Hustler White“ und „Skin Flick“ hat er schwulen Porno und Sex im Spielfilm thematisiert und auch in „Raspberry Reich“ sehen wir immer wieder explizite, pornographische Sexszenen. „Powered by erection!“, urteilte die taz.

Let's Get Lost

USA

1988

Bruce Weber

Chet Baker, Carroll Baker,Vera Baker

Webers Dokumentarfilm beschreibt Leben und Leidenschaften der Jazz-Legende Chet Baker. In ästhetischem Schwarz-Weiß präsentiert der Regisseur Interviews, Einblicke in Bakers Privatleben und Musik, Musik, Musik. Der Film folgt dem Enfant terrible des Jazz von Oklahoma nach Kalifornien und von New York nach Europa – der Versuch einer filmischen Entschlüsselung des menschlichen Chamäleons Baker. LET’S GET LOST wurde 1989 für den Oscar nominiert und gewann im gleichen Jahr den Preis der International Documentary Association für die beste Dokumentation. Der Soundtrack des Films stieg in den Charts auf den Spitzenplatz und wurde zum meistverkauften Chet Baker Album aller Zeiten.

Das Imperium

FRA/ITA/DEU/BEL/PRT

2024

Bruno Dumont

Lyna Khoudri, Anamaria Vartolomei, Camille Cottin, Fabrice Luchini, Brandon Vlieghe

In einem kleinen Provinzdorf an der Côte d’Opale sorgt die Ankunft eines Neugeborenen für Unruhe in der Galaxie. Die imperialen Streitkräfte des finsteren Beelzebub landen auf der Erde, um sich des Kindes zu bemächtigen. Doch die Abgesandten der Königin wollen sie daran hindern. Die Außerirdischen schlüpfen in die Körper der Dorfbevölkerung, und unter dem apathischen Blick von zwei vertrottelten Polizisten wird Nordfrankreich zum Epizentrum eines Krieges von ungeheuren Ausmaßen…

Zwischen DAS LEBEN JESU und DIE FEINE GESELLSCHAFT präsentiert Bruno Dumont seine Vision vom „Krieg der Sterne“ – ein apokalyptischer Heidenspaß zwischen burlesker Space Opera und sozialem Realismus. Mit grandiosen Spezialeffekten entwickelt sich der intergalaktische Kampf zwischen Gut und Böse, und zwar in den Vorgärten Nordfrankreichs: „So entsteht ein verblüffender Doppeleffekt, eine Neujustierung des Science-Fiction-Genres: die mythologische Aufladung des irdischen Gewurschtels und die Entzauberung des intergalaktischen Gerangels.“ (Die Zeit)

Ausgezeichnet mit dem Silberner Bären – Preis der Jury auf der Berlinale!

Die feine Gesellschaft

FRA/DEU

2016

Bruno Dumont

Fabrice Luchini, Juliette Binoche, Valeria Bruni Tedeschi, Jean-Luc Vincent.

Im Sommer des Jahres 1910 geht an der Küste der Normandie Seltsames vor sich. Während sich der Landadel der Sommerfrische hingibt, verschwindet immer wieder der eine oder andere Urlauber auf Nimmerwiedersehen. Die Polizei gibt ihr bestes, doch zwischen armen Fischern und zerlumpten Muschelsammlern auf der einen und reichen Herrschaften und pompösen Stadtmenschen auf der anderen Seite machen die bizarren Inspektoren keine Fortschritte.
Bruno Dumont beschwört die gute alte Fin-de-Siècle-Zeit herauf und erschafft ein Monster von Film, in dem die degenerierten Aristokraten und die debilen Fischer sich in einer Romeo und Julia-Geschichte der anderen Art wiederfinden. Nudisten und Narzissten, Kanaillen und Kannibalen geben sich ein Stelldichein, und zwischen Slapstick und Burleske rutscht die Farce im Grotesken aus. Starbesetzt, in grandiosen Bildern paradiesischer Küstenlandschaft gelingt eine bissige Satire aus einer Welt, in der das Menschliche zum Verschwinden gebracht wurde.
Barrierefreies Kino: Dieser Film unterstützt die Apps Greta und Starks für Audiodeskription bzw. Untertitel.

