Szenen einer Ehekrise: Karin, 30, Mutter einer kleinen Tochter, war vor der Heirat Dolmetscherin. Dass sie nun wieder arbeiten will, versteht Ehemann Robert überhaupt nicht. Als Werftingenieur kann er ihr doch alles bieten! Ahnt er, dass Karin ihn mit Ulrich betrügt, einem seiner freien Mitarbeiter? Bei ihm findet Karin Zärtlichkeit, und auch Verständnis für den Wunsch nach Selbständigkeit. Doch ist Ulrich wirklich eine andere Art von Mann?
Gleichberechtigung braucht es nicht, findet Robert, Frauen hätten es schließlich gut, wenn der Mann alles für sie tut. Wohlstand und Wochenendhäuschen gibt es, wenn sich die Ehefrau aufs „Glück der Unterwerfung“ einlässt. Wie kein anderer Film des Jahrgangs ’66 schlug sich KOPFSTAND, MADAM! auf die Seite der Frauen – nicht dröge, sondern lebendig und lebensecht und durchaus gewagt: Die FSK hatte starke Bedenken gegen den Film, weil er das „sittliche Empfinden“ verletzten könnte.