Filmarchiv

Lust zu stöbern? Hier finden Sie Filme, die seit Januar 2001 im Cinema Quadrat gezeigt wurden.

Recovery - Wie Die Seele Gesundet

CHE

2008

Dieter Gränicher

Wie wird man nach einer psychischen Erkrankung wieder gesund? Welche verschiedenen Wege führen zurück ins Leben? Und wie lebt man mit dem Wissen um die eigene psychische Verletzlichkeit? In RECOVERY – WIE DIE SEELE GESUNDET erzählen vier Frauen und Männer ihre Geschichte. Jeder von Ihnen hat schon eine schwere psychische Krankheit erlebt und war eine Zeitlang in psychiatrischer Behandlung. Trotz unterschiedlichster Diagnosen eint sie eine zentrale Erfahrung: Sie alle haben die Hoffnung nicht aufgegeben und sind wieder gesundet. Dieter Gränichers Film zeigt klar: Eine psychische Krankheit ist kein Grund, die Hoffnung aufzugeben. Gleich wie die Diagnose lautet, Gesundung ist möglich! Nach „Seelenschatten“, seinem vieldiskutierten Film über Depression, liegt nun mit „Recovery“ erneut eine sensible und mitreißende Dokumentation vor, ein Film, der Mut macht!

Haus Tugendhat

DEU

2013

Dieter Reifarth

Architektur ist Kunst. Aber was ist ein Gebäude ohne Menschen, die es bewohnen? Anhand dieser Frage begibt sich die Doku von Reifarth mitten ins tschechische Brno zum Haus Tugendhat. Kult-Architekt Mies van der Rohe wollte mit seinem Entwurf dem weltoffenen großbürgerlichen Lebensentwurf seiner Auftraggeber Grete und Fritz Tugendhat gerecht werden und seinen sozialutopischen Anspruch verkörpern. Reifarth lässt die aktuellen und ehemaligen Bewohner des Hauses, Familienmitglieder, Kunsthistoriker oder Restauratoren zu Wort kommen. Foto- und Filmaufnahmen aus den Archiven erzählen vor dem Hintergrund des 20. Jahrhunderts die Biographie eines Bauwerkes, das das Leben vieler Menschen nachhaltig geprägt hat. Die Geschichte einer Familie – einer jüdischen Familie, die im dritten Reich enteignet und nach Venezuela vertrieben wurde – doch auch die Geschichten der späteren Bewohner, verleihen dem Film über ein Gebäude eine tiefe und notwendige Menschlichkeit.

Guru Guru - Oder was macht ihr, wenn ihr einmal älter seid?

DEU

2014

Dieter Wöhrle

Was macht ihr, wenn ihr einmal älter seid? Eine Frage, die bewegt und immer wieder auftaucht. Guru Guru stellt sie auf der Electrolurch, einem der innovativsten Alben des Deutschrocks. Die Dokumentation führt aus den psychedelischen Zeiten in der Kommune in Langenthal über das Finkenbachfestival bis nach Indien, wo die Musiker den legendären Trommler Paravashivan entdecken und nach Europa bringen. Über Jazz-Rock und Weltmusik bis zum Blues, vom Landleben bis nach Japan. Innovativ, neugierig und experimentierfreudig ist die Band bis heute geblieben und gibt uns die Antwort, die uns sagt: "Weitermachen!"
Zu Gast sind bei der Vorstellung: Regisseur Dieter Wöhrle & Bandgründer Mani Neumeier

Guru Guru – Oder was macht ihr, wenn ihr einmal älter seid?

DEU

2014

Dieter Wöhrle

Was macht ihr, wenn ihr einmal älter seid? Eine Frage, die bewegt und immer wieder auftaucht. Guru Guru stellt sie auf der Electrolurch, einem der innovativsten Alben des Deutschrocks. Die Dokumentation führt aus den psychedelischen Zeiten in der Kommune in Langenthal über das Finkenbachfestival bis nach Indien, wo die Musiker den legendären Trommler Paravashivan entdecken und nach Europa bringen. Über Jazz-Rock und Weltmusik bis zum Blues, vom Landleben bis nach Japan, wo die Band in den 1990ern geadelt wird – Mani Neumeier steht im Wax Museum im Tokyo Tower. Innovativ, neugierig und experimentierfreudig ist die Band bis heute geblieben und gibt uns die Antwort, die uns sagt: "Weitermachen!"

Norbert Schwefel. Musiker. Mannheim

DEU

2025

Dieter Wöhrle

Dokumentarfilm

Schwefel – die Band war bekannt für ihren experimentellen Sound, der Elemente von Post-Punk und Industrial enthielt. Besonders das Lied „Schizophrenic Party“ bescherte Schwefel einen ausgesprochenen Hit in der Independent-Szene. Gegründet wurde die Band 1984 von dem Mannheimer Musiker und Produzenten Norbert Schwefel, der als Kopf der Gruppe von Spex als „neuer Gott des Undergrounds“ gepriesen wurde. Neben den zahlreichen Plattenveröffentlichungen kuratierte er ein Open Air Festival in Mannheim und entdeckte auch das Filmemachen für sich. Norbert Schwefel starb 2015 im Alter von 54 Jahren. Der Film folgt seinen Spuren seit 1987, lässt Freunde und Mitmusiker zu Wort kommen, zeigt Auftritte und Aktionen. Sein großes Werk, „Die Schwefel Oper“, konnte er noch vor seinem Tod mit Hilfe einiger Freunde fertigstellen.

Norbert Schwefel. Musiker. Mannheim – Director’s Cut

DEU

2025

Dieter Wöhrle

Dokumentarfilm

Schwefel – die Band war bekannt für ihren experimentellen Sound, der Elemente von Post-Punk und Industrial enthielt. Besonders das Lied „Schizophrenic Party“ bescherte Schwefel einen ausgesprochenen Hit in der Independent-Szene. Gegründet wurde die Band 1984 von dem Mannheimer Musiker und Produzenten Norbert Schwefel, der als Kopf der Gruppe von Spex als „neuer Gott des Undergrounds“ gepriesen wurde. Neben den zahlreichen Plattenveröffentlichungen kuratierte er ein Open Air Festival in Mannheim und entdeckte auch das Filmemachen für sich. Norbert Schwefel starb 2015 im Alter von 54 Jahren. Der Film folgt seinen Spuren seit 1987, lässt Freunde und Mitmusiker zu Wort kommen, zeigt Auftritte und Aktionen. Sein großes Werk, „Die Schwefel Oper“, konnte er noch vor seinem Tod mit Hilfe einiger Freunde fertigstellen.

Vom Wirken des Mannheimer Musikers Norbert Schwefel

DEU

2011

Dieter Wöhrle

Zehn Jahre Schwefel – Schaffen und Werk des vielseitigen Mannheimer Musikers Norbert Schwefel in Bild und Ton von 1999-2009. Interviews, Konzerte und Projekte. Von Finkenbach über den Nachtwandel im Jungbusch bis zur Stahloper, aber auch dem Freefestival Sulphur Sonic unter der Neckarvorlandbrücke, vielen Konzerten und neuen Alben. Eine kurzweilige Dokumentation mit viel Musik von Dieter Wöhrle. (also mal wieder ab 18)

Vom Wirken des Mannheimer Musikers Norbert Schwefel

DEU

2011

Dieter Wöhrle

Wer in Mannheim lebt, sich für musikaffin hält und nicht weiß, wer der „legendäre Schwefel“ war, dem sei diese Doku ans Herz gelegt: Ein Film über das Schaffen und Werk des vielseitigen Mannheimer Musikers Norbert Schwefel in Bild und Ton von 1999 – 2009. Interviews, Konzerte und Projekte. Von Finkenbach über den Nachtwandel im Jungbusch bis zur Stahloper, aber auch dem Freefestival Sulphur Sonic unter der Neckarvorlandbrücke, vielen Konzerten und neuen Alben. Eine kurzweilige Dokumentation von Dieter Wöhrle mit viel Musik in Erinnerung an einen Ausnahmemusiker! Es gibt nach dem Film die Möglichkeit, eines (oder alle) seiner großartigen Alben zu erwerben.
Am 03.10. in Anwesenheit des Regisseurs Dieter Wöhrle.

Mona Mur in Conversation

DEU

2025

Dietmar Post

Dokumentarfilm

Die Musikerin Mona Mur begann ihre musikalische Karriere in den 1980er Jahren mit Post-Punk, wandte sich dann in London Industrial Sounds zu, spielte Electronica und Punk-Balladen am Klavier, experimentelle Musik und Kompositionen für Filme und Games. Zu den Menschen, die mit ihr zusammenarbeiteten, gehören unter anderem En Esch (KMFDM), FM Einheit, Mark Chung und Alexander Hacke (Einstürzende Neubauten), Nikko Weidemann (Babylon Berlin), Dieter Meier (Yello) und J.J. Burnel and Dave Greenfield (The Stranglers), sowie die Regisseur*innen Monika Treut, Elfi Mikesch und Fatih Akin und viele andere mehr.

In einem Gespräch mit dem Regisseur und renommierten Musikfilmer Dietmar Post erzählt sie von ihrer Karriere und dem Geheimnis der Kreativität und wird dabei begleitet von einer virtuellen Jukebox, die immer wieder Archivaufnahmen, Musikvideos und Aufzeichnungen ihrer Performances einstreut.

Das Frühlingstreffen Der Feldhüter

Dimos Avdeliodis

Angeliki Malanti, Angelos Pantelaras

Feldhüter gab es in Griechenland bis in die 70er Jahre hinein. Sie waren eine Art Landpolizei, die den extrem parzellierten Besitz der Bauern beaufsichtigte, jedoch nicht immer willkommen war. Den Feldhüter von Tholopotami auf der Insel Chios trifft der Schlag, mitten in einem frühlings-haft erblühtem roten Tulpenfeld. Es scheint schwer, einen Nachfolger für ihn zu finden, denn das Dorf hat eine höchst diebische Reputation. Um das anarchische Treiben einzudämmen, werden nacheinander vier neue Uniformierte angestellt. Mit spielerischer Leichtigkeit und erfrischender Ironie erzählt Avdeliodis diese Komödie aus dem ländlichen Griechenland. DAS FRÜHLINGSTREFFEN führt durch malerische Landschaften, die von Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ musikalisch begleitet werden. Um die unterschiedlichen Stimmungen in den Jahreszeiten zu akzentuieren, wurde jede der vier Episoden von einem anderen Kameramann gefilmt. Der Film war ein Höhepunkt des Berlinale-Forums 2000 und wurde mehrfach ausgezeichnet. „…ein heiteres dreistündiges Wunder.“ (FAZ)

Die Ausbildung

DEU

2010

Dirk Lütter

Stefan Rudolf, Joseph Konrad Bundschuh

Willkommen in der modernen Arbeitswelt: Nach außen soft wie ein Wellness-Bad, in Wahrheit aber härter als ein Steinbruch, wie Regisseur Lütter in seinem beängstigend realistischen Spielfilm-Debüt nachweist. Es geht um Schulabgänger Jan, der bereits in seinem zarten Alter von zwanzig ein „Arbeitsgesicht“ besitzt, also aalglatt seine Performance abliefert. Am Beispiel der geschassten Teamleiterin führt Lütter exemplarisch die Machtmechanismen in der heutigen Arbeitswelt vor. Wo das Arbeitsrecht vor Kündigung schützt, werden psychologische Manipulationstechniken eingesetzt, um Kollegen gegeneinander auszuspielen. Es ist ein unverhülltes „Teile und Herrsche“, für das Jan, als Auszubildender in der schwächsten Position, sich instrumentalisieren lässt. Der Regisseur war übrigens Kameramann beim Film WORK HARD – PLAY HARD.

Another Glorious Day

DEU

2009

Dirk Szuszies

Gene Ardor, Gary Brackett, Kesh Baggan

Der Zusammenschnitt von Bühnen- und Straßenszenen aus dem Stück „The Brig“ des New Yorker Living Theatre erlaubt einen Blick auf militärische Praktiken und Obrigkeitshörigkeit. Die Dokumentation schockiert, weil sie anhand von erniedrigenden Disziplinierungen von amerikanischen „Elitesoldaten“ verdeutlicht, dass Faschismus keine historische Angelegenheit ist. Ein kraftvoller, aufrüttelnder Theaterfilm mit Sogwirkung! Anschließend Filmgespräch mit dem Regisseur Dirk Szuszies. (also leider ab 18)

Resist! - Ein Traum Vom Leben Mit Dem Living Theatre

BEL/DEU

2003

Dirk Szuszies

„Unsere Erziehung sagt uns, dass wir nichts ändern können. Aber die Kunst zeigt, dass es möglich ist, etwas zu tun. Jeder einzelne ist Antigone.“ Daß jeder, wie Ödipus‘ unerschrockene Tochter, für seine Überzeugungen den Freitod wählen muß, ist weniger der Kern dieser Aussage Judith Malinas – vielmehr ruft die mittlerweile 78-jährige Gründerin und Macherin des New Yorker Living Theatre zur Zivilcourage auf. In Kiel als Tochter eines Rabbis geboren, wanderte ihre Familie schon 1928 in die USA aus. Unter dem Küchentisch sitzend hörte Klein-Judith die Nachrichten über die Gräueltaten der Nazis, ein Erlebnis, das ausschlaggebend für ihre tief verwurzelte pazifistische Haltung werden sollte und sie dazu bewegte, 1951 das Living Theatre zu gründen. Die Gruppe galt in den 1960er- und 1970er-Jahren als Inbegriff der Einheit von Leben, Kunst und Revolution. Trotz der Tatsache, daß RESIST! keineswegs die Schattenseiten solch couragierten Protests verschweigt, verleihen der Idealismus und die Begeisterung des politischen Protests für die „richtige“ Sache, dem Film eine unglaubliche Kraft und Dynamik. Am 08.04. ist Regisseur Dirk Szuszies zu Gast im Cinema Quadrat.

Deutschland 09 - 13 Kurze Filme zur Lage der Nation

DEU

2009

Dirk Wilutzky u.a

Produzent Dirk Wilutzky schuf mit dem Film DEUTSCHLAND 09 "das Schaufenster einer extrem talentierten Regiegeneration" (Die Welt). Mitten im gesellschaftlichen Umbruch der "Agenda 2010" auf dem Weg in die globalisierte Welt des 21. Jahrhunderts, setzt eine Gruppe deutscher Kino-Regisseurinnen und Regisseure aus ihren individuellen Blickwinkeln ein Panoramabild der gesellschaftlichen und politischen Situation der heutigen Bundesrepublik zusammen. In Workshops und Diskussionsrunden kann man mit allen Referenten ins Gespräch kommen.

Lost Killers

DEU

2000

Dito Tsintsadze

Nicole Seelig, Mišel Matičević, Lasha Bakradze

Fünf Menschen unterschiedlicher Herkunft schlagen sich in Mannheim mehr schlecht als recht durchs Leben und träumen von einer besseren Zukunft. Da wären der Kroate Branko und der Georgier Merab, die sich als Auftragskiller versuchen – aber trotz cooler Sprüche und Macho-Imponiergehabe kläglich scheitern. Mit der kessen Kubanerin Maria als Lockvogel wollen sie ihren lukrativen Auftrag, einen Mafioso zu erledigen, endlich ausführen. Am Ende bleibt offen, ob diese traurig-komischen Gestalten ihren Träumen wenigstens ein kleines Stückchen näher kommen werden. In Mannheim gedreht! Vorgestellt von Werner Traschütz.

Roxy

DEU

2022

Dito Tsintsadze

Devid Striesow, Vakho Chachanidze, Camila Borghesani, Ivan Shvedoff, Sandro Kekelidze, Thorsten Merten

Thomas Brenner ist Taxifahrer, lebt ein Allerweltsleben. Ordentlich, überraschungsarm, unter dem Radar. Bis drei mysteriöse Russen mit Kampfhund Roxy in sein Fahrzeug steigen. Und er von ihnen als Mädchen für alles angeheuert wird: Fahrten, Besorgungen, Betreuung von Kind und (verführerischer) Frau – und das Besorgen falscher Pässe. Denn die Russen sind auf der Flucht, die Verfolger dicht auf den Fersen. Brenner gerät in einen Strudel aus Freundlichkeit und Bedrohlichkeit, Loyalität und Verrat, Vertrauen und Gewalt, Duckmäusertum und Opportunismus.
Dito Tsintsadze (Regisseur des Mannheim-Films LOST KILLERS) erzählt von Macht und wie man sich ihr andienen kann. Sein Thriller enthält immer wieder absurd-komische Elemente, die die fundamentale Abgründigkeit noch verstärken. Devid Striesow ist die perfekte Besetzung für den scheinbar unscheinbaren Taxifahrer.

Divertimento – Ein Orchester für alle

FRA

2022

Marie-Castille Mention-Schaar

Oulaya Amamra, Lina El Arabi, Niels Arestrup, Zinedine Soualem, Nadia Kaci

Die Zwillingsschwestern Zahia und Fettouma sind leidenschaftliche Musikerinnen mit großen Ambitionen. Zahias Traum ist es, Dirigentin zu werden. Ein scheinbar unmögliches Ziel, vor allem als junge Migrantentochter im Frankreich der 1990er. Trotz Widerstand etabliert sie sich nach und nach in der Klassik-Szene und stellt dabei nicht nur die patriarchalischen Strukturen in Frage, sondern auch, dass die Klassik der gesellschaftlichen Elite vorbehalten ist. Der Film setzt Zahia Ziouani ein Denkmal, die im Alter von 3 Jahren nach Frankreich zog und noch heute als Dirigentin aktiv ist. Das Divertimento-Orchester, das sie 1998 gründete, steht ebenso wie der Rest ihrer Karriere als Symbol für kulturelle Verständigung über ethnische oder soziale Grenzen hinweg. Nach einigen Aufführungen auf französischen und internationalen Festivals lief der Film im Juni 2023 in deutschen Kinos an. Regie führte Marie-Castille Mention-Schaar, die zuletzt mit LE CIEL ATTENDRA in der Cinéfête vertreten war.

Touki Bouki – Die Reise der Hyäne

SEN

1973

Djibril Diop Mambéty

Magaye Niang, Mareme Niang, Aminata Fall, Ousseynou Diop

Mory und Anta träumen vom Paradies Paris, sie wollen den Senegal fürs verheißene Land Frankreich verlassen. Er war Hirte, doch seine Herde wurde geschlachtet; sie ist Studentin, am Rande der Gesellschaft. Gegen viele Widerstände versuchen sie, an Geld für die geplante Überfahrt zu kommen…
Der Klassiker aus dem Senegal erzählt von romantischer und aufregender Jugend und Rebellion, formal sehr originell, intensiv, expressiv, erfüllt vom Zauber des Kinos – ein afrikanischer EASY RIDER. Insbesondere aber ist der Film auch eine politisch und sozial weitsichtige Reflexion über afrikanische Realität und europäischen Traum. „Trotz seines Alters hat der Film nichts von seiner Faszination und Brisanz verloren.“ (Filmdienst)
 

Viva Riva!

FR/BEL/ZAF/COG

2010

Djo Tunda wa Munga

Patsha Bay Mukuna, Manie Malone

Als Riva nach zehnjähriger Abwesenheit nach Kinshasa zurückkehrt, hat er viel Geld in der Tasche, das er im berauschenden Nachtleben der Stadt verpulvern kann. Gemeinsam mit seinem Kumpel J.M. macht er die Nacht zum Tag und feiert, trinkt und verprasst das Geld. Dabei entdeckt er die schöne Tänzerin Nora und weiß sofort, dass er sie als Freundin haben will. Doch ist Nora schon vergeben und zwar an den Gangsterboss Azor… Ein Kampf um Liebe, Verrat und Rohstoffe. Der Thriller begeisterte bei der Berlinale und verkündet das neue Selbstbewusstsein des afrikanischen „Nollywood-Kinos“.

You I Love

RUS

2003

Dmitry Troitsdy

Damir Badmaev, Lubov Tolkalina, Evgeny Koryakovsky, Irina Grineva

Die verrückte Story rankt um ein heterosexuelles Paar, deren Leben durch die Zufallsbekanntschaft mit einem hinreißenden Mongolen aus den Fugen gerät: Das Pärchen, Tim und Vera, repräsentieren die neue Elite Rußlands. Er ist leitender Angestellter einer Werbeagentur, sie eine äußerst attraktive Nachrichtensprecherin. Alles scheint perfekt zu laufen, bis Vera eines Abends statt dem erwarteten romantischen Dinner ihren Verlobten im Bett mit einem Typen erwischt!? Der Junge war Tim vors Auto gelaufen und er hatte ihn daraufhin aus schlechtem Gewissen mit nachhause genommen. Als Gelegenheitsarbeiter in Moskau herumstreifend, ist der exotische, von einem Mongolischen Nomadenvolk abstammende Uloomji für jede Situation offen. „YOU I LOVE ist eine ungewöhnlich romantische Komödie voller einzigartiger und unvergeßlicher Charaktere, mit Bildern, die an Ausdruckskraft und visueller Stärke ihresgleichen suchen. Einer unserer absoluten Favoriten des Jahres (…). Als ob das Filmemacherduo Almodóvars emotionale Power, den Witz von „Sex and the City“ und Ozons Gesellschaftskritik in einem Mixer steckt und mit dem fertigen Produkt ein neues russisches Kino schafft, das ehrfurchtslos die Spinnweben des vormals sowjetischen Kinos von der Wand fegt.“ (Verzaubert Festival) (somit ab 18 Jahren)

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