Filmarchiv

Lust zu stöbern? Hier finden Sie Filme, die seit Januar 2001 im Cinema Quadrat gezeigt wurden.

I.q. – Liebe Ist Relativ

USA

1994

Fred Schepisi

Meg Ryan, Tim Robbins, Walter Matthau

Der Titel des Films ist Programm. Liebe und Liebesabenteuer sind nicht unbedingt Albert Einsteins Fachgebiete. Aber er bemüht sich redlich. Im Zentrum seiner Liebeskuppelei steht seine hochintelligente Nichte Catherine, deren jetzigen Freund er weder Respekt noch Zuneigung entgegenbringt. Doch dann kommt Ed Walters, ein tagträumender Automechaniker mit Hang zur Wissenschaft. Der gefällt ihm um ein vielfaches besser. Einstein, seine wissenschaftlichen Kollegen und Ed verbünden sich, um Catherines Liebe zu gewinnen.

Der Schakal

GBR/FRA

1973

Fred Zinnemann

Edward Fox

Rechtsradikale französische Ex-Offiziere heuern den „Schakal“, einen eiskalt und minutiös planenden Profikiller für ein Attentat auf den französischen Präsidenten de Gaulle an. Ein stilbildender Politthriller, der die Spannung durch seine nüchterne und detailgenaue Inszenierung aufbaut.

Ex Libris: Die Public Library von New York

USA

2017

Frederick Wiseman

Mit über 51 Millionen Medien ist die New York Public Library eine der größten Bibliotheken der Welt. Doch das 1911 eröffnete Haus ist mehr als ein altehrwürdiges Archiv des Wissens, Sammelns und Bewahrens von Informationen – hier, zwischen Bücherstapeln und Monitoren, kann jeder sein Recht auf Bildung wahrnehmen und sich mit anderen austauschen. Mit Vorträgen und Kursen aller Art, als Bühne für Slampoeten oder Zuflucht für Obdachlose – die Bibliothek ist die denkbar demokratischste Institution. Alle sind willkommen, alle Rassen, Ethnien und gesellschaftlichen Klassen nehmen aktiv am Leben der Bibliothek teil. Frederick Wiseman, Legende der Kunst des Dokumentarfilms, blickt mit seiner Kamera tief in den Kosmos der New York Public Library

Gesetzgeber

USA

2006

Frederick Wiseman

Kann man Demokratie filmen? Es geht. Frederick Wiseman, der legendäre Chronist der amerikanischen Gesellschaft, beweist es mit »Gesetzgeber«. Drei Monate im Jahr treffen die Abgeordneten des Landesparlaments von Idaho (USA) zusammen, um über neue Gesetze zu beraten. Den Rest des Jahres gehen sie ihrem Beruf nach, wie je der andere auch. Demokratie funktioniert hier anders: Direkter, weniger hierarchisch, offener – offen für Mitwirkung. Noch nie hat ein Film uns Demokratie als Prozess so faszinierend nahegebracht. (also ab 18)

La Danse - Das Ballett der Pariser Oper

FRA/USA

2009

Frederick Wiseman

Am ersten Tag dieses Jahres ist Frederick Wiseman 81 Jahre alt geworden, und er dreht weiterhin so beeindruckende wie berührende Dokumentarfilme. Sein sage und schreibe 38. Film widmet sich dem Ballett der Pariser Oper, das 2011 seinen 350. Geburtstag feiert. Er hält Momente, die dazu bestimmt sind, flüchtig zu sein, für die Ewigkeit fest und zeigt die jungen Tänzerinnen und Tänzer des berühmten Ensembles in all ihrer Sinnlichkeit und Kraft. Und er dokumentiert auch, wie viel harte Arbeit nötig ist, um mit dem eigenen Körper diese wunderbaren Dinge vollbringen zu können.

