Zum Ende des Weltkriegs in den Tiroler Alpen ist der verletzte SS-Soldat Anton desertiert. Er kommt zu einer entlegenen Alm – hier versteckt sich Hannah, ein Jüdin. Sie versorgt seine Wunden, doch das Misstrauen ist anfangs groß. Während sich in den umliegenden Bergen deutsche Truppen und italienische Partisanen bekämpfen, müssen die beiden ihren erzwungenermaßen gemeinsamen Alltag bewältigen – er, der überzeugte SS-Mann, und sie, die ihre ganze Familie verloren hat. Dann erreicht der SS-Offizier den Hof, der Anton verfolgt…
Mit genauem Blick auf Details und Zwischentöne inszeniert Christoph Baumann ein Kammerspiel, das den ganzen Schrecken, die ganzen mörderischen Untaten der Nazizeit auf einer Bergalm verdichtet.