Filmarchiv

Lust zu stöbern? Hier finden Sie Filme, die seit Januar 2001 im Cinema Quadrat gezeigt wurden.

Lieber Leben

FRA

2017

Grand Corps Malade, Mehdi Idir

Pablo Pauly, Soufiane Guerrab, Moussa Mansaly, Nailia Harzoune, Anne Benoît

Der ebenso junge wie schlagfertige wie sportliche Benjamin kommt nach einem schweren Unfall, bei dem er sich einen Halswirbel gebrochen hat, in ein Reha-Zentrum. Benjamin wird wohl für den Rest seines Lebens im Rollstuhl sitzen. Ob telefonieren, pinkeln oder essen – nichts geht mehr bei Ben ohne die Hilfe von Pflegern wie der ungeschickten Christiane oder dem stets gut gelaunten Jean-Marie. Er lernt eine Reihe von anderen Patienten kennen, darunter Farid, der ebenfalls im Rollstuhl sitzt, oder Toussaint und Steve, die sich wie Benjamin nicht unterkriegen lassen. Und dann ist da noch die bildhübsche Samia…
In seiner ersten Regiearbeit packt der Poetry-Slam-Künstler Grand Corps Malade alias Fabien Marsaud ein schweres Thema an – und verarbeitet es auf besondere Weise mit dieser Gruppe von Knallköpfen und Kämpfern. Der Regisseur selbst ist seit einem Unfall 1997 gelähmt – und zeigt hier versehrte Helden, die die große Kunst gelernt haben, das Unglück einfach aus- und wegzulachen.
Einführung: Cosima Besse

Animals - Stadt Land Tier

CHE/AUT/POL

2018

Greg Zglinski

Birgit Minichmayr. Philipp Hochmair, Mona Petri, Mehdi Nebbou, Michael Ostrowski

Nick und Anna fahren in die Schweiz. Dabei weiß Anna von Nicks Affäre mit der Nachbarin Andrea; stichelnd streiten sie sich. Dann steht ein Schaf im Weg. Der Wagen landet im Graben, Anna im Krankenhaus. Und die Realität bekommt mehr und mehr Risse. Im Keller des Schweizer Chalets verirrt sich ein Vogel. Eine Katze spricht zu Anna. Und immer mehr löst die Filmerzählung alle Gewissheiten auf. Nachdem zunächst die Zeitebenen durcheinander geraten sind, lösen sich auch die räumlichen Grenzen auf. Zwischen der Wiener Wohnung und dem Schweizer Chalet gibt es irritierende Parallelen, Doppelgänger tauchen auf, Identitäten verwischen sich. Im raffinierten Mindgame rutscht der Film mehr und mehr ins faszinierend Surreale – „eine Liebeskomödie wie von Yorgos Lanthimos oder David Lynch.“ (Variety)

Parfum des Lebens

FRA

2019

Grégory Magne

Emmanuelle Devos, Grégory Montel, Zelie Rixhon, Sergi López, Gustave Kervern

Chauffeur Guillaume hat Ärger: Nach der Scheidung kämpft er um das Besuchsrecht für seine Tochter, sein Chef will ihn rausschmeißen – und nun bekommt er es mit der anstrengendsten Kundin seit langem zu tun: Anne Walberg ist ihm gegenüber gefühlskalt und arrogant. Nachdem sie zeitweise ihren Geruchssinn verloren hatte und in der Parfum-Branche abgemeldet ist,  hält sich die ehemalige Star-Parfumeurin als Geruchsberaterin über Wasser – und besteht darauf, nur von Guillaume gefahren zu werden…
Der Geruch einer Grotte, das Aroma von feinem Leder, ein Duftmittel gegen Industriegestank: Anne arbeitet mit der Nase, und der Film lässt sich ein auf diese sinnliche Welt der Gerüche. Grégory Magne führt in seiner berührenden, humorvollen, schlagfertigen Komödie Gegensätze zusammen, subtil und ohne Sentimentalitäten. Dafür mit dem richtigen Näschen für Charaktere und Situationen. 
Einführung: Cosima Besse, Institut français Mannheim

Barbie

USA

2023

Greta Gerwig

Margot Robbie, Ryan Gosling, Will Ferrell, America Ferrara, Ariana Greenblatt, Michael Cera

