Filmarchiv

Lust zu stöbern? Hier finden Sie Filme, die seit Januar 2001 im Cinema Quadrat gezeigt wurden.

Michelangelo: Inferno und Exstase

USA

1965

Carol Reed

Charlton Heston, Rex Harrison

Das Leben eines genialen Künstlers zum Gegenstand eines Spielfilms zu machen, erfordert Mut. Der Star-Regisseur Carol Reed („Der dritte Mann“) wagte sich 1965 an die Verfilmung der produktiven Beziehung zwischen Michelangelo, dem Künstler, und Papst Julius II., dem Auftraggeber. Er griff dazu auf den Roman „The Agony and the Ecstasy“ (Irving Stone) zurück. Mit viel Pathos schildert der Film die Entstehung der gewaltigen Deckenmalerei der Sixtinischen Kapelle von 1508–1512. Das Verhältnis von Michelangelo und Papst Julius II. ist im Film – historisch korrekt – von Bewunderung sowie Abneigung geprägt. Michelangelo sucht einen Mäzen, während er für Papst Julius II. die Garantie zur Unsterblichkeit ist. 138 Minuten großes Hollywood-Kino. Einführung: Dorothee Höfert FSK: frei ab 12 Jahren

Imani

UGA/SWE

2009

Caroline Kamya

Rehema Nanfuka; Philip Buyi

Drei Menschen an einem ganz normalen Tag in der Hauptstadt Kampala: eine Hausangestellte, die ihre Schwester bei der korrupten Polizei freikaufen muss, ein ehemaliger Kindersoldat, der in sein kriegsgeschädigtes Dorf zurückkehrt und ein Hip Hopper, der am Abend einen Auftritt plant. Der Film gleicht einer Momentaufnahme der ugandischen Gesellschaft mit ihren zentralen Problemen. Dank überzeugender Darsteller, einem Gespür für visuelle Darstellung und einer eigenwilligen, narrativen Musikebene ist der ugandischen Regisseurin Caroline Kamya eine herausragende Produktion des jungen afrikanischen Kinos gelungen, die sich nicht mehr primär an westlichen Vorbildern orientiert. (also ab 18)

Salgán & Salgán – A Father-Son Tango

ARG

2014

Caroline Neal.

Ein Musik-Dokumentarfilm, der zugleich eine berührende Vater-Sohn- Geschichte erzählt: Horacio Salgán, 98 Jahre alt, ist ein gefeierter Tango- Pianist – eine argentinische Legende. Auch sein Sohn Cesar, zu dem er jahrzehntelang kaum Kontakt hatte und der seinen Vater hauptsächlich aus dem Fernsehen kannte, ist Pianist und liebt, lebt und spielt den Tango. Kein leichtes Los bei dem Vater, der einen großen Schatten wirft. Das Schicksal will es, dass beide eines Tages gezwungen sind, sich anzunähern. Schließlich kommt der Moment, in dem der Sohn aus dem Schatten des Vaters treten muss…

Mein Liebhaber, der Esel & Ich - Antoinette dans les Cévennes

FRA

2020

Caroline Vignal

: Laure Calamy, Benjamin Lavernhe, Olivia Côte, Louise Vidal

Grundschullehrerin Antoinette im Liebesglück: Sommerurlaub in den Cevennen mit ihrem heimlichen Liebhaber Vladimir! Nur, dass dieser der Vater einer ihrer Schülerinnen ist. Und dass er dort eigentlich auf Urlaubsreise mit seiner Familie ist. Und dass es inmitten der herrlichen Natur kaum Handyempfang gibt, so dass heimliche Treffen schwierig zu arrangieren sind. Und dass Antoinette mit Patrick einen äußerst störrischen Packesel erwischt hat, mit dem sie die traditionelle, populäre Eselstour unternehmen will…
Munter, leicht, aber nicht trivial inszeniert Caroline Vignal diese Komödie, in der zwischen Verliebtheit, Anspannung und der im Umgang mit Eseln erforderlichen Gelassenheit die Wanderung durch Gebirgs- auch eine Wanderung durch Gefühlslandschaften ist.
Einführung: Cosima Besse, Institut Français Mannheim

Ostpunk! Too Much Future

DEU

2006

Carsten Fiebeler

Der Film porträtiert die Biografien einiger Protagonisten der frühen Ostpunk-Bewegung über den DDR-Infarkt hinaus, erzählt von Anpassung, Konsequenz, Zwängen, Unabhängigkeit und von der Verwandlung der Ablehnung in künstlerische und politische Praxis. So gerät der Film nicht zur Musealisierung einer Bewegung oder zur ideologischen Abrechnung, sondern zum mitreißenden Porträt einer Subkultur, einer der wertvollsten und folgenreichsten Eruptionen im unerschütterlichen Glauben an eine Utopie, die zur Ideologie geriet.

