Filmarchiv

Lust zu stöbern? Hier finden Sie Filme, die seit Januar 2001 im Cinema Quadrat gezeigt wurden.

Hallelujah: Leonard Cohen, a Journey, a Song

USA

2021

Daniel Geller, Dayna Goldfine

Philosoph und Poet, Suchender und Fragender, Ladies’ Man und Mönch: Leonard Cohen vereint viele Widersprüche in sich; anhand seines Opus Magnum „Hallelujah“ verfolgen Daniel Geller und Dayna Goldfine die Karriere und die Persönlichkeit des Liedermachers. Jahrelang arbeitete Cohen an diesem Lied, textete mindestens 150 Strophen – dann lehnte sein Label eine Veröffentlichung zunächst ab. Mit großer Fülle bisher unveröffentlichten Materials verknüpft der Film den Weg dieser weltberühmten Hymne mit einem vielschichtigen Porträt ihres Schöpfers.

How To Blow Up a Pipeline

USA

2022

Daniel Goldhaber

Ariela Barer, Kristine Froseth, Lukas Gage, Forrest Goodluck, Sasha Lane

Wut, Frustration, Wille zur Veränderung: In der texanischen Wüste finden sich militante Umweltaktivist*innen ein, für die radikale Methoden das einzige Mittel gegen die Klimakatastrophe sind. Sie planen die Sabotage einer Öl-Pipeline – und der Film geht voll mit. Nach einem aktivistischen Sachbuch folgt dieser Spielfilm einer Gruppe, die zur Rettung der Erde einen Anschlag vorbereitet – ein Thriller, der provoziert: Als „kulturelles Wahrzeichen“ bezeichnete die New York Times den Film, als „packend und genial“ der Guardian; National Review dagegen kritisierte „Propaganda“ und „soziopathisches Filmschaffen“ – kurz: der Film zur Diskussion um Weltrettung vs. Ökoterrorismus.

Haschisch

Deutschland

2002

Daniel Gräbner

Das marokkanische Rif-Gebirge ist das traditionelle Anbaugebiet der Cannabispflanze. Seit Jahrhunderten ist das Leben der Menschen dort von Haschisch geprägt. Haschisch ist die tägliche Arbeit, Tauschwährung und Basis eines sozialen Systems. Der Film zeigt uns tiefgefurchte Gesichter mit schläfrig verhangenem Blick. In den Bergen von Ketama wird eine besonders harzreiche Cannabissorte angebaut. Und das ist auch in Marokko verboten. Dank eines Kontaktmannes, der als Aussteiger bei den Haschischbauern lebte, fand der Dokumentarfilmer Daniel Gräber Zugang zu den Einwohnern dieser Gegend. In langen Einstellungen und vielen O-Tönen beobachtet er sie beim Säen, Ernten und bei der Verarbeitung der Cannabispflanze. Wir hören ihnen zu, wenn sie über die verschiedenen Qualitäten der Droge reden, über den Handel mit ihr und über ihre Wirkung.

Meister des Todes

DEU

2015

Daniel Harrich

Hanno Koffler, Heiner Lauterbach

Aufwändig inszeniertes, spannendes und eindrucksvoll besetztes Drama über deutsche Waffenexporte in Krisengebiete: Der ausgezeichnete Schütze Peter Zierler arbeitet bei einem deutschen Rüstungsunternehmen, das nach der Übernahme durch Investoren unter enormen Profitdruck gerät. Als Peter sich bei einer seiner Auslandsreisen mit den schockierenden Konsequenzen der riskanten Waffenlieferungen konfrontiert sieht, zieht er die Legitimität der immer fragwürdiger werdenden Waffengeschäfte mit zunehmend zwielichtigen Kunden in Zweifel. Bald reift in dem jungen Mann der Entschluss, mit der ganzen Geschichte an die Öffentlichkeit zu gehen, doch seine Arbeitgeber setzen alles daran, dies zu verhindern…
Einfuhrung: Otto Reger (Deutsche Friedensgesellschaft)

Norberto Apenas Tarde - Norberto's Deadline

RU

2010

Daniel Hendler

César Troncoso, Eugenia Guerty, Roberto Suárez

Der gelernte Sachbearbeiter Norberto will sein Glück im Immobiliengeschäft versuchen. Ohne Frau und Freunden zunächst von der beruflichen Umorientierung zu berichten, steigt er in einem Maklerbüro ein. Als sein neuer Boss dem von Natur aus schüchternen Norberto zur Teilnahme an einem Selbstbewusstseinstraining rät, meldet er sich zu einem Theaterkurs an. Zwar soll es ihm weder gelingen, seinen Boss von seinem Verkaufstalent zu überzeugen, noch das Vertrauen seiner frustrierten Frau wiederzuerlangen – dafür avanciert er zum heimlichen Star der Theaterklasse. Bei der Abschlussvorstellung des Kurses beweist Norberto nicht nur, dass er das Zeug zum Schauspieler hat, sondern vor allem auch talentiert darin ist, sich selbst zu belügen. NORBERTO APENAS TARDE ist eine bittersüße Komödie, die auf subtil humorvolle Art zeigt, wie sich ein farbloser Enddreißiger auf amüsant uneffektive Weise durchs Leben schlägt. Daniel Hendler, 1976 in Montevideo geboren, ist Schauspieler, Film- und Theaterregisseur und Bühnenautor. Für seine Hauptrolle in EL ABRAZO PARTIDO von Daniel Burman wurde er auf der Berlinale 2004 mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet. NORBERTO APENAS TARDE ist sein Spielfilm-Debüt als Regisseur.

Veni Vidi Vici

AUT

2024

Daniel Hoesl, Julia Niemann

Laurence Rupp, Ursina Lardi, Olivia Goschler, Kyra Kraus, Tamaki Uchida, Dominik Warta, Markus Schleinz

Ein Radfahrer, ein Schuss, ein Toter. Und ein Killer, der nicht zu fassen ist: Amon Maynard ist maßlos reich, mit Frau und Kindern führt er ein geradezu perfektes Leben. Die Welt liegt ihm zu Füßen, es gibt kein Risiko zu scheitern. Als Ausgleichsport geht Amon auf Jagd, nicht auf Tiere, sondern auf Menschen. Einfach, weil er es kann. Und weil ihm weder Polizei noch Politik noch Medien gefährlich werden können (und wollen).

Der Superreiche, der sich alles erlaubt: Das Regieduo erzählt diese abgründige Geschichte aus Sicht von Amons Tochter, und zwar in wunderschöner Werbeästhetik. Das macht alles noch fieser: „In der Tradition der Cannes-Sieger TRIANGLE OF SADNESS und PARASITE setzt diese grelle Kapitalismus-Groteske auf ein gut besetztes Figurenkarussell mit ziemlich bösen Eigenschaften.“ (programmkino.de)

Katalog: Kurzfilme und Texte von Daniel Kötter - Hashti Tehran

Daniel Kötter

KATALOG: Das Ergebnis einer einjährigen Recherchereise rund um das Mittelmeer. Die Kamera recherchiert, dokumentiert und re-organisiert die Transformationen von materieller und imaginärer Architektur, von räumlichen und kulturellen Anordnungen. Ein Abend über die Politik des Raums in 35 Clips, verbunden mit erläuternden Texten, parallel verlesen vom Künstler selbst.
HASHTI TEHRAN ist eine Raum-Erkundung in Teheran, ausgehend von vier Außenbezirken, ein Erforschen geographischer Strukturen, ein Roadmovie, eine architektonische Dokumentation. Im Anschluss Diskussion mit dem Filmemacher.
In Kooperation mit dem Bronnbacher Stipendium.

4: Das Streichquartett Quatuor Ebène

DEU

2015

Daniel Kutschinski

Quatuor Ebène: Ein weltbekanntes Streichquartett – und die Kamera, die die Musiker auf Tournee begleitet. Doch im Mittelpunkt stehen weniger die Auftritte selbst als das Geschehen hinter der Bühne, das den Zuschauern sonst verborgen bleibt: Die Manöverkritik, die Selbstzweifel, das Ringen um den eigenen Anspruch. Die vier Musiker lassen einen sehr nahen Blick zu: Ein einzigartiges Zeugnis des Musik-Entstehens.
In anwesenheit des Regisseurs.

Score- Eine Geschichte der Filmmusik

USA

2017

Daniel Kutschinski

Die Spitzenkomponisten Hollywoods, vor der Kamera vereint: Von den Berühmten – Hans Zimmer, Danny Elfman, Howard Shore – über die Meister der Filmgeschichte und Ikonen wie Ennio Morricone bis zu unbekannteren Künstlern zeigt Matt Schrader, wie einige der berühmtesten Filmmelodien konzipiert wurden, wie sich ein Soundtrack vom leeren Notenblatt zum fertigen Score entwickelt – und welche Macht die Filmmusik hat. Denn ohne sie ist ein Film nichts.
Einführung: Jonas Schwall, Filmkomponist

Swiss Army Man

USA

2016

Daniel Kwan, Daniel Scheinert

Paul Dano, Daniel Radcliffe, Mary Elizabeth Winstead

Was für Robinson Freitag war und für Tom Hanks der Volleyball Wilson, ist für Hank in der Einsamkeit seiner Insel die Wasserleiche Manny. Manny ist vielfältig benutzbar, ähnlich einem Schweizer Armeemesser. Beispielsweise als Gewehr oder Jetski, denn aus Mannys Bauch entfleuchen mannigfaltige Fäulnisgase. Oder einfach zum Reden – denn der Tote beginnt zu antworten. Und so entwickelt sich eine wunderbare Freundschaft: Paul Dano, der Schiffbrüchige, und Daniel Radcliffe, die Leiche, geben ein filmisches Traumpaar ab. In ihrer Groteske brechen die regieführenden Daniels zahlreiche Tabus – aber trotz sehr anschaulich präsentierter Körperfunktionen nicht als niveaulose Fäkalkomödie, sondern in der Tradition des Surrealismus und des absurden Theaters.

Heute gehe ich allein nach Hause

BRA

2014

Daniel Ribeiro

Ghilherme Lobo, Fabio Audi, Tess Amorim

Für den fünfzehnjährigen Leonardo ist es äußerst schwierig, seine Unabhängigkeit zu gewinnen. Das liegt zum einen daran, dass er blind ist, aber viel mehr noch an der überfürsorglichen Mutter und auch an seiner besten Freundin Giovana, die stets versucht, für ihn seine Kämpfe gegen fiese Mitschüler auszutragen. Doch dann zieht Gabriel in die Stadt. Rasch freundet sich Leo mit ihm an, und Gabriel übernimmt Giovanas Rolle, ihn auf dem Heimweg zu begleiten.
Gewinner des Teddy-Awards und des FIPRESCI-Preises als bester Film!
Diskussionspartner*innen: Andrea Lang, Dipl. Psychologin, PLUS, und Christoph Leder, Workshopleiter bei PLUS
Kooperationspartner: PLUS e.V.

Hoje eu quero voltar sozinho – Heute gehe ich allein nach Hause

BRA

2014

Daniel Ribeiro

Eucir de Souza, Ghilherme Lobo

Der blinde Leonardo ist ein ganz normaler Teenager mit ganz normalen Problemen – und erwachter sexueller Neugier. Sein größter Wunsch ist es, endlich zum ersten Mal geküsst zu werden. Seine beste Freundin Giovana würde nichts lieber tun, als Leo zu küssen, doch dieser hat jemand ganz anderen im Sinn.
Mit drei wunderbaren Jungdarstellern ausgestattete, mitreißende Coming-of-Age-Geschichte, die auf der Berlinale 2014 mit dem Teddy- Award ausgezeichnet wurde.

The Way He Looks

BRA

2014

Daniel Ribeiro

Ghilherme Lobo, Tess Amorim

Ein intimer Coming-of-age-Film über erwachende Liebe. Der junge Leo ist blind von Geburt und lebt bei seinen Eltern in São Paulo. Seine beste Verbündete Mitschülerin Giovanna, ist in ihn heimlich verliebt. Leo möchte ausbrechen und träumt von einer Austauschfamilie in den USA. Doch eines Tages verliebt sich Leo in den Lockenkopf Gabriel. Bei seiner Premiere auf der Berlinale 2014 gewann THE WAY HE LOOKS den FIPRESCI-Preis für den besten Film im Panorama-Hauptprogramm und den Teddy Award für den besten Spielfilm.

Astor Piazzolla – The Years of the Shark

ARG/FRA

2018

Daniel Rosenfeld

Der argentinische Bandeonist Astor Piazzolla (1921-1992) revolutionierte den Tango. Als einer der weltbesten Harmonikaspieler stellte er, rebellisch, streitbar, leidenschaftlich, dem traditionellen Tango Argentino seinen mitreißenden Tango Nuevo gegenüber – und schrieb die Musik mehrerer Filme, unter anderem für TANGOS (1985), SUR (1988) und EL VIAJE (1992). Daniel Rosenfeld, Piazzollas Sohn, stützte sich für sein lebendiges filmisches Porträt auf die Privatsammlung der Familie mit einzigartigen, nie zuvor gezeigten Konzert- und Familienaufnahmen, sowie auf viele O-Töne aus Interviews, in denen Piazzolla selbst zu Wort kommt. Diese packenden Originalaufnahmen verbindet Rosenfeld zu einer rhythmischen Komposition über die Kunst und Biographie Piazzollas, mit ihren Höhen und Tiefen.
Daniel Rosenfeld, 1973 in Buenos Aires geboren, besuchte nach Musik- und Medienstudium Seminare für Schnitt, Bühnengestaltung und Schauspiel. Er war Mitglied im Octeto Electrónico seines Vaters Astor Piazzolla. Rosenfeld drehte bisher fünf Langfilme sowohl im Dokumentar- wie im Spielfilmbereich, die auf Festivals weltweit ausgezeichnet wurden.

Gordos - Die Gewichtigen

ESP

2009

Daniel Sánchez Arévalo

Antonio de la Torre, Roberto Enríquez.

Übergewicht ist in der Industriegesellschaft ein buchstäblich zunehmendes Problem. In einer Gruppentherapie spricht deshalb eine Handvoll betroffener Menschen nicht nur über ihre überflüssigen Pfunde, sondern auch die damit zusammenhängenden Themen. Es geht um Liebe, Beziehung, Ängste, Ärger und Selbstwertgefühl. Bizarre Inszenierung mit grotesker Komik, die in ihrem Kern sehr klassische Themen behandelt. Unbedingt sehenswert, aber: Es wird schräg!

Der Kuss Der Tosca

CHE

1984

Daniel Schmid

Bewohner der „Casa Verdi“ des Altenheims für Musiker in Mailand

An der Piazza Buonarotti in Mailand liegt heute noch Giuseppe Verdis „schönstes Werk“, wie er selbst sagte. Es ist die „Casa di riposo“, ein Altersheim, 1896 von ihm gegründet für Menschen, „die weniger Glück hatten als ich“. Menschen, bei denen die große Karriere nie stattgefunden hat – und andere, erfolgreichere, deren Traumgagen längst aufgebraucht sind. Heute leben sie alle vergessen in einem kleinen Zimmer mit einem Koffer voller Erinnerungen. Doch wer einmal von der Tosca geküßt wurde, lebt weiter für die Kunst, für das Scheinwerferlicht und die Selbstdarstellung. „Ich verstehe mich selbst immer mehr als Grenzgänger auf der schwankenden Linie zwischen Wirklichkeit und Traum, zwischen Realität und Imagination. Seit ich mich erinnern kann, habe ich auf diesem schmalen Grenzpfade hin- und herübergeschmuggelt. Einen Film zu machen mit alten Opernstars, die längst vergessen in einem Palazzo in Mailand leben, kam meinem Interesse für dieses Grenzgebiet zwischen Fiktion und Dokumentation entgegen.“ (Daniel Schmid) Begrüßung: Prof. Dr. Astrid Hedtke-Becker Einführung: Winfried Knoll, Sänger am Nationaltheater, Bundesvorstand der Vereinigung deutscher Opernchorsänger. Anschließend Gesprächsrunde. (also ab 18, und wenn es noch so ein Unsinn ist)

Hanau-à-gogo + Flüstern Und Schreien

Daniel Siebert

Mit einer Doppelnacht schließen wir das Begleitprogramm zur STROMgitarren-Aussstellung ab. In HANAU-À-GGOG geht es um die wilden 50er und 60er Jahre in der damaligen Garnisonsstadt und Rock’n’Roll-Hochburg Hanau. Eine Zeit, in der Leute wie Bill Haley und Jimi Hendrix in Hanauer Bars verkehrten und die Stadt als Sündenpfuhl bekannt war. Mit einer Einführung von Louis van Herpen, Musiker der „Indonesian Revival Band“. Anschließend: FLÜSTERN UND SCHREIEN DDR 1988. R: Dieter Schumann, D: Silly, Chicoree, Feeling B. DVD-Proj. 120 Min. FLÜSTERN & SCHREIEN ist ein Protestfilm. Und ein Film über den DDR-Rock der 80er Jahre, der hunderttausende von Zuschauern ins Kino lockte. Hier wird Rockmusik zum Ausdruck des Lebensgefühls einer Generation, die sich zunehmend von FDJ-Liedern und blauen Blusen abwendet und nach eigenen Wegen in der Musik und im Leben sucht.

Octubre - Im Oktober Werden Wunder Wahr

PER

2010

Daniel und Diego Vega

Im Leben des Pfandleihers Clemente hat alles seine Ordnung. Tag für Tag geht er seinen Geschäften nach, verleiht Geld an die Leute aus dem Viertel, führt genau Buch über die Transaktionen und die hinterlegten Sicherheiten. Als er eines Tages ein Baby vor seiner Wohnungstür findet, gerät die Ordnung und damit sein Leben ins Wanken. Überfordert von dem Säugling bittet Clemente seine Nachbarin Sola um Hilfe und macht sich auf die Suche nach der Mutter des Kindes. Es beginnt eine Reise, die sein fest gefügtes Leben verändern wird. In Bildern von magischer Leuchtkraft, lakonisch und mit sanftem Humor erzählt die Komödie der Brüder Daniel und Diego Vega von Menschen, die ihre Sehnsüchte erst wieder neu entdecken müssen und die manchmal ein kleines Wunder brauchen, um zu erkennen, wie nah das Glück zu finden ist. Daniel Vega, 1973 geboren und in Lima aufgewachsen, studierte in Madrid audiovisuelle Kommunikation. Sein ein Jahr jüngerer Bruder Diego studierte Drehbuch in Kuba und Spanien. Ihre gemeinsame Filmarbeit begann 2008 mit den international prämierten Kurzfilm “Interior bajo izquierda“. Mit ihrem Debütfilm „Octubre“ gewannen sie u.a. in Cannes den Preis der Jury in der Reihe „Un certain regard“ und in Lima, den Preis als „Bester Film“ 2010.

Im Oktober Werden Wunder Wahr

PER

2010

Daniel Vega

Bruno Odar, Garbriela Velasquez, Carlos Gassols

Das Leben des schweigsamen Pfandleihers Clemente ändert sich von einem Tag auf den anderen, als plötzlich ein Neugeborenes vor seiner Tür zurückgelassen wird. IM OKTOBER WERDEN WUNDER WAHR begleitet Clemente auf seiner Suche nach der Mutter. Währenddessen kümmert sich Sofia, seine einsame Nachbarin, um das Baby. Der Film wurde 2010 auf den Internationalen Filmfestspielen von Cannes in der Sektion Un certain regard gezeigt. Diskussionspartner: Dr. Roman Nitsch, Vorstand Caritasverband Mannheim e.V.

Die Wiederkehr Des Martin Guerre

FRA

1982

Daniel Vigne

Gérard Depardieu, Nathalie Baye

Mitte des 16. Jahrhunderts verlässt der französische Bauer Martin Guerre aus Arigat Frau und Sohn, um Söldner zu werden. Neun Jahre später taucht ein Mann in Arigat auf, der behauptet, Guerre zu sein. Er kennt sich aus im Dorf, und fast alle Bewohner glauben, ihn wiederzuerkennen. Guerres Frau wundert sich allerdings: „Ihr Mann“ ist stärker, leidenschaftlicher und aufmerksamer geworden. Er liebt seine Frau und behandelt sie mit Respekt. Irgendwann behaupten zwei Vagabunden, der echte Guerre habe im Krieg ein Bein verloren, also könne der „Neue“ nicht der Richtige sein… In Kooperation mit der Fachschaft Geschichte der Uni Mannheim. Einführung: Prof. Hiram Kümper, Lehrstuhl für Geschichte des Spätmittelalters und der frühen Neuzeit.

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