France

FRA/DEU/BEL/ITA

2021

Bruno Dumont

Léa Seydoux, Juliane Köhler, Benjamin Biolay, Blanche Gardin

Paris: Starjournalistin France de Meurs ist schwer beschäftigt mit ihrem Leben als Talkshow-Moderatorin, Kriegsreporterin, Mutter und Ehefrau. Nach einem Autounfall, bei dem sie einen Rollerfahrer verletzt, gerät ihre wohl geordnete Welt außer Kontrolle – und sie selbst in den Fokus der Regenbogenpresse. France kämpft gegen die Abwärtsspirale an, aber ihre Versuche enden damit, dass sie fast alles verliert…
Bruno Dumont (DIE FEINE GESELLSCHAFT, 2016; JEANNETTE, 2017; JEANNE D’ARC, 2019) inszeniert eine dunkle Komödie, eine Satire auf die Obszönität von Medienwelt und Berühmtheitskult mit Einschlag in Richtung existentialistische Tragödie. Der stargespickte Film – der bisher nicht in Mannheim gelaufen ist – zeigt Léa Seydoux als kalkulierend emotionale Narzisstin auf einem absurden Leidensweg.
Einführung: Cosima Besse, Institut Français Mannheim

Jeanne d’Arc

FRA

2019

Bruno Dumont

Lise Leplat Prudhomme, Jean-François Causeret, Daniel Dienne, Fabien Fenet, Robert Hanicotte, Yves Habert

Frankreich, 1430. Die jugendliche Jeanne d’Arc, zuvor als Retterin Frankreichs mit göttlichen Eingebungen verehrt, fällt nach der Niederlage in der Schlacht von Compiègne in Ungnade. Getreue fallen von ihr ab, Intrigen werden gesponnen. Schließlich wird die junge Frau als Ketzerin vor ein Kirchengericht gestellt.
Der bekannten Geschichte der Jungfrau von Orléans verleiht der französische Kinoexzentriker Bruno Dumont einen neuen Drall: Orientiert am Text eines Bühnendramas aus dem Jahr 1897 und versetzt mit gelegentlichen Songs ergeben sich in seiner von den Mitteln des epischen Theaters durchdrungenen Reflexion über unverdorbenen Idealismus und das Machtgefüge der Alten überraschende Perspektiven auf unsere politische Gegenwart.
Der Film ist der (eigenständige und in anderer Tonart inszenierte) Nachfolger zum Jeanne d’Arc-Musical JEANNETTE, der bei uns am 29.1. läuft.

Jeannette

FRA

2017

Bruno Dumont

Lise Leplat Prudhomme, Jeanne Voisin, Lucile Gauthier, Aline Charles

Die Kindheit von Jeanne d’Arc als Rap- und Heavy Metal-Musical: Bruno Dumont erzählt von einem achtjährigen Kind im Jahr 1425, dem die göttliche Vision die Kraft verleiht, gegen die Engländer in den Krieg zu ziehen. Bruno Dumont macht aus der Geschichte der französischen Nationalikone eine Pop-Version, dessen Soundtrack vom französischen Metal-Musiker Igorrr stammt – allerdings nicht, um den Mythos für die heutige Zeit eingängig und konsumierbar zu machen, sondern mit dem Ziel der Irritation und Verfremdung, die bei Fragen von Prinzipien, unbedingtem Glauben, verweltlichtem Klerus und Glorifizierung – und späterer Verteufelung – eines Kindes durchaus angemessen scheinen.
In der (eigenständigen) Fortsetzung JEANNE D’ARC (ab 26.1. in unserem Programm) wandelt Dumont seine Erzählung um die Jungfrau von Orléans zur absurd-dramatischen Gerichtstragödie.