Sushi In Suhl

DEU

2012

Carsten Fiebeler

Julia Richter, Thorsten Merten

SUSHI IN SUHL erzählt die wahre Geschichte des thüringischen Gastwirtes Rolf Anschütz, der Mitte der 1960er Jahre nach einer Wette seinen Gästen ein japanisches Menü zubereitet. Was als Spaß begann, wird ein Riesenerfolg: Aus einem sozialistischen Judokittel wird ein 1A-Kimono gezaubert und mit ein paar Tauschkniffen der liegt der rohe Fisch kunstgerecht auf dem Kombinatstisch. Das Lokal „Waffenschmied“ entwickelt sich am Ende trotz sozialistischer Warenengpässe bald zum international anerkannten und einzigen japanischen Restaurant in der DDR. Am Donnerstag, den 8.11. gibt es übrigens – kostenlos und unbezahlbar – lecker Häppchen vom Restaurant COA und am Freitag, den 9.11. asiatische Appetizer von Sushi Circle Mannheim.

Der Vorführeffekt

BRD

2001

Carsten Knoop

Der Film DER VORFÜHREFFEKT bringt Licht in das Dunkel der Vorführräume. Er zeigt die verschiedenen Arbeitsbedingungen, Technik, Geschichte und vor allem die Ansichten der Filmvorführer/innen. Anhand von vielen Interviews, in und außerhalb der Projektionskabinen Hamburger Kinos, mit Aushilfskräften bis zu alten, gelernten Filmvorführern wird die „Seele des Kinos“ dargestellt. In der Form jedoch gleicht der Film keineswegs einer klassischen Dokumentation über diesen Berufsstand. Anhand der Thematik verdeutlicht er, dass eben gerade dieser Film auch vorgeführt wird. Es gibt Bildstrichversetzer, Unschärfen, Flusen im Bild usw. bis hin zu kalkulierter Interaktion.

Atomkraft Forever

DEU

2020

Carsten Rau

Dokumentarfilm

2022 stieg Deutschland endgültig aus der Atomkraft aus. Die Erfahrungen von Tschernobyl Fukushima haben gezeigt, dass das Risiko zu hoch ist und die Technik nicht beherrschbar. Doch das nukleare Problem ist damit nicht gelöst: Zigtausende Tonnen radioaktiver Müll, dessen Lagerung völlig unklar ist. Gefährlicher Rückbau der Kraftwerke, der Jahrzehnte dauern und viele Milliarden Euro verschlingen wird. Und europäische Nachbarn, die an der vermeintlich sauberen Kernenergie festhalten wollen.

Vor 40 Jahren kam es zur Kernschmelze im Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl. Und der Wunsch nach nuklearer Energie besteht weiter – auch in der deutschen Politik.

Deportation Class

DEU

2016

Carsten Rau, Hauke Wendler

Sie kommen in der Nacht, sie reißen Familien aus dem Schlaf und setzen sie in ein Flugzeug: Sogenannte Zuführkommandos von Polizei und Ausländerbehörden haben im vergangenen Jahr 25.000 Asylbewerber aus Deutschland abgeschoben. Jetzt im Wahlkampf fordert die Bundeskanzlerin bereits eine "nationale Kraftanstrengung", um noch härter durchzugreifen. Doch was bedeutet eine Abschiebung eigentlich? Und was macht sie mit den Männern, Frauen und Kindern, die abgeschoben werden? Carsten Rau und Hauke Wendler hatten erstmals die Möglichkeit, eine Sammelabschiebung zu filmen. Dabei wurden 200 Asylbewerber nach Albanien ausgeflogen: Bewegende, teils schockierende Bilder, die in Deutschland so noch nicht zu sehen waren.
Die Regisseure zeichnen aber nicht nur ein präzises, nüchternes Bild dieser nächtlichen Abschiebungen. Sie geben auch denjenigen ein Gesicht, eine Stimme und damit ihre Würde zurück, die in den Fernsehnachrichten nicht zu Wort kommen: Menschen, deren Familien zerrissen werden, oder Geschwister, die in ihrer Heimat Blutrache fürchten müssen. Einführung: Veronika Wallis-Violet, Feudenheimer Flüchtlingsforum

