Filmarchiv

Lust zu stöbern? Hier finden Sie Filme, die seit Januar 2001 im Cinema Quadrat gezeigt wurden.

Eine wahre Geschichte - The Straight Story

USA

1999

David Lynch

Richard Farnsworth, Sissy Spacek, Harry Dean Stanton

Der Film erzählt die wahre Geschichte des 73-jährigen Rentners Alvin Straight, der nach sehr langer Zeit seinen Bruder Lyle besuchen will, nachdem dieser einen Schlaganfall erlitten hat. Die beiden liegen seit zehn Jahren im Streit und Alvin möchte sich versöhnen. Straight ist nicht mehr in der Lage Auto zu fahren und möchte nicht gefahren werden. Deshalb legt er den 412 Kilometer langen Weg von Laurens, Iowa, nach Mount Zion, Wisconsin, auf seinem Rasenmäher zurück. Auf seiner sechswöchigen Reise erlebt und begegnet er skurilsten Situationen und Menschen. Vielleicht der schönste und zugänglichste Film David Lynchs. Mit einer Einführung von Hildegard Parekh: "Ein Leben lang unterwegs – Bilder einer Reise als Metaphern des Konflikts"

Eraserhead

USA

1977

David Lynch

Jack Nance, Charlotte Stewart, Allen Joseph, Jeanne Bates

ERASERHEAD beginnt wie ein tristes Proletarier-Melodram, dessen gewohnte Bezugspunkte jedoch nachhaltig „ver-rückt“ werden. Ein ungeschlachter junger Mann in finsterer Slumgegend wird von den Eltern seiner Freundin wegen einer Frühgeburt zur Heirat gedrängt. Es entwickelt sich die wohl bizarrste Vater-Kind-Beziehung der Filmgeschichte, denn das „Baby“ (eine Kreuzung aus Kalbsfötus und Allosaurier-Embryo) treibt die Mutter alsbald aus dem Haus. Inhaltsangaben oder Beschreibungsversuche vermitteln kaum etwas von der verstörenden Faszination des ersten Spielfilms von David Lynch, die er mit geringem Budget aus bizarren Bildern und intensiv drängendem Ton erzeugt. Ein Film, den zeitgenössische Kritiken schnell als geschmacklos und unerträglich abkanzelten, und der genau wegen dieser Qualitäten alsbald zum Kult wurde. Und es bis heute geblieben ist – er „hat über die Jahre nichts von seiner bizarren Schönheit, dieser elegischen Darstellung eines depressiven Schubs oder eines schlechten Trips eingebüßt.“ (Georg Seeßlen, epd Film 1993)

Lost Highway

USA/FRA

1997

David Lynch

Bill Pullman, Patricia Arquette, Balthazar Getty, Robert Blake, Richard Pryor

Eine Stimme aus der Sprechanlage der Haustüre: „Dick Laurent is dead!“ Ein Videoband, das das eigene Haus von außen zeigt. Ein Videoband, das das Innere des Hauses zeigt. Das Ehepaar Fred und Renée, das sich misstrauisch beäugt. Ein Mystery Man, der auf einer Party Fred gegenüber behauptet, in diesem Moment bei ihm zuhause zu sein. Der Mord an Renée, Fred in der Gefängniszelle – und am nächsten Morgen ist er in Pete verwandelt… Unbegreifliches in (alp)traumartigen Szenarien: Willkommen im Lynch-Universum, in das LOST HIGHWAY mitten hineinführt. Film-Noir-Genreelemente, Parallelitäten, Aufspaltungen irgendwo zwischen Déjà vu und Schizophrenie: „Es geht nicht um Verwirrung, sondern darum, das Geheimnis zu fühlen“, meint Lynch: „Jemand sagte mal: ‚Mystery ist gut, Verwirrung ist schlecht, und es gibt einen großen Unterschied zwischen beidem.‘“

Mulholland Drive

USA

2001

David Lynch

Naomi Watts, Laura Harring, Robert Forster, Justin Theroux

Ein Gangster, ein Unfall und eine Frau mit Gedächtnisverlust. Eine Jungschauspielerin, die in Hollywood zum Star werden will. Auftragskiller und Mafia. Ein überrealer „Cowboy“, der einem Regisseur die weibliche Hauptrolle vorschreibt. Zwei Frauen und die wahre Liebe. Ein merkwürdiges Cabaret, in dem nichts echt ist. Figuren mit mehreren Namen und mehreren Identitäten, ein blaues Kästchen, das in verschiedenen Parallelwelten auftaucht.