Barbie lebt glücklich in Barbieland, zusammen mit all den anderen glücklichen Barbies, die sich als Nobelpreisträgerinnen, Präsidentinnen oder Astronautinnen selbst verwirklichen. Begleitet werden sie von Ken, Ken, Ken und weiteren Kens, deren Hauptbeschäftigung Beach ist. Doch eines Tages denkt Barbie an ihre Sterblichkeit. Sie verlässt Barbieland und gerät ins reale Los Angeles, wo sie bemerken muss, dass hier alles nach der Pfeife der Männer tanzen muss. Und während Barbie von den Managern des Spielzeugkonzerns Mattel gejagt wird, führt Ken in Barbieland das Patriarchat ein.
BARBIE hätte zum totalen Reinfall werden können als reines Kommerzprodukt eines Plastikpuppenherstellers – doch nicht zuletzt durch die geschickte Vermischung von Blockbusterkino, subversiver Kapitalismuskritik und offensivem Feminismus wurde die Realverfilmung eines Spielzeugs zum weltweiten Phänomen mit fast 1,5 Milliarden Dollar Einnahmen. Der Film des Jahres – der enormen Spaß macht!

Lady Bird

USA

2017

Greta Gerwig

Saoirse Ronan, Laurie Metcalf, Tracy Letts, Timothée Chalamet, Lucas Hedges

Christine McPherson, die sich Lady Bird nennt, ist 17, lebt in Sacramento, liebt ihre Mutter und ist genervt von ihrer Mutter, und erschreckenderweise hat sie ihr ganzes Leben vor sich. Sie will studieren, möglichst an der Ostküste, hockt aber ohne großen Eifer in der katholischen Schule und in klammer finanzieller Situation fest. Zwischen ihrer Unangepasstheit, erster Liebe, erhoffter Flucht aus der Heimat und Verbundenheit mit Familie und Freunden lernt sie, mit ihrer Orientierungslosigkeit umzugehen.
In ihrem Solo-Regiedebüt hält Greta Gerwig souverän die Balance zwischen Komik und Tragik, lässt ihre Figuren in brillanten Dialogen die absurde Durchschnittlichkeit des Alltags durchleben und verbindet die Coming-of-Age-Geschichte mit der präzisen Zeichnung einer Mutter-Tochter-Beziehung. Die Filmkritik überschlug sich vor Begeisterung, und mit Einnahmen von über 70 Millionen wurde der Film zu einem Überraschungserfolg an der Kinokasse.

Little Women

USA

2019

Greta Gerwig

Saoirse Ronan, Emma Watson, Florence Pugh, Timothée Chalamet, Laura Dern, Meryl Streep.

Die vier Schwestern Jo, Meg, Amy und Beth March wachsen in der von starren Geschlechterrollen dominierten Gesellschaft der USA des 19. Jahrhunderts auf. Jo träumt von einer Karriere als Schriftstellerin, Meg hat früh geheiratet, Amy hofft auf einen reichen Ehemann, Beth ist nach einer Scharlacherkrankung geschwächt – und sie alle kämpfen um die Verwirklichung ihrer Wünsche und ihres persönlichen Glücks.
Greta Gerwig, die sich als Darstellerin wie auch mit ihrem Regiedebüt LADY BIRD als Königin des zeitgenössischen Indie-Kinos etabliert hat, verfilmt den gleichnamigen Roman aus dem Jahr 1868 mit einem herausragenden Ensemble und geschickten chronologischen Wechseln zwischen Kindheit und Beinahe-Erwachsensein der Schwestern. Mit heutiger dynamischer Inszenierung verleiht sie dem Kostümdrama den spürbaren Geist eines liberalen Feminismus.

Das Leben als Erwachsene – La vita da grandi

ITA

2025

Greta Scarano

Matilda De Angelis, Yuri Tuci, Maria Amelia Monti, Ariella Reggio, Gloria Coco

Irene versucht sich in Rom ein neues Leben aufzubauen. Doch dann überredet ihre überforderte Mutter sie, in ihre Heimatstadt Rimini zurückzukehren und sich um Omar, ihren 40-jährigen autistischen Bruder, zu kümmern. Der hat sehr klare Vorstellungen von seiner Zukunft: Er möchte heiraten, drei Kinder haben, weil drei die perfekte Zahl ist, vor allem aber will er unbedingt als Kandidat in die populäre TV-Talentshow „Yes You Can“, um ein großer Rap-Star zu werden. Sowohl für Irene als auch für Omar wird ihr Zusammensein zu einem Crashkurs in Sachen Erwachsen-Werden…

Greta Scaranos gelungener Debütfilm ist eine kluge, überraschend humorvolle und emotionale Filmadaption der authentischen und als Buch veröffentlichten Lebensgeschichte der Geschwister Damiano und Margherita Tercon. Eine echte Entdeckung ist Yuri Tuci, selber autistisch, in der Rolle des Omar. Greta Scarano war vor ihrem Regiedebut erfolgreich als Schauspielerin tätig und ist beim diesjährigen Cinema Italia!-Festival als Hauptdarstellerin in COME TI MUOVI, SBAGLI zu sehen.