Sin nombre

MEX/USA

2009

Cary Jôji Fukanaga

Edgar Flores, Tenoch Huerta, Kristyan Ferrer, Paulina Gaitán, Diana García

Das Regiedebüt von Cary Fukunaga (007 – KEINE ZEIT ZU STERBEN) wirft einen drastischen und schonungslosen Blick auf den Alltag mexikanischer Bandenkriminalität und auf den von Armut getriebenen Strom illegaler mittelamerikanischer Migranten auf dem Weg in die USA: El Caspar, 18 Jahre alt, ist Mitglied der gewalttätigen Jugendgang Mara Salvatrucha – mit 100.000 Mitgliedern die größte und gefährlichste Bande der Welt. Doch Caspar ist verliebt, in Martha – gegen die Regeln der Gang. Er wird verstoßen und gejagt und flieht im Güterzug Richtung Norden. Dort begegnet er der jungen Sayra, die illegal mit Vater und Onkel von Honduras über Mexiko in die USA reisen will.
So brutal wie überzeugend begibt sich der Film hinein in die Gangkriminalität und in die Migrationswelle, in ein von Gewalt und Armut geprägtes Milieu der Namenlosen: „Fukunaga kombiniert Thriller, Liebesgeschichte und halbdokumentarisches Flüchtlingsdrama zu einem kleinen Meisterwerk.“ (Der Spiegel) Unter anderem beim Sundance-Festival für die beste Regie ausgezeichnet.

I'm Still Here

USA

2010

Casey Affeck

Joaquin Phoenix, Sean ‘P

Im Herbst 2008 kündigt der Schauspieler und Golden-Globe-Preisträger Joaquin Phoenix an, er werde seine erfolgreiche Filmkarriere beenden, um sich als Hip-Hop-Musiker und Rapper neu zu erfinden. Er lässt sich einen wild wuchernden Zottelbart wachsen und steht am Anfang eines teils tumultartigen, mit peinlichen Nacktauftritten und Drogen gespickten Jahres, in dessen Verlauf an seinem Geisteszustand gezweifelt wird. Am Ende kehrt Phoenix in die "Normalität" zurück und bekennt, er habe alles inszeniert und die Medien getäuscht – ein großer Schauspieler.

Lore

DEU/AUS/GB

2012

Cate Shortland

Saskia Rosendahl, Kai Malini

Süddeutschland, Frühjahr 1945: Die 15-jährige Lore ist im unerschütterlichen Glauben an Führer und Vaterland aufgewachsen. Nun ist der Krieg verloren, die Eltern von den Alliierten verhaftet. Auf sich allein gestellt, muss sich Lore mit ihren Geschwistern zur Großmutter hoch im Norden durchschlagen. Ihre Reise führt quer durch die Sektoren im zerstörten Deutschland. Hunger und Kälte setzen den Geschwistern zu, ohne Passierscheine müssen sie Städte meiden und den Militärkontrollen ausweichen. Mit Trotz klammert sich Lore an das, was sie gelernt hat, doch in die grausamen Gewissheiten nationalsozialistischer Erziehung mischen sich verwirrende Zweifel.
„In gewisser Weise ist LORE die logische Fortsetzung von Michael Hanekes DAS WEISSE BAND. Ahnte man bei Haneke, dass die ’bösen’ Kinder, die unter ihrer protestantischen und strengen Erziehung litten, 20 Jahre später Nazis sein würden, so sind es in LORE die Kindeskinder, die dieselbe Erziehung zum Gehorsam in sich tragen. Nur die Welt ist eine andere geworden“, schreibt Filmkritikerin Beatrice Behn. Ausgezeichnet mit dem Publikumspreis beim Filmfestival in Locarno 2012.
In Kooperation mit SJD – Die Falken Mannheim. Eintritt frei!

