Regisseur Makavejev macht in seiner surrealistischen Collage über den freudianisch-marxistischen Psychoanalytiker Wilhelm Reich verdrängte Seiten der Gesellschaft sichtbar. Der erste Teil zeigt Leben, Verfolgung und Tod des Forschers, dessen Theorie einer sexuellen Befreiung als Grundlage gesellschaftlicher Befreiung verketzert wurde. Im zweiten Teil versucht die „sexuell befreite“ Milena im Jugoslawien der 1970er, den stalinistisch-dogmatischen Eiskunstläufer Vladimir Ilyich zu agitieren.