Regisseurin Greta Scarano über ihren Film:

Als ich auf die wahre Geschichte von Damiano und Margherita Tercon stieß, war ich buchstäblich wie vom Donner gerührt: mir war sofort klar, dass ich sie als Regisseurin erzählen wollte. Obwohl ich keinen Bruder mit Behinderung habe, bin ich (wie sehr viele Menschen) in einer dysfunktionalen Familie aufgewachsen. Ich wollte, dass das Publikum Irenes Sichtweise versteht, aber dass auch Omars Sichtweise klar und deutlich zum Ausdruck kommt: seine Art, die Welt zu sehen, und die Schwierigkeiten, mit einer Behinderung zu leben und sich ständig mit einer „normalen“ Schwester auseinanderzusetzen. Für mich war entscheidend, dass das Thema Autismus nicht die gesamte Erzählung dominiert, genau wie bei der Hauptfigur Omar, dessen Autismus nur eines von vielen Merkmalen ist, die ihn als Mensch ausmachen.

Paris Was a Woman

GBR/USA/DEU

1996

Greta Schiller

Greta Schillers Dokumentation wagt einen genauen Blick auf die unbürgerlichen Lebensumstände von Künstlerinnen der US-europäischen Avantgarde. Sie allesamt kamen nach Paris und schlugen dort in der Zeit um den Ersten Weltkrieg ihre Ateliers, Schreibtische und andere „kreative Zelte“ auf. Historisches Filmmaterial, Interviews, Musik, Gemälde, Zeichnungen und literarische Fragmente lassen das Lebensgefühl dieser Frauen jener Tage lebendig werden. In Kooperation mit PLUS e.V. (also ab 18)

Paris Was a Woman

GBR/USA/DEU

1996

Greta Schiller

Die Schiftstellerinnen Colette, Djuna Barnes, Natalie Clifford Barney und Gertrude Stein, die Malerinnen Romaine Brooks und Marie Laurencin, die Fotografinnen Berenice Abbott und Giselle Freund, die Publizistinnen und Buchhändlerinnen Sylvia Beach und Adrienne Monnier, die Journalistin Janet Flanner: Zu Beginn dieses Jahrhunderts trafen diese berühmtesten Künstlerinnen der Moderne in Paris zusammen. Was sie vereinte, war die Liebe zu Paris, das es ihnen ermöglichte, sich auf unkonventionelle und selbständige Weise zu verwirklichen und dabei radikale Wege zu beschreiten. Paris bot ihnen die Freiheit, zu leben und zu lieben, wie und wen sie wollten – auch wenn es, wie in ihrem Fall, oft andere Frauen waren. Anhand historischer Zeitdokumente, zuvor unveröffentlichtem Filmmaterial, Interviews und vielfältiger Kunstwerke lässt Greta Schiller das Lebensgefühl dieser Frauen und der Stadt, in der sie lebten, lebendig werden: Eine alternative Stadtrundfahrt durch das zauberhafte Paris der 20er und 30er Jahre.
In Kooperation mit den Reiss-Engelhorn-Museen
Einführung: Prof. Dr. Claude W. Sui, Reiss-Engelhorn-Museen

Before Stonewall

USA

1984

Greta Schiller, Robert Rosenberg

New York, Christopher Street, in der Nacht vom 27. auf den 28. Juni 1969: Homosexuelle und trans Personen widersetzen sich in der Bar Stonewall-Inn entschlossen der Polizei, die das Lokal räumen will. Ihr Aufstand und die sich anschließenden Protest-Unruhen gelten als Urknall eines queeren Selbstbewusstseins und als Wendepunkt im Kampf um Anerkennung und Gleichstellung, an den seitdem jährlich bei den Christopher-Street-Day-Paraden erinnert wird.
Mit Hilfe von Filmausschnitten und Fotos, vor allem aber aus Anekdoten, Geschichten und Ereignissen von „ordinary gay people“ macht der vielfach preisgekrönte Film, inzwischen ein Klassiker, den homosexuellen Alltag vor den Stonewall-Unruhen von 1969 erlebbar: lebendiges Dokument einer verborgenen Geschichte, das voller Witz und Ironie und manchmal auch Traurigkeit die Geschichte des Sichtbarwerdens von queeren Menschen in der amerikanischen Gesellschaft aufzeigt.
Einführung: Ilona Scheidle, Lesbisch-Schwule Geschichtswerkstatt Rhein-Neckar
Am 13.07. findet Monnem Pride statt – wir sind mit einem Infostand dabei und sind Teil des begleitenden Filmprogramms, in Kooperation mit Queeres Zentrum Mannheim.