Die Boxerin

DEU

2005

Catharina Deus

Katharina Wackernagel, Fanny Staffa, Manon Straché

Gibt es ein angeborenes Talent zum Glücklichsein? Oder muß sich der Mensch durch sein Schicksal durchboxen? Die 19jährige Johanna alias Joe aus dem brandenburgischen Eberswalde versucht es mit dem Boxen. Als Außenseiterin hinsichtlich ihres Kleidungsstils à la Marlon Brando und ihrer gelebten Aggression gegen alles und jeden landet sie im örtlichen Boxclub und begeistert sofort den Boxclub-Chef Igor. Nachdem sie mal wieder alles verliert – Job, Freund, beste Freundin – bekommt sie d i e Chance: bei den Berliner Amateurmeisterschaften im Boxen anzutreten… „DIE BOXERIN konzentriert sich ganz auf seine Hauptdarstellerin Katharina Wackernagel, die so furios und stark agiert: voller Wut, Kraft, Unbedingtheit. Und schön, auf eine dunkle, spröde Art.“ (Der Tagesspiegel)

Meine Schwester

Frankreich

2001

Catherine Breillat

Anaïs Reboux, Roxane Mesquida, Libero De Rienzo

Anaïs ist zwölf und scheint die Last der Welt auf ihren Schultern zu tragen. Das Mädchen ist fett – ihr Körper ist zugleich ein Bollwerk gegen den Schmerz und ein schützender Panzer. Passiv im Hintergrund stehend oder schlicht von den anderen verstoßen, wird sie zur Beobachterin. Der Familienurlaub im Sommer am Meer bringt Anaïs erste Erfahrung mit der Liebe, allerdings nicht die ihrer eigenen, sondern die ihrer geliebten und gehaßten Schwester. Elena ist fünfzehn und sieht verteufelt gut aus. In einem Café begegnen die beiden Fernando, einem jungen Studenten aus Italien, den die hübsche Elena gleich bezirzt. Nachts schleicht sich Fernando in das Zimmer der Mädchen und verführt Elena. Anaïs liegt im Bett gegenüber und weint. Catherine Breillat ist eine filmende Forscherin, die ihre Figuren mit beinahe wissenschaftlichem Interesse betrachtet. Schonungslos beschreibt sie die mal grausame, mal zärtliche Beziehung zwischen den Schwestern. MEINE SCHWESTER wurde beim Chicago International Filmfestival als bester Film ausgezeichnet. „Diszipliniert, kunstvoll, verstörend. Breillat beherrscht Zwischentöne wie kaum jemand sonst.“ (Filmforum)

In den besten Händen – La Fracture

FRA

2921

Catherine Corsini

Valeria Brunji Tedeschi, Marina Foïs, Pio Marmaï, Aïssatou Diallo Sagna

Comiczeichnerin Raphaela und Verlegerin Julie sind seit Langem ein Paar, stehen nun aber kurz vor der Trennung. Nach einem Streit bricht sich Raphaela den Arm, sie landet in der Notaufnahme – doch das Krankenhaus ist voll verletzter Gelbwesten-Demonstranten, und in Raphaelas Zimmer wird ein wütender LKW-Fahrer verlegt; Vorurteile und Ressentiments knallen aufeinander…
Pflegenotstand, Regierungsproteste, gesellschaftliche Spaltung – in ihrer Mischung aus Beziehungskomödie und Sozialdrama greift Catherine Corsini aktuelle Themen auf, bitter und komisch, energiegeladen und berührend. Sie drehte den Film mit echtem medizinischem Personal – und das Zusammenspiel der Laiendarsteller*innen mit den Profis funktioniert hervorragend.
Einführung: Nicolas Staub, Romanisches Seminar Universität Mannhei

Rückkehr nach Korsika

FRA

2023

Catherine Corsini

Aïssatou Diallo Sagna, Esther Gohourou, Suzy Bemba, Lomane de Dietrich

Ein Sommer auf Korsika: Dort soll Khédidja für ein wohlhabendes Pariser Ehepaar als Kindermädchen arbeiten. Es ist die Gelegenheit für sie, mit ihren Teenager-Töchtern auf die Insel zurückzukehren, die die Familie 15 Jahre zuvor unter tragischen Umständen verlassen musste. Während Khédidja mit ihren Erinnerungen hadert, geben sich die beiden Mädchen allen sommerlichen Verlockungen hin: Sie genießen die Tage am Strand, machen Zufallsbekanntschaften und sammeln erste Liebeserfahrungen. Doch auch bei ihnen stellen sich Fragen nach der Vergangenheit und ob die Version der Familiengeschichte, die ihre Mutter erzählt, die einzig gültige ist. Vor der sommerlichen Kulisse Korsikas entfaltet sich eine intelligente Geschichte über drei starke Frauen und ihrem Umgang mit gesellschaftlicher Ungleichheit.
Catherine Corsinis vorheriger Film IN BESTEN HÄNDEN läuft am 23.5. in der Filmreihe Ciné-Club.

Chavela

USA

2017

Catherine Gund, Daresha Kyi

Schlich Chavela wirklich spät nachts in die Schlafzimmer von Frauen wie Ava Gardner, um sie ihren Ehemännern abspenstig zu machen? Ballerte sie manchmal nur so aus Spaß mit ihrer Waffe herum? Hatte sie ausufernde Trinkgelage mit ihren Freunden von freitags bis zum darauffolgend Mittwoch? Lebte sie ein Jahr lang mit Frida Kahlo in einer leidenschaftlichen Romanze? Chavela, 1919 als Isabel Vargas Lizano geboren und 2012 verstorben, war Pionierin der mexikanischen Musik, weltberühmt für ihre rauchige Stimme. Sie war eine Ikone der mexikanischen lesbischen Community, trat schon in den 1950ern in Hosen auf, war eine Provokation für die machistische Gesellschaft, wurde zur Muse von Pedro Almodovár. Roter Faden des Dokumentarfilms sind Aufnahmen von 1991 mit Chavela in einer entspannten Runde mit jungen lesbischen Bewunderinnen: Ein Interview, das sie nach jenen zwölf Jahren gab, die sie an Alkoholabhängigkeit und eine schmerzliche Trennung verloren hatte, und bevor sie in Madrid wieder große Bühnenerfolge feiern konnte.

Twilight – Biss zum Morgengrauen

USA

2008

Catherine Hardwicke

Kristen Stewart, Robert Pattinson, Billy Burke, Sarah Clarke

Bella Swan, 17 Jahre alt, verliebt sich in ihren Mitschüler Edward Cullen – der ist zurückhaltend, abweisend, hat eine erstaunliche Reaktionsfähigkeit: Er ist ein Vampir. Ein Vampir, der sich ebenfalls zu Bella hingezogen fühlt, ein Vampir, der sich nur von Tierblut ernährt. Doch kann er sein instinktives Verlangen nach Menschenblut zügeln?

Eine Teenager-Romanze zwischen Mensch und Vampir: Der Jugendbuch-Bestseller von Stephenie Meyer ist ein Mega-Blockbuster, der vier Fortsetzungen und eine riesige Fankultur-Szene nach sich zog – Kristen Stewart und Robert Pattinson wurden zu Stars; beide haben es geschafft, der Hollywood-Franchise-Maschinerie zu entkommen.

Mariages

Kanada

2001

Catherine Martin

Marie-Éve Bertrand, Guylaine Tremblay

Quebec im ausgehenden 19. Jahrhundert: Vor dem Hintergrund der strikten Moralvorstellungen ihrer Zeit emanzipiert sich die 20jährige Yvonne durch die Auseinandersetzung mit der eigenen Familiengeschichte. Ein gleichermaßen aktuelles wie ungewöhnliches »period piece«, das Lichtjahre entfernt von den altbackenen Historienschinken europäischer Provenienz eine packende Biografie entwirft.

Killing God - Liebe deinen Nächsten

ESP/FRA

2017

Caye Casas, Albert Pintó

Eduardo Antuna, Itziar Castro, Boris Ruiz, David Pareja, Emilio Gavira

Ein abgelegenes Landhaus im idyllischen Bergland: Der perfekte Ort für ein gemütliches Familienessen an Silvester. Doch als ein geheimnisvoller kleiner obdachloser Zwerg die Feier stört, tun sich tiefe Abgründe auf. Der Zwerg behauptet nämlich, Gott zu sein. Und er bringt schlechte Nachrichten: Nach dieser Nacht wird die Welt untergehen. Die gute Nachricht dabei: Die Gastgeberfamilie darf zwei Menschen wählen, die die Apokalypse überleben werden. Das Schicksal der Menschheit liegt nun in den Händen eines depressiven Typen, eines Ehepaares, das keine Kinder bekommen kann, und eines alten Mannes mit Herzproblemen. Jeder von ihnen ist eindeutig bereit, Teil der neuen Welt zu sein…
Eine schwarze Komödie aus Spanien, gewürzt mit Bizarrerien und Horrorelementen: In der Tradition des frühen Pedro Almodóvar oder von Álex de la Iglesia karikieren die Regisseure Familie, Machismo und Religion – und erhielten auf dem Festival in Sitges den Publikumspreis.

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