MULHOLLAND DRIVE ist der Mysterienfilm par excellence, ein virtuoses Spiel mit Filmgenres und Hollywoodmythen, ein betörendes und verstörendes Phantasiegebilde der Träume und Alpträume, faszinierend und unvergesslich – Regiepreis in Cannes und laut BBC der beste Film dieses Millenniums.

 

 

The Short Films Of David Lynch

David Lynch

Mit THE SHORT FILMS OF DAVID LYNCH zeigen wir Werke des Kultregisseurs David Lynch, die er zwischen 1967 und 1995 produziert hat. Ein Abend für echte Lynch-Fans! Die Bandbreite geht von animierten Trickfilmen über 16mm-Filme bis hin zu Videoproduktionen. Wir zeigen SIX MEN GETTING SICK, THE ALPHABET, THE GRANDMOTHER, THE AMPUTEE, THE COWBOY AND THE FRENCHMAN und LUMIERE, ein 52 Sekundenfilm, welchen Lynch anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Erfindung des Cinématographen durch die Brüder Lumière mit der originalen Kamera aus dem 19. Jahrhundert gedreht hat.

The Straight Story - Eine wahre Geschichte

USA / FRA / GB

1998

David Lynch

Richard Farnsworth, Sissy Spacek

THE STRAIGHT STORY ist ein poetisches, skurriles Roadmovie in Schrittgeschwindigkeit. Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit: Alvin Ray legte eine Strecke von 390 km zurück, um seinen Bruder zu besuchen, nachdem dieser einen Schlaganfall erlitten hatte. Und zwar mit Hilfe eines Aufsitz-Rasenmähers in Höchstgeschwindigkeit von 8 km/h. Die Mittelstreifen der Landstraße ziehen gemächlich vorbei, goldgelbe Felder mit riesigen Erntemaschinen bieten Kontrast. Der vielleicht zugänglichste Film von Kultregisseur David Lynch. John Deere Forum, John Deere Str. 70, MA-Lindenhof. Eintritt frei!

Wer will schon einen Astronauten heiraten?

ESP/ARG/URY

2024

David Matamoros

Alejandro Nones, Pablo Turturiello, Raúl Fernández, Raúl Tejón, Sabrina Praga

Nach fünfzehn Jahren Beziehung ohne Trauschein glaubt David, dass nun die Zeit reif für einen neuen Lebensabschnitt ist. Also plant er eine Traumreise über die Route 66 und eine Hochzeit in Las Vegas, aber als er seinem Freund Quique die alles entscheidende Frage stellt, lässt dieser ihn vor allen Leuten abblitzen. Doch David will endlich wissen, wie sich eine Hochzeit anfühlt, und hält darum eisern an seinem Plan fest. Sein Problem: Die Reise ist gebucht, und innerhalb von zehn Tagen muss er einen anderen Mann finden, der ihn heiraten will…

Die schwule Feel-Good-Romcom mit Sommervibes: Frech, witzig, romantisch – fühlt sich an wie Urlaub!