Before Stonewall - 50 Jahre "Stonewall-Inn"

USA

1984

Greta Schiller, Robert Rosenberg

Bevor der erste Christopher-Street-Day gefeiert wurde, gab es für Schwule und Lesben noch keine adäquate Bezeichnung – und etwas, das keinen Namen hatte, konnte folglich gar nicht existieren. BEFORE STONEWALL, vielfach preisgekrönt, zeichnet die Geschichte des Sichtbarwerdens von Schwulen und Lesben in der amerikanischen Gesellschaft auf – ein lebendiges Dokument einer verborgenen Geschichte, voller Witz und Ironie und manchmal auch Traurigkeit. Mit Hilfe von Dokumenten, Filmausschnitten und Fotos, vor allem aber aus Anekdoten, Geschichten und Ereignissen von „ordinary gay people“ macht der Film, inzwischen ein Klassiker, den homosexuellen Alltag vor den Stonewall-Unruhen von 1969 erlebbar.

Kofferkinder - Szenen einer Migration

DEU

2023

Grigorios Nikiforidis

Kofferkinder: So wurden die Kinder der Gastarbeiter der ersten Generation genannt, die sich ständig zwischen Heimat und Gastland hin und her bewegten, mit dem Koffer in der Hand zu Besuch bei den Eltern und dann wieder zurück zu den Großeltern in der Heimat, mit all den emotionalen und physischen Entbehrungen, die die Trennung von Bezugspersonen mit sich bringt. Dieser vom Griechischen Kunstclub Nürnberg produzierte Film spiegelt die griechische Migration von inzwischen vier Generationen in Nürnberg, die seit den 1960ern in Deutschland leben und arbeiten, von diesem Land geprägt wurden und dieses Land geprägt haben. Er beleuchtet die Problematik des Fremdseins in der Fremde und die Gefahr falschen Nationalstolzes in einer Welt, deren Motor schon immer Auswanderung und Migration waren.
Der Film läuft begleitend zur Ausstellung „Kofferkind“ von Fatma Biber-Born im Social Innovation Lab in Ludwigshafen (1. bis 30.3.).
In Kooperation mit Kultur Rhein Neckar e.V. und KulturQuer QuerKultur Rhein-Neckar e.V.
Im Anschluss Filmgespräch mit Regisseur Grigorios Nikiforidis

Zwei Überraschungsfilme der Extraklasse

Monströse Bedrohungen aus Nordeuropa und explosive Action aus dem Süden: Zuerst erhebt sich eine uralte Kreatur aus den Tiefen, um eine Stadt ins Chaos zu stürzen – nur Mut und Ingenieurskunst können das Biest stoppen. Der Film läuft auf Englisch ohne UT, da es das Monster noch nicht nach Deutschland geschafft hat. Im Anschluss erwartet euch ein knallharter Elitekämpfer, der es mit einer tödlichen Verschwörung aufnimmt, bei der mehr explodiert als Nerven und Verstand.

Zwei Überraschungsfilme der Extraklasse

Ostasiatisches Gangster-Double-Feature im März! Es geht um Drogen und Diamanten! Im ersten – aus Japan stammenden – Film bekämpfen sich die Gangster noch gegenseitig. Film-Noir-Qualitäten sind bei Grindhouse-Beiträgen selten, doch dieser hat sie. Im zweiten Film – aus Hongkong – werden die Bösen von Polizistinnen gejagt. Sie alle können Kung Fu (glauben wir) und tragen sehr spezielle Waffen bei sich. Vielleicht kommt sogar eine Art Panzerfaust zum Einsatz? Kommt vorbei, wenn ihr es rausfinden wollt!

Zwei Überraschungsfilme der Extraklasse

Ein Mann stirbt an einer der seltsamsten Überdosen der Filmgeschichte, und schon gibt es einen Straßenkrieg. Eine Action-Komödie der 80er Jahre, die viele Altstars vereint und sich selbst und ihr gesamtes Genre keinen Zentimeter ernst nimmt. Um den Charakter des Films zu betonen, läuft er im englischen Original mit Untertiteln.

Im Anschluss versuchen Ermittler und Agenten, darunter ein ehemaliges Playmate, einen Drogenring auf einem traumhaften Urlaubsziel zu zerstören. Wäre alles kein Problem, wenn es da nicht das entkommene Monster gäbe, auf das man auch noch achten muss.

Zwei Überraschungsfilme der Extraklasse

Tja, der Sommer ist vorbei! Endlich Zeit für ernsthaften Filmgenuss im Kino; oder fürs Grindhouse. Wir empfehlen Letzteres! Zum Auftakt in die neue Saison ist eine junge Frau mit ihrem Mann so gar nicht zufrieden und lässt ihn das „spüren“. Gleichzeitig gibt es einen anderen Mann, mit dem die Frau zufrieden ist. Zunächst. Zwischendurch begeht sie einen Mord. Ach ja: Ihre tote Mutter peinigt sie in ihren Einbildungen. Zwischen Psychothriller, Liebesdrama und Mysterium ziemlich spannend, aber auch reichlich weird. So geht es im zweiten Film auch weiter: weird. Das ist das Gefühl, das sich am ehesten bei dieser Horror-Sex-Mad-Scientist-Mischung einstellt. Es geht wieder um die Liebe, vom Vater zu seiner Tochter. Und den Vater verleitet diese Liebe zu gar grausamen Taten. Dazu gesellt sich ein unsichtbares Wesen, wie ihr es garantiert noch nie gesehen habt! Und wir stellen uns die Frage: Können Unsichtbare Sex haben?

Zwei Überraschungsfilme der Extraklasse

Der erste November-Grindhouse-Film ist ein Spitzenreiter der Kategorie „schwer zu beschreiben“: Ist es Grusel? Mystery? Sex? Thriller? Kunst? Schrott? Hier ist alles möglich, und nichts, was man für möglich hält, passiert auch tatsächlich. Dafür tun sich Fragen auf: Was geht hier vor sich, was kommt als Nächstes? Wer bin ich? Seid dabei, wenn wir uns auf diese Reise (vermutlich ohne Antworten) begeben!

Wer im Anschluss Hunger auf mehr hat – und wer hat das nicht? –, dem servieren wir eine waschechte asiatische Schlachtplatte. Also, so richtig Schlachtplatte. Schlechter Geschmack in Reinform und gerade deswegen ein Hochgenuss!

Zwei Überraschungsfilme der Extraklasse

Lange nicht gesehen, oft nachgefragt, jetzt endlich geliefert: Als zukunftsorientiertes Kino widmen wir uns im Dezember-Grindhouse erstmal dem Thema Science Fiction, in all seiner Zweitklassigkeit. Zum oscar-verdächtigen Jahresabschluss liefern wir einen der schönsten Trash-Filme der Geschichte, mit einer der besten deutschen Schnoddersynchros des Universums! Übrigens: Eventuell zaubern wir an diesem noch Abend noch einen weihnachtlichen Bezug auf die Leinwand. Ob das klappt und in welcher Form: Die Zukunft wird es zeigen.

Zwei Überraschungsfilme der Extraklasse

Das neue Jahr läuten wir mit einem Versprechen ein: Einen Film wie den ersten dieses Abends habt ihr noch nie gesehen (vermutlich)! Er beginnt mit Endzeit-Atmosphäre und entwickelt sich in eine Richtung, die absolut niemand vorhersehen kann. Allen – nicht nur dem Publikum – dürfte es hier die Sprache verschlagen. Ein denkwürdiger Start ins Jahr ist garantiert! Wir können mit Fug und Recht behaupten: Einen solchen Film hatten wir im Grindhouse noch nie und werden wohl auch nie wieder in diese Verlegenheit kommen. Aber auch der zweite Film des Abends überschreitet Grenzen: Als eine Gruppe Reisender nicht an ihrem Ziel ankommt (was auch nicht so wichtig ist), ändert der Film seine Richtung komplett. Ist es Abenteuer? SciFi? Horror? Monsterfilm? Sicher ist nur: Dieses Werk ist schräg, verwirrend, seltsam und vor allem: unterhaltsam.

Zwei Überraschungsfilme der Extraklasse

Der Grindhouse-Februar steht ganz im Zeichen der Action! Zuerst 80er B-Action allererster Videothekengüte. Dabei versucht der Film mit sämtlichen Brechstangen, wie ein A-Film daherzukommen. Gelingt ihm das? Die Handlung fassen wir übrigens mal so zusammen: Mann gegen Armee. Im Anschluss gibt’s endlich mal wieder Ninja-Action (in englischer Sprache)! Dieses Mal treten sie sogar paarweise auf UND es wird divers! Der Soundtrack wurde natürlich eigens für den Film komponiert und auch sonst wurden keine Kosten und Mühen gescheut… ach, glaubt uns eh niemand.

Monatsprogramme PDF

Open Air

[ti_openair]
WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner