Das Leben eines genialen Künstlers zum Gegenstand eines Spielfilms zu machen, erfordert Mut. Der Star-Regisseur Carol Reed („Der dritte Mann“) wagte sich 1965 an die Verfilmung der produktiven Beziehung zwischen Michelangelo, dem Künstler, und Papst Julius II., dem Auftraggeber. Er griff dazu auf den Roman „The Agony and the Ecstasy“ (Irving Stone) zurück. Mit viel Pathos schildert der Film die Entstehung der gewaltigen Deckenmalerei der Sixtinischen Kapelle von 1508–1512. Das Verhältnis von Michelangelo und Papst Julius II. ist im Film – historisch korrekt – von Bewunderung sowie Abneigung geprägt. Michelangelo sucht einen Mäzen, während er für Papst Julius II. die Garantie zur Unsterblichkeit ist. 138 Minuten großes Hollywood-Kino. Einführung: Dorothee Höfert FSK: frei ab 12 Jahren