„In meinem Film geht es um Absurdität, um Unmögliches und um Zufälle“, erklärt Fernando Pérez. Dargeboten werden diese von der stets glücklichen und pfeifenden Bébé. Sie erzählt die sich kreuzenden Geschichten ihrer drei Freunde in Havanna: Julia, eine verdiente Altenpflegerin, die an unkontrollierten Gähnen und rätselhaften Ohnmachtsanfällen leidet. Der ansonsten lebenslustige Musiker Elpidio Valdés fühlt sich schuldig, weil seine Adoptivmutter Cuba ihn verstoßen hat. Er hat ihren hohen moralischen Ansprüchen nicht genügt. Mariana schließlich ist Tänzerin und hat Keuschheit gelobt, wenn sie den Part der Giselle im Staatstheater von Havanna spielen darf. Alle drei suchen ihr Glück und alle drei werden es finden – jedoch nicht ohne eine schwere Wahl treffen zu müssen. Voll poetischer Bilder und gespickt mit surrealen Einfällen ist DAS LEBEN – EIN PFEIFEN zweierlei: ein Plädoyer für Lebensfreude und gegen Schicksalsergebenheit im allgemeinen, und eine Liebeserklärung an Kuba und seine Hauptstadt im Besonderen. Mit einem Vortrag von Frau E. Tilch-Bauschke zu dem Thema „Die subversive Kraft der Psychoanalyse.“ Mehr Infos zum Film unter www.pegasosfilm.de