Edge Of Seventeen

USA

2000

David Moreton

Chris Stafford, Tina Holmes, Andersen Gabrych

Eric steht kurz vor seinem Collegeabschluss, bald wird er mit seiner Freundin Maggie in New York studieren. In den Ferien jobben beide in einem Imbiss. Dort lernt Eric Rod kennen, der ganz offen mit ihm flirtet. Plötzlich ist sich der 17jährige seiner Pläne nicht mehr so sicher, nach dem ersten Kuß mit einem Mann beginnt für Eric eine verwirrende Zeit. Reden kann er mit niemandem, zunächst auch mit Maggie nicht, obwohl es genügend zu klären gäbe. Erics Gefühle bewegen sich zwischen Angst und Neugier. Er hat den Wunsch auszubrechen und beginnt, sich anders zu kleiden. Kajal und Fönfrisuren, Freundschaftsbänder, Eurythmics und Bronski Beat – das von Todd Stephens geschriebene schwule Melodram spielt im Jahre 1984, als für Schwule alles noch viel schwerer war, insbesondere zu ihrem „Coming out“ zu stehen, und es auch noch kaum homosexuelle Networks gab, die Rat erteilen und Hilfe bieten konnten. Regisseur David Moreton hat all dies mit gelungenen Einfällen umgesetzt, wobei weder Buch noch Regie zur Idealisierung homosexueller Beziehungen neigen, sondern durchaus deren Schattenseiten aufzeigen, die – von sexueller Verdinglichung bis zu Eifersucht – kaum anders gelagert sind als in heterosexuellen Beziehungen.

Timescape

USA

1991

David N

Jeff Daniels, Ariana Richards, Emilia Crow

Ben hat durch einen tragischen Unfall seine geliebte Frau verloren. Geblieben ist ihm nur noch seine Tochter. Mitten in Renovierungsarbeiten in seinem alten Hotel bekommen die beiden merkwürdigen Besuch von einer Reisegruppe. Was unmöglich scheint, wird Realität: Es handelt sich um Zeitreisende. Sie waren Zeugen der größten Katastrophe der Erde. Jetzt sind sie gereist, um den Einschlag eines Meteoriten zu beobachten, der alles Leben vernichtet. Doch Ben stellt sich der Herausforderung und geht selbst auf Zeitreise.

It Follows

USA

2014

David Robert Mitchell

Maika Monroe, Keir Gilchrist

Die 19-Jährige Jay hat Sex mit Hugh. Doch hätte sie vorher gewusst, was der Beischlaf für Folgen haben wird, wäre sie nicht zu dem jungen Mann auf den Rücksitz geklettert. Als sie, noch benommen vom Chloroform und an einen Stuhl gefesselt, wieder aufwacht, erklärt ihr Hugh reumütig, dass er einen verstörenden Hintergedanken hatte: Er sei von einem Geist verfolgt worden, den er loswerden und zu diesem Zweck transferieren wollte – ein Ziel, dass er mit dem Sex erreicht habe. Jay glaubt Hugh zunächst nicht, sieht den Geist aber bald mit eigenen Augen…
Unkonventionelles Horrordrama, das mit seiner Ästhetik und Atmosphäre besticht.

Therapie für einen Vampir

AUT

2014

David Rühm

Tobias Moretti, David Bennent

Mit viel schwarzem Humor und abseits ausgetretener Pfade von Schmuse-Vampiren führt Regisseur und Autor David Ruehm in eine so bissige wie elegant-schöne Liebesgeschichte um einen müden Vampir, der buchstäblich die Lust am Blut verloren hat, das ihm nur noch in Flaschen gezapft gereicht wird. Kein geringerer als Tobias Moretti gibt den Melancholiker-Vampir mit Weltschmerz, der im Wien der 1930er Jahre auch noch auf der Couch von Sigmund Freud landet, was für komische Slapstick-Einlagen sorgt und in Kombination mit pointierten Dialogen gut kommt. Der Kollege der Untotensippe hat, weil seine Frau ihr Spiegelbild nicht sehen kann und bei einem Maler ein ihr würdiges Porträt bestellt, bald eine Ehekrise am Hals, die sich gewaschen hat: Rosenkrieg der Blutsauger…

David Wants to Fly

DEU

2010

David Sieveking

Film und yogisches Abenteuer in einem, in dem kein Unbekannter, nämlich unser Regisseur von Blue Velvet, eine Rolle spielt. Sieveking, Regisseur dieses Films, begibt sich auf detektivische Sinnsuche: Die Erfolgsgeschichte des Guru Maharishi Mahesh Yogi begann im Himalaya. Heute praktizieren fast sechs Millionen Menschen weltweit die Transzendentale Meditation (TM), darunter Prominente wie die Beatles oder David Lynch. Auch Sieveking, ein junger Filmemacher, will es wissen. Denn auch für sein großes Vorbild David Lynch, ist TM eine Quelle der Kreativität. Sieveking beschließt, sein Idol beim Wort zu nehmen: Er unterzieht sich dem teuren Meditations-Training, erhält sein persönliches (?) Mantra und versucht sich im Yogischen Fliegen. Lynch aber reagiert auf das Filmteam mit einer Klagedrohung…

Sigmund Freud - Freud über Freud

FRA/AUT

2020

David Teboul

Aus zeitgenössischen Dokumenten erstellte Regisseur David Teboul diese Filmbiografie von Sigmund Freud, der um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert in Wien die Psychoanalyse entwickelte und mit seiner Familie 1938 ins Londoner Exil gezwungen wurde. Ein intimes Porträt des bahnbrechenden Visionärs, das auf Freuds Korrespondenzen und Texten basiert und auch aus der Perspektive seiner Tochter Anna erzählt. Bisher unveröffentlichte Archivbilder vergegenwärtigen Freud nicht nur als genialen Denker, sondern auch als Privatmenschen in all seinen unterschiedlichen Facetten. „Der Film schildert mit Feinheit, Vertrautheit und visueller Eleganz die Figur des Vaters der Psychoanalyse.“ (Le Monde)
Mit anschließender Filmdiskussion, moderiert von Dr. Gerhard Schneider
Achtung: Anders als im gedruckten Programmflyer angegeben, läuft der Film nur um 19:30 Uhr!

Eismayer

AUT

2022

David Wagner

Gerhard Liebmann, Luka Dimic, Julia Koschitz, Anton Noori

Hart, härter, Eismayer! Vizeleutnant Charles Eismayer gilt als gefürchtetster Ausbilder im österreichischen Bundesheer. Und er ist schwul. Das darf aber keiner wissen – völlig unvereinbar mit seinen Vorstellungen, wie ein echter Soldat, ein echter Mann zu sein hat. Dann landet Mario in Eismayers Truppe, der gut aussieht und offen schwul lebt. Eismayers Image eines gefühllosen Machos gerät ins Wanken.
David Wagner schuf eine berührende, kraftvolle, schmerzhafte Liebesgeschichte – eine wahre Geschichte und eine Legende unter Österreichs Soldaten: Charles Eismayer, der berüchtigtste Schleifer, gab 2014 einem Rekruten in Galauniform auf dem Kasernenhof das Ja-Wort. Ausgezeichnet als bester Spielfilm der Settimana Internazionale della Critica beim Filmfestival von Venedig.

Sturmwaisen

USA

1921

David Wark Griffith

Lillian Gish, Dorothy Gish, Joseph Schildkraut.150 Min., engl

Das Melodram stammt von dem amerikanischen Meisterregisseur der Stummfilmzeit, David Wark Griffith (1875-1948). Es beschreibt in opulent ausgestatteten Szenen – Griffith ließ sogar auf 57.000 Quadratmetern das Paris des 18. Jahrhundert rekonstruieren – das Schicksal zweier Waisen während der Französischen Revolution. Eines der beiden Mädchen wird im letzten Moment von Danton vor der Guillotine gerettet. Griffith zeichnete ein bitteres Porträt der Dekadenz des Ancien Régimes und dramatisierte freizügig die historischen Ereignisse der Französischen Revolution. Musikbegleitung: Martin Münch (Klavier) Ernst-Toch-Saal der Städtischen, Musikschule, E4, 14 (also ab 18)

Kriegerin

DEU

2011

David Wnendt

Alina Levshin, Jella Haase, Sayed Ahmad Wasil Mrowat

Eine junge Frau aus Mecklenburg schlägt und tritt sich als Neo- Nazi durch ihr tristes Dasein, bis ein Mädchen aus „besseren“ Kreisen sich in ihre Kameradschaft drängt und ein jugendlicher Flüchtling aus Afghanistan ihre Wege kreuzt. Der spannend und intensiv erzählte, gut recherchierte Debütfilm zeichnet abseits von Klischees ein authentisches Bild des braunen Milieus und lässt sich auf die Binnensicht seiner Figuren ein.
Zum Vortrag von Marcus Stiglegger am Samstag, 09:15 Uhr