Piripkura

BRA

2017

Bruno Jorge, Mariana Oliva, Renata Terra

Zwei der letzten bekannten Mitglieder des Piripkura-Stammes leben als Nomaden im Amazonas-Regenwald im Bundesstaat Mato Grosso. Ihr wichtigstes Besitztum ist eine Fackel, die 1998 angezündet wurde und noch immer Feuer spendet. Ihr Gebiet ist umzingelt von Farmen und Sägewerken, die sich immer mehr ausbreiten. Gewaltsam wird das Amazonasgebiet nach und nach von unkontrollierten Abholzungen zerstört. Der Schutz des Stammesgebietes kann nur aufrechterhalten werden, wenn regelmäßig nachgewiesen wird, dass die beiden -Männer noch hier leben. Weshalb alle zwei Jahre Jair Candor, Koordinator der Behörde zum Schutz der indigenen Bevölkerung, in das Gebiet reist, um die Existenz der letzten Überlebenden der Piripkura zu bestätigen. Der Film wirft ein Licht auf die Tragödie der indigenen Völker am Amazonas, auf die systematische Gewalt, die ihnen angetan wurde und wird. Trotz der beeindruckenden Widerstandsfähigkeit und Beharrlichkeit der letzten Piripkura liegt eine unausweichliche Frage in der Luft: Wie lang kann das noch weitergehen?
Bruno Jorge, geboren 1981, studierte Sozialkommunikation in São Paulo, Dokumentarfilm in Paris und Darstellende Kunst in Liège, Belgien. Seit 2003 führte er Regie bei über 15 Filmen, die auf vielen internationalen Festivals gezeigt wurden.
Mariana Oliva wuchs in São Paulo auf und studierte ab 2009 Dokumentarfilm in Edinburgh. Zusammen mit Renata Terra gründete sie 2019 eine Produktionsfirma in Brasilien.
Renata Terra arbeitet seit 20 Jahren im Bereich Drehbuch, Regie und Filmmontage. Viele ihrer Filme wurden international preisgekrönt.

Die Tunisreise

CH

2007

Bruno Moll

Als Paul Klee 1914 noch vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs zusammen mit seinem Künstlerfreunden August Macke und Louis Moilliet eine lang ersehnte Reise nach Nordafrika unternehmen konnte, notierte er nach einigen Tagen in Tunis beglückt in sein Tagebuch: "Die Farbe hat mich. Ich brauche nicht nach ihr zu haschen. Sie hat mich für immer, ich weiß das. Das ist der glücklichen Stunde Sinn: ich und die Farben sind eins. Ich bin Maler." Welche Eindrücke, welche Erfahrungen führten dazu, dass Paul Klee während dieser Reise sein Denken, sein Fühlen, seine gesamte Wahrnehmung und Kunstauffassung veränderte und die Welt aus Farben und Formen malerisch ganz neu erlebte? Regisseur Bruno Moll hat den tunesischen Filmemacher und Geschichtenerzähler Nacer Khemir gebeten, die Stationen von Paul Klees Reise von Tunis über Hammamet bis nach Kairouan zu begleiten. Khemir als exzellenter Kenner der Werke Paul Klees ermöglicht es den Zuschauern, die berühmte Nordafrika-Reise der drei Maler-Freunde als ästhetischen Brückenschlag zwischen arabischer und europäischer Welt zu erfahren. Der Filmabend beginnt mit einer Kurzführung von Dr. Dorothee Höfert zu Paul Klees Gemälde „Gartensiedlung“ in der Sammlung der Kunsthalle. Veranstaltungsort: Kunsthalle

Dub Echoes

GBR

2007

Bruno Natal

Im Januar fulminant mit SUBBERLIN – UNDERGROUND UNITED gestartet, geht unsere neue Reihe mit Filmen über Musik und Clubkultur mit DUB ECHOES in die zweite Runde. Kein Weg war dem brasilianischen Filmemacher Bruno Natal zu weit, um nach den Wurzeln der Instrumentalmusik Dub und ihrem Einfluss auf Hip-Hop und Elektro zu suchen. Gefunden hat er sie auf Jamaika, in New York und Los Angeles, London und natürlich in Brasilien selbst, wo er mit Vertretern der Szene, mit Musikern, DJs und namhaften Produzenten sprach. Der Film ist mit großem Erfolg auf Festivals gelaufen – auch auf der ganzen Welt.

