Carlos Saura erzählt die Geschichte von Goya in Rückblenden, ausgehend vom Exil des 82-Jährigen in Bordeaux. Der Künstler blickt in Gedanken und in Gesprächen mit seiner Tochter zurück auf sein Leben und Schaffen, was mitunter zu einer Abfolge albtraumhafter Delirien führt. Viele der kraftvollen Sequenzen stehen in surrealistischer Tradition. Die opulente Künstler-Hommage ist kein klassischer Historienfilm: In seiner Synthese aus Film, Malerei und Theater wird der Film selbst zum Kunstwerk. Dr. Thomas Köllhofer zeigt, wie sich beide Goya-Filme von der historisch fassbaren Person Goya entfernen und wie dennoch jeder auf seine Art ganz unterschiedliche Facetten des Künstlers und seines Werks erfahrbar macht. Ermäßigtes Kombiticket für beide Filme. In der Pause zwischen den Filmen werden spanische Tapas serviert.