Kid-Thing

USA

2012

David Zeller

Sydney Aguirre, Susan Tyrell

Austin/Texas, mitten in der Prärie: Die Menschen, die hier leben, sind eigen. Auch die zehnjährige Annie, die auf ihrem BMX-Rad durch die einsame Landschaft streunt, auf alles schießt, was ihr in die Quere kommt oder mit Vorliebe mit ihrem Baseballschläger auf Dinge einschlägt. Von ihrem Vater vernachlässigt und ganz ohne Freunde scheint ihr nichts von Wert zu sein. Als sie eines Tages im Wald spielt, hört sie Hilfeschreie einer Frau…
Den Filmemachern David und Nathan Zellner ist ein einzigartiger Film mit einer außergewöhnlichen Hauptdarstellerin gelungen. Der Film kommt mit wenig Worten aus – die eigentliche Geschichte erzählen die bildgewaltigen Aufnahmen und die Handlungen des widerspenstigen und doch so verletzlichen Mädchens. Hinter der realistischen Aufmachung versteckt sich eine explosive Mischung aus Spannung, Brutalität und purer Melancholie. Ein verstörender, sehr besonderer Independent- Film.

Die Zweite Hälfte Der Nacht

ITA

2003

Davide Ferrario

Giorgio Pasotti, Francesca Inaudi, Fabio Troiano

Martino , der Nachtwächter im Turiner Filmmuseum, betrachtet sich in der Zeit nach Mitternacht als Herr über den Ort der Kinoträume. Er lebt auch dort und schaut sich mit Vorliebe alte Buster-Keaton-Filme an. Amanda, die Freundin eines Kleinkriminellen, gerät eines Tages in Schwierigkeiten und findet auf der Flucht vor der Polizei Unterschlupf im Filmmuseum. Es beginnt eine ungewöhnliche Liebesgeschichte an einem ungewöhnlichen Ort. Regisseur Davide Ferrario verwandelt dieses auch architektonisch faszinierende Gebäude in ein magisches Reich der Phantasie, in dem alles passieren kann. Caligari-Preis bei der Berlinale 2004 (übrigens unter Mitwirkung unseres Mitglieds Michael Jurich, der in der Jury saß). (also ab 18).

Umberto Eco – Eine Bibliothek der Welt

ITA

2022

Davide Ferrario

Über 30.000 zeitgenössische und 1.500 antike Bücher: Dass Umberto Eco, einer der größten und sicherlich der bekannteste Universalgelehrte des 20. und 21. Jahrhunderts, eine enorme Bibliothek besitzt, ist eine Sache der Selbstverständlichkeit. Alles andere als selbstverständlich: Dass Ecos Erben dem Filmemacher Davide Ferrario exklusiven Zugang geben, der daraus diesen faszinierenden Film über einen magischen Kosmos des Wissens und der Erinnerungen erstellte. Und der auch den 2016 verstorbenen Umberto Eco selbst als Führer durch diese bibliophilen Welten einsetzt, in Archivaufnahmen eines gemeinsamen Kunstbiennale-Projektes, in Interviews, Reden und Zitaten aus Ecos Werk – „ein ganz kluger und anregender Film, ein Geschenk für alle Bücherfreunde!“ (Knut Elstermann, Radio eins).

It Might Get Loud

USA

2008

Davis Guggenheim

Jimmy Page – Led Zeppelin. The Edge – U2. Jack White – The White Stripes. Drei Gitarristen aus drei Generationen, jeder mit großer Anhängerschaft, jeder ein Meister in seinem Fach. Alle drei offenbaren ihre ganz eigene Musikgeschichte, ihre persönlichen Wurzeln, ihre ganz persönliche Liebe zur E-Gitarre. Und sie jammen, diese drei Großmeister des Rock.

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