Programmänderung

GBR

2007

Bruno Natal

Im Januar fulminant mit SUBBERLIN – UNDERGROUND UNITED gestartet, geht unsere neue Reihe mit Filmen über Musik und Clubkultur mit DUB ECHOES in die zweite Runde. Kein Weg war dem brasilianischen Filmemacher Bruno Natal zu weit, um nach den Wurzeln der Instrumentalmusik Dub und ihrem Einfluss auf Hip-Hop und Elektro zu suchen. Gefunden hat er sie auf Jamaika, in New York und Los Angeles, London und natürlich in Brasilien selbst, wo er mit Vertretern der Szene, mit Musikern, DJs und namhaften Produzenten sprach. Der Film ist mit großem Erfolg auf Festivals gelaufen – auch auf der ganzen Welt.

Camille Claudel

FRA

1988

Bruno Nuytten

Isabelle Adjani, Gerard Depardieu, Katrine Boormann

Die Lebensgeschichte der französischen Bildhauerin und Malerin Camille Claudel hat vor gut 20 Jahren die Schauspielerin Isabelle Adjani – die in CAMILLE CLAUDEL die Rolle ihres Lebens spielte – und ihren damaligen Lebensgefährtin Bruno Nuytten zu diesem opulenten Spielfilm inspiriert. Claudel hat tolle Kunstwerke geschaffen und ein tragisches Leben geführt. Die unglückliche Liebe zu ihrem Lehrer Auguste Rodin hat gleichzeitig eine große Leidenschaft in ihr ausgelöst und sie in den Wahnsinn getrieben. Die letzten 32 Jahre ihres Lebens verbrachte sie in einer psychiatrischen Anstalt. Mit einer Einführung von Stefanie Müller Ort: Kunsthalle

The Dark and the Wicked

USA

2020

Bryan Bertino

Marin Ireland, Michael Abbott Jr., Julie Oliver-Touchstone, Michael Zagst, Xander Berkeley

Louise kehrt ebenso wie ihr Bruder Michael zurück auf die Ziegenfarm ihrer Eltern im Nirgendwo von Texas: Der bettlägerige Vater liegt im Sterben. Die Mutter ist abweisend – und abends verstümmelt sie ihre Finger und erhängt sich im Stall. Die grauenvollen Begebenheiten verstärken sich: Geistererscheinungen und Besessenheiten treiben Louise in die Nähe des Wahnsinns, doch auch Michael hat Begegnungen der unheimlichen Art: offenbar schleicht das Böse um die Farm.
Eine Woche umfasst die Spielhandlung, die sich atmosphärisch immer mehr in eine Dämonie steigert. Licht und Schatten, Filmbilder und -bewegungen, Musik und Geräusche gehen einen Pakt ein, um die unterschwelligen Gefährlichkeiten und seelischen Zerrüttungen zu düster-unheilschwangerer Atmosphäre zu formen. THE DARK AND THE WICKED setzt nicht auf oberflächliche Schockreize, sondern auf tiefgründigeren psychologischen Horror und spielt dabei geschickt die Klaviatur von Beunruhigung bis Verstörung bis Schrecken.

Bohemian Rhapsody

USA/GBR

2018

Bryan Singer

Rami Malek, Lucy Boynton, Gwilym Lee, Ben Hardy, Tom Hollander

Queen – eine der größten Bands überhaupt. Freddie Mercury – eine der größten Rock-Ikonen überhaupt. Ein Film über die Band und ihren Sänger kann nur gut sein! Die Musik von Queen, die jeder kennt – das Drama um Mercurys HIV-Erkrankung – der grandiose Auftritt bei Live Aid als Grand Finale des Films – und Hauptdarsteller Rami Malek, der mit der Persönlichkeit von Freddie Mercury verschmilzt: Zum Erstmals-, Wieder- und Nochmalssehen unter dem Sternenhimmel von Mannheim.
Passend zum „We Will Rock You“-Musical-Wochenende in der SAP-Arena!
Vor dem Film entspannte Atmosphäre mit Queen-Musik und Sommerdrink „Killer Queen“
Es gilt freie Platzwahl – gerne können Sie Kissen, Decken etc. mitbringen und es sich in unserem Innenhof im dritten Stock gemütlich machen!
Neben guter Musik gibt es leckere Sommerdrinks – auch alkoholfrei.
Bei schlechtem Wetter laufen die Filme in unserem Kinosaal.

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