Naomi, 20 Jahre, begleitet ihre Mutter auf einer Reise aus ihrer Heimat Peru nach Berlin. Dort fi ndet ein Mordprozess statt, in dem sie und die Mutter als Nebenklägerinnen auftreten: Naomis Schwester war von ihrem deutschen Ehemann getötet worden. In dem Film, der auf einem wahren Fall basiert, spielen sich die tatsächlichen Jurist*innen auf quasi-dokumentarische Weise selbst. Juristisch nüchtern wird der Fall aufgerollt. Frieder Schlaich stellt dieser betonten Sachlichkeit Naomis Gefühlswelt gegenüber: Familie, Liebe, Verlust und Trauer. Gleichzeitig wird insbesondere bei den Strategien der Prozessbeteiligten deutlich, wie im Gerichtssaal ungleiche Machtverhältnisse institutionalisiert und durch sexistische und rassistische Vorurteile verstärkt werden.
Diskussionspartnerin: Claudia Robbe, Dipl.-Sozialpädagogin (FH), Psychosoziale Prozessbegleiterin (RWH), Mitarbeiterin im Fraueninformationszentrum Stuttgart
Eröffnung der Agenda 21-Kinowoche durch Stadtrat Gerhard Fontagnier als Vertreter der Stadt Mannheim
Zur Eröffnung bekommt jede*r Besucher*in ein Glas Sekt!
Mitgliederaktioon: Eintritt frei für Mitglieder von Cinema Quadrat e. V.