Filmarchiv

Lust zu stöbern? Hier finden Sie Filme, die seit Januar 2001 im Cinema Quadrat gezeigt wurden.

Lady Bird

USA

2017

Greta Gerwig

Saoirse Ronan, Laurie Metcalf, Tracy Letts, Timothée Chalamet, Lucas Hedges

Christine McPherson, die sich Lady Bird nennt, ist 17, lebt in Sacramento, liebt ihre Mutter und ist genervt von ihrer Mutter, und erschreckenderweise hat sie ihr ganzes Leben vor sich. Sie will studieren, möglichst an der Ostküste, hockt aber ohne großen Eifer in der katholischen Schule und in klammer finanzieller Situation fest. Zwischen ihrer Unangepasstheit, erster Liebe, erhoffter Flucht aus der Heimat und Verbundenheit mit Familie und Freunden lernt sie, mit ihrer Orientierungslosigkeit umzugehen.
In ihrem Solo-Regiedebüt hält Greta Gerwig souverän die Balance zwischen Komik und Tragik, lässt ihre Figuren in brillanten Dialogen die absurde Durchschnittlichkeit des Alltags durchleben und verbindet die Coming-of-Age-Geschichte mit der präzisen Zeichnung einer Mutter-Tochter-Beziehung. Die Filmkritik überschlug sich vor Begeisterung, und mit Einnahmen von über 70 Millionen wurde der Film zu einem Überraschungserfolg an der Kinokasse.

Little Women

USA

2019

Greta Gerwig

Saoirse Ronan, Emma Watson, Florence Pugh, Timothée Chalamet, Laura Dern, Meryl Streep.

Die vier Schwestern Jo, Meg, Amy und Beth March wachsen in der von starren Geschlechterrollen dominierten Gesellschaft der USA des 19. Jahrhunderts auf. Jo träumt von einer Karriere als Schriftstellerin, Meg hat früh geheiratet, Amy hofft auf einen reichen Ehemann, Beth ist nach einer Scharlacherkrankung geschwächt – und sie alle kämpfen um die Verwirklichung ihrer Wünsche und ihres persönlichen Glücks.
Greta Gerwig, die sich als Darstellerin wie auch mit ihrem Regiedebüt LADY BIRD als Königin des zeitgenössischen Indie-Kinos etabliert hat, verfilmt den gleichnamigen Roman aus dem Jahr 1868 mit einem herausragenden Ensemble und geschickten chronologischen Wechseln zwischen Kindheit und Beinahe-Erwachsensein der Schwestern. Mit heutiger dynamischer Inszenierung verleiht sie dem Kostümdrama den spürbaren Geist eines liberalen Feminismus.

Paris Was a Woman

GBR/USA/DEU

1996

Greta Schiller

Greta Schillers Dokumentation wagt einen genauen Blick auf die unbürgerlichen Lebensumstände von Künstlerinnen der US-europäischen Avantgarde. Sie allesamt kamen nach Paris und schlugen dort in der Zeit um den Ersten Weltkrieg ihre Ateliers, Schreibtische und andere „kreative Zelte“ auf. Historisches Filmmaterial, Interviews, Musik, Gemälde, Zeichnungen und literarische Fragmente lassen das Lebensgefühl dieser Frauen jener Tage lebendig werden. In Kooperation mit PLUS e.V. (also ab 18)

Paris Was a Woman

GBR/USA/DEU

1996

Greta Schiller

Die Schiftstellerinnen Colette, Djuna Barnes, Natalie Clifford Barney und Gertrude Stein, die Malerinnen Romaine Brooks und Marie Laurencin, die Fotografinnen Berenice Abbott und Giselle Freund, die Publizistinnen und Buchhändlerinnen Sylvia Beach und Adrienne Monnier, die Journalistin Janet Flanner: Zu Beginn dieses Jahrhunderts trafen diese berühmtesten Künstlerinnen der Moderne in Paris zusammen. Was sie vereinte, war die Liebe zu Paris, das es ihnen ermöglichte, sich auf unkonventionelle und selbständige Weise zu verwirklichen und dabei radikale Wege zu beschreiten. Paris bot ihnen die Freiheit, zu leben und zu lieben, wie und wen sie wollten – auch wenn es, wie in ihrem Fall, oft andere Frauen waren. Anhand historischer Zeitdokumente, zuvor unveröffentlichtem Filmmaterial, Interviews und vielfältiger Kunstwerke lässt Greta Schiller das Lebensgefühl dieser Frauen und der Stadt, in der sie lebten, lebendig werden: Eine alternative Stadtrundfahrt durch das zauberhafte Paris der 20er und 30er Jahre.
In Kooperation mit den Reiss-Engelhorn-Museen
Einführung: Prof. Dr. Claude W. Sui, Reiss-Engelhorn-Museen