National Gallery

FRA/GBR/USA

2014

Frederick Wiseman

Die National Gallery: Ein erhabenes Gebäude mitten in London mit großartigen Kunstschätzen, die jährlich fünf Millionen Besucher anlocken – wie funktioniert so ein Museum? Der Dokumentarfilm des amerikanischen Regisseurs Frederick Wiseman ist eine leidenschaftliche Hommage an einen Ort der europäischen Hochkultur. Er erzählt vom Alltag der Menschen, die diese Institution prägen: Der Direktor im Gespräch mit der Marketing-Abteilung, der Kurator im Gespräch mit einem Fernseh-Moderator, der Restaurator im Gespräch mit Studenten, und immer wieder die verschiedenen Kunstvermittler im Gespräch mit den vielen Besuchern. In aller Ruhe geht der Film den vielfältigen Aktivitäten und Bewegungen nach, die sich um die ruhig verharrenden Kunstwerke entfalten. Im Mittelpunkt steht das mehr oder weniger aufgeregte Geschehen in einem Museum von Weltrang.
Einfuhrung: Dr. Dorothee Höfert (Kunsthalle Mannheim). Eintritt: 9,- reg./ 7,- erm./ 6,- Mitgl.

State Legislature

Frederick Wiseman

Kann man die Idee der Demokratie filmen? In den 35 Wahlbezirken Idahos werden jeweils zwei Abgeordnete und ein Senator gewählt, die in einer Legislaturperiode von zwei Jahren den Haushalt und die Gesetzgebung, kurz: die Geschicke Idahos in den Händen haben. Der berühmte Dokumentarfilmer Frederick Wiseman hat sie beobachtet, in Ausschuss-Sitzungen, in Anhörungen, beim informellen Gespräch auf den Fluren, bei Begegnungen mit den Wählern und Lobbyisten aller Art. Was man durch Wisemans Art der Beobachtung und Montage, ohne Interviews und Kommentar wirklich versteht, ist der mühselige zwischenmenschliche Prozess demokratischer Entscheidungsfindung selbst. STATE LEGISLATURE vermittelt in seinen dreieinhalb Stunden unglaublich viel mehr über die amerikanische Demokratie als die täglichen oberflächlichen TV-Analysen über Herrn Obama und Frau Clinton. (also leider ab 18)

Der Architekt Antoni Gaudì - Mythos und Wirklichkeit

DEU

2010

Frederike Müller

Der Katalane Antoni Gaudí i Cornet (1852-1926) ist heute einer der international bekanntesten Architekten. Er hat mit seinen ebenso umstrittenen wie bejubelten Bauten, die heute als europäisches und UNESCO-Weltkulturerbe gelten, das Stadtbild der nordspanischen Metropole Barcelona nachhaltig geprägt. Der Film lädt zu einer Reise nach Barcelona und ins Innere der Architektur Gaudís ein. Zielsicher und mit modernem Blick konterkarieren die beiden Filmemacher konsequent das bisherige Bild von Gaudí: Hinter den bunten, utopisch wirkenden Haus- und Kirchenfassaden blitzt nach und nach seine mathematische Genialität auf. Schülervorstellung am Di Vormittag

Höhenfeuer

CH

1985

Fredi Murer

Thomas Nock, Johanna Lier, Dorothea Moritz

„Eine Liebesgeschichte“ hat der Schweizer Regisseur Fredi Murer seinen bekanntesten Film untertitelt. Aber es ist eine spezielle Liebe, die sich auf einem abgelegenen Hof in den Schweizer Bergen abspielt: Hier leben einsam und ohne Nachbarn Mutter, Vater und zwei Kinder: Bueb und Belli. Belli, die eigentlich gerne Lehrerin geworden wäre, gibt ihrem taubstummen Bruder Unterricht. Dass sich zwischen den Geschwistern auch körperliche Nähe entwickelt hat, wird spätestens dann deutlich, als Belli schwanger ist. Und der Inzest steht erst am Beginn der Katastrophe…

Bikes vs Cars

SWE

2015

Fredrik Gertten

Autofahrer und Radfahrer – natürliche Feinde im Straßenverkehr? Eine Art Kriegsfilm inszenierte Fredrik Gertten mit seinem engagierten Dokumentarfilm, in dem Rad-Aktivisten, Stadtplaner, Politiker und Vertreter der Automobilindustrie zu Wort kommen. Das Fahrrad erscheint dabei als Alternative, die Klimaverschmutzung und Verkehrschaos entgegenwirkt. Doch andererseits investiert die Autoindustrie jährlich Millionen in die Lobbyarbeit, um ihr Geschäft zu schützen… Gertten argumentiert dabei behutsam und differenziert – und vergisst auch die ästhetische Seite des Filmemachens nicht. In Kooperation mit Critical Mass Mannheim, mit anschließender Diskussion
Vorfilm: GIRL POWER (SWE 2004, R: Per Carleson, 4 Min.)
Mitgliederaktion: Eintritt für Mitglieder von Cinema Quadrat e. V. frei

Push – Für das Grundrecht auf Wohnen

SWE

2019

Fredrik Gertten

PUSH, der neue Dokumentarfilm des vielfach ausgezeichneten Regisseurs Fredrik Gertten (BANANAS!* / BIKES VS CARS), untersucht, warum wir es uns nicht mehr leisten können, in unseren Städten zu wohnen.
Der Film folgt Leilani Farha, der UN-Sonderberichterstatterin für das Menschenrecht auf Wohnen, wie sie die Welt bereist, um herauszufinden, wer aus der Stadt gepusht wird und warum. „Ich glaube, es gibt einen Riesenunterschied zwischen Wohnen als Handelsware und Gold als Handelsware. Gold ist kein Menschenrecht, Wohnen schon“, sagt Leilani. Eine Unterkunft ist ein fundamentales Menschenrecht, eine Voraussetzung für ein sicheres und gutes Leben. Aber in Städten weltweit werden die Chancen auf bezahlbare Wohnungen immer schwieriger. Wer sind die Akteure und was sind die Faktoren, die Wohnraum zu einem der größten Probleme der heutigen Zeit machen?
PUSH wirft ein Licht auf eine neue Art des anonymen Hausbesitzers, auf unsere immer weniger bewohnbaren Städte und eine eskalierende Krise, die uns alle betrifft. Dies alles sei längst nicht mehr als ‚Gentrifizierung‘ zu beschreiben – diese These wird in Interviews mit dem Mafia-Kritiker Roberto Saviano, dem Wirtschaftswissenschaftler Joseph Stiglitz und der Soziologin Saskia Sassen vertieft: Übereinstimmend stellen sie dar, dass die Prozesse der Gentrifikation nur die Spitze eines Eisbergs sind und das eigentliche „Monster“ (so Sassen) die auf der Suche nach Investitionsmöglichkeiten um den Erdball ziehenden Ströme des deregulierten Finanzkapitals sind.
Diskussionspartnerin: Ursula Jochim, FairMieten – Gegen Mietwucher in der Neckarstadt
Auch am Mo. 16.03.2020, 10.00 Uhr exklusiv für Schulklassen; ab 9. Klasse

Los 5 puntos cardinales - Die Fünf Himmelsrichtungen

Fridolin Schönwiese

„Die fünf Himmelsrichtungen“ erzählt anhand der zwei Protagonisten María Esther und Miguel die Geschichte der Einwohner des mexikanischen Dorfes Tres Valles in der Region Veracruz, die hier seit Generationen verwurzelt sind. Der Film porträtiert die beiden in ihrem Leben als Gastarbeiter in Kansas City, wo sie ohne Aufenthaltsgenehmigung leben und einsam ihren Alltag bestreiten, in der Hoffnung, ihren Familien in Mexiko ein besseres Leben bereiten zu können. „Ein Film zwischen stiller Beobachtung und aufschlussreicher Sichtbarmachung: Die Bilder verschmelzen die unterschiedlichen Lebensräume zu einem neuen Ort der immerwährenden Heimatlosigkeit.“ Jury, Duisburg. Fridolin Schönwiese, geboren 1967 in Wien, studierte bis 1993 Publizistik und Theaterwissen-schaft und war von 1986 bis 1995 Mitglied der Performance Artgroup GANG ART. Seit 1989 realisiert er eigene Dokumentarfilme, Radio- und Kunstprojekte. Seit 2005 lebt und arbeitet Schönwiese in Mexico City. Mit „Die fünf Himmelsrichtungen“ gewann er 2010 beim Filmfest in Duisburg den 1. Preis als „Bester Dokumentarfilm“.

Islandfalken

Island

2002

Fridrik Thor Fridriksson

Keith Carradine, Margrét Vilhjálmsdóttir, Ingvar E.Sigurdsson

Simon, ein schweigsamer und mysteriöser Amerikaner, reist nach Island, um dort seinem verpfuschten Leben ein Ende zu setzen. Doch als er auf Dúa, eine junge Künstlerin mit einem wertvollen isländischen Falken trifft, vermutet er, daß es sich bei ihr um seine Tochter handelt. Der in Dúa vernarrte Ortspolizist vermutet wiederum in Simon einen Konkurrenten – und verfolgt ihn. Als die Situation eskaliert, fliehen Simon und Dúa mit dem Falken nach Hamburg. „Ein äußerst intensives Drama voller magischer Orte und Momente mit großartigen Darstellern.“ (Nordische Filmtage Lübeck 2002)

Naomis Reise

DEU

2017

Frieder Schlaich

Scarlett Jaimes, Liliana Trujillo, Citlali Huezo, Miguel Valenzuela, Daniel Hinojo, Michael Rothbart, Christian Voss

Naomi, 20 Jahre, begleitet ihre Mutter auf einer Reise aus ihrer Heimat Peru nach Berlin. Dort fi ndet ein Mordprozess statt, in dem sie und die Mutter als Nebenklägerinnen auftreten: Naomis Schwester war von ihrem deutschen Ehemann getötet worden. In dem Film, der auf einem wahren Fall basiert, spielen sich die tatsächlichen Jurist*innen auf quasi-dokumentarische Weise selbst. Juristisch nüchtern wird der Fall aufgerollt. Frieder Schlaich stellt dieser betonten Sachlichkeit Naomis Gefühlswelt gegenüber: Familie, Liebe, Verlust und Trauer. Gleichzeitig wird insbesondere bei den Strategien der Prozessbeteiligten deutlich, wie im Gerichtssaal ungleiche Machtverhältnisse institutionalisiert und durch sexistische und rassistische Vorurteile verstärkt werden.
Diskussionspartnerin: Claudia Robbe, Dipl.-Sozialpädagogin (FH), Psychosoziale Prozessbegleiterin (RWH), Mitarbeiterin im Fraueninformationszentrum Stuttgart
Eröffnung der Agenda 21-Kinowoche durch Stadtrat Gerhard Fontagnier als Vertreter der Stadt Mannheim
Zur Eröffnung bekommt jede*r Besucher*in ein Glas Sekt!
Mitgliederaktioon:  Eintritt frei für Mitglieder von Cinema Quadrat e. V.

A Good American

2016

Friedrich Moser

104

1993: In der Tiefgarage des World Trade Centers explodiert eine Bombe. Alsbald begann ein kleines Team innerhalb der NSA, ein Datensammlungs- und Analysetool zu programmieren, um aus den diversen globalen Kommunikationskanälen diejenigen Daten herauszufischen, die auf potentiell gefährliche Attentäter und Terroristen schließen lassen. Das Programm, ThinThread genannt, war effizient, und es schützte die Privatsphäre Unschuldiger. Die NSA lehnte eine Weiterentwicklung ab. Und das im August 2001. Nur drei Wochen vor dem Terrorangriff auf das World Trade Center. Als sich dann noch zeigte, dass ein aktives ThinThread-Tool die 9/11-Attentatspläne mutmaßlich im Voraus erkannt hätte, reagiert die NSA sofort: Das Programm muss vernichtet werden. Schließlich hat man sich schon auf die totale Massenüberwachung eingestellt.
Edward Snowden hat diese extensiven Auswüchse der Datensammelwut öffentlich gemacht. Bill Binney aber hatte zuvor eine effektivere und legale Software programmiert, die aus Arroganz, (Macht)Gier und Inkompetenz verhindert wurde. Friedrich Moser porträtiert in seinem hochspannenden Dokumentarthriller A GOOD AMERICAN Bill Binney, einen der besten Datenexperten, der stets den Datenschutz mitbedachte. Ein Detail, das die NSA-Oberen wenig interessierte

Faust - Eine Deutsche Volkssage

D

1926

Friedrich Wilhelm Murnau

Gösta Ekman, Emil Jannings, Camilla Horn

Als die Pest ausbricht, geht Faust einen Pakt mit Mephisto ein um die Kranken zu retten und opfert ihm seine Seele. Als Dank schenkt ihm Mephisto ewige Jugend. Faust trifft auf Gretchen, die nach ihrer Liebesbeziehung ein Kind zur Welt bringt. Wegen der Schande ausgestoßen, findet Gretchen keine Zuflucht, woraufhin ihr Kind erfriert. Als Kindsmörderin wird Gretchen zum Tod durch den Scheiterhaufen verurteilt. Faust schwört seiner ewigen Jugend ab und steigt durch die Flammen zu ihr auf den Scheiterhaufen. Einer der aufwändigsten und technisch innovativsten Filme des deutschen Expressionismus. Live begleitet von Aljoscha Zimmermann (Flügel) und Marcus Steiner (percussion). Matthäus-Kirche Neckarau. Eintritt ist frei. (also ab 18)

Faust – Eine deutsche Volkssage

DEU

1926

Friedrich Wilhelm Murnau

Gösta Ekman, Emil Jannings, Camilla Horn, Wilhelm Dieterle

In unheimlichen, grandiosen, gewaltigen Bildern inszenierte Friedrich Wilhelm Murnau seine Filmfassung der Faustsage: Einer der Höhepunkte der Stummfilmära, in dem sich Murnaus Kunst der atmosphärischen Inszenierung mit der Anwendung unglaublicher filmischer Spezialeffekte verbindet zu einem suggestiven Meisterwerk um den unheilvollen Bund zwischen Faust und Mephisto.
Das Technoseum bietet – bei freiem Eintritt – die Möglichkeit, dieses Meisterwerk auf ganz besondere Art zu erleben: Dort steht nämlich eine der letzten funktionsfähigen Kinoorgeln Europas, ein in den 1920ern gebautes Instrument mit elektro-pneumatisch ansteuerbaren Pfeifen, mit Percussionelementen und Effektregister, das Geräusche von Donnergrollen bis Sturmbrausen nachahmen kann. Gespielt wird die Kinoorgel von der Mannheimer Organistin Christiane Michel-Ostertun.
Spielort: Technoseum
Eintritt frei

Nosferatu - Eine Symphonie Des Grauens

DEU

1921

Friedrich Wilhelm Murnau

NOSFERATU von F.W. Murnau mit Max Schreck gilt als der erste große Dracula-Film, wenn Vampire auch schon in verschiedenen früheren Stummfilmen auftauchen. Ihm liegt die 1897 erschienene Geschichte DRACULA von Bram Stoker zu Grunde. Den Namen DRACULA konnte Murnau nicht verwenden, weil er keine Rechte für die Geschichte bezahlen wollte. Die Multivisions-Show im Collini Center bringt sie alle zusammen, während Nosferatu auf den Hauptleinwänden sein Unwesen treibt kann man auf den Nebenleinwänden die Echos zu diesem Film sehen: die immer düsteren Gewölbe und ihre morbide Atmosphäre, die hilflosen Versuche den Vampiren zu entkommen, die Gier der Bisse in weiße Frauenhälse… Es wird kein Entkommen geben, Vampire werden von allen Seiten dem Zuschauern begegnen und ihn wieder einmal mit düsteren Schauer bannen und die Musik des TRIOGLYZERIN wird helfen, das Blut in den Adern gefrieren zu lassen. TRIOGLYZERIN wird NOSFERATU LIVE vertonen. Die drei Musiker Tobias Becker (Oboe/Synthesizer), Kristoff Becker (Violoncello/Electrocello/Effekte) und Ulrich van der Schoor (Klavier/Synthesizer) werden dem Film von F.W. Murnau „den richtigen musikalischen Biss“ (Stuttgarter Zeitung) geben. 20 Uhr Multivision im Collini-Center mit Nosferatu und Live Musik TRIOGLYZERIN 22 Uhr HalloweenParty mit DJ… und VJ Pixelschubser 24 Uhr Halloweenmitternachtsüberraschungsfilm im Cinema Quadrat

Nosferatu - Multivision Auf Sechs Leinwänden

DEU

1921

Friedrich Wilhelm Murnau

Max Schreck, Greta Schröder, Gustav von Wangenheim

Im Foyer des Collini Centers wird es anlässlich des diesjährigen Mannheimer Symposiums eine völlig neue Kino- Erfahrung geben: Der Film ist allseits bekannt – die Präsentation aber geht – dank digitaler Technik – völlig neue Wege und bietet ein völlig neues Seh-Erlebnis. NOSFERATU – EINE SYMPHONIE DES GRAUENS von F. W. Murnau mit Max Schreck begründete als die erste große Verfilmung des 1897 erschienen Romans „Dracula“ von Bram Stoker den Kult um den gleichermaßen Erotik wie Tod bringenden Blutsauger im Kino, auch wenn Vampire schon in verschiedenen früheren Stummfilmen auftauchten. Diese und 20 weitere und ganz unterschiedliche Umsetzungen, d. h. 80 Jahre Vampirfilm-Geschichte – gleichzeitig auf 6. Leinwänden! Die digitale Projektion macht es möglich in einer synchronen Multivisions-Show mit Live-Musik. Während Nosferatu auf den Hauptleinwänden sein Unwesen treibt, kann man auf den Nebenleinwänden die Echos zu diesem Film sehen: die immer düsteren Gewölbe und ihre morbide Atmosphäre, die hilflosen Versuche den Vampiren zu entkommen, die Gier der Bisse in weiße Frauenhälse, aber auch die Versuche der aufgeklärten Vampir-Bekämpfer die Macht der Untoten zu brechen, um zu verhindern, dass die Geliebten zu Opfern werden. Es wird kein Entkommen geben, Vampire werden von allen Seiten den Zuschauern auflauern und ihn mit düsteren Schauer bannen, eine Flucht durch ein seitliches Abwenden wird unmöglich sein und wer die Augen schließt, um das 6-fache Grauen nicht mit ansehen zu müssen, dem wird zweifellos die Live- Musik das Blut in den Adern gefrieren lassen. Der Film wird live begleitet vom Trio Glyzerin. Eintritt frei.

Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens

DEU

1922

Friedrich Wilhelm Murnau

Max Schreck, Greta Schröder, Gustav von Wangenheim, Alexander Granach

Thomas Hutter reist im Auftrag eines Immobilienmaklers nach Transsylvanien, um dem Grafen Orlok ein Anwesen in Wisborg zu vermitteln. Tatsächlich aber ist der Schlossherr der sagenumwobene untote Blutsauger Nosferatu – der sich nach Wisborg aufmacht, zu Hutters Frau Ellen… Friedrich Wilhelm Murnau, einer der größten Regisseure überhaupt, lehnte sich (unter Umgehung des Urheberrechts) an Bram Stokers „Dracula“-Roman an in diesem ersten wirklichen Vampirfilm, in dem er seine Stärke des atmosphärischen Erzählens voll ausschöpft: Ein ewiges Meisterwerk mit ikonischen Bildern und Referenz für alle künftigen Vampirfilme.
Einführung: Dr. Peter Bär
Live-Musik-Begleitung von Ronald Herbe (A- und E-Gitarre, E-Bass) und Andreas Rathgeber (Akkordeon, Saxophon, Klarinette)

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