Seit sich die Diebe Lily und Gaston gegenseitig zu bestehlen versucht haben, sind sie ein Paar, privat und beruflich. In Paris habe sie es auf die wohlhabende Witwe Mariette Colet abgesehen: Unter falschem Namen lässt sich Gaston bei ihr als Privatsekretär anstellen, Lily wird seine Assistentin. Sie erfahren von 100.000 Francs, die sich im Privatsafe befinden. Doch Gaston ist Mariette nähergekommen, zögert den geplanten Diebstahl hinaus, zum Ärger von Lily…
Anspielungsreich und anzüglich, ironisch und raffiniert: Nach diesem Film begann man, vom „Lubitsch Touch“ zu reden, um die unverwechselbare Inszenierungsweise des Regisseurs zu charakterisieren. Ein Meisterwerk der Filmgeschichte, und für Lubitsch einer seiner Lieblinge: „Was den reinen Stil angeht, glaube ich, dass ich nichts Besseres oder Gleichwertiges geschaffen habe.“