Before Stonewall

USA

1984

Greta Schiller, Robert Rosenberg

New York, Christopher Street, in der Nacht vom 27. auf den 28. Juni 1969: Homosexuelle und trans Personen widersetzen sich in der Bar Stonewall-Inn entschlossen der Polizei, die das Lokal räumen will. Ihr Aufstand und die sich anschließenden Protest-Unruhen gelten als Urknall eines queeren Selbstbewusstseins und als Wendepunkt im Kampf um Anerkennung und Gleichstellung, an den seitdem jährlich bei den Christopher-Street-Day-Paraden erinnert wird.
Mit Hilfe von Filmausschnitten und Fotos, vor allem aber aus Anekdoten, Geschichten und Ereignissen von „ordinary gay people“ macht der vielfach preisgekrönte Film, inzwischen ein Klassiker, den homosexuellen Alltag vor den Stonewall-Unruhen von 1969 erlebbar: lebendiges Dokument einer verborgenen Geschichte, das voller Witz und Ironie und manchmal auch Traurigkeit die Geschichte des Sichtbarwerdens von queeren Menschen in der amerikanischen Gesellschaft aufzeigt.
Einführung: Ilona Scheidle, Lesbisch-Schwule Geschichtswerkstatt Rhein-Neckar
Am 13.07. findet Monnem Pride statt – wir sind mit einem Infostand dabei und sind Teil des begleitenden Filmprogramms, in Kooperation mit Queeres Zentrum Mannheim.

Before Stonewall - 50 Jahre "Stonewall-Inn"

USA

1984

Greta Schiller, Robert Rosenberg

Bevor der erste Christopher-Street-Day gefeiert wurde, gab es für Schwule und Lesben noch keine adäquate Bezeichnung – und etwas, das keinen Namen hatte, konnte folglich gar nicht existieren. BEFORE STONEWALL, vielfach preisgekrönt, zeichnet die Geschichte des Sichtbarwerdens von Schwulen und Lesben in der amerikanischen Gesellschaft auf – ein lebendiges Dokument einer verborgenen Geschichte, voller Witz und Ironie und manchmal auch Traurigkeit. Mit Hilfe von Dokumenten, Filmausschnitten und Fotos, vor allem aber aus Anekdoten, Geschichten und Ereignissen von „ordinary gay people“ macht der Film, inzwischen ein Klassiker, den homosexuellen Alltag vor den Stonewall-Unruhen von 1969 erlebbar.

Kofferkinder - Szenen einer Migration

DEU

2023

Grigorios Nikiforidis

Kofferkinder: So wurden die Kinder der Gastarbeiter der ersten Generation genannt, die sich ständig zwischen Heimat und Gastland hin und her bewegten, mit dem Koffer in der Hand zu Besuch bei den Eltern und dann wieder zurück zu den Großeltern in der Heimat, mit all den emotionalen und physischen Entbehrungen, die die Trennung von Bezugspersonen mit sich bringt. Dieser vom Griechischen Kunstclub Nürnberg produzierte Film spiegelt die griechische Migration von inzwischen vier Generationen in Nürnberg, die seit den 1960ern in Deutschland leben und arbeiten, von diesem Land geprägt wurden und dieses Land geprägt haben. Er beleuchtet die Problematik des Fremdseins in der Fremde und die Gefahr falschen Nationalstolzes in einer Welt, deren Motor schon immer Auswanderung und Migration waren.
Der Film läuft begleitend zur Ausstellung „Kofferkind“ von Fatma Biber-Born im Social Innovation Lab in Ludwigshafen (1. bis 30.3.).
In Kooperation mit Kultur Rhein Neckar e.V. und KulturQuer QuerKultur Rhein-Neckar e.V.
Im Anschluss Filmgespräch mit Regisseur Grigorios Nikiforidis

Zwei Überraschungsfilme der Extraklasse

Monströse Bedrohungen aus Nordeuropa und explosive Action aus dem Süden: Zuerst erhebt sich eine uralte Kreatur aus den Tiefen, um eine Stadt ins Chaos zu stürzen – nur Mut und Ingenieurskunst können das Biest stoppen. Der Film läuft auf Englisch ohne UT, da es das Monster noch nicht nach Deutschland geschafft hat. Im Anschluss erwartet euch ein knallharter Elitekämpfer, der es mit einer tödlichen Verschwörung aufnimmt, bei der mehr explodiert als Nerven und Verstand.

Zwei Überraschungsfilme der Extraklasse

Ostasiatisches Gangster-Double-Feature im März! Es geht um Drogen und Diamanten! Im ersten – aus Japan stammenden – Film bekämpfen sich die Gangster noch gegenseitig. Film-Noir-Qualitäten sind bei Grindhouse-Beiträgen selten, doch dieser hat sie. Im zweiten Film – aus Hongkong – werden die Bösen von Polizistinnen gejagt. Sie alle können Kung Fu (glauben wir) und tragen sehr spezielle Waffen bei sich. Vielleicht kommt sogar eine Art Panzerfaust zum Einsatz? Kommt vorbei, wenn ihr es rausfinden wollt!

Zwei Überraschungsfilme der Extraklasse

Ein Mann stirbt an einer der seltsamsten Überdosen der Filmgeschichte, und schon gibt es einen Straßenkrieg. Eine Action-Komödie der 80er Jahre, die viele Altstars vereint und sich selbst und ihr gesamtes Genre keinen Zentimeter ernst nimmt. Um den Charakter des Films zu betonen, läuft er im englischen Original mit Untertiteln.

Im Anschluss versuchen Ermittler und Agenten, darunter ein ehemaliges Playmate, einen Drogenring auf einem traumhaften Urlaubsziel zu zerstören. Wäre alles kein Problem, wenn es da nicht das entkommene Monster gäbe, auf das man auch noch achten muss.

Zwei Überraschungsfilme der Extraklasse

Tja, der Sommer ist vorbei! Endlich Zeit für ernsthaften Filmgenuss im Kino; oder fürs Grindhouse. Wir empfehlen Letzteres! Zum Auftakt in die neue Saison ist eine junge Frau mit ihrem Mann so gar nicht zufrieden und lässt ihn das „spüren“. Gleichzeitig gibt es einen anderen Mann, mit dem die Frau zufrieden ist. Zunächst. Zwischendurch begeht sie einen Mord. Ach ja: Ihre tote Mutter peinigt sie in ihren Einbildungen. Zwischen Psychothriller, Liebesdrama und Mysterium ziemlich spannend, aber auch reichlich weird. So geht es im zweiten Film auch weiter: weird. Das ist das Gefühl, das sich am ehesten bei dieser Horror-Sex-Mad-Scientist-Mischung einstellt. Es geht wieder um die Liebe, vom Vater zu seiner Tochter. Und den Vater verleitet diese Liebe zu gar grausamen Taten. Dazu gesellt sich ein unsichtbares Wesen, wie ihr es garantiert noch nie gesehen habt! Und wir stellen uns die Frage: Können Unsichtbare Sex haben?

Zwei Überraschungsfilme der Extraklasse

Der erste November-Grindhouse-Film ist ein Spitzenreiter der Kategorie „schwer zu beschreiben“: Ist es Grusel? Mystery? Sex? Thriller? Kunst? Schrott? Hier ist alles möglich, und nichts, was man für möglich hält, passiert auch tatsächlich. Dafür tun sich Fragen auf: Was geht hier vor sich, was kommt als Nächstes? Wer bin ich? Seid dabei, wenn wir uns auf diese Reise (vermutlich ohne Antworten) begeben!

Wer im Anschluss Hunger auf mehr hat – und wer hat das nicht? –, dem servieren wir eine waschechte asiatische Schlachtplatte. Also, so richtig Schlachtplatte. Schlechter Geschmack in Reinform und gerade deswegen ein Hochgenuss!

Zwei Überraschungsfilme der Extraklasse

Lange nicht gesehen, oft nachgefragt, jetzt endlich geliefert: Als zukunftsorientiertes Kino widmen wir uns im Dezember-Grindhouse erstmal dem Thema Science Fiction, in all seiner Zweitklassigkeit. Zum oscar-verdächtigen Jahresabschluss liefern wir einen der schönsten Trash-Filme der Geschichte, mit einer der besten deutschen Schnoddersynchros des Universums! Übrigens: Eventuell zaubern wir an diesem noch Abend noch einen weihnachtlichen Bezug auf die Leinwand. Ob das klappt und in welcher Form: Die Zukunft wird es zeigen.

Zwei Überraschungsfilme der Extraklasse

Das neue Jahr läuten wir mit einem Versprechen ein: Einen Film wie den ersten dieses Abends habt ihr noch nie gesehen (vermutlich)! Er beginnt mit Endzeit-Atmosphäre und entwickelt sich in eine Richtung, die absolut niemand vorhersehen kann. Allen – nicht nur dem Publikum – dürfte es hier die Sprache verschlagen. Ein denkwürdiger Start ins Jahr ist garantiert! Wir können mit Fug und Recht behaupten: Einen solchen Film hatten wir im Grindhouse noch nie und werden wohl auch nie wieder in diese Verlegenheit kommen. Aber auch der zweite Film des Abends überschreitet Grenzen: Als eine Gruppe Reisender nicht an ihrem Ziel ankommt (was auch nicht so wichtig ist), ändert der Film seine Richtung komplett. Ist es Abenteuer? SciFi? Horror? Monsterfilm? Sicher ist nur: Dieses Werk ist schräg, verwirrend, seltsam und vor allem: unterhaltsam.

Zwei Überraschungsfilme der Extraklasse

Der Grindhouse-Februar steht ganz im Zeichen der Action! Zuerst 80er B-Action allererster Videothekengüte. Dabei versucht der Film mit sämtlichen Brechstangen, wie ein A-Film daherzukommen. Gelingt ihm das? Die Handlung fassen wir übrigens mal so zusammen: Mann gegen Armee. Im Anschluss gibt’s endlich mal wieder Ninja-Action (in englischer Sprache)! Dieses Mal treten sie sogar paarweise auf UND es wird divers! Der Soundtrack wurde natürlich eigens für den Film komponiert und auch sonst wurden keine Kosten und Mühen gescheut… ach, glaubt uns eh niemand.

Zwei Überraschungsfilme der Extraklasse

Slasherfilme sind ja gut und schön, aber ein Slasherfilm vermischt mit Geisterfilm ist noch viel besser. Dazu noch einen historisch-mythologischen Hintergrund plus eine vermutlich perverse Katze reingemixt und fertig ist die obskure Leinwandfreude – unser erster Beitrag im März-Grindhouse läuft in englischer OV.

Danach kommt … gute Frage, umschreiben wir es so: ein belgisch-französischer Film mit Söldnerinnen in zu knappen Outfits, Agentenaction, Umweltterroristen und einer Prise deutsche Schnoddersynchro. Kaum fassbar, was uns hier angedreht wird!

Zwei Überraschungsfilme der Extraklasse

Zum Jahresauftakt 2025 gleich was Versautes: französische Polizeiarbeit in der nackten Unterwelt. Zuhälter, Swinger, Pornodarsteller, Mörder – alles dabei. Behutsamer Umgang mit sensiblen Themen wird hier natürlich kleingeschrieben. Ein Film, nach dem man gerne duschen möchte. Dazu ist aber keine Zeit, denn im Anschluss gibt es eine Multinationen-Produktion in Form eines schwer fassbaren Action-Abenteuer-Kriminal-Films: Kettensägen, Kampf„kunst“ und Kulissen für den nächsten Sommerurlaub. Kategorie: muss man gesehen haben, um es zu glauben, denn erklären kann man das nicht.

Drei Überraschungsfilme der Extraklasse

Volljährig! Seit 18 Jahren verzücken uns die Filme in der Grindhouse-Reihe – und zum Geburtstag gönnen wir uns drei Filme! Zwei davon im Original-35mm-Format!! Dazu zeigen wir Trailershows, ebenfalls von 35mm!!!

Erstmal gibt’s Auspeitschungen, Revolution und eine Herrin, die ihr Reich mit eiserner Peitsche regiert – Lust und Leid im Plantagenhimmel der 70er. Nach so viel Niedertracht haben wir uns handfesten Zombie-Trash verdient! Jeder kennt sie, die Zombies auf der eigenen Geburtstagsfeier. Und deshalb hauen wir einen der peinlichsten Vertreter der Gattung auf die Leinwand. Die vermutlich übelst durchgenudelte 35mm-Kopie wird ihren Teil zum Spaß beitragen. Apropos Durchnudeln: Da wir jetzt endlich volljährig sind, steigen wir im letzten Film des Abends in die Niederungen der Sexploitation hinab. Mit mehr Haut als Handlung, aber hohem Spaßfaktor wird das ein würdiger Abschluss einer angemessenen Feier.

Tanzender Habicht

POL

1977

Grzegorz Królikiewicz

Franciszek Trzeciak, Beata Tyszkiewicz, Beata Tumkiewicz

Michal Toporny wächst in archaischen Verhältnissen auf dem Land auf. Sein Leben – bestimmt von den Zyklen der Jahreszeiten – spielt sich zwischen Acker, Vieh und Familie ab. Der Dorflehrer nimmt sich seiner an, fördert ihn und weckt seine Neugierde auf die weite Welt. Nach Kriegsende macht er Abitur. Als Toporny zum Studium in die Großstadt umzieht, lässt er Frau und Sohn im Dorf zurück. An der Universität und im Jugendverband sowie später in einem Großbetrieb macht er schnell Karriere. Er lernt eine andere Frau kennen und bekommt auch mit ihr einen Sohn. Toporny wird einer der vielen kleinen sozialistischen Funktionäre, die ihre einmal eroberten Privilegien eifersüchtig verteidigen und ihre ländliche Herkunft verleugnen. Aber die Vergangenheit mit ihren frühkindlichen Traumata und den zurückgelassenen Bindungen arbeitet in ihm. Irgendetwas Unbestimmbares fehlt ihm. Nach vielen Jahren besucht er erstmals wieder seinen Heimatort, dort wartet der Tod auf ihn. (also ab 18)

Maman und ich – Les garçons et Guillaume, à table!

FRA

2013

Guillaume Gallienne

Guillaume Gallienne, André Marcon, Françoise Fabian, Nanou Garcia, Diane Kruger

"Jungs und Guillaume, zu Tisch!“ Schon als kleine Kinder wurden Guillaume und seine beiden Brüder von ihren Eltern nicht gleichwertig behandelt. Denn nach zwei Söhnen wünscht sich Guillaumes Mutter nichts sehnlicher als ein Mädchen. Also schlüpft Guillaume in die Rolle der erträumten Tochter. Als heranwachsender Mann jedoch, der nicht weiß, wer und was er eigentlich ist und sein will, begibt sich Guillaume auf eine sexuelle und persönliche Identitätssuche.
Der autobiographische Film beruht auf Galliennes eigenen Lebenserfahrungen – mit dem Trick, dass er sowohl sich selbst als auch seine temperamentvolle Mutter spielt. Die Identifikation des Mamasöhnchens wird damit auf die Spitze getrieben in dieser höchst vergnüglichen Travestie, die mit größtem Einfallsreichtum und mit großem Einfühlungsvermögen punktet: Ein enormer Publikumshit in Frankreich, der mit fünf Césars ausgezeichnet wurde.
Einführung: Dr. Caroline Mary-Franssen

Monatsprogramme PDF

Open Air

[ti_openair]
WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner