Filmarchiv

Lust zu stöbern? Hier finden Sie Filme, die seit Januar 2001 im Cinema Quadrat gezeigt wurden.

Die Liebe Der Kinder

DEU

2009

Franz Müller

Marie-Lou Sellem, Alex Brendemühl, Katharina Derr, Tim Hoffmann

Auf eine Kontaktanzeige im Internet hin treffen sich Robert und Maren in der Mitte des Lebens. Ein Motelbett, ein Rückzieher, ein Überfallsbesuch, der Umzug in die gemeinsame Patchwork-Wohnung – alles geht schnell mit Maren, die nicht leicht zufrieden zustellende Intellektuelle und Robert dem sanften Pragmatiker. Als sich Marens Tochter und Roberts Sohn in eine naive ungestüme Liebe stürzen, erscheint die Beziehung der Eltern mit einem Mal in einem anderen Licht.

Monte Grande - Was Ist Leben?

CHE

2004

Franz Reichle

Franz Reichle mit Francisco Varela (1946 – 2001)

Wie können Körper und Geist als ganzheitliches Wesen existieren? Der chilenische Neurobiologe Francisco Varela beschäftigte sich von seiner Kindheit bis zu seinem frühzeitigen Tod mit dieser Frage. Drei Kernthemen prägen den Film: die Beziehung zwischen Körper und Geist (Verkörperung), der Sinn persönlicher Verantwortung (Autonomie) und die Spiritualität. Die Struktur des Films basiert auf Varelas nicht-linearem Denken und fokussiert auf Autopoiesis, Ethik, Bewusstsein, Meditation und Sterben. Erzählt und reflektiert wird von ihm selbst, von seinen Familienangehörigen, von führenden Wissenschaftern, engsten Freunden und Denkern wie dem Dalai Lama, Heinz von Foerster, Evan Thompson, Anne Harrington, Humberto Maturana und anderen.

Nachbarinnen

DEU

2004

Franziska Meletzky

Dagmar Manzel, Grazyna Szapolowska, Jörg Schüttauf

Wer liebt, riskiert zu leiden – wer nicht liebt, leidet schon. Die alleinstehende Paketfahrerin Dora lebt zurückgezogen in einem Leipziger Plattenbau und meistert ihren Alltag mit trockenen Humor. Ihr ruhiges Leben gerät aus den Fugen, als sie ihre geheimnisvoll-faszinierende polnische Nachbarin Jola verstecken muß. Jola ist überzeugt, im Affekt getötet zu haben. Nur widerwillig nimmt Dora sie bei sich auf – doch Jolas Faszination kann sie sich nicht entziehen. Doras Vertrauen zu dieser direkten, impulsiven Frau wächst – gerade weil Jola genau die Fragen stellt, die sich sonst keiner zu fragen wagt. Da erfährt Dora, dass sich die Vorwürfe gegen Jola komplett zerschlagen haben. Doch anstatt Entwarnung zu geben, belügt Dora Jola sogar über den Stand der Polizeiermittlungen, um sie bei sich zu behalten…

Herz Des Himmels, Herz Der Erde

DEU/USA

2011

Frauke Sandig und Eric Black

Der Maya-Kalender, einer der ältesten astronomischen Kalender unserer Zeit, konzipiert von mesoamerikanischen Ureinwohnern, den Maya, endet am 21. Dezember 2012. Sechs junge Maya aus Chiapas und Guatemala lassen teilhaben an ihrem Leben, ihrer Kosmovision und ihrem Widerstand gegen die Ausplünderung der Erde. Am vielbeschworenen Ende des Maya-Kalenders 2012 steht die Möglichkeit eines Neuanfangs: "Die Zeit ist wie ein Kreis". Eine Dokumentation über die Auswirkungen der Globalisierung anhand des Schicksals der Mayas.

Abendland

D/Portugal

1999

Fred Kelemen

Verena Rasch, Wolfgang Michel, Adolfo Assor

„Abendland“ ist ein langes, trauriges Lied. Gleich einem portugiesischen Fado oder einem Tango, in Bilder verwandelt, erzählt er vom Leben in Einsamkeit, von der Armut, von der Vergeblichkeit der Liebe und von der Sehnsucht nach Erlösung. Leni, Büglerin in einer Wäscherei, und Anton, den die Arbeitslosigkeit und das Mißtrauen gegen ihre Liebe an den Rand eines Abgrunds geworfen hat, begeben sich, von einander getrennt, auf eine Reise durch die Nacht. Ihr verzweifeltes Aufbegehren gegen ein barbarisches Leben und ihr Kampf um die Möglichkeit des Liebens verwebt sie mit den Schicksalen verschiedener Menschen, bis sie mit einer Gewißheit im Herzen, die ihnen vorher unbekannt war, einander wieder gegenüberstehen. Der Film spricht von der Liebe, nicht wenn sie beginnt, wo sie noch illusionär ist und voller Träume, sondern wenn sie davor steht zu enden, wenn sie begonnen hat, wesentlich zu werden, und dazu auffordert, um sie zu kämpfen. Szenische Folgen aus einer apokalyptischen Welt, in der jede Auflehnung gegen das allumfassende Vorteilsdenken umgehend bestraft wird. Anton, der gestrauchelte Held des Films, läßt sich wider besseren Wissens zu einem völlig unpragmatischen Verhalten überreden und gerät dadurch noch tiefer in den babylonischen Sumpf. Zuletzt scheitert er zwar, doch sein Weg durch die Abgründe setzt kathartische Energien frei und hebt ihn auf eine höhere Bewußtseinsebene. Der dritte Langfilm von Fred Kelemen orientiert sich deutlich an seinen Vorbildern Bela Tarr und Andrej Tarkowski, vermag aber im Gegensatz zu diesen nicht zu vollendeter Geschlossenheit seiner äußeren wie inneren Gestalt zu finden. Dennoch erweist sich der Regisseur/Kameramann einmal mehr als einer der ganz wenigen visionär denkenden Filmemacher Deutschlands, deren Stimme man unbedingt Gehör verschaffen sollte.

Glut

DEU/LVA

2005

Fred Kelemen

Egons Dombrovskis, Nikolaj Korobov, Vigo Roga

Nacht. Eine Brücke. Ein Mann. Eine Frau. Fremde. Ihre Blicke treffen sich. Ihren selbstmörderischen Sturz in die Tiefe verhindert er nicht. Er kann sie nicht vergessen. Sie wird zu seiner Obsession. Matiss begegnet eines Nachts auf einer Brücke einer jungen Frau. Als er ihren Selbstmord nicht verhindert, verändert das Gefühl von Versagen und Schuld sein Leben. Getrieben von Reue begibt er sich nach den Spuren ihrer Biographie, die ihn immer tiefer in seine eigene Einsamkeit und den Abgrund seiner Seele führt. Er verstrickt sich immer mehr in das Schicksal der Frau und das Leben derer, die mit ihr verbunden waren.

Die Genialität des Augenblicks - Der Fotograf Günter Rössler

DEU

2012

Fred R

„An den Traum glauben, aber das Leben aufmerksam beobachten – das ist wohl eines der Geheimnisse, die Rösslers Bilder so unverwechselbar machen,“ so einst ein Kollege des Fotografen Günter Rössler. Heute ist der ehemalige DDR-Starfotograf 85 Jahre alt. In Wittlitzkats Doku schaut er zurück auf seine lange Karriere, die in der DDR begann. Seine Aktfotos waren über die Grenzen der DDR hinaus hochgefragt, doch das Regime verwehrte ihm gänzliche künstlerische und persönliche Freiheit. Die selbstbewusste Inszenierung seiner weiblichen Aktmodelle war Bestandteil der Emanzipation. Geniales Künstlerporträt im Kontext einer politisch hochinteressanten Zeit. (also leider ab 18)

I.q. – Liebe Ist Relativ

USA

1994

Fred Schepisi

Meg Ryan, Tim Robbins, Walter Matthau

Der Titel des Films ist Programm. Liebe und Liebesabenteuer sind nicht unbedingt Albert Einsteins Fachgebiete. Aber er bemüht sich redlich. Im Zentrum seiner Liebeskuppelei steht seine hochintelligente Nichte Catherine, deren jetzigen Freund er weder Respekt noch Zuneigung entgegenbringt. Doch dann kommt Ed Walters, ein tagträumender Automechaniker mit Hang zur Wissenschaft. Der gefällt ihm um ein vielfaches besser. Einstein, seine wissenschaftlichen Kollegen und Ed verbünden sich, um Catherines Liebe zu gewinnen.

Der Schakal

GBR/FRA

1973

Fred Zinnemann

Edward Fox

Rechtsradikale französische Ex-Offiziere heuern den „Schakal“, einen eiskalt und minutiös planenden Profikiller für ein Attentat auf den französischen Präsidenten de Gaulle an. Ein stilbildender Politthriller, der die Spannung durch seine nüchterne und detailgenaue Inszenierung aufbaut.

Ex Libris: Die Public Library von New York

USA

2017

Frederick Wiseman

Mit über 51 Millionen Medien ist die New York Public Library eine der größten Bibliotheken der Welt. Doch das 1911 eröffnete Haus ist mehr als ein altehrwürdiges Archiv des Wissens, Sammelns und Bewahrens von Informationen – hier, zwischen Bücherstapeln und Monitoren, kann jeder sein Recht auf Bildung wahrnehmen und sich mit anderen austauschen. Mit Vorträgen und Kursen aller Art, als Bühne für Slampoeten oder Zuflucht für Obdachlose – die Bibliothek ist die denkbar demokratischste Institution. Alle sind willkommen, alle Rassen, Ethnien und gesellschaftlichen Klassen nehmen aktiv am Leben der Bibliothek teil. Frederick Wiseman, Legende der Kunst des Dokumentarfilms, blickt mit seiner Kamera tief in den Kosmos der New York Public Library

Gesetzgeber

USA

2006

Frederick Wiseman

Kann man Demokratie filmen? Es geht. Frederick Wiseman, der legendäre Chronist der amerikanischen Gesellschaft, beweist es mit »Gesetzgeber«. Drei Monate im Jahr treffen die Abgeordneten des Landesparlaments von Idaho (USA) zusammen, um über neue Gesetze zu beraten. Den Rest des Jahres gehen sie ihrem Beruf nach, wie je der andere auch. Demokratie funktioniert hier anders: Direkter, weniger hierarchisch, offener – offen für Mitwirkung. Noch nie hat ein Film uns Demokratie als Prozess so faszinierend nahegebracht. (also ab 18)

La Danse - Das Ballett der Pariser Oper

FRA/USA

2009

Frederick Wiseman

Am ersten Tag dieses Jahres ist Frederick Wiseman 81 Jahre alt geworden, und er dreht weiterhin so beeindruckende wie berührende Dokumentarfilme. Sein sage und schreibe 38. Film widmet sich dem Ballett der Pariser Oper, das 2011 seinen 350. Geburtstag feiert. Er hält Momente, die dazu bestimmt sind, flüchtig zu sein, für die Ewigkeit fest und zeigt die jungen Tänzerinnen und Tänzer des berühmten Ensembles in all ihrer Sinnlichkeit und Kraft. Und er dokumentiert auch, wie viel harte Arbeit nötig ist, um mit dem eigenen Körper diese wunderbaren Dinge vollbringen zu können.

National Gallery

FRA/GBR/USA

2014

Frederick Wiseman

Die National Gallery: Ein erhabenes Gebäude mitten in London mit großartigen Kunstschätzen, die jährlich fünf Millionen Besucher anlocken – wie funktioniert so ein Museum? Der Dokumentarfilm des amerikanischen Regisseurs Frederick Wiseman ist eine leidenschaftliche Hommage an einen Ort der europäischen Hochkultur. Er erzählt vom Alltag der Menschen, die diese Institution prägen: Der Direktor im Gespräch mit der Marketing-Abteilung, der Kurator im Gespräch mit einem Fernseh-Moderator, der Restaurator im Gespräch mit Studenten, und immer wieder die verschiedenen Kunstvermittler im Gespräch mit den vielen Besuchern. In aller Ruhe geht der Film den vielfältigen Aktivitäten und Bewegungen nach, die sich um die ruhig verharrenden Kunstwerke entfalten. Im Mittelpunkt steht das mehr oder weniger aufgeregte Geschehen in einem Museum von Weltrang.
Einfuhrung: Dr. Dorothee Höfert (Kunsthalle Mannheim). Eintritt: 9,- reg./ 7,- erm./ 6,- Mitgl.

State Legislature

Frederick Wiseman

Kann man die Idee der Demokratie filmen? In den 35 Wahlbezirken Idahos werden jeweils zwei Abgeordnete und ein Senator gewählt, die in einer Legislaturperiode von zwei Jahren den Haushalt und die Gesetzgebung, kurz: die Geschicke Idahos in den Händen haben. Der berühmte Dokumentarfilmer Frederick Wiseman hat sie beobachtet, in Ausschuss-Sitzungen, in Anhörungen, beim informellen Gespräch auf den Fluren, bei Begegnungen mit den Wählern und Lobbyisten aller Art. Was man durch Wisemans Art der Beobachtung und Montage, ohne Interviews und Kommentar wirklich versteht, ist der mühselige zwischenmenschliche Prozess demokratischer Entscheidungsfindung selbst. STATE LEGISLATURE vermittelt in seinen dreieinhalb Stunden unglaublich viel mehr über die amerikanische Demokratie als die täglichen oberflächlichen TV-Analysen über Herrn Obama und Frau Clinton. (also leider ab 18)

Der Architekt Antoni Gaudì - Mythos und Wirklichkeit

DEU

2010

Frederike Müller

Der Katalane Antoni Gaudí i Cornet (1852-1926) ist heute einer der international bekanntesten Architekten. Er hat mit seinen ebenso umstrittenen wie bejubelten Bauten, die heute als europäisches und UNESCO-Weltkulturerbe gelten, das Stadtbild der nordspanischen Metropole Barcelona nachhaltig geprägt. Der Film lädt zu einer Reise nach Barcelona und ins Innere der Architektur Gaudís ein. Zielsicher und mit modernem Blick konterkarieren die beiden Filmemacher konsequent das bisherige Bild von Gaudí: Hinter den bunten, utopisch wirkenden Haus- und Kirchenfassaden blitzt nach und nach seine mathematische Genialität auf. Schülervorstellung am Di Vormittag

Höhenfeuer

CH

1985

Fredi Murer

Thomas Nock, Johanna Lier, Dorothea Moritz

„Eine Liebesgeschichte“ hat der Schweizer Regisseur Fredi Murer seinen bekanntesten Film untertitelt. Aber es ist eine spezielle Liebe, die sich auf einem abgelegenen Hof in den Schweizer Bergen abspielt: Hier leben einsam und ohne Nachbarn Mutter, Vater und zwei Kinder: Bueb und Belli. Belli, die eigentlich gerne Lehrerin geworden wäre, gibt ihrem taubstummen Bruder Unterricht. Dass sich zwischen den Geschwistern auch körperliche Nähe entwickelt hat, wird spätestens dann deutlich, als Belli schwanger ist. Und der Inzest steht erst am Beginn der Katastrophe…

Bikes vs Cars

SWE

2015

Fredrik Gertten

Autofahrer und Radfahrer – natürliche Feinde im Straßenverkehr? Eine Art Kriegsfilm inszenierte Fredrik Gertten mit seinem engagierten Dokumentarfilm, in dem Rad-Aktivisten, Stadtplaner, Politiker und Vertreter der Automobilindustrie zu Wort kommen. Das Fahrrad erscheint dabei als Alternative, die Klimaverschmutzung und Verkehrschaos entgegenwirkt. Doch andererseits investiert die Autoindustrie jährlich Millionen in die Lobbyarbeit, um ihr Geschäft zu schützen… Gertten argumentiert dabei behutsam und differenziert – und vergisst auch die ästhetische Seite des Filmemachens nicht. In Kooperation mit Critical Mass Mannheim, mit anschließender Diskussion
Vorfilm: GIRL POWER (SWE 2004, R: Per Carleson, 4 Min.)
Mitgliederaktion: Eintritt für Mitglieder von Cinema Quadrat e. V. frei

Push – Für das Grundrecht auf Wohnen

SWE

2019

Fredrik Gertten

PUSH, der neue Dokumentarfilm des vielfach ausgezeichneten Regisseurs Fredrik Gertten (BANANAS!* / BIKES VS CARS), untersucht, warum wir es uns nicht mehr leisten können, in unseren Städten zu wohnen.
Der Film folgt Leilani Farha, der UN-Sonderberichterstatterin für das Menschenrecht auf Wohnen, wie sie die Welt bereist, um herauszufinden, wer aus der Stadt gepusht wird und warum. „Ich glaube, es gibt einen Riesenunterschied zwischen Wohnen als Handelsware und Gold als Handelsware. Gold ist kein Menschenrecht, Wohnen schon“, sagt Leilani. Eine Unterkunft ist ein fundamentales Menschenrecht, eine Voraussetzung für ein sicheres und gutes Leben. Aber in Städten weltweit werden die Chancen auf bezahlbare Wohnungen immer schwieriger. Wer sind die Akteure und was sind die Faktoren, die Wohnraum zu einem der größten Probleme der heutigen Zeit machen?
PUSH wirft ein Licht auf eine neue Art des anonymen Hausbesitzers, auf unsere immer weniger bewohnbaren Städte und eine eskalierende Krise, die uns alle betrifft. Dies alles sei längst nicht mehr als ‚Gentrifizierung‘ zu beschreiben – diese These wird in Interviews mit dem Mafia-Kritiker Roberto Saviano, dem Wirtschaftswissenschaftler Joseph Stiglitz und der Soziologin Saskia Sassen vertieft: Übereinstimmend stellen sie dar, dass die Prozesse der Gentrifikation nur die Spitze eines Eisbergs sind und das eigentliche „Monster“ (so Sassen) die auf der Suche nach Investitionsmöglichkeiten um den Erdball ziehenden Ströme des deregulierten Finanzkapitals sind.
Diskussionspartnerin: Ursula Jochim, FairMieten – Gegen Mietwucher in der Neckarstadt
Auch am Mo. 16.03.2020, 10.00 Uhr exklusiv für Schulklassen; ab 9. Klasse

Los 5 puntos cardinales - Die Fünf Himmelsrichtungen

Fridolin Schönwiese

„Die fünf Himmelsrichtungen“ erzählt anhand der zwei Protagonisten María Esther und Miguel die Geschichte der Einwohner des mexikanischen Dorfes Tres Valles in der Region Veracruz, die hier seit Generationen verwurzelt sind. Der Film porträtiert die beiden in ihrem Leben als Gastarbeiter in Kansas City, wo sie ohne Aufenthaltsgenehmigung leben und einsam ihren Alltag bestreiten, in der Hoffnung, ihren Familien in Mexiko ein besseres Leben bereiten zu können. „Ein Film zwischen stiller Beobachtung und aufschlussreicher Sichtbarmachung: Die Bilder verschmelzen die unterschiedlichen Lebensräume zu einem neuen Ort der immerwährenden Heimatlosigkeit.“ Jury, Duisburg. Fridolin Schönwiese, geboren 1967 in Wien, studierte bis 1993 Publizistik und Theaterwissen-schaft und war von 1986 bis 1995 Mitglied der Performance Artgroup GANG ART. Seit 1989 realisiert er eigene Dokumentarfilme, Radio- und Kunstprojekte. Seit 2005 lebt und arbeitet Schönwiese in Mexico City. Mit „Die fünf Himmelsrichtungen“ gewann er 2010 beim Filmfest in Duisburg den 1. Preis als „Bester Dokumentarfilm“.

Islandfalken

Island

2002

Fridrik Thor Fridriksson

Keith Carradine, Margrét Vilhjálmsdóttir, Ingvar E.Sigurdsson

Simon, ein schweigsamer und mysteriöser Amerikaner, reist nach Island, um dort seinem verpfuschten Leben ein Ende zu setzen. Doch als er auf Dúa, eine junge Künstlerin mit einem wertvollen isländischen Falken trifft, vermutet er, daß es sich bei ihr um seine Tochter handelt. Der in Dúa vernarrte Ortspolizist vermutet wiederum in Simon einen Konkurrenten – und verfolgt ihn. Als die Situation eskaliert, fliehen Simon und Dúa mit dem Falken nach Hamburg. „Ein äußerst intensives Drama voller magischer Orte und Momente mit großartigen Darstellern.“ (Nordische Filmtage Lübeck 2002)

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