Filmarchiv

Lust zu stöbern? Hier finden Sie Filme, die seit Januar 2001 im Cinema Quadrat gezeigt wurden.

Zwei Überraschungsfilme der Extraklasse

Der erste November-Grindhouse-Film ist ein Spitzenreiter der Kategorie „schwer zu beschreiben“: Ist es Grusel? Mystery? Sex? Thriller? Kunst? Schrott? Hier ist alles möglich, und nichts, was man für möglich hält, passiert auch tatsächlich. Dafür tun sich Fragen auf: Was geht hier vor sich, was kommt als Nächstes? Wer bin ich? Seid dabei, wenn wir uns auf diese Reise (vermutlich ohne Antworten) begeben!

Wer im Anschluss Hunger auf mehr hat – und wer hat das nicht? –, dem servieren wir eine waschechte asiatische Schlachtplatte. Also, so richtig Schlachtplatte. Schlechter Geschmack in Reinform und gerade deswegen ein Hochgenuss!

Zwei Überraschungsfilme der Extraklasse

Lange nicht gesehen, oft nachgefragt, jetzt endlich geliefert: Als zukunftsorientiertes Kino widmen wir uns im Dezember-Grindhouse erstmal dem Thema Science Fiction, in all seiner Zweitklassigkeit. Zum oscar-verdächtigen Jahresabschluss liefern wir einen der schönsten Trash-Filme der Geschichte, mit einer der besten deutschen Schnoddersynchros des Universums! Übrigens: Eventuell zaubern wir an diesem noch Abend noch einen weihnachtlichen Bezug auf die Leinwand. Ob das klappt und in welcher Form: Die Zukunft wird es zeigen.

Zwei Überraschungsfilme der Extraklasse

Das neue Jahr läuten wir mit einem Versprechen ein: Einen Film wie den ersten dieses Abends habt ihr noch nie gesehen (vermutlich)! Er beginnt mit Endzeit-Atmosphäre und entwickelt sich in eine Richtung, die absolut niemand vorhersehen kann. Allen – nicht nur dem Publikum – dürfte es hier die Sprache verschlagen. Ein denkwürdiger Start ins Jahr ist garantiert! Wir können mit Fug und Recht behaupten: Einen solchen Film hatten wir im Grindhouse noch nie und werden wohl auch nie wieder in diese Verlegenheit kommen. Aber auch der zweite Film des Abends überschreitet Grenzen: Als eine Gruppe Reisender nicht an ihrem Ziel ankommt (was auch nicht so wichtig ist), ändert der Film seine Richtung komplett. Ist es Abenteuer? SciFi? Horror? Monsterfilm? Sicher ist nur: Dieses Werk ist schräg, verwirrend, seltsam und vor allem: unterhaltsam.

Zwei Überraschungsfilme der Extraklasse

Der Grindhouse-Februar steht ganz im Zeichen der Action! Zuerst 80er B-Action allererster Videothekengüte. Dabei versucht der Film mit sämtlichen Brechstangen, wie ein A-Film daherzukommen. Gelingt ihm das? Die Handlung fassen wir übrigens mal so zusammen: Mann gegen Armee. Im Anschluss gibt’s endlich mal wieder Ninja-Action (in englischer Sprache)! Dieses Mal treten sie sogar paarweise auf UND es wird divers! Der Soundtrack wurde natürlich eigens für den Film komponiert und auch sonst wurden keine Kosten und Mühen gescheut… ach, glaubt uns eh niemand.

Zwei Überraschungsfilme der Extraklasse

Slasherfilme sind ja gut und schön, aber ein Slasherfilm vermischt mit Geisterfilm ist noch viel besser. Dazu noch einen historisch-mythologischen Hintergrund plus eine vermutlich perverse Katze reingemixt und fertig ist die obskure Leinwandfreude – unser erster Beitrag im März-Grindhouse läuft in englischer OV.

Danach kommt … gute Frage, umschreiben wir es so: ein belgisch-französischer Film mit Söldnerinnen in zu knappen Outfits, Agentenaction, Umweltterroristen und einer Prise deutsche Schnoddersynchro. Kaum fassbar, was uns hier angedreht wird!

Zwei Überraschungsfilme der Extraklasse

Bevor sich das Grindhouse in die lange Pause bis September verabschiedet, hauen wir nochmal richtig einen raus – beziehungsweise zwei in unserem „Crazy Asian Double Feature“! Zwei Filme, die jede Menge Genrerichtungen in sich vereinen, oder es zumindest versuchen: Action, Fantasy, Komödie, Science Fiction, Martial Arts, Romanze, Endzeit, Krieg… Schon heftig, was hier alles stattfindet. Mehr Film fürs Geld findet ihr nirgends sonst!

Film 1 – übrigens mit einer Laufzeit von 2 Stunden und auf Englisch (leider ohne UT) – vereint Schwertkampf, Maschinenpistolen, Explosionen, affengeile Stunts und… Zeitreise. Der Film hat es nie nach Deutschland geschafft! Wollt ihr das also verpassen?

Danach entgleist der Abend endgültig: Film 2 (auf Deutsch) ist purer Wahnsinn. Er packt wirklich alles rein (Action, Krieg, Komödie, Fights, Endzeit, kuriose Masken, Motorräder etc.) und zerfällt komplett in seine Einzelteile. In seinen besten Momenten ein tränenreiches Freudenfest, in jedem Moment aber ein Anlass zu heftigem Kopfschütteln – für Schäden an der Halswirbelsäule haften wir nicht! Man kann es einfach nicht fassen, dieses filmische Delirium. Das wirkt nach bis September!

Zwei Überraschungsfilme der Extraklasse

Der eine lebt dort, wo andere Urlaub machen, und ermittelt mehr aus Langeweile als aus Berufung. Außerdem verliert er zwischen Frauen und einem Komplott mit Weltmächten selbst den Überblick.

Die andere folgt einer Spur, die harmlos mit Obst beginnt und explosiv endet. Ach, und wer schon immer an der Echtheit von Klöstern gezweifelt hat, wird hier bestätigt.

Zwei Überraschungsfilme der Extraklasse

Zwei Überraschungsfilme der Extraklasse

Film 1: Psychedelische Farbräusche. Ein Experiment, das Spaß machen soll. Ein Rausch ohne Kater. Ekstase ohne Folgen. Das Angebot klingt zu gut, um wahr zu sein, und genau das ist das Problem. Dazu gibt es noch einen Generationenkonflikt und einen Weltstar des Horrorgenres!

Film 2: Pech, ein Ritual, drei Tropfen Blut alle drei Tage. Dann ein vergessener Pakt, ein verpatzter Exorzismus und Dinge, die man besser nicht auf vollen Magen sieht. Schwarze Magie, Besessenheit, Körpersäfte und ein Baby aus der Hölle. Der Film läuft auf Kantonesisch mit eng. UT. Klingt selten!

Zwei Überraschungsfilme der Extraklasse

Zwei Überraschungsfilme der Extraklasse

Zum Jahresauftakt 2025 gleich was Versautes: französische Polizeiarbeit in der nackten Unterwelt. Zuhälter, Swinger, Pornodarsteller, Mörder – alles dabei. Behutsamer Umgang mit sensiblen Themen wird hier natürlich kleingeschrieben. Ein Film, nach dem man gerne duschen möchte. Dazu ist aber keine Zeit, denn im Anschluss gibt es eine Multinationen-Produktion in Form eines schwer fassbaren Action-Abenteuer-Kriminal-Films: Kettensägen, Kampf„kunst“ und Kulissen für den nächsten Sommerurlaub. Kategorie: muss man gesehen haben, um es zu glauben, denn erklären kann man das nicht.

Drei Überraschungsfilme der Extraklasse

Volljährig! Seit 18 Jahren verzücken uns die Filme in der Grindhouse-Reihe – und zum Geburtstag gönnen wir uns drei Filme! Zwei davon im Original-35mm-Format!! Dazu zeigen wir Trailershows, ebenfalls von 35mm!!!

Erstmal gibt’s Auspeitschungen, Revolution und eine Herrin, die ihr Reich mit eiserner Peitsche regiert – Lust und Leid im Plantagenhimmel der 70er. Nach so viel Niedertracht haben wir uns handfesten Zombie-Trash verdient! Jeder kennt sie, die Zombies auf der eigenen Geburtstagsfeier. Und deshalb hauen wir einen der peinlichsten Vertreter der Gattung auf die Leinwand. Die vermutlich übelst durchgenudelte 35mm-Kopie wird ihren Teil zum Spaß beitragen. Apropos Durchnudeln: Da wir jetzt endlich volljährig sind, steigen wir im letzten Film des Abends in die Niederungen der Sexploitation hinab. Mit mehr Haut als Handlung, aber hohem Spaßfaktor wird das ein würdiger Abschluss einer angemessenen Feier.

Tanzender Habicht

POL

1977

Grzegorz Królikiewicz

Franciszek Trzeciak, Beata Tyszkiewicz, Beata Tumkiewicz

Michal Toporny wächst in archaischen Verhältnissen auf dem Land auf. Sein Leben – bestimmt von den Zyklen der Jahreszeiten – spielt sich zwischen Acker, Vieh und Familie ab. Der Dorflehrer nimmt sich seiner an, fördert ihn und weckt seine Neugierde auf die weite Welt. Nach Kriegsende macht er Abitur. Als Toporny zum Studium in die Großstadt umzieht, lässt er Frau und Sohn im Dorf zurück. An der Universität und im Jugendverband sowie später in einem Großbetrieb macht er schnell Karriere. Er lernt eine andere Frau kennen und bekommt auch mit ihr einen Sohn. Toporny wird einer der vielen kleinen sozialistischen Funktionäre, die ihre einmal eroberten Privilegien eifersüchtig verteidigen und ihre ländliche Herkunft verleugnen. Aber die Vergangenheit mit ihren frühkindlichen Traumata und den zurückgelassenen Bindungen arbeitet in ihm. Irgendetwas Unbestimmbares fehlt ihm. Nach vielen Jahren besucht er erstmals wieder seinen Heimatort, dort wartet der Tod auf ihn. (also ab 18)

Maman und ich – Les garçons et Guillaume, à table!

FRA

2013

Guillaume Gallienne

Guillaume Gallienne, André Marcon, Françoise Fabian, Nanou Garcia, Diane Kruger

"Jungs und Guillaume, zu Tisch!“ Schon als kleine Kinder wurden Guillaume und seine beiden Brüder von ihren Eltern nicht gleichwertig behandelt. Denn nach zwei Söhnen wünscht sich Guillaumes Mutter nichts sehnlicher als ein Mädchen. Also schlüpft Guillaume in die Rolle der erträumten Tochter. Als heranwachsender Mann jedoch, der nicht weiß, wer und was er eigentlich ist und sein will, begibt sich Guillaume auf eine sexuelle und persönliche Identitätssuche.
Der autobiographische Film beruht auf Galliennes eigenen Lebenserfahrungen – mit dem Trick, dass er sowohl sich selbst als auch seine temperamentvolle Mutter spielt. Die Identifikation des Mamasöhnchens wird damit auf die Spitze getrieben in dieser höchst vergnüglichen Travestie, die mit größtem Einfallsreichtum und mit großem Einfühlungsvermögen punktet: Ein enormer Publikumshit in Frankreich, der mit fünf Césars ausgezeichnet wurde.
Einführung: Dr. Caroline Mary-Franssen

Keeper

FRA/BEL/CH

2015

Guillaume Senez

Kacey Mottet Klein, Galatéa Bellugi, Catherine Salée, Sam Louwyck

Die 15jährigen Teenager Maxime und Mélanie lieben sich. Und eines Tages stellen sie fest, dass Mélanie schwanger ist. Obwohl Maxime um seine Karriere als Fußballtorhüter bangt, und obwohl Mélanies Mutter sie unter Druck setzt, beschließen die beiden, das Kind zu behalten. Guillaume Senez’ Debütfilm, vielfach ausgezeichnet, folgt insbesondere Maxime, der vom bemerkenswerten Kacey Mottet Klein gespielt wird: Der Regisseur leitete seine Darsteller geschickt in ihrem überzeugenden Spiel an – „ich gebe meinen Darstellern kein Drehbuch. Wir fangen gemeinsam an zu arbeiten und suchen nach emotionaler Authentizität.“
Dieses kleine filmische Meisterwerk ist nicht einfach ein Jugenddrama, nicht einfach ein JUNO-Aufguss: Hinter der einfachen Geschichte steckt eine filmische Auseinandersetzung zum Thema Verzicht. Preview vor dem Bundesstart

Ich bin tot, macht was draus!

BEL/FRA

2015

Guillaume u. Stéphane Malandrin

Bouli Lanners, Wim Willaert

Die bärtigen Rocker der belgischen Band „Grand Ours“ sind bereits in die Jahre gekommen. Vier Freunde, die leidenschaftlich zusammen musizieren und sich nun endlich auf ihre erste US-Tournee freuen dürfen, die den späten Durchbruch bedeuten könnte. Das Glück scheint aber nicht auf ihrer Seite zu sein: Einen Tag vor Abflug stirbt Jipe, der Sänger der Band. Der Rest der Truppe trauert und beschließt schnell, die Tournee dennoch anzutreten – mit der Asche ihres Anführers im Gepäck. Eine abenteuerliche und irrwitzige Reise beginnt, auf der sich die Freunde auf ganz neue Art und Weise kennenlernen und kein Geheimnis geheim bleibt.

Pans Labyrinth

ESP/MEX

2006

Guillermo del Toro

Ivana Baquero, Ariadna Gil, Sergi López, Maribel Verdú, Doug Jones

Spanien, 1944, die Faschisten haben im Bürgerkrieg ihre Macht durchgesetzt. Die elfjährige Ofelia reist mit ihrer schwangeren Mutter zu deren neuen Mann, der als erbarmungsloser Hauptmann republikanische Partisanen jagt. Auf dem Weg zum Lager der faschistischen Truppen begegnet Ofelia Pan, dem Wächter des unterirdischen Königreichs. Er erkennt in ihr die verlorene Prinzessin wieder, doch sie muss drei Prüfungen bestehen.
Guillermo del Toros leinwandsprengender Fantasyfilm nutzt Märchenmotive, um über den Umweg von Monstern und Fabelwesen von Macht und Faschismus zu sprechen und von der Kindheit, die mit grausamer Realität kollidiert. Ein ewiges Meisterwerk der Filmgeschichte.
Einführung: Robert Hörr

Pacific Rim

USA

2013

Guillermo del Toro.

Charlie Hunnam, Idris Elba, Rinko Kikuchi, Charlie Day, Ron Perlman

Riesige, außerirdische Monster – Kaijus – greifen die Erde an; aber nicht aus dem Weltall, sondern aus den Tiefen des Pazifiks. Zur Verteidigung kommen riesige Roboter, Jaeger genannt, zum Einsatz, gesteuert von zwei Piloten, die ihre Gehirne untereinander und mit der Maschine verbinden. Als nach einigen Jahren die Monster zu gewinnen scheinen, soll das Jaeger-Programm eingestellt werden. Gibt die Menschheit auf?
Guillermo del Toro, der in zahlreichen Filmen – von PANS LABYRINTH bis SHAPE OF WATER – sein Können an der Front des Fantastischen bewiesen hat, lässt im Geist der alten Godzilla-Filme, aber mit modernster Tricktechnik, die Monster los. In 3D sehen die Visual Effects dank der zusätzlichen Plastizität sogar noch besser aus. Staubpartikel und Regentropfen verwandeln derweil den Kinosaal zum Kaiju-Schlachtfeld.
Sie können Dauerkarten für das gesamte Pop Out!-3D-Festival kaufen; die Langfilme sind in Double Features eingeteilt; und natürlich sind auch Einzelkarten erhältlich! Im Spielplan auf unserer Homepage können Sie die verschiedenen Varianten aussuchen.

Die Doppelte Stunde

ITA

2009

Guiseppe Capotondi

Filippo Timi, Kseniya Rappoport, Fausto Russo Alesi

Sonja, eine Kellnerin aus Ljubljana und Guido, der als Wachmann in einer Turiner Villa arbeitet, treffen sich bei einem Speed Date. Innerhalb weniger Tage entsteht aus der kurzen Begegnung Vertrauen und innige Zweisamkeit. Doch das Glück währt nicht lange: Guido wird ermordet. Sein plötzlicher Tod trifft Sonja schwer. Bis sie Guido plötzlich wieder sieht! Eine Halluzination oder treibt jemand ein teuflisches Spiel mit ihr? DIE DOPPELTE STUNDE wurde im Wettbewerb des Filmfestivals in Venedig 2009 gezeigt.

Die neuen Deutschen

DEU

2015

Gülsüm Serdaroglu

Vier Länder, vier Kulturen, vier Personen. Cansu Güler trägt immer Kopftuch und studiert Geschichte. Ali Müller engagiert sich kommunalpolitisch und betreibt ein Restaurant. Bansah ist ein König eines afrikanischen Stammes und ein Werkstattchef. Und Dino de Lutiis fiebert für den SV Waldhof. Sie leben in Mannheim, Ludwigshafen oder Heidelberg. Und sie berichten von Sehnsüchten und Gedanken über das Leben und Sterben – und von einer großen Gemeinsamkeit der Kulturen an Rhein und Neckar. Alle vier haben hier ihre Heimat gefunden und fühlen sich in der Metropolregion pudelwohl.
Diskussionspartnerin: Gülsüm Serdaroglu, Regisseurin
Kooperationspartner: Kulturamt der Stadt Mannheim

Monatsprogramme PDF

Open Air

[ti_openair]
WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner