Eine kühne Synthese von Avantgardefilm und Klassik. Durch Guy Maddins eigenwilligem Filmstil wird dieses unheimliche Drama, das der Romanvorlage von Bram Stoker folgt, zu einem hochstilisierten, dialogfreien, s/w Tanzmelodram. Die sehr physischen und sinnlichen Tanzdarbietungen, die Mark Godden mit dem Royal Winnipeg Ballet erarbeitete, lassen gemeinsam mit der Musik von Gustav Mahler und der Stummfilmästhetik Maddins, eine Aura des Exzesses entstehen, die an den melodramatischen Ton archetypischer Mythen erinnern. Hypnotische Photographie, expressionistische Nebeleffekt, scharlachrote Biltze, expressive Choreographie. (also ab 18)