Filmarchiv

Lust zu stöbern? Hier finden Sie Filme, die seit Januar 2001 im Cinema Quadrat gezeigt wurden.

Black Swan

USA

2010

Darren Aronofsky

Primaballerina Nina will unbedingt die Doppelrolle als weißer und schwarzer Schwan in der neuen „Schwanensee“-Produktion. Die Konkurrenz mit der Mutter, die ihre Tänzerinnenkarriere wegen der Schwangerschaft mit Nina aufgeben musste, schürt noch Ninas eigenen Ehrgeiz. Doch Kolleginnen und Chef werfen Nina einen Mangel an Sex-Appeal vor. Nach einem Biss beim Kuss vom Chef bekommt sie die Traumrolle unverhofft doch. Ihre Freude ist nur kurz, glaubt sie ihre Position als Star der Truppe gefährdet – insbesondere durch das neu engagierte Talent Lilly, die viel lockerer als sie selbst ist und sie verführt.

Noah

USA

2014

Darren Aronofsky

Russell Crowe, Anthony Hopkins, Jennifer Connelly, Emma Watson

Für diesen Film hat Regisseur Aronofsky keine geringere Vorlage als das Alte Testament gewählt: Noah ist ein gottesfürchtiger Mann, der mit seiner Frau Naameh und seinen drei Söhnen im Einklang mit der Natur lebt. Als er eines Nachts von der schrecklichen Vision heimgesucht wird, die Erde werde durch eine noch nie dagewesene Flut überschwemmt, sieht er dies als Signal Gottes. Mit einer selbstgebauten Arche will er den Tieren dieser Erde das Überleben sichern, indem jeweils ein Paar mit auf die Arche genommen wird. „Ein grandioses Fantasy-Abenteuer, das (…) immer wieder von ruhigen, reflexiven Passagen unterbrochen wird, in denen mystische Fragen erörtert werden. Wiewohl die kammerspielartigen Szenen, in denen menschliche Konflikte thematisiert werden, liegt die besondere Stärke des Films in seiner Bilderkraft. Modernste Computeranimationen und spektakuläre 3D-Effekte erschaffen eine Szenerie überirdischer Wunder und Katastrophen: Die gewaltige Arche, die anschwellende Flut, die Verwandlung der Wüste in einen Regenwald oder die im Zeitraffer geschilderte Evolution sind beeindruckende Bilderfolgen, die nachhaltig in Erinnerung bleiben.“ (Deutsche Film- und Medienbewertung)
Referenten: Jan Gertz & Dorothee Höfert, Eintritt: 9 Euro reg. / 7 Euro erm. / 6 Euro Mitglieder

Pi

USA

1998

Darren Aronofsky

Sean Gullette, Mark Margolis

Darren Aronofskys preisgekröntes Regiedebüt PI (Sundance Film Festival 1998) ist ein Science Fiction Thriller, eine eindringliche Reise in die verrückte Gedankenwelt des Mathemathik-Genies Maximilian Cohen: Max, hochintelligent und ständig unruhig, steht kurz vor der wichtigsten Entdeckung seines Lebens. Zehn Jahre hat er versucht, das numerische System zu entschlüsseln, das sich hinter der perfekten Struktur des geordneten Chaos verbirgt und scheinbar auch das System der weltweiten Börsen beeinflußt. Max steht kurz vor der Lösung des Rätsels, da versinkt die Welt um ihn herum im Chaos. Er wird einerseits von einer aggressiven, skrupellosen Firma von der Wall Street verfolgt, die das Finanzwesen beherrschen will, andererseits von einer religiösen, jüdischen Sekte, die das Geheimnis um die Kabbalah lüften möchte. In der Hoffnung, dem Wahnsinn, der sich vor ihm ausbreitet, zu widerstehen, verstärkt Max seine Bemühungen, den Code zu knacken. Als ihm das gelingt, entdeckt er ein Geheimnis, für das alle bereit sind, ihn umzubringen. „Ein Film von beachtlicher atmosphärischer Dichte, dessen Hauptdarsteller die Stadien von Klaustrophobie und Schizophrenie körperlich intensiv vorführt.“ (film-dienst)

Requiem for a Dream

USA

2000

Darren Aronofsky

Ellen Burstyn, Jared Leto, Jennifer Connelly, Marlon Wayans

Harry Goldfarb träumt davon, mit seiner Freundin ein kleines Modegeschäft zu eröffnen. Seine Mutter Sara träumt von einem Auftritt in ihrer Lieblings-Fernseh-Show. Harry dealt mit Drogen, um seinem Traum näher zu kommen. Sara lässt sich Schlankheitsmedikamente verschreiben. Der Sommer lässt noch alle positiv in die Zukunft blicken, doch Herbst und Winter folgen…

Drogen und Träume: In seinem so düsteren wie verstörenden Film zeigt Darren Aronofsky mit extremen filmischen Mitteln die Zerstörung von Körpern, Beziehungen und Hoffnungen, geopfert auf dem Altar der Süchte. „REQUIEM FOR A DREAM ist als Kinostück der härteste, unbarmherzigste Drogen-Horrortrip“ (Spiegel) – „gehört zu den Meisterwerken der Filmkunst der letzten Jahre“ (filmstarts.de) – „steigert die Realistik der Story zu einem filmischen und emotionalen Delirium, dessen Zugriff sich jedoch kaum jemand entziehen kann.“ (Filmdienst)

The Fountain

USA

2016

Darren Aronofsky

Hugh Jackman, Rachel Weisz, Ellen Burstyn, Mark Margolis

Eine bildgewaltige, mystische Geschichte in drei Handlungsebenen: Dr. Tom Creo, Wissenschaftler, verzweifelt an seinen Forschungen um ein lebensverlängerndes Medikament – seine krebskranke Frau Izzi stirbt dennoch. Sie hinterlässt ihm ein Romanfragment über den Conquistador Tomás, der im Auftrag seiner geliebten Königin Isabel im Reich der Maya den Baum des Lebens finden soll. Gleichzeitig (?) reist Raumfahrer Tommy im Jahr 2500 durch das Raum-Zeit-Kontinuum des geheimnisvollen Weltalls, mit einem in einer Blase wachsenden Baum an Bord… Darren Aronofsky (BLACK SWAN, MOTHER!) inszenierte einen metaphysischen Trip über 1000 Jahre um Liebe, Tod, Wiedergeburt und Unsterblichkeit, verwebt biblische Motive mit fernöstlichen Traditionen, wickelt seine nicht-lineare Handlung virtuos um Symbole und Parallelen – und verzichtet weitgehend auf computergenerierte Effekte: Für die Weltraumbilder wurden Mikroskopaufnahmen chemischer Reaktionen verwendet …
Veranstaltungsort: Vordach der Multihalle Herzogenriedpark, 68169 Mannheim, Einlass Haupteingang (Max-Joseph-Str. 64) ohne Parkeintritt
Eintrittspreise: 7 Euro regulär / 5 Euro ermäßigt und Mitglieder CQ Filmstart mit
Einbruch der Dämmerung

The Wrestler

USA

2008

Darren Aronofsky

Mickey Rourke, Evan Rachel Wood

In den 80er Jahren war Randy „The Ram“ Robinson im Show-Wrestling eine große Nummer. 20 Jahre später ist er ein Schatten seiner selbst, abgetakelt, heruntergekommen. Der Einzelgänger hält sich mit Billigkämpfen kaum über Wasser und nach einem Herzinfarkt wird klar, dass er aufhören muss. Reumütig will er sich seiner völlig entfremdeten Tochter Stephanie nähern und Trost bei Stripperin Cassidy suchen.

Ein Date für Mad Mary

IRL

2016

Darren Thornton

Seána Kerslake, Charleigh Bailey, Tara Lee

Mary McArdle hat ein ungestümes Temperament. Ihr Spitzname: Mad Mary. Wegen der Wut in ihr. Jetzt kommt sie nach sechs Monaten aus dem Knast – und ihre beste Freundin ist im Begriff, zu heiraten. Mary ist natürlich Trauzeugin; aber wie eng ist die Freundschaft noch? Charlene ist auf dem Weg in ein bürgerliches Leben! Mad Mary will freilich dennoch ihren Freundschaftspflichten nachkommen – und sucht verzweifelt nach einem Begleiter für die Feier. Sie, die spröde und rebellische, lässt Date auf Date über sich ergehen. Und lernt ganz nebenbei Jess kennen, Fotografin für Charlenes Hochzeit. „Einer der besten irischen Filme seit langem“, schreibt der Irish Independent, „der Komödie, Romanze und Emotionalität außergewöhnlich geschickt mischt“: Eine so genaue wie komplexe Charakterstudie, die Genres wie Coming of Age oder RomCom weit hinter sich lässt. Denn die einsame, traurige, zornige Mary hat’s so gar nicht mit Gefühlen.

Das Ereignis

FRA

2021

Audrey Diwan

Anamaria Vartolomei, Sandrine Bonnaire, Kacey Mottet Klein, Pio Marmai

Der Gewinner des Goldenen Löwen der Filmfestspiele Venedig 2021 zeigt auf emotionale, mitreißende Weise das Schicksal einer jungen Frau im Frankreich der frühen 60er Jahre. Ein unabhängiges, freies Leben steht Anne bevor, als sie mit ihrem Studium der Literaturwissenschaften beginnt. Doch dann wird sie ungewollt schwanger. Im Frankreich der 1960er Jahre, wo der vorzeitige Abbruch einer Schwangerschaft strafbar ist, hat Anne keine andere Wahl, als ganz auf sich allein gestellt für ihr Recht auf Selbstbestimmung zu kämpfen…

DAS EREIGNIS basiert auf der gleichnamigen autobiographisch inspirierten Erzählung der Literaturnobelpreisträgerin Annie Ernaux.

DEU

2022

Livia Theuer

Dokumentarfilm

Im Dezember 2019 begann die Cinema-Quadrat-Ära in unserem neuen Kino in K1 – zu diesem Umzugsjubiläum blicken wir auf ein anderes Kino mit engagiertem Programm: DAS KINO SIND WIR erzählt am Beispiel des Filmladen Kassel die Geschichte vom Kino, das verbunden ist mit der Idee des kulturellen Freiraums, in dem der Film einen Stellenwert als Form der kritischen und künstlerischen Ausdrucksweise einnimmt. Seit Anfang der 1970er Jahre eröffnen überall in der BRD alternative Abspielstätten als Gegengewicht zum Mainstreamfilm der gewerblichen Kinoketten (Cinema Quadrat im Jahr 1971!) – in der documenta-Stadt Kassel starten 1980 zehn junge Filmfreaks ihr Kino als Kollektiv, um mit Filmkunst die Welt zu verändern, in die gesellschaftliche Diskussion einzugreifen, sie offener, gleichberechtigter, grüner machen. Vier Jahrzehnte später haben Kommerzialisierung, digitale Revolution und Pandemie das Kino verändert. In einer Collage aus Interviews, Archivmaterial und Filmausschnitten umkreisen das Kinoteam sowie prägende Filmschaffende wie Ulrike Ottinger, Gertrud Pinkus, Monika Treut, Thomas Frickel, Andres Veiel u.a. Fragen nach Bedeutung und Zukunft engagierter Kinokultur.

USA/GBR/JPN/DEU

1982

Jules Bass, Arthur Rankin Jr.

Animationsfilm

Um das schönste Einhorn für sich zu haben, lässt der böse König Haggard vom Roten Stier alle Einhörner der Welt zusammentreiben. Nur eines ist übriggeblieben, und zusammen mit dem unbegabten Zauberer Schmendrick und der Räuberbraut Molly Grue will es seine Artgenossen retten.

Das Fantasymärchen voll Spannung und Abenteuer, aber auch mit Düsternis und Melancholie ist ein Klassiker, der auch heute noch absolut sehenswert ist. Mit legendärem Soundtrack!

Harsh Times - Leben Am Limit

USA

2005

David Ayer

Christian Bale, Freddy Rodríguez, Eva Longoria , Chaka Forman, Tammy Trull

Der ehrenhaft entlassene Soldat Jim Davis erhält ein Jobangebot im Kampf gegen Drogenhandel. Er muss sich nun entscheiden, ob er seine Freundin in Mexiko heiratet oder den Job annimmt. Die Lage eskaliert jedoch und nimmt einen unerwarteten tragischen Verlauf. Mit Einführung und Diskussion.

Democracy: Im Rausch der Daten

DEU

2015

David Bernet

Der fesselnde und hochbrisante Dokumentarfilm eröffnet einen erstaunlichen Einblick in den Gesetzgebungsprozess auf EU-Ebene: Es geht um den Kampf um ein europäisches Datenschutzrecht, das jede Form von Datentransfer schützen soll. Zweieinhalb Jahre hat David Bernet den Gesetzgebungsprozess auf seinem Weg durch einen fast undurchdringlichen politischen Machtapparat mit all seinen Anregungen und Einsprüchen von Aktivisten, Lobbyisten und Wirtschaftsjuristen begleitet.
Diskussionspartner: Oliver Rack, Open Data Rhein-Neckar/ IOX – Connecting Smart Societies
Kooperationspartner: Jugendkulturzentrum FORUM

A History Of Violence

USA

2005

David Cronenberg

Viggo Mortensen, Maria Bello, Ed Harris, William Hurt

Tom lebt glücklich und zufrieden mit seiner Frau, der Anwältin Edie, und ihren beiden Kindern in einer Kleinstadt in Indiana. Eines Abends wird die Familienidylle gestört: Zwei brutale Räuber überfallen Tom im Coffeeshop. Er bewahrt seine Kunden vor dem Schlimmsten, indem er die beiden gesuchten Mörder in Notwehr erschießt. Weil Tom daraufhin als Held gefeiert wird, steht sein Leben plötzlich Kopf – das Ereignis löst einen landesweiten Medienrummel aus. Tom fühlt sich im Blitzlichtgewitter allerdings überhaupt nicht wohl. Dann aber erscheint der geheimnisvolle Carl Fogarty. Er bedroht Tom, weil er ihn für einen Mann namens Joey hält, mit dem er schon lange abrechnen will. Tom versucht Fogarty zu erklären, dass eine Verwechslung vorliegt… Kafkaeske à la Cronenberg! Vorgestellt von: Thomas Fröhlich

Cosmopolis

CAN/FRA

2012

David Cronenberg

Robert Pattinson, Sarah, Gadon, Juliette Binoche

Eric Packer ist jung, gutaussehend und steinreich. Um einen neuen Haarschnitt zu bekommen unternimmt der Wirtschaftsspekulant zusammen mit seinem Chauffeur und Leibwächter in seiner Limousine eine gefährliche Fahrt durch New York City.

Crash

GBR/CAN

1995

David Cronenberg

James Spader, Holly Hunter, Deborah Unger

In CRASH macht Cronenberg das Automobil zum Sinnbild lebensfeindlicher Technologie und zum sexuellen Symbol für den Zerstörungstrieb des modernen Menschen: Der Mensch erfindet Maschinen, um die ihm von seinem Körper gesteckten Grenzen zu überwinden. Stahl wird zur Verlängerung von Muskeln, Chrom und Gummi zur neuen Haut, der Motor zum mechanischen Herz. Die Handlung ist schnell erzählt: Der Werbefilmer Ballard (benannt nach dem Autor der Romanvorlage) lernt durch einen Autounfall Helen kennen und gerät durch sie in eine Welt fremder Sexualität. Prophet dieser Welt ist Vaughan, der die tödlichen Unfälle berühmter Filmstars rekreiert und den Körper seiner Freundin allmählich zu einem vernarbten Kunst-Werk gestaltet. Ballard zieht bald seine Frau in sein neues Leben hinein, und beide finden zu einer radikalen, neuen Form der Liebe. Handwerklich auf höchstem Niveau schaffen Kamera, Schnitt und Musik eine tranceähnliche Atmosphäre: Bei der Premiere in Cannes verließen etliche Kritiker empört den Saal, während andere das Werk frenetisch feierten. Die Jury wusste reagierte mit der Verleihung des eigens neu geschaffenen »Prix Audace« für künstlerische Originalität und Gewagtheit. Vorgestellt von Joachim F. Danckwardt, Fokus: „Das Automobil als Sinnbild lebensfeindlicher Technologie und gleichzeitig als sexuelles Symbol für den Zerstörungstrieb des Menschen in der modernen Gesellschaft“ (ab 18)

Crimes of the Future

CAN/FRA/GRC/GBR

2022

David Cronenberg

Léa Seydoux, Kristen Stewart, Viggo Mortensen, Scott Speedman

In der nahen Zukunft, in der nur noch wenige Menschen Schmerzen empfinden, haben einige von ihnen die Fähigkeit entwickelt, Organe mit bislang unbekannten Fähigkeiten in ihren Körpern wachsen zu lassen. Performance-Star Saul Tenser nutzt seine Mutationen für die Kunst: In umjubelten Avantgarde-Shows lässt er sich die neu erwachsenen Körperteile von seiner Partnerin Caprice vor Live-Publikum herausoperieren. Doch für seine spektakulären Darbietungen interessieren sich sowohl die staatlichen Organ-Registrierungsbehörde als auch eine mysteriöse Untergrundorganisation…
David Cronenbergs dystopischer Body-Horror-Drama ist ein faszinierendes Werk um Evolution, Innovation, Moral und Kunst – so verstörend wie sinnlich.
Referent: Stefan Hinz (Wilhelmsfeld)

Die Brut

CAN

1979

David Cronenberg

Oliver Reed, Samantha Eggar

Eine Horrormär, in der eine Frau kleinwüchsige Mutanten züchtet, die ihr unliebsame Mitmenschen ermorden. David Cronenberg widmet sich hier einem seiner Lieblingsthemen – den möglichen Auswirkungen unterdrückten Verlangens.

Eine Dunkle Begierde

CAN/DEU/GBR

2011

David Cronenberg

Michael Fassbender, Keira Knightley, Viggo Mortensen, Vincent Cassel

Ein historisches Filmdrama, das die Bekanntschaft zwischen dem Psychiater Carl Gustav Jung und Sigmund Freud, dem Begründer der Psychoanalyse, sowie die Affäre zwischen Jung und seiner Patientin Sabina Spielrein thematisiert.

Existenz

CAN/GBR

1999

David Cronenberg

Jennifer Jason Leigh, Jude Law, Willem Dafoe

Das neue Videospiel „eXistenZ” wird mit Hilfe einer organisch aussehenden Spielkonsole gespielt, die man über einen künstlichen Eingang im Rückenmark anschließt. Spieler messen sich in einer VR-Welt, die von der realen Welt kaum noch zu unterscheiden ist.

Shivers – Die Parasitenmörder

CAN

1974

David Cronenberg

Paul Hampton, Joe Silver, Lynn Lowry

Ein Wissenschaftler ist auf der Suche nach einem Parasiten, der Organverpflanzung überflüssig macht. Er möchte einen Organismus erschaffen, der den triebhaften Urinstinkt des Menschen neu beleben soll. Als er an einer jungen Frau experimentiert, gerät das Experiment außer Kontrolle: Der Parasit schaltet den Verstand der Frau vollkommen aus, sie wird zu einer blutrünstigen und Menschfleisch fressenden Sexbestie, die ihre Lüste in einem eleganten und idyllischen Wohnkomplex vor den Toren Montreals auslebt und den Parasiten dabei weiter trägt… Cronenberg spielt gekonnt mit einer der Urängste des Menschen – dem Gefühl, keine Kontrolle über den eigenen Körper zu haben. Im Jahr 1975 inszenierte er seinen ersten kommerziellen Spielfilm: SHIVERS avancierte zu jenem Werk in der Geschichte des kanadischen Films, das seine Produktionskosten am schnellsten wieder einspielte.

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