Etliche Stars des Jazz, darunter Ella Fitzgerald, Sarah Vaughn, Frank Sinatra und Etta James haben den Song „Misty“ gesungen, andere Größen haben ihn instrumental interpretiert. Doch sein Schöpfer, der Jazzpianist Erroll Garner, geriet fast in Vergessenheit. Als musikalisches Wunderkind, das niemals Klavierunterricht erhielt, spielte Garner schon in sehr jungen Jahren einfach alles nach, was seine älteren Geschwister ihm vorklimperten. Später wurde aus ihm einer der meistverkauften Jazzinterpreten seiner Zeit, der in den 1950er und 1960er Jahren häufiger Gast in den US-Fernsehshows war und der den Welthit „Misty“ komponierte. Und doch verschwand er irgendwann aus dem Gedächtnis der Öffentlichkeit. Dieser Film erweckt die Erinnerung an einen ganz Großen des Jazz zu neuem Leben.
Georges Gachot ist einer der renommiertesten Regisseur*innen, was Filme über Persönlichkeiten aus der Musik angeht, so widmete er sich bislang Martha Argerich, der Geschichte der Samba und dem untergetauchten Bossanova-König João Gilberto.